Juli 5 2019

Pandas im Dunkeln – Dinner in the Dark in Hamburg

Da ich schon länger mal an einem Essen im Dunkeln teilnehmen wollte, schenkte mir meine Ana zwei Gutscheine für das Dinner in the Dark im Dialoghaus Hamburg.

So kam es, dass wir heute um 19:00 Uhr einen Termin hatten. Zuvor mussten wir uns per Telefon anmelden, bekamen daraufhin eine E-Mail, bei der wir Lebensmittelunverträglichkeiten angeben konnten. In dieser E-Mail wurden wir darum gebeten, bereits um 18:45 Uhr vor Ort zu sein. Pünktlich um 19:00 Uhr begann die Veranstaltung mit dem Sektempfang. Da kleine Bärchen keinen Alkohol trinken dürfen, nahmen wir stattdessen einen Orangensaft. 😳

Um 19:15 Uhr wurde dann der erste von vier Tischen zum Einlass in die Austellung “Dialog im Dunkeln” aufgerufen. Im zehn Minutentakt wurden dann die weiteren Tische aufgerufen. Da wir an Tisch vier sitzen sollten, mussten wir bis 19:45 Uhr warten ehe wir hinein konnten. Die Wartezeit ließ sich jedoch ganz wunderbar an den Stationen im Vorraum verbringen, wo man mit allen Sinnesorganen die Welt aus einem anderen Blickwinkel entdecken kann.

Dann begann auch für uns das Abenteuer. :O Uns wurde zu Beginn erklärt was nun passieren würde und wie der Abend ablaufen sollte. Dann bekam jeder einen Blindenstab und unsere Gruppe schlich und stolperte durch das völlig im Dunkeln liegende Gelände. Mitten auf dem Weg durch die völlige Dunkelheit lernten wir dann unseren Guide, Raman, kennen. Er hatte eine sehr angenehme Stimme. 🙂 Leider war alles was leuchtete oder reflektierte verboten, weshalb wir unsere Bilder leider ohne Blitz machen mussten. 😉 Für das unnötige Gepäck gab es genügend Schließfächer im Foyer.

Unser Guide

Schließlich erreichten wir den Speiseraum und wurden an unserem Tisch platziert. Ana saß ganz am Ende, wie sie an der Wand neben sich ertasten konnte. 😀 Zunächst war das Orientieren am Tisch recht schwierig, aber wir gewöhnten uns schnell daran. Die Kellner sagten beim Bedienen immer an, wo sie was hinstellen würden. Zuerst wurden die Getränkewünsche aufgenommen. Ana und ich wählten eine große Flasche Wasser und ich bestellte noch ein Spezi dazu.

Und schon kam das erste Hindernis auf uns zu: Wasser eingießen im Dunkeln. 😯 Aber mit einem “Wasserfühler” im Glas gelang uns auch das. 😛

Dann kam auch schon der erste Gang: ein leckerer, aber auch ziemlich pikanter Salat. Er schmeckte uns trotzdem sehr gut. Ich schaffte es sogar, alles mit Messer und Gabel zu essen. Ana gestand mir im Nachhinein, dass sie ihre Pfötchen benutzt hat, um den Salat auf ihre Gabel zu schieben. 😮

Als zweiter Gang wurde eine Gazpacho (eine spanische, kalte Gemüsesuppe) serviert. Auch diese war wieder gut gewürzt. 😯 Ana schmeckte sie nicht ganz so gut, da die Suppe recht zwiebelig war. 🙁

Der dritte Gang war der Hauptgang. Es gab ein Fleischgericht mit Beilage, Soße und Gemüse. Es wurde zu unserem Glück so angerichtet, dass man nichts mehr schneiden musste. Dieser Gang war zum Glück nicht scharf. 😉 Hier nutzte ich nun auch meine Pfötchen um zu prüfen ob der Teller auch wirklich leer war. 😳

Als vierten Gang gab es eine süße Überraschung in Form von Kuchen. Dieser war sehr fruchtig und fluffig. Für unachtsame Esser gab es jedoch eine saure Überraschung. So auch für uns. 😯 Trotzdem schmeckte uns auch das Dessert sehr gut. 🙂

Zum Ausklang gab es noch einen Absacker. Auch hier wählten wir wieder die bärchenfreundliche Version und bekamen einen gekühlten Orangensaft, den die Kellnerin versehentlich über Ana kippte. 😯 Glücklicherweise war es kein Volltreffer und es wurden nur Anas Arm und Bein sowie der Stuhl getroffen.

