Oktober 3 2019

Pandas im Mitelalter – Herbstmarkt auf Burg Satzvey

Zum wiederholten Male fuhren wir heute zur Burg Satzvey. Dieses mal allerdings um den Herbstmarkt zu besuchen und endlich einmal im Rahmen einer Führung das Innere der Burg sehen. 😀

Zunächst schlenderten wir über die Außenanlage der Burg und damit verbunden auch über den Herbstmarkt. Dabei stellten wir fest, dass der Markt irgendwie ziemlich klein geraten war. 😯

Nachdem wir uns ausgiebig umgesehen haben, begaben wir uns um kurz vor zwölf zum Hauptgebäude, wo die Führung starten sollte.

Um Punkt 12:00 Uhr bat uns Herr von Döllen in die Burg. Er wohnt zusammen mit dem Grafenpaar in der Burg und leitet ehrenamtlich die Führungen. Zudem restauriert er die Burg, die Gemälde, die Teppiche, repariert Vorhänge und macht alles, was sonst noch so anfällt. Und sollte er mit all dem fertig sein, so scherzte er, würde er die im Schrank gelagerten Puzzles lösen. 😉 Die Führung führte nur durch das Erdgeschoss, welches sehr schön anzusehen war. Dabei bekamen wir das Empfangszimmer, den Speisesaal, das Gartenzimmer und das Kaminzimmer zu sehen. Alle Zimmer waren gut erhalten und sehr stilvoll eingerichtet. Leider ist es sehr teuer die Burg angemessen zu beheizen, da sie nicht wirklich isoliert ist, wobei das eine zum anderen führt. 😮 Herr von Döllen gestaltete die Führung sehr unterhaltsam und informativ. Am Ende machte er sogar freundlicherweise ein Foto mit uns. :mrgreen:

Nach der Führung hatten wir Hunger und so führte unser Weg uns zu verschiedenen Futterbuden. Ana wählte eine Waffel am Stiel mit Schokosauce und ich entschied mich für einen Fleischspieß. Am gleichen Stand wählte Ana noch einmal Spiralkartoffeln. Ich wählte danach noch Apfelkringel mit Vanillesauce. Es war zwar etwas teurer, aber dennoch schmeckte uns alles gut. 🙂

Da der Eintritt an diesem Tag recht günstig war (lediglich 5€ pro Panda) hat es sich gelohnt. Zwar kostete die Burgführung auch etwas (ebenfalls 5€ pro Panda), aber das machte Herr von Döllen durch seine humorvolle Art mehr als wett. 😀 Zudem erstanden wir noch zwei niedliche Keramikfiguren, die nun unser Heim verschönern. Der Tag hat sich für uns also voll und ganz gelohnt. 😀

September 30 2019

Pandas hoch hinaus – Ein Besuch auf der Nürburg

Da wir zeitig auf dem Rückweg waren und uns die Sonne so schön anlachte, machten wir auf dem Heimweg von Andernach noch einen Stop an der Nürburg, der höchstgelegenen Burg in der Eifel. 😮

Wir parkten am Fuße der Burg, gleich beim Restaurant zur Nürburg. Dort, oberhalb einiger Stufen, befindet sich auch schon das Kassenhäuschen. Wir bezahlten 3€ Eintritt pro großem Panda. Kleine Pandas bezahlen nur die Hälfte.

Danach konnten wir bereits einen ersten Blick auf die majestätische Ruine auf dem Berg werfen …

Die Nürburg

Wir tapsten den Weg hinauf zum und durch das Burgtor, vorbei an kleinen (wir schätzen) Wehrtürmen und scharf um eine Ecke – hinauf in die eigentliche Burg.

Dort angekommen, entdeckten wir, dass der ca. 20 Meter hohe Bergfried begehbar ist und als Aussichtsturm dient. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen!

Oben angekommen bewunderten wir eine ganze Zeit lang die wundervolle Aussicht bei herrlichstem Sonnenschein. 😮

Schließlich verließen wir den Bergfried um uns den Rest der Burg anzuschauen. Dabei landeten wir in einem Burggraben, der sich als Sackgasse herausstellte und wir mussten den ganzen Weg wieder zurück tapern, denn die Burg besitzt nur einen Ein- und Ausgang. 🙄 Das hätte Ana im Burgplan eigentlich auch früher erkennen können… 🙄 🙄

Auf dem Weg zurück zum Auto holten wir uns noch fix eine Souvenirmünze am Automaten neben der Kasse.

