Dezember 16 2018

Bärchen in Nürnberg: Auf den Spuren von Albrecht Dürer – Teil 1

Nach längerer Abwesenheit melden wir uns im neuen Jahr nun endlich zurück. Wir haben unser Konzept etwas überarbeitet, die Website renoviert und berichten jetzt jeden Mittwoch über Neues aus der Welt der Bärchen. 🙂

Heute wollen wir mit einem ersten Bericht über unseren Urlaub in Nürnberg anfangen, den wir kurz vor Weihnachten unternommen haben.

Warum der Titel “Auf den Spuren von Albrecht Dürer”? Der berühmte deutsche Maler Albrecht Dürer lebte lange Zeit in Nürnberg und hat daher in der Stadt einige Pfotenabdrücke hinterlassen. Also schnappten wir unsere Pfotenschoner, setzten unsere Pudelmützen auf und machten uns auf die Suche.

Einer ersten Witterung folgend, führten unsere Spürnasen uns zum Johannisfriedhof, auf dem sich das Grab von Albrecht Dürer befindet. Im dichten Schneetreiben tapsten wir orientierungslos zwischen den Grabsteinen umher.

Der Johannisfriedhof

Halb erfroren und mit nassem Fell fragten wir schließlich einen Besucher des Friedhofes, der zum Glück wusste, wo sich das Grabmal befindet. Während er uns dorthin geleitete, erklärte er uns, dass es auf dem Friedhof kleine Wegweiser zu den Gräbern berühmter Persöhnlichkeiten sowie einen kompletten Lageplan gibt. Diese waren aber aufgrund der Wetterlage völlig verschneit und für uns nicht erkennbar. Da wir aber nun wussten, wonach wir Ausschau halten mussten, gelang es uns rasch das Grab zu finden.

Solltet ihr einmal ebenso verzweifelt wie wir über den Friedhof irren, hier ein Tipp von zwei jetzt erleuchteten Bärchen: vor dem Gebäude der Friedhofsverwaltung, hinter der Kirche steht der Lageplan.

Friedhofsverwaltung mit verschneitem Lageplan (siehe Pfeil)

Die Wegweiser sind kleine Tafeln am Wegesrand, die in die Grabreihen zeigen.

Wegweiser

Unseren erfrorenen Nasen folgend, erreichten wir das verschneite Grab. Nachdem wir es mühsam freigelegt hatten, kam der Rückschlag: hier liegen zwar sieben Menschen, aber kein Albrecht. Man hatte seine Gebeine nämlich exhumiert und dann unbekannt verlegt. Heute gillt es als Gedenkstätte, weswegen es zu seinem Todes- und Geburtstag einen Kranz von der Stadt Nürnberg gibt.

Das Grab von Albrecht Dürer
Juni 10 2018

Führung im Prinzenhaus in Plön

Eigentlich waren wir gestern schonmal hier, um an einer Führung durch das Prinzenhaus in Plön teilzunehmen. Im Internet hatten wir nämlich gelesen, dass die Führungen mittwochs und samstags stattfanden. Allerdings wurden sie mittlerweile von Samstag auf Sonntag verlegt und so fuhren wir heute wieder nach Plön. 😉

Die Führung sollte auf der Veranda starten und so guckten wir uns etwas ratlos um. Letztendlich saß unser Führer bereits im Eingangsbereich des Prinzenhauses. Unsere Gruppe bestand aus ca. sieben weiteren Besuchern und die Kosten lagen bei 4€ pro Teilnehmer. Als Dauer war eine Drieviertelstunde vorgesehen, es konnte aber auch mal länger gehen. 🙂

Leider war die Führung nicht sonderlich informativ. Der Führer las alles von Karteikärtchen ab und schien nicht wirklich viel zu wissen und war sehr leidenschaftslos. Zudem unterschieden sich seine Informationen dann auch noch von den aufgestellten Infoschildern… 😯

Trotzdem ist das Prinzenhaus einen Besuch wert. Vor allem der Gartensaal mit dem Musikerbalkon ist sehr sehenswert. Dieser steht auch für Trauungen zur Verfügung, ebenso wie das kleinere Marmorkabinett direkt nebenan.

Das Prinzenhaus war früher Schulungsgebäude der Prinzen sowie ausgewählter anderer Jungen. Später wurde es zu einem Mädcheninternat. Von den Internatsräumen ist jedoch nicht mehr viel zu erkennen, lediglich ein paar alte Räume aus den Prinzenzeiten sind noch erhalten und restauriert worden.