Beim Bezahlen wurde es noch einmal spannend, denn wie soll der Kellner das Geld erkennen? Unser Guide erklärte uns, dass es dafür extra Schablonen gibt und Scheine und Münzen aber auch anhand ihres Randes erkannt werden können. 🙂 Zudem wurden wir ganz zu Beginn darauf hingewiesen, nur so viel Geld wie nötig mitzunehmen, damit wir es beim Bezahlen einfacher haben.

Nachdem alle Gäste bezahlt hatten, wurden wir wieder hinaus geführt. Natürlich dauerte es etwas, bis man sich wieder an die Helligkeit gewöhnt hatte, aber wir waren erst einmal alle froh, wieder sehen zu können. Trotzdem war es eine sehr interessante Erfahrung, die wir nur empfehlen können!

Juni 17 2019

Pandas in Wernigerode

Um unsere Harzcard nochmal richtig auszunutzen fuhren wir heute nach Wernigerode, der bunten Stadt im Harz.

Zunächst besuchten wir den Bürger- und Miniaturenpark “Kleiner Harz”. Kostenlose Parkplätze gibt es Vorort wirklich ausreichend und so konnten wir gemütlich durch den Park bummeln. Der vordere Bereich ist der Miniaturenpark. Hier stehen bekannte Gebäude aus dem ganzen Harz und laden vor allem kleine Bärchen zum Verweilen ein. 🙂 Die teilweise sehr filigrane und liebevolle Miniaturlandschaft war wirklich sehr sehenswert. Nur etwas schade, dass nicht alle Ausstellungsstücke so hübsch hergerichtet waren. So vermissten wir zum Beispiele die schönen Gärten am Modell des Schloßberges von Quedlinburg. Dafür wuchsen zwischen den zahlreichen Bahngleisen zurechtgestutzte Bonsais. Einzelne Figuren, wie ein Brautpaar vor der Kirche oder einem Rathaus, verliehen den Gebäuden etwas Leben. Zudem durfte man auf Knöpfchen drücken oder an Rädern kurbeln um so eine Lok anzutreiben. Natürlich gab es auch einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel – einen Ministempel im Ministempelkasten, selbstverständlich! :mrgreen: Durch ein Tor geht es dann in den Bürgerpark. Hier gibt es einen Aussichtsturm, der scheinbar von der Baufirma angemietet wurde, Teiche, ein Restaurant, zahlreiche kleine Themengärten und ein Streichelgehege mit Miniponys und ihrem Nachwuchs – wie niedlich. 😳

Anschließend fuhren wir mit unserem Auto zum Stadtzentrum. Dort bestaunten wir das hübsche Rathaus im Fachwerkstil und holten uns in der Touristinfo nebenan einen Sonderstempel.

Nachdem wir uns in der Touristinfo bei einem freundlichen Mitarbeiter erkundigt hatten, wo die Schlossbahn abfährt, machten wir uns sogleich auf den Weg zur nächsten Haltestelle “Alte Kapelle”. Da die Bahn an einer Haltestelle eine längere Pause machte, dauerte die Fahrt bis zum Schloss eine gute Dreiviertelstunde. Die Fahrt lohnte sich jedoch, denn der Aufstieg wäre sonst bestimmt sehr beschwerlich gewesen. 😯

Am Schloss von Wernigerode angelangt, machten wir Mittagspause auf der Schlossterrasse. Ronnie bestellte sich ein Original Harzer Blaubeerschmandschnitzel und Kroketten sowie eine Sprite und ich entschied mich für Geschnetzeltes mit Curryrahmsauce und Nudeln sowie einen Kirschsaft. Auf der Terrasse hatte man einen wunderbaren Ausblick über Wernigerode und wir wurden zügig und freundlich bedient. Das Essen schmeckte überraschend gut. 🙂