Souvenirmünze

Da wir eh durch Adenau kommen würden, um einzukaufen, beschlossen wir, dort noch ein Eis zu essen. So kehrten wir in der Eisdiele Venezia ein. Die Eisdiele war trotz des schönen Wetters recht leer. Ana bestellte sich nach kurzem Studieren der Karte ein Spaghettieis. Ich hingegen wählte den Piña Colada Becher ohne Alkohol. Das führte dazu, dass der Becher statt mit Rum mit Ananasssaft aufgefüllt wurde und ich eine sehr delikate Eissuppe hatte. 😯

Unser Besuch auf der Nürburg hat sich aufgrund des wundervollen Wetters und des herrlichen Ausblicks voll und ganz gelohnt! Auch das Eis in Adenau war sehr gut, wenn ich auch etwas geschockt von dem vielen Saft war. :mrgreen:

September 29 2019

Pandas Wandertag – Eine Wanderung auf den Michelsberg

Da wir einen Wandergutschein verschenkt hatten, haben wir ihn heute für eine Wanderung auf den Michelsberg eingelöst. 🙂

Wir brachen kurz vor 8:00 Uhr auf um die fünfeinhalb Kilometer lange Wanderung rechtzeitig zur Messe, die um 9 Uhr beginnen sollte, hinter uns zu bringen. Da wir geübte Wanderer sind, schafften wir es rechtzeitig zur Kapelle St. Michael. Dort wohnten wir der Messe zum Namestag des heiligen Michael bei, die immer am Wochenende am oder nach dem 29.09. stattfindet, denn dies ist der Namenstag des heiligen Michael.

Die Kapelle St. Michael

Nach der Messe blieb die Kapelle noch für Besucher geöffnet, was wir nutzten um uns die Kapelle anzuschauen und einen Blick vom Turm zu werfen. Wie wir entdeckten ist die Aussicht von dort wirklich fabelhaft, auch wenn das Wetter nicht richtig mitspielte. 🙁

Danach war es schon Zeit fürs Mittagessen. Unsere Begleiter hatten vorgesorgt und uns einen Tisch im Landgasthof zur Wasserscheide reserviert. Dieser ist vom Michelsberg in etwa 20 Minuten wunderbar per Pfote erreichbar.

Landgasthof zur Wasserscheide

Wir setzten uns an unseren reservierten Tisch und inspizierten die überschauliche Speisekarte. Schließlich entschied Ana sich für den Tafelspitz in Meerrettichsoße mit Rahmwirsing und Kartoffeln. Als Getränk bestellte sie ein Bitterlemon. Ich wählte das Rumpsteak mit Pommes und Sauce Bernaise, dazu gab es ein Spezi. Vorweg gab es für alle eine leckere Kraftbrühe mit Eierstich auf Kosten des Hauses. 🙂 Danach durften wir uns noch je einen Salat am Buffet zusammenstellen. Man konnte aus einer großen Auswahl frei wählen. Es gab unter anderem gekochte Eier, Mozzarellakugeln, Tomaten, verschiedene Blattsalate sowie Gurken, Mais und Bohnen. Schließlich kam auch schon unser Essen. Zum Abschluss bestellte ich mir noch einen Kakao und wir konnten gestärkt den Heimweg antreten. Uns hatte es in dem familiären Gasthaus sehr gut geschmeckt. 🙂

Auf dem Rückweg entdeckten wir eine kleine, sehr liebevoll gestaltete Krippe im Wald die uns zuvor noch nicht aufgefallen war. 🙂

Waldkrippe

Später am Nachmittag machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Printenhaus Café Portz in Bad Münstereifel. Ana bestellte sich ein Stück Erdbeer-Mascarpone-Torte. Ich wählte ein Stück Himbeer-Joghurt-Torte und schon wieder einen Kakao. 😛 Unser Café-Erlebnis wurde leider etwas geschmälert, weil der Kellner sehr stark nach Schweiß roch und die Bedienung insgesamt nicht grade freundlich war. 🙁

Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag und alle Speisen haben uns sehr gut geschmeckt. Einen solchen Gutschein werden wir bestimmt noch einmal verschenken. 😀

August 6 2019

Pandas auf See – Seehundfahrt in Nordstrand

Da wir während unseres Urlaubes auch einmal die Seehunde besuchen wollten, hatten wir uns für den heutigen Tag um 14:00 Uhr zwei Tickets bei Adler-Schiffe gebucht. 🙂

Bevor wir jedoch in See stachen, wollten wir noch etwas zum Mittag essen. Deshalb hielten wir im Örtchen Nordstrand beim Restaurant “Insel-Fisch” an.

