November 13 2016

Mittag in der Südtiroler Hütte in Bremen

An unserem letzten Tag in Bremen gingen wir ganz gemütlich Mittag essen, da wir noch viel Zeit hatten.

Wir entschieden uns für die Südtiroler Hütte in der Nähe des Bahnhofs.Ronnie hatte das Restaurant über Tripadvisor entdeckt, aber aussortiert, da wir im Urlaub in Südtirol waren. Es sah von außen jedoch so ansprechend aus, dass wir uns umentschieden. 😉

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Wie der Name schon sagt, gibt es dort italienische Spezialitäten. Das Restaurant sieht von außen aus wie eine Holzhütte und ist auch innen entsprechend eingerichtet. Alles ist aus Holz und liebevoll dekoriert. So fühlt man sich wirklich wie auf einer Alm in den Bergen. 🙂

Im hinteren Teil des Restaurants gibt es keine echten Fenster, sondern es sind große Bildschirme auf denen kleine Landschaftsfilme aus Südtirol ablaufen oder Standbilder gezeigt werden. Die Idee fanden wir wirklich sehr schön.

Wie zu Urlaubszeiten bestellten wir uns ein sehr leckeres Skiwasser mit Himbeersirup und Zitronensaft. Ronnie aß einen Bergsteigerteller mit Speck, Spiegelei und Bratkartoffeln. Ich entschied mich für Schlutzkrapfen mit Butter und Parmesan. Dies sind spezielle Südtiroler Nudeln, ähnlich Tagliatelle. Sie schmeckten nach Walnüsse und die Füllung war wahrscheinlich Spinat mit Topfen. Es schmeckte wirklich fantastisch! Danach hatte ich noch ein wenig Hunger und bestellte mir als Dessert Vanilleeis mit Safran auf Marillenchutney. Leider musste ich feststellen, dass mir Safran nicht ganz so gut schmeckt. 🙁

Dieses Restaurant ist unbedingt einen Besuch wert und wir fühlten uns in den diesjährigen Urlaub zurückversetzt. 🙂

August 6 2016

Urlaubsort St. Ulrich

Natürlich möchten wir hier auch unseren Urlaubsort St. Ulrich (Ortisei) in Südtirol vorstellen.

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Uns gefiel die Stadt wirklich gut. Sie ist gut mit Seilbahnen angebunden und der Stadtkern kann sich wirklich sehen lassen. Die Häuser sind schön bunt und alles ist sehr ordentlich und sauber. Im Vordergrund stehen überall die beeindruckenden Holzschnitzarbeiten, die es in zahlreichen Läden zu kaufen gibt. Großartig war vor allem das lebensgroße Pferd mit Reiter in der Fußgängerzone. Das hat bei Regen ganz besonders gut gerochen, nach Zirbenholz. 🙂

Sehenswert ist die Kirche des St. Ulrich, die wir natürlich auch besuchten. Von außen sehr hell, ist sie innen etwas düster, aber sehr reich verziert.

Eine weitere schöne Kirche befindet sich mitten in der Fußgängerzone. Es handelt sich hier um die St.-Antonius-Kirche.

Im wohl größten Holzschnitzgeschäft Moroder entdekcten wir einen hübschen Magneten.

Magnet von Moroder
Magnet von Moroder
August 6 2016

Unsere Ferienwohnung in St. Ulrich

Nachdem wir nun zwei Wochen in St. Ulrich waren, möchten wir hier unsere wirklich schöne Ferienwohnung kurz vorstellen.

Die Wohnung liegt sehr gut angebunden in St. Ulrich in Südtirol.

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Rundherum befinden sich drei Seilbahnen, die man zu Fuß in wenigen Minuten erreichen kann. Von dort kommt man auf den Raschötz (Resciesa), Seceda und die Seiser Alm.

Im Stadtzentrum ist man ebenfalls in wenigen Minuten.

Die Ferienwohnung heißt Apartments Felix. Sie wird von Felix Mussner vermietet. Dies ist ein Mann im Rentenalter, der mit seiner Frau eine Etage tiefer wohnt. Beide sind überaus freundlich. Falls man Wäsche waschen möchte, kann man dies bei der Vermieterin tun.