Frisch gestärkt gingen wir dann ins Schloss. Innen durfte man leider keine Fotos machen, aber der Besuch lohnt sich! 🙂 Auch wenn einige Räume momentan Baustelle sind, gibt es viele gut erhaltene Zimmer zu bewundern. Außen lud dann noch der kleine aber feine Garten zum Verweilen ein – wäre dort nicht grade eine Schulklasse lärmend unterwegs gewesen… 🙄

Natürlich mussten wir auch heute was für unsere Harzer Wandernadel tun und so machten wir uns auf den Weg zum benachbarten Agnesberg, von dem man einen tollen Blick auf Stadt und Schloss haben soll. Der Weg war zwar sehr beschwerlich, da wir die steile Abkürzung nahmen, aber der Blick lohnte sich tatsächlich! 😀 Die Stempelstelle vor Ort gehört auch zum Goetheweg.

Nachdem wir den Abstieg gemeistert hatten, ging es mit der Schlossbahn zurück zum Auto und wir beeilten uns noch rechtzeitig vor Feierabend, zum Baumkuchenhaus zu kommen. Das Café liegt im Industrigebiet von Wernigerode und ist daher etwas abgelegen. Dort angekommen, stellten wir fest, dass Baumkuchen tatsächlich an Bäumen wächst! 😯 Natürlich gab es dann auch einen Snack. Ronnie bestellte sich einen Halbring mit Zartbitterschokolade und Nougatfüllung und ich entschied mich für den Baumkuchen des Tages: warmer Granatapfel-Baumkuchen mit Sahne und roter Grütze. Es schmeckte himmlisch! 🙂 Da es so lecker schmeckte machten wir hier noch einen Großeinkauf.

Mit unserer Harzcard hatten wir an diesem Tag folgende Vorteile:

  • kostenloser Eintritt in den Miniatur- und Bürgerpark
  • kostenlose Hin- und Rückfahrt mit der Schlossbahn
  • kostenloser Eintritt ins Schloss Wernigerode
  • 3,90€ Wertcoupon für das Baumkuchenhaus
Juni 10 2019

Pandas in Gernrode

Da Gernrode ein Stadtteil von Quedlinburg ist und es auch hier einen Sonderstempel zum Jubiläumsjahr gibt, machten wir zweimal einen Abstecher in das beschauliche Örtchen.

An unserem ersten Ausflug besuchten wir zunächst den Ort mit dem Stempelkasten: die Stiftskirche St. Cyriakus. Seit Kurzem ist die Kirche auch im Begleitheft “Klosterwanderweg” der Harzer Wandernadel enthalten. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. 😉 Die Kirche ist schon von außen sehr beeindruckend und ein Besuch lohnt sich definitiv. Der Eintritt ist kostenlos, es wird aber um eine Spende gebeten. Wer Fotos machen möchte, muss eine Fotoerlaubnis erwerben – für uns natürlich ein Muss. 🙂 Zunächst besichtigten wir den mächtigen Innenraum, der eine farbintensive Holzdecke aufwies, eine Krypta, zwei Logen auf die man steigen konnte und einen großen Altarraum. Eigentlich sollten laut Plan auch die Kirchtürme zu besichtigen sein, aber die Türen waren verschlossen. 😐 Daher ging es anschließend hinaus in den idyllischen Kreuzgang, wo wir auch die, für den Klosterwanderweg typische, Engelsbank vorfanden.

Nach unserem Besuch in der Stiftskirche, gingen wir hinüber zur Alten Elementarschule. Eigentlich sollten hier Unterrichtsstunden wie zu Großmütterchens Zeiten abgehalten werden, aber leider waren wir grade zur Mittagspause vor Ort… 🙁

Die Elementarschule

Daher ging es für uns weiter zur größten Kuckucksuhr außerhalb des Schwarzwalds. Diese befindet sich direkt an der Harzer Uhrenfabrik. Jede Viertelstunde erscheint der Kuckuck und lässt seine Melodie ertönen. Direkt nebenan, auf der anderen Seite des Gebäudes, befindet sich das größte Wetterhaus der Welt. Im Inneren des angrenzenden Museums gibt es allerhand Kuckucksuhren zu kaufen – in jeder erdenklichen Größe, Farbe und mit interessanten Szenarien. 😯 Damit nicht alle Kuckucke auf einmal hervorkommen, sind die Uhren alle anders gestellt. Das gäbe sonst wohl ein ziemliches Durcheinander. 😀 In der Werkstatt kann man eventuell auch grade einem Uhrmacher bei der Arbeit zusehen. Beeindruckend waren auch die dort hergestellten Standuhren, mit eingebauter Monduhr und gravierten Pendeln. Eigentlich wollten wir uns auch das größte Thermometer anschauen, doch das befindet sich zur Zeit in der Restaurierung und wird danach im Museum ausgestellt.