Der Insel-Fisch

In dem kleinen, aber gemütlichen Restaurant, gibt es Selbstbedienung. So entschied Ana sich an der Theke für gebackenen Rotbarsch mit Pommes, Ketchup und eine Deichlimo Holunderblüte. Ich wählte die gebackenen Garnelen mit Knoblauchsauce, Pommes und Mayo, dazu gab es ein Spezi. Obwohl wir anfangs wegen des Imbiss-Looks ein wenig skeptisch waren, schmeckte es uns sehr gut. Der Insel-Fisch ist definitiv einen Besuch wert. 😉

Da wir nach unserem Essen noch Zeit hatten, entschieden wir uns für einen Spaziergang über den Deich. Dort war es zwar ziemlich windig, aber man hatte aufgrund des guten Wetters einen herrlichen Ausblick. Außerdem gab es dort schöne steinerne Seehunde, die sich wunderbar als Fotolocation eignen. 😉

Danach machten wir uns auf den Weg zur Ablegestelle unseres Ausflugsschiffes, der Adler V. Pünktlich um 14:00 Uhr stachen wir in eine recht windige See.

Unser Schiff

Unterwegs erfuhren wir jedoch, dass die Flut wegen der Springtide schneller einsetzte als üblich und die Seehundbänke deswegen wohl schon unter Wasser stehen würden wenn wir ankämen. Totaler Bockmist! 🙁 😡

Trotzdem hatten wir Glück im Unglück und konnten wenigstens noch einige Seehunde beim Schwimmen entdecken.

schwimmende Seehunde

Danach machte sich das Schiff auf die Rückfahrt. Dort sollte noch ein Seetierfang durchgeführt werden. Bis dahin hatten wir jedoch noch etwas Zeit. Diese nutzten wir um uns eine Waffel zu gönnen. 🙂 Ana wählte eine normale Waffel mit Puderzucker, während ich eine mit Puderzucker und Schlagsahne wählte. Dafür, dass es eine Fertigmischung war, schmeckten die Waffeln sehr gut und waren frisch. 🙂

unsere Waffeln

Und dann ging es auch schon los mit dem Seetierfang. Mit einem Schleppnetz wurden einige Bewohner der Nordsee eingefangen und in ein mit frischem Salzwasser gefülltes Becken gesetzt, wo sie von den Fahrgästen bestaunt werden konnten. Dazu erzählte der Ranger vom Nationalpark Wattenmeer nützliche und interessante Fakten zu jedem einzelnen Lebewesen, wie auch schon zuvor bei den Seehunden. So gab es kleine Flundern, Krebse, Quallen, Garnelen und Seenadeln hautnah zu bestaunen. 😎

Nach etwa 15 bis 20 Minuten wurden die Seetiere wieder zurück in ihre Heimat entlassen. 🙂 Wir genossen danach noch etwas den Blick auf die See, ehe wir zurück in den Hafen kommen würden.

Wir erreichten den Anleger nach etwa zweieinhalb Stunden wieder und gingen zurück an Land. Zwar war es eine schöne Fahrt, der Ranger war nett und erzählte viel über die Nordsee, das Leben dort und dessen Bewohner, aber es war dennoch ziemlicher Mist, dass wir die Seehunde nur beim Schwimmen sehen konnten. 🙁 Eigentlich sollte die Springtide ja bekannt sein und die Fahrtzeiten darauf angepasst… (zumindest denken das diese nautisch nicht sehr bewanderten Bärchen 😉 )

Juli 29 2019

Zu Besuch beim Adel – Pandas am Schloss Glücksburg

Heute wollten wir die schöne Stadt Flensburg besuchen. Auf dem Weg dorthin sollten wir am Schloss Glücksburg vorbeikommen. Da konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, einen Abstecher dorthin zu machen. 🙂

Zuerst kamen wir in einen Innenhof. Dort suchten wir vergeblich nach einer Kasse. Nach kurzer Sucherei fanden wir jedoch in einer Ecke einen Ticket- und auch einen Souvenirmünzautomaten. Dort besorgten wir uns nach einer kurzen Versuchsphase zwei Tickets und eine Souvenirmünze.