Die Ferienwohnung befindet sich in der vierten Etage, das Haus ist sehr interessant aufgebaut und beherbergt mehrere Wohnungen. Unsere Wohnung bestand aus zwei Schlafzimmern mit vier Betten. Beide Schlafzimmer gingen auf einen großen gemeinsamen Holzbalkon hinaus, von wo man einen tollen Ausblick hatte. Man kam durch einen kleinen Flur in die recht kleine Wohnkücke, die aber sehr gemütlich war. Es gibt ein kleines Bad mit Toilette und Waschbecken und ein großes Bad mit Toilette, Bidet, Waschbecken und Dusche. ZurWohnung hinauf führte eine relativ steile Treppe und vor der Wohnungstür befand sich noch eine kleine Terrasse.

Es war eine wirklich schöne Zeit und wir möchten die Wohnung wärmstens empfehlen! 🙂

August 5 2016

Abschiedsessen im Restaurant Cascade

Da heute unser letzter Tag in St. Ulrich ist, waren wir total im Einpackstress und haben Herrchen und Frauchen alleine zum Mittag geschickt.

Sie waren nochmal in der Pizzeria und Restaurant Cascade in St. Ulrich.

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Frauchen bestellte sich eine Lasagne mit Gemüse und Pilzen und als Dessert eine Créme Caramel mit Orangen in Grand Manier und eine Cola.

Herrchen bekam eine Pizza Würstl und als Nachspeise Topfen-Nougatknödel an Bourboncréme und ein Skiwasser.

Wie beim ersten Mal schmeckte es wieder fantastisch!

 

August 4 2016

Hochzeitstrachten-Umzug in St. Ulrich

Am Abend folgte noch ein besonderes Event in St. Ulrich. Um 21:00 Uhr sollte ein Umzug in Grödner Trachten durch die Fußgängerzone stattfinden. Dies war kein normaler Umzug, sondern ein spezieller Hochzeitsmarsch. Vorneweg ging ein Fahnenträger und ihm folgten zahlreiche Musiker. Dahinter folgten dann die Angehörigen der Hochzeitsgesellschaft und eine Kutsche.

Der Marsch führte auf die Bühne im Ort, direkt neben der Pfarrkirche St. Ulrich. Dort wurden ein paar Musikstücke vorgespielt und die Trachten kurz erklärt. Leider wurden sie hauptsächlich auf ladinisch und italienisch erklärt. Deutsch war sehr knapp bemessen. 🙁 Die Erklärungen wurden auch immer kürzer… Trotzdem war es ein tolles Erlebnis mal an so etwas teilzunehmen. Die Trachten waren wirklich beeindruckend und prunkvoll. 🙂

August 4 2016

Unser Wanderabzeichen – Val Gardena Cristal d’or in Silber

Nach sechs Wandertagen hattenwir sogar genug Punkte für ein Silberabzeichen zusammen und konnten unseren Wanderpass in der Touristinfo von St. Ulrich zur Verifizierung abgeben.

Auch der fehlende Stempel der Vallongia Hütte, die geschlossen war, wurde kommentarlos akzeptiert. So hatten wir 86 Punkte gesammelt und bekamen eine Urkunde, eine silberne Anstecknadel und den Wanderpass ausgehändigt. Nun haben wir ein schönes Andenken an diesen Urlaub. 🙂

August 4 2016

Ausflug nach Bozen

Heute war unser letzter richtiger Urlaubstag und wir nutzten unsere Bahnkarte nochmal aus, indem wir von St. Ulrich mit dem Bus nach Bozen fuhren.

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Wir fuhren dort zum Hauptbahnhof, da der nahe am Stadtzentrum liegt. Von dort gingen wir dann ein kurzes Stück zu Fuß in die Fußgängerzone.

Dort trafen wir als erstes auf die Dominikanerkirche. Es ist ein sehr hohes und vor allem helles Gebäude. Lediglich ein nebenraum ist sehr dunkel und kann für ein paar Cents beleuchtet werden. Dort sind überall Malereien zu bewundern. Bei uns kam jedoch eine große lärmende Führung, weshalb wir schnell die Flucht ergriffen.

Ein paar Meter weiter kamen wir dann zum Dom Maria Himmelfahrt. Bemerkenswert ist, sein grün gemustertes Dach. Der Innenraum war ebenfalls recht hell und freundlich, jedoch war es hier auch sehr voll. 🙁

Wir schlenderten über den großen Waltherplatz und durch die Laubengasse, die Geschäfte in wunderschönen Laubengängen beherbergt. Da es für unser Mittagessen noch etwas zu früh war, machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Franziskanerkloster. Wir gingen im strahlenden Sonnenschein durch den Kreuzgang und genossen einen Moment der Stille in der Kirche, die bemerkenswert schöne bunte Fenster hat.