Eigentlich hatten wir nun alle Stempel für die Jubiläumsnadel zusammen, doch die Touristinfo in Gernrode hat gar sonderliche Öffnungszeiten und so mussten wir mit leeren Pfötchen von dannen ziehen. 😥

Rathaus mit Touristinfo

Bei unserem nächsten Besuch in Gernrode, ging es weniger darum die Stadt zu besichtigen, sondern viel mehr darum Stempel zu sammeln. Daher stellten wir unser Gefährt ab, packten unseren Proviant und los ging es durch die Vegetation.

Das erste Ziel lautete: Preußenturm, der genau genommen zu Bad Suderode gehört. Es ging einen recht angenehmen, aber doch langen Waldweg entlang und endlich stand er vor uns: ein zu groß geratener Jägersitz. 😯 Vom Holzturm hatte man einen guten Blick über das umliegende Waldgebiet und wir sahen sogar eine Dampflok der Harzer Schmalspurbahn. 🙂

Von dort ging es, entlang der ehemaligen Grenze zwischen Preußen und Anhalt, zum Anhaltinischen Salstein, der ebenfalls zu Bad Suderode gehört.

Nun mussten wir uns entscheiden, ob wir den Weg genauso wieder zurückgehen oder ob wir es wagen sollten, den steilen Abstieg zu probieren. 😯 Glücklicherweise war nur das erste Stück wirklich steil und der restliche Teil schlängelte sich durch den abgeholzten Wald.

Diese Tour ist übrigens nichts für schwache Blasen, denn es gibt keine Rastmöglichkeit. Erst als wir zurück im Tal waren, konnten wir in ein Restaurant flitzen und dort das stille Örtchen nutzen.

Zurück an unserem Auto, fuhren wir einen anderen Parkplatz an, um von dort zum Försterblick zu gehen. Die Strecke war ohne nennenswerte Steigungen und auch nicht so lang. Vom Aussichtspunkt hat man einen fantastischen Blick auf Gernrode, der natürlich von St. Cyriakus dominiert wird. Wir machten uns jedoch schnell wieder auf die Socken, damit wir dem Quadfahrer nicht in die Quere kamen… 🙄

Gernrode ist sehr schön anzuschauen und die Umgebung eignet sich wunderbar um von kleinen Bärchen bewandert zu werden. 🙂

Juni 9 2019

Pandas in Thale

An unserem ersten Tag im Harz machten wir uns gleich auf den Weg nach Thale im Bodetal um unsere ersten Stempel der Harzer Wandernadel zu ergattern! Unser Ausflug begann am Hexentanzplatz, wo wir direkt durch einige schaurige Gestalten begrüßt wurden, die dort Vorbereitungen für das nächtliche Treiben trafen. 😯

Teufel und Dämon am Hexentanzplatz

Zum Glück galt ihre Aufmerksamkeit den anderen armen Seelen um uns herum, sodass wir unbemerkt an ihnen vorbei zur Kabinenseilbahn huschen konnten. 😯

alte Kabinengondel

Im Tal angekommen, hüpften wir direkt weiter in den Sessellift um auf der anderen Seite des Bodetals wieder hinaufzufahren. Am Gipfel angekommen, besuchten wir zuerst den Sagenpavillon, in dem man für einen kleinen Obolus die Geschichte der Rosstrappe anschauen kann. 🙂

Sagenpavillon

Danach ging es dann endlich los: über einen Wanderweg ging es zur Rosstrappe! Zwar war der dort befindliche Stempelkasten noch ein gutes Stück vor dem eigentlichen Abdruck im Fels entfernt, aber trotzdem war es ein schöner Wanderweg, der jedoch an diesem Tag viel zu gut besucht war. 🙁