Danach ging es endlich ins Schloss! 🙂 Im Eingangsbereich wurden wir von einem freundlichen Mitarbeiter gebeten, Pfötchenüberzieher in Form von Pantoffeln zu tragen. Danach gingen (und schlitterten 😀 ) wir dem Rundgang folgend durch das Gebäude. Dieser schlängelt sich über vier Etagen und durch den Keller.

Dabei kam man unter anderem in die Kapelle, die Waffenkammer, den Speisesaal, die Quartiere der Bediensteten, ein Ankleidezimmer, den Verteidigungsturm und sogar in die Folterkammer. 😯

An sich war das Schloss sehr schön hergerichtet und vom Aufbau des Rundgangs sinnig aufgebaut. 🙂 Das einzig störende waren die Temperaturen im Turm und den Bedienstetenquartieren. Da diese unter dem Dach liegen war es bei unserem Besuch dort sehr heiß und stickig. Auch das Preis- / Leistungsverhältnis ist mit 8€ vollkommen akzektabel. Zudem gibt es in einigen Räumen Werbung für Veranstaltungen im Schloss. So kann man zum Beispiel dort Geburtstage und Hochzeiten feiern oder Firmenevents veranstalten. 😉

Juli 28 2019

Wild Life mit den Pandas – Ein Besuch im Westküstenpark St. Peter-Ording

Nach dem kräftigenden Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Tierpark “Westküstenpark” in St. Peter-Ording.

Das Eingangsgebäude

Der Eintrittspreis beträgt 11€ für große Pandas und 7,50€ für kleine Pandas bis 15 Jahre. Mit einer Kurkarte erhält man außerdem 50 Cent Rabatt.

Nach dem Bezahlen erhielten wir einen Parkplan und die Info, dass am heutigen Tag eine “Alpaka-Rallye” stattfinden würde, die aber leider schon gestartet war. Da wir vor so großen Tieren ein wenig Angst haben, blieben wir lieber in unserem Beutel und bewunderten von dort aus den Park. 😉

Parkplan

Dem Rundgang folgend ging es für uns an Pelikanen und Enten vorbei zum Robbarium. Dieses ist schön angelegt und bietet von einer erhöhten Aussichtsplattform einen wunderbaren Überblick über die gesamte Anlage.

Robbarium

Da wir uns um 15 Uhr die Fütterung anschauen wollten, setzten wir unseren Weg erst einmal fort und gingen an der Parkgaststätte, den Schildkröten und den Störchen vorbei in Richtung der historischen Entenkoje. Auf dem Weg dorthin trafen wir erst auf eine Gänse-Reisegruppe und dann auf die Alpaka-Rallye. 😮

Wir schlichen uns fix an den Alpakas vorbei in die Entenkoje. Von dort hatte man einen schönen Überblick über einen See. 🙂

Blick auf den See

Unser Weg führte uns von dort aus weiter, an dem Gehege der Alpakas, Maras und Nandus vorbei, zu einem Häuschen mit einer Art “Wüstengarten” in dem die Alpaka-Rallye ausgewertet wurde und Axolotl beheimatet sind.

Danach ging es ein weiteres Mal an den Störchen vorbei zum “Kinderareal”, mit Streichelzoo, Ponyreiten und Autoscooter. Hier zweigte der Weg ab, hinaus zu den Vogelvolieren mit Greifvögeln und der Pony- und Eselwiese.

Nach dem Abstecher in diesen Abschnitt folgten wir wieder dem Rest des Rundgangs zu den Fuchsmangusten, den Steppenfüchsen und dem Fasanengarten, vorbei an der Kinderscheune mit Mäuseküche, und dem Spielplatz, denn bald würde die Robbenfütterung beginnen!