Da wir mit einer Seite aus der Zeitschrift essen & trinken auf Feinschmeckerausflug waren, besuchten wir als nächstes einen tollen Schokoladenladen am Obstmarkt. Der Laden heißt „Chocolat“. Wir hatten jedoch Probleme das Geschäft zu finden, da die Adresse in essen&trinken falsch angegeben war und der Laden versteckt an einer Ecke liegt. 🙁

Chocolat
Chocolat

Dort angekommen kauften wir uns zwei Tafeln Schokolade, von der wir eine schon probiert haben. Sie sind von der Firma Berger. Eine Sorte ist weiße Schokolade mit Erdbeerstückchen und die andere dunkle Schokolade mit Minze. Die weiße Schokolade schmeckt sehr lecker, aber die dunkle ist ein wahrhafter Traum. Sie ist sehr cremig und schmeckt himmlisch.

Zusätzlich kauften wir eine Rührpackung für Schokomousse und eine für Panna Cotta zum Verschenken. Die Verkäuferin empfahl uns das Panna Cotta mit Sahne zu machen. Dies taten wir auch, aber die Menge war trotzdem sehr wenig und durch das Mixen war es eher Butter mit Vanillegeschmack. Der Geschmack war aber trotzdem sehr lecker. 😉

Danach wurde es Zeit für unser Mittagessen. Das Restaurant Weißes Rössl bzw. Cavallino Bianco war ebenfalls eine Empfehlung aus essen&trinken und die ist wirklich berechtigt! Das Essen war himmlisch und sehr erschwinglich. Da schönes Wetter war, entschieden wir uns im kleinen und gemütlichen Hinterhof zu sitzen. Ich bestellte mit endlich meine Spinatspätzle mit Schinken-Sahne-Sauce und Ronnie bestellte sich die Bauernplatte mit Selchkarree, Schweinerippe, Würstchen, Hauswurst, Speckknödel, Sauerkraut und Röstkartoffeln und war danach kugelrund! 😯 Ich hatte noch Platz und bestellte mir leckeres Mousse au Chocolat. 🙂

Frisch gestärkt, setzten wir unsere Sightseeing-Tour fort. Das nächste Ziel war die Kirche St. Georg. Sie ist auch bekannt als Deutschorden. Die Kirche ist sehr klein und ein wenig versteckt, aber die vielen Orden sind beeindruckend und vor allem eine interessante Abwechslung.

Dann machten wir uns auf den Weg zum Schloss Maretsch. Der Blick dorthin war sehr vielversprechend, doch leider wurde unser mühsamer Weg durch die Hitze nicht belohnt. 😥 Das Schloss war geschlossen…

Ein wenig enttäuscht, entschlossen wir uns, dass wir dringend eine Erfrischung brauchen und steuerten den empfohlene Eisdiele aus essen&trinken an. Es war ein etwas weiterer Weg, doch er hat sich gelohnt. Er führte uns durch die überdachten Gänge des Corso Libertà zur Officina del Gelo Avalon. Hier gibt es die verrücktesten und spannendsten Eissorten, die wir je gesehen haben. Da das Meloneneis ausdrücklich empfohlen wurde, nahm ich eine Kugel Zuckermeloneneis und eine Kugel Nougat. Meloneneis ist nun mein neues Lieblingseis! Es schmeckte traumhaft. Ronnie entschied sich für Ananas und war auch begeistert. 🙂

Auf dem Weg hin und zurück kamen wir am Siegesdenkmal vorbei, das wir sehenswert fanden.

Zum Abschluss besuchten wir noch eine weitere Kirche und zwar die Kapuzinerkirche. Auch diese war klein aber schön. Draußen war ein kleiner Park angeschlossen, sowie einige Weinreben.

Dann wurde es Zeit zum Bahnhof zu schlendern und mit dem Bus zurückzufahren. 🙂

Wer mag kann sich hier unsere Route anschauen.

Route durch Bozen
Route durch Bozen

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August 3 2016

Sonnenuntergang mit Dinner auf dem Mont Sëuc

Jeden Mittwochabend findet im Almgasthof auf dem Mont Sëuc ein besonderes Abendprogramm statt. Die Seilbahn von St. Ulrich zur Seiser Alm ist dann extra von 19:30 Uhr bis 23:30 Uhr in Betrieb und man kann für 5€ rauf und wieder runter fahren.

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Wir fuhren um 19:40 Uhr mit der Gondel nach oben. In der Talstation bekamen wir ein Glas Sekt oder Holundersaft und je einen Fruchtspieß mit Erdbeeren und Ananas.