Dennoch hat sich der Weg gelohnt, denn der Ausblick über das Bodetal war einfach wunderschön! Eigentlich sah unser Plan vor, von der Rosstrappe hinab ins Tal zu wandern, dort einen weiteren Stempel zu sammeln und auf der anderen Seite wieder hinaufzusteigen, doch wie wir erfuhren, war der Weg bereits seit Jahren wegen eines Erdrutsches gesperrt. 🙁

So entschieden wir uns dazu mit der Seilbahn zurück ins Tal und mit der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz zu fahren. Auf dem Gipfel angekommen, besuchten wir zuerst die Walpurgishalle, in der einige Bilder aus Goethes “Faust” hängen. Ein sehr uriger Bau, der im altgermanischen Stil eines Blockhauses gebaut ist. Trotz des beeindruckenden Gebäudes, waren wir etwas enttäuscht, dass es hier nur eine Handvoll Bilder zu sehen gab…

Als wir die Halle verließen, knurrten uns allerdings die Bäuchlein, weswegen wir im nahen Imbiss “Berghütte” einen Mittagssnack einnahmen. Ana bestellte sich Nudeln mit Gulasch und ein Tonic Wasser. Ich wählte das Pfannengyros mit Pommes, Tsatsiki und Salat, dazu gab es eine Apfelschorle. Für einen Imbiss war das Essen ganz passabel, allerdings hatte Ana zu viele Fettstücke im Gulasch (Zitat: Das war die typische ostdeutsche Schulküche: frisch aus der Dose. (Ana darf das! Sie kommt gebürtig auch aus Ostdeutschland)).

Gulasch und Gyrospfanne

Im Anschluss ging es weiter zum verrückten Hexenhaus. Die Geschichte hinter dieser lustigen Attraktion ist, dass die Hexe Watelinde beim Putzen einen Zauber falsch aufgesagt hat und deswegen ihr Haus auf den Kopf gestellt wurde. 😀 Man beginnt den Rundgang also am Dachgiebel, da das ganze Gebäude auf dem Kopf steht. Die Aufgabe besteht für die Besucher nun darin, sieben Gegenstände zu entdecken, die noch richtig herum sind. Ein lustiges Unterfangen, obwohl uns danach ziemlich schwindelig war. 😯

Zu guter Letzt besuchten wir noch den Tierpark am Hexentanzplatz. Er gefiel uns sehr gut! 🙂 Dort gab es viele einheimische Tiere wie Füchse, Waschbären, Braunbären und Wildschweine mit niedlichen Frischlingen. 😀

Wildschwein im Tierpark

Bevor wir unseren Rundgang beendeten, spielten wir noch eine Runde Hexengolf. Der Hexengolfplatz besitzt zweimal neun Löcher, die alle von einer kleinen Geschichte und einer passenden Figur begleitet werden. Ana gewann unser Spiel mit einem Punkt Vorsprung. 🙁 (Ich glaube jedoch, dass sie geschummelt hat. 😯 ) Dann holten wir uns noch ein Eis um Anas Sieg zu feiern und sammelten den dort platzierten Sonderstempel ein.

Als wir uns schließlich wieder auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung befanden, entschieden wir uns noch einen Abstecher zur Teufelsmauer zu machen. Diese zwanzig Kilometer lange Felsformation erstreckt sich bei Thale zwischen Ballenstedt und Blankenburg. Auch dort gibt es eine Stempelstelle, die uns auf Goethes Spuren führte. 🙂

Damit beendeten wir diesen Tag und machten uns auf den Heimweg. 🙂 Letztendlich bleibt noch zu sagen, dass wir uns im Voraus jeweils eine Harzcard für 4 Tage besorgt haben. Sie kostete uns 57 Euro pro Panda und brachte uns an diesem Tag folgende Vorteile:

  • kostenlose Berg – und Talfahrt mit dem Sessellift
  • kostenloser Eintritt in den Sagenpavillon
  • kostenloser Eintritt in das Hexenhaus
  • kostenloser Eintritt in den Tierpark

Also schon mal ein guter Einstieg. 😉

Dezember 16 2018

Bärchen in Nürnberg: Auf den Spuren von Albrecht Dürer – Teil 1

Nach längerer Abwesenheit melden wir uns im neuen Jahr nun endlich zurück. Wir haben unser Konzept etwas überarbeitet, die Website renoviert und berichten jetzt jeden Mittwoch über Neues aus der Welt der Bärchen. 🙂

Heute wollen wir mit einem ersten Bericht über unseren Urlaub in Nürnberg anfangen, den wir kurz vor Weihnachten unternommen haben.