Ohne Eile schafften wir es zur Aussichtsplattform am Robbarium und konnten eine Pause vor der Fütterung der Seehunde einlegen. Dann begann die Fütterung endlich. Diese wurde von einer Tierpflegerin moderiert. Dabei zeigten die Seehunde einige erstaunliche Kunsstücke, die zu ihrem täglichen Training gehören, wie zum Beispiel das Holen eines Ringes. :Shock: Die kleinen Robben und und ihre Mamas blieben dabei ein wenig außerhalb, da sich die Kleinen erst noch an die Tierpfleger und die lauten Besucher gewöhnen mussten.

Nach der Fütterung besuchten wir noch die Infotafeln im Keller des Robbariums, ehe wir uns auf den Weg zum Ausgang machten. Dort ergatterten wir noch eine Souvenirmünze und ein Eis, denn es war sehr heiß. 😮

Natürlich gibt es, wie ihr im Plan sehen konntet, im Westküstenpark noch viel mehr Tiere zu sehen. Wir haben dort eine schöne Zeit verbracht und besuchen ihn bei Gelegenheit bestimmt noch einmal. 🙂

Juli 27 2019

Pandas unterwegs: Zwischenstopp in Rendsburg

Endlich war es soweit und wir machten uns auf den Weg in den Urlaub! 🙂

Obwohl die Fahrt nicht sehr lang war, machten wir zur Mittagszeit einen Zwischenhalt in Rendsburg. Der Ort lag für uns nämlich genau auf der Strecke.

Wir fuhren direkt das gewünschte Ziel an: das Café und Restaurant Brückenterrassen. Das liegt direkt am Nord-Ostsee-Kanal und von hier lassen sich direkt zwei Highlights von Rendsburg erleben.

Zum einen die Schiffsbegrüßungsanlage, die sich direkt am Restaurant befindet. Von hier werden die durchfahrenden Schiffe mit ihrer Nationalhymne begrüßt und der interessierte Gast erfährt Eckdaten zum Schiff. In unserer Anwesenheit passierten drei holländische Schiffe den Kanal.

Zudem überspannt die Rendsburger Hochbrücke an dieser Stelle den Nord-Ostsee-Kanal. Sie ist heute die drittlängste Eisenbahnbrücke in Deutschland. Eigentlich befindet sich an ihr auch eine Schwebefähre, doch diese ist leider wegen einer Kollision momentan außer Betrieb. 🙁 Voraussichtlich wird sie den Betrieb 2020 wieder aufnehmen.

Eisenbahnhochbrücke und Brückenterrassen

Auf der Speisekarte des Restaurants standen hauptsächlich Hausmannskost und Fisch. Ronnie entschied sich für die Brückenpfanne mit Schweinefilet und Speckbohnen, Bratkartoffeln und Sauce Bernaise. Ich wählte das bodenständige Holsteiner Bauernfrühstück mit Katenschinken und Gewürzgurken. Mir war es etwas zu viel Schinken, aber Ronnie vertilgte ihn. 😀 Der Service ließ erst ein wenig auf sich warten, war aber stets freundlich und das Essen kam auch zügig. Letztendlich bekamen wir zum kleinen Preis eine große Portion und konnten gesättigt weiterziehen. 🙂

Juli 5 2019

Pandas im Dunkeln – Dinner in the Dark in Hamburg

Da ich schon länger mal an einem Essen im Dunkeln teilnehmen wollte, schenkte mir meine Ana zwei Gutscheine für das Dinner in the Dark im Dialoghaus Hamburg.

So kam es, dass wir heute um 19:00 Uhr einen Termin hatten. Zuvor mussten wir uns per Telefon anmelden, bekamen daraufhin eine E-Mail, bei der wir Lebensmittelunverträglichkeiten angeben konnten. In dieser E-Mail wurden wir darum gebeten, bereits um 18:45 Uhr vor Ort zu sein. Pünktlich um 19:00 Uhr begann die Veranstaltung mit dem Sektempfang. Da kleine Bärchen keinen Alkohol trinken dürfen, nahmen wir stattdessen einen Orangensaft. 😳

Um 19:15 Uhr wurde dann der erste von vier Tischen zum Einlass in die Austellung “Dialog im Dunkeln” aufgerufen. Im zehn Minutentakt wurden dann die weiteren Tische aufgerufen. Da wir an Tisch vier sitzen sollten, mussten wir bis 19:45 Uhr warten ehe wir hinein konnten. Die Wartezeit ließ sich jedoch ganz wunderbar an den Stationen im Vorraum verbringen, wo man mit allen Sinnesorganen die Welt aus einem anderen Blickwinkel entdecken kann.