Juni 8 2018

Besuch im Esel- und Landspielhof Nessendorf

Nachdem wir im Café Elend einen leckeren Kuchen gegessen hatten, fuhren wir weiter zum Esel- und Landspielhof Nessendorf. Dieser Besuch ging mal wieder auf das Kindheitserinnerungskonto unseres Frauchens. 😉

Der Weg zum Park war gut ausgeschildert und es gab genügend Parkmöglichkeiten vor dem Eselhof. Allerdings standen dort nur wenige Autos. Die Eintrittspreise erschienen uns dann doch etwas hoch, aber nun waren wir ja schonmal da. Zusätzlich zu den Eintrittskarten bekamen wir jeder eine 2-Cent-Münze, um uns im Park eine Souvenirmünze zu prägen.

Leider bemerkten wir recht schnell, dass der Eselpark sehr klein war. Es gab zwei Stallkomplexe, wobei einer lediglich aus einem Außengehege mit zahlreichen verschiedenen Eseln bestand. Es gab dort einen Maulesel, weiße Zwergesel, normale Esel und noch einige weitere. An den Gehegen hingen Schildern mit den Namen und Geburtsdaten der Esel, aber zu den Rassen gab es keine weiteren Informationen. Im größeren Stall standen die trächtigen Esel und die Eselfohlen mit ihren Müttern. Das kleinste Fohlen Luci war grade ein paar Wochen alt und unglaublich niedlich. 🙂

Überall verteilt gab es Spielmöglichkeiten für Kinder. Darunter auch einige selbstgezimmerte Holzgebäude. Es gab einen großen Traktor aus Holz, eine Geburtstagshütte, eine Anlage zur Goldwäsche und eine große Piratenhüpfburg.

Auf dem Hof wohnten außerdem ein paar Hühner und Hasen, denen es anscheinend aber viel zu heiß war.

Häschen
Häschen

Im neueren Eselstall gibt es ein Effektkino, in dem es passend zum Film regnet, blitzt und stürmt. Die Blitzeffekte waren mir leider viel zu extrem, es hat höllisch geblendet und viel zu oft geblitzt. 🙁 Eine nette Mitarbeiterin warnte uns vorher vor den Effekten und erzählte kurz etwas zur Geschichte des selbstgedrehten Films. Die Story war anfangs zwar etwas düster, aber niedlich umgesetzt und ausgedacht. 🙂

Da wir bis zum Herdenaustrieb um 18:00 Uhr noch Zeit totschlagen mussten, aßen wir noch etwas zum Abendbrot. Ich bestellte mir eine Bockwurst aus Braasch’s Schinkenräucherei, die allerdings völlig ausgelaugt war, weil sie vermutlich schon ewig im Wasser lag. Dazu gab es Pommes und ein stilles Wasser. Ronnie bestellte sich eine Currywurst mit Pommes und war ganz zufrieden.

Zum Abschluss besuchten wir noch den Souvenirladen und kauften uns einen Magneten. Dann wurde es endlich zeit für den Herdenaustrieb, den man am besten vom Parkplatz aus beobachten kann.

Mai 16 2018

Rundgang 3 durch Wien

Während unserer heutigen Fahrt durch Wien kamen wir wieder an vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei, die wir hier daher nur kurz vorstellen möchten.

Das Heeresgeschichtliche Museum oder auch Arsenal genannt, sah von außen sehr hübsch aus.

Arsenal
Arsenal

Das imposante Maria-Thersien-Denkmal steht auf dem gleichnamigen Platz zwischen den damaligen Hofmuseen.

Maria-Theresien-Denkmal
Maria-Theresien-Denkmal

Eigentlich hatten wir vor, dem Donauturm einen Besuch abzustatten, doch leider war er ausgerechnet in diesem Monat geschlossen. Daher betrachteten wir lediglich die Skyline mit dem DC Tower vom Ufer der Donau aus.

Skyline
Skyline

In der Nähe des Praters befindet sich auf einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Praterstern. Auf ihm steht das Tegetthoff-Denkmal, das vor Kurzem erst restauriert wurde.

Tegetthoff-Denkmal
Tegetthoff-Denkmal

Nicht weit von der Oper entfernt, entdeckten wir ein paar “Walk of Fame” – Sterne. Angeblich gab es davon mal eine ganze Menge in ganz Wien. Doch leider war das Interesse so gering, dass die meisten von ihnen entfernt wurden. Man kann sie heute in einem Museum am Prater angucken.

Zuletzt kamen wir an der Sternwarte Urania am Donaukanal vorbei.

Urania
Urania

Mai 16 2018

Besuch der Franz-von-Assisi-Kirche

Auf unserer heutigen Rundfahrt mit dem Big Bus durch Wien, kamen wir an der Franz-von-Assisi-Kirche vorbei und entschieden spontan, dass wir sie besichtigen. So stiegen wir also am Donauufer aus und gingen ein paar Meter bis zur Kirche.