Warum der Titel “Auf den Spuren von Albrecht Dürer”? Der berühmte deutsche Maler Albrecht Dürer lebte lange Zeit in Nürnberg und hat daher in der Stadt einige Pfotenabdrücke hinterlassen. Also schnappten wir unsere Pfotenschoner, setzten unsere Pudelmützen auf und machten uns auf die Suche.

Einer ersten Witterung folgend, führten unsere Spürnasen uns zum Johannisfriedhof, auf dem sich das Grab von Albrecht Dürer befindet. Im dichten Schneetreiben tapsten wir orientierungslos zwischen den Grabsteinen umher.

Der Johannisfriedhof

Halb erfroren und mit nassem Fell fragten wir schließlich einen Besucher des Friedhofes, der zum Glück wusste, wo sich das Grabmal befindet. Während er uns dorthin geleitete, erklärte er uns, dass es auf dem Friedhof kleine Wegweiser zu den Gräbern berühmter Persöhnlichkeiten sowie einen kompletten Lageplan gibt. Diese waren aber aufgrund der Wetterlage völlig verschneit und für uns nicht erkennbar. Da wir aber nun wussten, wonach wir Ausschau halten mussten, gelang es uns rasch das Grab zu finden.

Solltet ihr einmal ebenso verzweifelt wie wir über den Friedhof irren, hier ein Tipp von zwei jetzt erleuchteten Bärchen: vor dem Gebäude der Friedhofsverwaltung, hinter der Kirche steht der Lageplan.

Friedhofsverwaltung mit verschneitem Lageplan (siehe Pfeil)

Die Wegweiser sind kleine Tafeln am Wegesrand, die in die Grabreihen zeigen.

Wegweiser

Unseren erfrorenen Nasen folgend, erreichten wir das verschneite Grab. Nachdem wir es mühsam freigelegt hatten, kam der Rückschlag: hier liegen zwar sieben Menschen, aber kein Albrecht. Man hatte seine Gebeine nämlich exhumiert und dann unbekannt verlegt. Heute gillt es als Gedenkstätte, weswegen es zu seinem Todes- und Geburtstag einen Kranz von der Stadt Nürnberg gibt.

Das Grab von Albrecht Dürer
Juni 10 2018

Führung im Prinzenhaus in Plön

Eigentlich waren wir gestern schonmal hier, um an einer Führung durch das Prinzenhaus in Plön teilzunehmen. Im Internet hatten wir nämlich gelesen, dass die Führungen mittwochs und samstags stattfanden. Allerdings wurden sie mittlerweile von Samstag auf Sonntag verlegt und so fuhren wir heute wieder nach Plön. 😉

Die Führung sollte auf der Veranda starten und so guckten wir uns etwas ratlos um. Letztendlich saß unser Führer bereits im Eingangsbereich des Prinzenhauses. Unsere Gruppe bestand aus ca. sieben weiteren Besuchern und die Kosten lagen bei 4€ pro Teilnehmer. Als Dauer war eine Drieviertelstunde vorgesehen, es konnte aber auch mal länger gehen. 🙂

Leider war die Führung nicht sonderlich informativ. Der Führer las alles von Karteikärtchen ab und schien nicht wirklich viel zu wissen und war sehr leidenschaftslos. Zudem unterschieden sich seine Informationen dann auch noch von den aufgestellten Infoschildern… 😯

Trotzdem ist das Prinzenhaus einen Besuch wert. Vor allem der Gartensaal mit dem Musikerbalkon ist sehr sehenswert. Dieser steht auch für Trauungen zur Verfügung, ebenso wie das kleinere Marmorkabinett direkt nebenan.

Das Prinzenhaus war früher Schulungsgebäude der Prinzen sowie ausgewählter anderer Jungen. Später wurde es zu einem Mädcheninternat. Von den Internatsräumen ist jedoch nicht mehr viel zu erkennen, lediglich ein paar alte Räume aus den Prinzenzeiten sind noch erhalten und restauriert worden.