Dann begann auch für uns das Abenteuer. :O Uns wurde zu Beginn erklärt was nun passieren würde und wie der Abend ablaufen sollte. Dann bekam jeder einen Blindenstab und unsere Gruppe schlich und stolperte durch das völlig im Dunkeln liegende Gelände. Mitten auf dem Weg durch die völlige Dunkelheit lernten wir dann unseren Guide, Raman, kennen. Er hatte eine sehr angenehme Stimme. 🙂 Leider war alles was leuchtete oder reflektierte verboten, weshalb wir unsere Bilder leider ohne Blitz machen mussten. 😉 Für das unnötige Gepäck gab es genügend Schließfächer im Foyer.

Unser Guide

Schließlich erreichten wir den Speiseraum und wurden an unserem Tisch platziert. Ana saß ganz am Ende, wie sie an der Wand neben sich ertasten konnte. 😀 Zunächst war das Orientieren am Tisch recht schwierig, aber wir gewöhnten uns schnell daran. Die Kellner sagten beim Bedienen immer an, wo sie was hinstellen würden. Zuerst wurden die Getränkewünsche aufgenommen. Ana und ich wählten eine große Flasche Wasser und ich bestellte noch ein Spezi dazu.

Und schon kam das erste Hindernis auf uns zu: Wasser eingießen im Dunkeln. 😯 Aber mit einem “Wasserfühler” im Glas gelang uns auch das. 😛

Dann kam auch schon der erste Gang: ein leckerer, aber auch ziemlich pikanter Salat. Er schmeckte uns trotzdem sehr gut. Ich schaffte es sogar, alles mit Messer und Gabel zu essen. Ana gestand mir im Nachhinein, dass sie ihre Pfötchen benutzt hat, um den Salat auf ihre Gabel zu schieben. 😮

Als zweiter Gang wurde eine Gazpacho (eine spanische, kalte Gemüsesuppe) serviert. Auch diese war wieder gut gewürzt. 😯 Ana schmeckte sie nicht ganz so gut, da die Suppe recht zwiebelig war. 🙁

Der dritte Gang war der Hauptgang. Es gab ein Fleischgericht mit Beilage, Soße und Gemüse. Es wurde zu unserem Glück so angerichtet, dass man nichts mehr schneiden musste. Dieser Gang war zum Glück nicht scharf. 😉 Hier nutzte ich nun auch meine Pfötchen um zu prüfen ob der Teller auch wirklich leer war. 😳

Als vierten Gang gab es eine süße Überraschung in Form von Kuchen. Dieser war sehr fruchtig und fluffig. Für unachtsame Esser gab es jedoch eine saure Überraschung. So auch für uns. 😯 Trotzdem schmeckte uns auch das Dessert sehr gut. 🙂

Zum Ausklang gab es noch einen Absacker. Auch hier wählten wir wieder die bärchenfreundliche Version und bekamen einen gekühlten Orangensaft, den die Kellnerin versehentlich über Ana kippte. 😯 Glücklicherweise war es kein Volltreffer und es wurden nur Anas Arm und Bein sowie der Stuhl getroffen.

Beim Bezahlen wurde es noch einmal spannend, denn wie soll der Kellner das Geld erkennen? Unser Guide erklärte uns, dass es dafür extra Schablonen gibt und Scheine und Münzen aber auch anhand ihres Randes erkannt werden können. 🙂 Zudem wurden wir ganz zu Beginn darauf hingewiesen, nur so viel Geld wie nötig mitzunehmen, damit wir es beim Bezahlen einfacher haben.

Nachdem alle Gäste bezahlt hatten, wurden wir wieder hinaus geführt. Natürlich dauerte es etwas, bis man sich wieder an die Helligkeit gewöhnt hatte, aber wir waren erst einmal alle froh, wieder sehen zu können. Trotzdem war es eine sehr interessante Erfahrung, die wir nur empfehlen können!