Sektempfang
Sektempfang

Oben angekommen gingen wir ins Gasthaus an unseren reservierten Tisch. Der lag in einer sehr gemütlichen Ecke. Wir bestellten uns als Vorspeise Bratwurstknödel in köstlicher Käsesauce. Als Getränk bestellte Ronnie sich ein Radler und ein Skiwasser und ich trank einen Holundersaft. Als Hauptgericht bekam Ronnie Hirschmedaillons mit Polenta-Käse-Törtchen und Pilzsauce mit Pfifferlingen. Ich aß Kalbsrücken in Pinot Noir Jus mit Blattspinat und Röstkartoffeln. Es schmeckte überaus lecker! 🙂 Als Dessert teilten wir uns noch einen Becher heiße Himbeeren mit Eis.

Zwischendurch gingen wir immer mal wieder raus auf die Terrasse um den Sonnenuntergang zu beobachten und tolle Fotos zu machen. Es war wirklich spektakulär. 😀

Der Abend wurde von einheimischer Livemusik begleitet.

Schön war auch die Fahrt hinunter nach St. Ulrich, da der Ort so schön leuchtete. Es war allerdings auch ein wenig gruselig so ganz alleine. 😯

August 1 2016

Ausflug nach Meran

Den heutigen Tag verbrachten wir in der Stadt Meran.

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Nachdem wir durch die hübschen Laubengänge gebummelt waren, erreichten wir zuerst den Dom St. Nikolaus. Vor allem der hochaufragende Turm ist sehr schön anzusehen und von weiter Ferne zu sehen.

Die Barbarakapelle liegt direkt nebenan und ist sehr hübsch. Sie ist klein, aber einen Besuch wert. Man kann dort auch zwei Skelette sehen. 😯

Zum Mittagessen gingen wir zurück in die Laubengänge in den Laubenkeller. Ronnie bestellte sich Speckknödel mit Braten und ich aß Spinatknödel mit Pfifferlingen. Es war wiedermal lecker. 🙂

Eigentlich wollten wir es von nun an etwas ruhiger angehen lassen, aber irgendwie kam es dazu, dass wir wieder einen Berg hinauf gescheucht wurden. Da es sehr warm war, gerieten wir schnell ins Schwitzen. 🙁 Aber der Tappeinerweg war dann doch wirklich einen Besuch wert. Zahlreiche mediterrane Pflanzen lockten und man hatte von oben einen tollen Ausblick über die Stadt.

Nach einer kleinen Wanderung erreichten wir den alten Pulverturm hoch über der Stadt. Man konnte dort kostenlos hinauf und hatte einen noch besseren Ausblick. 😀

Zurück ins Zentrum ging es über die Gilfpromenade und den Sissi-Weg. Dort gab es fantastische Aussichtspunkte über den Fluss mit einer Stromschnelle bzw. Schlucht. Zudem standen dort Figuren aus Pflanzen und eine Statue von Sissi, die dort oft zu Besuch war. Unterwegs fanden wir einen Automaten, an dem wir uns als Mitbringsel Palmensamen zogen. 😛

Nicht weit entfernt von Sissi befindet sich die Spitalkirche Heilig-Geist.

Kirchenschiff
Kirchenschiff

Gegenüber auf dem anderen Ufer der Passer, haben wir im Sissi-Café einen Eisbecher gegessen. Das Eis war allerdings nicht sehr bemerkenswert. Ronnie hatte eine Kugel Erdbeer-, Zitrone- und Amarenaeis. Ich hatte Erdbeer- und Zitroneneis.

Natürlich entdeckten wir auch wieder tolle Magneten von Meran, sowie einen tollen Bleistift mit Fuchs als Radiergummi. 😀 Und Ronnie erhielt ein zünftiges Outfit.

Zum Schluss gibt’s hier noch unseren Mini-Stadtplan:

Meran
Meran
Juli 31 2016

Kaffee im Café Corso

Wir nutzten die Regenpause am Nachmittag um in der Stadt von St. Ulrich einzukaufen und ein Stück Kuchen zu essen. Da uns die Torten in der Theke so gut gefielen, gingen wir ins Café Corso.

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Ronnie bestellte sich ein Stück Torte mit Vanilleschaum und Waldfruchtfüllung und einen Vollmilch-Erdbeer-Kakao. Ich entschied mich für ein Stück mit weißem Schokomousse und einer weißen Schokolade mit Heidelbeeren. Die Kakaos der Marke Eraclea schmeckten wahnsinnig gut und waren sehr cremig. omnomnomnom 🙂