Juni 8 2018

Besuch im Esel- und Landspielhof Nessendorf

Nachdem wir im Café Elend einen leckeren Kuchen gegessen hatten, fuhren wir weiter zum Esel- und Landspielhof Nessendorf. Dieser Besuch ging mal wieder auf das Kindheitserinnerungskonto unseres Frauchens. 😉

Der Weg zum Park war gut ausgeschildert und es gab genügend Parkmöglichkeiten vor dem Eselhof. Allerdings standen dort nur wenige Autos. Die Eintrittspreise erschienen uns dann doch etwas hoch, aber nun waren wir ja schonmal da. Zusätzlich zu den Eintrittskarten bekamen wir jeder eine 2-Cent-Münze, um uns im Park eine Souvenirmünze zu prägen.

Leider bemerkten wir recht schnell, dass der Eselpark sehr klein war. Es gab zwei Stallkomplexe, wobei einer lediglich aus einem Außengehege mit zahlreichen verschiedenen Eseln bestand. Es gab dort einen Maulesel, weiße Zwergesel, normale Esel und noch einige weitere. An den Gehegen hingen Schildern mit den Namen und Geburtsdaten der Esel, aber zu den Rassen gab es keine weiteren Informationen. Im größeren Stall standen die trächtigen Esel und die Eselfohlen mit ihren Müttern. Das kleinste Fohlen Luci war grade ein paar Wochen alt und unglaublich niedlich. 🙂

Überall verteilt gab es Spielmöglichkeiten für Kinder. Darunter auch einige selbstgezimmerte Holzgebäude. Es gab einen großen Traktor aus Holz, eine Geburtstagshütte, eine Anlage zur Goldwäsche und eine große Piratenhüpfburg.

Auf dem Hof wohnten außerdem ein paar Hühner und Hasen, denen es anscheinend aber viel zu heiß war.

Häschen
Häschen

Im neueren Eselstall gibt es ein Effektkino, in dem es passend zum Film regnet, blitzt und stürmt. Die Blitzeffekte waren mir leider viel zu extrem, es hat höllisch geblendet und viel zu oft geblitzt. 🙁 Eine nette Mitarbeiterin warnte uns vorher vor den Effekten und erzählte kurz etwas zur Geschichte des selbstgedrehten Films. Die Story war anfangs zwar etwas düster, aber niedlich umgesetzt und ausgedacht. 🙂

Da wir bis zum Herdenaustrieb um 18:00 Uhr noch Zeit totschlagen mussten, aßen wir noch etwas zum Abendbrot. Ich bestellte mir eine Bockwurst aus Braasch’s Schinkenräucherei, die allerdings völlig ausgelaugt war, weil sie vermutlich schon ewig im Wasser lag. Dazu gab es Pommes und ein stilles Wasser. Ronnie bestellte sich eine Currywurst mit Pommes und war ganz zufrieden.

Zum Abschluss besuchten wir noch den Souvenirladen und kauften uns einen Magneten. Dann wurde es endlich zeit für den Herdenaustrieb, den man am besten vom Parkplatz aus beobachten kann.

Mai 16 2018

Rundgang 3 durch Wien

Während unserer heutigen Fahrt durch Wien kamen wir wieder an vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei, die wir hier daher nur kurz vorstellen möchten.

Das Heeresgeschichtliche Museum oder auch Arsenal genannt, sah von außen sehr hübsch aus.

Arsenal
Arsenal

Das imposante Maria-Thersien-Denkmal steht auf dem gleichnamigen Platz zwischen den damaligen Hofmuseen.

Maria-Theresien-Denkmal
Maria-Theresien-Denkmal

Eigentlich hatten wir vor, dem Donauturm einen Besuch abzustatten, doch leider war er ausgerechnet in diesem Monat geschlossen. Daher betrachteten wir lediglich die Skyline mit dem DC Tower vom Ufer der Donau aus.

Skyline
Skyline

In der Nähe des Praters befindet sich auf einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Praterstern. Auf ihm steht das Tegetthoff-Denkmal, das vor Kurzem erst restauriert wurde.