Juni 18 2019

Pandas hoch hinaus – Mit der Dampflok auf den Brocken

Damit sich die Harzcard auch richtig lohnt und es bei einem Urlaub im Harz nicht fehlen darf, machten wir heute mit der Harzer Schmalspur Bahn eine Fahrt zum Brocken.

Obwohl es mitten in der Woche war, war die Bahn gut besucht und wir waren froh, dass wir früh dran waren. Nur deswegen ergatterten wir noch genug Sitzplätze für uns und unsere Begleitung.

Von Wernigerode aus fährt die Bahn unter anderem über Drei Annen Hohne und Schierke bis hinauf zum Brocken.

Da die Strecke nur von Dampflokomotiven befahren wird, waren entlang der gesamten Strecke viele Eisenbahnbegeisterte um Fotos zu machen. 😯 Zudem standen viele Fahrgäste zwischen den einzelnen Waggons um zu fotografieren. Das führte dazu, dass unsere Abteiltür ständig auf war und wir, da unsere Sitzplätze ganz vorne waren, ständig Ruß abbekamen. 😕

Nach nicht ganz zwei Stunden Fahrzeit kamen wir auf dem Brocken an, wo uns strahlender Sonnenschein und ein kräftiger Wind begrüßten. Der Ausblick war einfach herrlich und mit ca. 70km ziemlich weitläufig! 😀

Unser erstes Ziel war das Brockenhaus. Hier gab es einen weiteren Stempel der Harzer Wandernadel. Dieser zählt gleich für drei Sonderabzeichen: Goethe im Harz, Harzer Grenzweg und Harzer Hexenstieg. :O Der Eintritt zum Brockenhaus war dank der HarzCard frei. Auf drei Etagen können neugierige Pandas hier viel über die Geschichte des Brockens und den Brocken als Lebensraum für verschiedenste Tiere lernen. Zudem gibt es noch einen kleinen Imbiss und ein begehbares Dach, von dem aus man einen herrlichen Blick hat.

Anschließend schlenderten wir hinüber zum höchsten Punkt des Brockens, der vom Gipfelstein markiert wird. Auch hier war viel los, denn jeder wollte ein Foto mit selbigem machen. 🙄

Gipfelstein

Nun war es fast schon wieder an der Zeit die Rückfahrt anzutreten, da wir noch wichtige Termine hatten. 😉 Während Ana noch Fotos vom einfahrenden Zug machen wollte, holte ich uns beim Brockenwirt einen Snack zum Mittagessen. Es gab ein Paar Wiener Würstchen mit Pommes, Ketchup und Mayo. Nichts großartiges, aber es schmeckte ganz gut, allerdings nicht gut genug um den Preis zu rechtfertigen. 🙁

Wiener mit Pommes, Ketchup und Mayo

Ana wollte eigentlich noch dem Brockengarten einen Besuch abstatten, aber wie wir vor Ort feststellten, ist dieser nur mit einer Führung zugänglich… 🙁

Dann waren wir auch schon wieder in der Bahn und auf dem Weg nach Wernigerode. Diesmal war der Zug völlig überfüllt und wir bekamen grade noch so drei Plätze in zwei Sitzgruppen. 😯

Leider haben wir den Brockenfuchs und auch Brocken Benno nicht gesehen, was wir wohl noch einmal nachholen müssen. 😉

Juni 17 2019

Pandas in Wernigerode

Um unsere Harzcard nochmal richtig auszunutzen fuhren wir heute nach Wernigerode, der bunten Stadt im Harz.