Die Kirche ist von außen durch die vielen Türmchen sehr beeindruckend und sieht anders aus als alle anderen Kirchen. Außen befindet sich ein Relief, das die Krönung von Kaiserin Elisabeth zeigt. Ansonsten ist die Umgebung der Kirche eher etwas trübselig – hier möchten wir im Dunkeln nicht zugegen sein. 😯

Das Kirchschiff war eher neutral und schmucklos, aber trotzdem hübsch. Am Querhaus der Kapelle befindet sich zudem die Elisabethkapelle. Dieser Raum wurde zu Ehren von Sisi nach ihrer Ermordung gebaut. Er wurde komplett durch Spenden finanziert und da diese wesentlich höher ausfielen als gedacht, wurde sie mit goldenen Mosaiken und Marmor ausgekleidet. Die Kapelle ist sehr beeindruckend und erstrahlt vor Glanz.

Mai 16 2018

Hundertwasser in Wien

Wie allgemein bekannt sein dürfte, ist Friedensreich Hundertwasser ein österreichischer Künstler, Architekt und Umweltschützer. Jeder kennt vermutlich seine entworfenen Gebäude, die vorrangig in Österreich und Deutschland entstanden. Alle sind farbenfroh, innen und außen wachsen überall Pflanzen, es gibt keine graden Wände oder Ecken und in jedem Gebäude gibt es ein Wasserspiel.

Natürlich sind auch in Wien einige Sehenswürdigkeiten entstanden.Zunächst nutzten wir noch unsere Fahrkarte für die U-Bahn und führen mit ihr zur Müllverbrennungsanlage Spittelau. Der Turm mit der goldenen Kugel ist von vielen Punkten in Wien zu sehen. Die Umgebung der Anlage ist eher trist und etwas dreckig, aber man sollte sie trotzdem besuchen. Das Gebäude ist eher in dunklen Tönen wie blau, schwarz und grau gehalten, aber trotzdem verspielt und schön anzusehen. Sehenswert ist aber vor allem der bereits erwähnte hohe Schornstein. Wie wir leider zu spät herausfanden, kann man durch das Gebäude auch 90minütige Führungen machen.

Anschließend fuhren wir auf der neuen Hundertwassertour des Big Bus zum Hundertwasser Village, das unweit des Donaukanals liegt. Dort befindet sich ein großer Komplex aus Hundertwassergebäuden. Von außen wirkte es eher schlicht und neutral, doch innen gab es einiges zu sehen. 😮 Der eine Bereich ist öffentlich zugänglich. Es handelt sich im Prinzip um eine Passage mit Souvenirläden, einer Bar, einem Café, Toiletten und einer Gallerie. Gegenüber steht ein mehrstöckiges und langes Wohnhaus. Alles ist sehr farbenfroh, auf dem Bartresen fließt Wasser entlang, vor den Toiletten befindet sich ein Brunnen mit Wasserfall, Das Wohnhaus ist mit verschnörkelten Balkonen verziert und Teile des Hauses stehen auf bunten Säulen. Typisch Hundertwasser eben und wirklich sehenswert. In einem der Souvenirläden gibt es gar einen Null-Euro-Schein und es gibt einen Prägeautomaten für Souvenirmünzen, der allerdings bei unserem Besuch defekt war. 🙁

Nicht weit davon entfernt, am Ufer des Donaukanals befindet sich der Pavillon beim DDSG Ponton. Diesen kann man natürlich einfach so besichtigen. 😉

Mai 16 2018

Fahrt mit dem Wiener Riesenrad

Heute machten wir uns zeitig auf den Weg zur U-Bahn um zum Prater zu fahren. Der Prater ist ein großer Vergnügungspark. Man kann einfach durch den Park gehen ohne Eintritt zu bezahlen und die Aktivitäten, die man machen möchte, zahlt man dann extra.

Wir wollten eigentlich nur mit dem Wiener Riesenrad fahren und so gingen wir direkt dort hin. Da wir so früh dran waren, kamen wir ohne Wartezeit hinein. Zudem hatten wir uns im Tiergarten Schönbrunn ein Kombiticket für das Riesenrad gekauft und sparten so etwas Geld. 🙂

Bevor man nun wirklich in eine Gondel einstieg, kam man in ein kleines Museum. Dort stehen nachgebaute Gondelwagen aus Holz und jeder beherbergte Miniaturen von besonderen Ereignissen um den Prater.

Anschließend kam man zum Fotopunkt und es wurden im Schnelldurchlauf drei Fotos geschossen. Leider ging es so schnell, dass wir damit unzufrieden waren…

Dann war es auch schon so weit und wir durften einsteigen. Die Gondeln sind im Prinzip Container und es passen etwa 15-20 Leute in eine hinein. Die Rundfahrt dauerte etwa eine Viertelstunde. Bei uns eher etwas länger, da die Mitarbeiter Tische und Stühle umräumten. Man kann nämlich eine Gondel für ein Candle Light Dinner buchen und es gibt gar einen glitzernden Cocktailwaggon.