Tegetthoff-Denkmal
Tegetthoff-Denkmal

Nicht weit von der Oper entfernt, entdeckten wir ein paar “Walk of Fame” – Sterne. Angeblich gab es davon mal eine ganze Menge in ganz Wien. Doch leider war das Interesse so gering, dass die meisten von ihnen entfernt wurden. Man kann sie heute in einem Museum am Prater angucken.

Zuletzt kamen wir an der Sternwarte Urania am Donaukanal vorbei.

Urania
Urania

Mai 16 2018

Besuch der Franz-von-Assisi-Kirche

Auf unserer heutigen Rundfahrt mit dem Big Bus durch Wien, kamen wir an der Franz-von-Assisi-Kirche vorbei und entschieden spontan, dass wir sie besichtigen. So stiegen wir also am Donauufer aus und gingen ein paar Meter bis zur Kirche.

Die Kirche ist von außen durch die vielen Türmchen sehr beeindruckend und sieht anders aus als alle anderen Kirchen. Außen befindet sich ein Relief, das die Krönung von Kaiserin Elisabeth zeigt. Ansonsten ist die Umgebung der Kirche eher etwas trübselig – hier möchten wir im Dunkeln nicht zugegen sein. 😯

Das Kirchschiff war eher neutral und schmucklos, aber trotzdem hübsch. Am Querhaus der Kapelle befindet sich zudem die Elisabethkapelle. Dieser Raum wurde zu Ehren von Sisi nach ihrer Ermordung gebaut. Er wurde komplett durch Spenden finanziert und da diese wesentlich höher ausfielen als gedacht, wurde sie mit goldenen Mosaiken und Marmor ausgekleidet. Die Kapelle ist sehr beeindruckend und erstrahlt vor Glanz.

Mai 16 2018

Hundertwasser in Wien

Wie allgemein bekannt sein dürfte, ist Friedensreich Hundertwasser ein österreichischer Künstler, Architekt und Umweltschützer. Jeder kennt vermutlich seine entworfenen Gebäude, die vorrangig in Österreich und Deutschland entstanden. Alle sind farbenfroh, innen und außen wachsen überall Pflanzen, es gibt keine graden Wände oder Ecken und in jedem Gebäude gibt es ein Wasserspiel.

Natürlich sind auch in Wien einige Sehenswürdigkeiten entstanden.Zunächst nutzten wir noch unsere Fahrkarte für die U-Bahn und führen mit ihr zur Müllverbrennungsanlage Spittelau. Der Turm mit der goldenen Kugel ist von vielen Punkten in Wien zu sehen. Die Umgebung der Anlage ist eher trist und etwas dreckig, aber man sollte sie trotzdem besuchen. Das Gebäude ist eher in dunklen Tönen wie blau, schwarz und grau gehalten, aber trotzdem verspielt und schön anzusehen. Sehenswert ist aber vor allem der bereits erwähnte hohe Schornstein. Wie wir leider zu spät herausfanden, kann man durch das Gebäude auch 90minütige Führungen machen.

Anschließend fuhren wir auf der neuen Hundertwassertour des Big Bus zum Hundertwasser Village, das unweit des Donaukanals liegt. Dort befindet sich ein großer Komplex aus Hundertwassergebäuden. Von außen wirkte es eher schlicht und neutral, doch innen gab es einiges zu sehen. 😮 Der eine Bereich ist öffentlich zugänglich. Es handelt sich im Prinzip um eine Passage mit Souvenirläden, einer Bar, einem Café, Toiletten und einer Gallerie. Gegenüber steht ein mehrstöckiges und langes Wohnhaus. Alles ist sehr farbenfroh, auf dem Bartresen fließt Wasser entlang, vor den Toiletten befindet sich ein Brunnen mit Wasserfall, Das Wohnhaus ist mit verschnörkelten Balkonen verziert und Teile des Hauses stehen auf bunten Säulen. Typisch Hundertwasser eben und wirklich sehenswert. In einem der Souvenirläden gibt es gar einen Null-Euro-Schein und es gibt einen Prägeautomaten für Souvenirmünzen, der allerdings bei unserem Besuch defekt war. 🙁

Nicht weit davon entfernt, am Ufer des Donaukanals befindet sich der Pavillon beim DDSG Ponton. Diesen kann man natürlich einfach so besichtigen. 😉