Zunächst besuchten wir den Bürger- und Miniaturenpark “Kleiner Harz”. Kostenlose Parkplätze gibt es Vorort wirklich ausreichend und so konnten wir gemütlich durch den Park bummeln. Der vordere Bereich ist der Miniaturenpark. Hier stehen bekannte Gebäude aus dem ganzen Harz und laden vor allem kleine Bärchen zum Verweilen ein. 🙂 Die teilweise sehr filigrane und liebevolle Miniaturlandschaft war wirklich sehr sehenswert. Nur etwas schade, dass nicht alle Ausstellungsstücke so hübsch hergerichtet waren. So vermissten wir zum Beispiele die schönen Gärten am Modell des Schloßberges von Quedlinburg. Dafür wuchsen zwischen den zahlreichen Bahngleisen zurechtgestutzte Bonsais. Einzelne Figuren, wie ein Brautpaar vor der Kirche oder einem Rathaus, verliehen den Gebäuden etwas Leben. Zudem durfte man auf Knöpfchen drücken oder an Rädern kurbeln um so eine Lok anzutreiben. Natürlich gab es auch einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel – einen Ministempel im Ministempelkasten, selbstverständlich! :mrgreen: Durch ein Tor geht es dann in den Bürgerpark. Hier gibt es einen Aussichtsturm, der scheinbar von der Baufirma angemietet wurde, Teiche, ein Restaurant, zahlreiche kleine Themengärten und ein Streichelgehege mit Miniponys und ihrem Nachwuchs – wie niedlich. 😳

Anschließend fuhren wir mit unserem Auto zum Stadtzentrum. Dort bestaunten wir das hübsche Rathaus im Fachwerkstil und holten uns in der Touristinfo nebenan einen Sonderstempel.

Nachdem wir uns in der Touristinfo bei einem freundlichen Mitarbeiter erkundigt hatten, wo die Schlossbahn abfährt, machten wir uns sogleich auf den Weg zur nächsten Haltestelle “Alte Kapelle”. Da die Bahn an einer Haltestelle eine längere Pause machte, dauerte die Fahrt bis zum Schloss eine gute Dreiviertelstunde. Die Fahrt lohnte sich jedoch, denn der Aufstieg wäre sonst bestimmt sehr beschwerlich gewesen. 😯

Am Schloss von Wernigerode angelangt, machten wir Mittagspause auf der Schlossterrasse. Ronnie bestellte sich ein Original Harzer Blaubeerschmandschnitzel und Kroketten sowie eine Sprite und ich entschied mich für Geschnetzeltes mit Curryrahmsauce und Nudeln sowie einen Kirschsaft. Auf der Terrasse hatte man einen wunderbaren Ausblick über Wernigerode und wir wurden zügig und freundlich bedient. Das Essen schmeckte überraschend gut. 🙂

Frisch gestärkt gingen wir dann ins Schloss. Innen durfte man leider keine Fotos machen, aber der Besuch lohnt sich! 🙂 Auch wenn einige Räume momentan Baustelle sind, gibt es viele gut erhaltene Zimmer zu bewundern. Außen lud dann noch der kleine aber feine Garten zum Verweilen ein – wäre dort nicht grade eine Schulklasse lärmend unterwegs gewesen… 🙄

Natürlich mussten wir auch heute was für unsere Harzer Wandernadel tun und so machten wir uns auf den Weg zum benachbarten Agnesberg, von dem man einen tollen Blick auf Stadt und Schloss haben soll. Der Weg war zwar sehr beschwerlich, da wir die steile Abkürzung nahmen, aber der Blick lohnte sich tatsächlich! 😀 Die Stempelstelle vor Ort gehört auch zum Goetheweg.

Nachdem wir den Abstieg gemeistert hatten, ging es mit der Schlossbahn zurück zum Auto und wir beeilten uns noch rechtzeitig vor Feierabend, zum Baumkuchenhaus zu kommen. Das Café liegt im Industrigebiet von Wernigerode und ist daher etwas abgelegen. Dort angekommen, stellten wir fest, dass Baumkuchen tatsächlich an Bäumen wächst! 😯 Natürlich gab es dann auch einen Snack. Ronnie bestellte sich einen Halbring mit Zartbitterschokolade und Nougatfüllung und ich entschied mich für den Baumkuchen des Tages: warmer Granatapfel-Baumkuchen mit Sahne und roter Grütze. Es schmeckte himmlisch! 🙂 Da es so lecker schmeckte machten wir hier noch einen Großeinkauf.

Mit unserer Harzcard hatten wir an diesem Tag folgende Vorteile:

  • kostenloser Eintritt in den Miniatur- und Bürgerpark
  • kostenlose Hin- und Rückfahrt mit der Schlossbahn
  • kostenloser Eintritt ins Schloss Wernigerode
  • 3,90€ Wertcoupon für das Baumkuchenhaus