Von oben hatte man eine wirklich schöne Aussicht und man sah etwa den Stephansdom, den Wienerwald, den Prater und die Müllverbrennungsanlage von Hundertwasser. Wenn das Riesenrad anhielt, schaukelten die Waggons ganz leicht, aber ansonsten war die Fahrt sehr ruhig und angnenehm. 🙂

Als Andenken prägten wir uns im Eingangsbereich des Praters eine Souvenirmünze. Im Shop des Riesenrads gab es zudem noch eine Collector Medaille und natürlich auch einen Magneten. 🙂

Souvenirmünzen und Magnet
Souvenirmünzen und Magnet

Mai 15 2018

Besuch des Stephansdoms

Eigentlich gehört die Besichtigung des Stephansdoms bei einem Aufenthalt in Wien dazu, doch irgendwie waren uns die Preise zu teuer… 🙁

Man konnte die Krypta besuchen, man konnte auf einen der Türme steigen und dort die Pummerin besichtigen, man konnte auf den zweiten Turm fahren und man konnte auch das Mittelschiff besichtigen. Alles kostete 6€ – es gab allerdings auch ein Kombiticket für 14,50€.

Die Seitenschiffe oder der vordere Eingangsbereich waren frei zugänglich. Das Mittelschiff war durch Zäune abgegrenzt und nur mit Kontrolle passierbar. Dieses Verhalten erschien uns etwas befremdlich und so bestaunten wir das Mittelschiff lediglich durch die Gitterstäbe.

Auf unserer Stadtführung erfuhren wir einige interessante Infos über den Stephansdom. Der Dom wurde während des Krieges fast komplett zerstört und letztendlich durch Spenden des Volkes wieder aufgebaut. Somit ist es DAS Wahrzeichen Wiens. Die riesige Glocke “die Pummerin” ist ein Geschenk aus Linz und sie gehört mit ihren 3 Metern Durchmesser zu den größten Glocken Europas. Durch ihr Gewicht und ihren Klang, beeinträchtigt sie beim Läuten die komplette Konstruktion des Doms und ist daher nur zu katholischen Festtagen und besonderen Anlässen zu vernehmen.

Mai 14 2018

Strudelshow im Café Residenz

Nachdem wir die Grand Tour durch Schloss Schönbrunn und den Rundgang durch den Kronprinzengarten hinter uns hatten, machten wir uns im vorderen Bereich des Schlossgeländes auf den Weg zum Café Residenz.

Das Café zeigt in den stilvollen Kellergewölben zu jeder vollen Stunde die Strudelshow. Dort wird den Gästen in 20 Minuten gezeigt, wie man den berühmten Apfelstrudel zubereitet. Gezeigt wurde es von einer freundlichen und fröhlichen Zuckerbäckerin, die jeden Schritt erklärte. Der Teig und die Apfelfüllung waren bereits fertig. Sie zeigte, wie man den Teig hauchdünn ausgerollt bekommt und wie die Füllung in den Teig kommt und der Apfelstrudel letztendlich vollendet wird. Sie agierte dabei auch mit dem Publikum und ein asiatischer Gast durfte sogar assistieren und bekam ein Strudel-Diplom. 😀 Insgesamt war die Show wirklich beeindruckend.

Um uns die Show zu versüßen, bekamen wir zu unserem Ticket ein Probestück des Apfelstrudels dazu und aßen das Stückchen währenddessen. Man saß während der Show nämlich an Tischchen mit Stühlen. 🙂 Obwohl wir keine Rosinenfans sind, schmeckte der Apfelstrudel lecker.

Um selbst zum Zuckerbäcker zu werden, konnte man im Café alles von Schürzen, eingelegten Rosinen bis hin zu der fertigen Apfelfüllung kaufen. Natürlich gab es das Rezept gratis dazu.

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Tiergarten.

Mai 14 2018

Unser Tag am Schloss Schönbrunn

Heute fuhren wir mit dem Big Bus zum Schloss Schönbrunn, das etwas außerhalb des Stadtkerns liegt. Die Fahrt dorthin dauerte etwa eine halbe Stunde.

Als wir ankamen war es noch recht zeitig und so war noch kein allzu großer Andrang an der Kasse. Um das Schloss zu besichtigen gibt es verschiedene Kombitickets. Man kann zum einen das Schloss mit einer Führung besuchen, aber man kann auch mit einem Audioguide hindurch gehen. Wir entschieden uns lediglich für den Audioguide, da wir nicht so lange auf die nächste Führung warten wollten. Bis wir ins Schloss durften, mussten wir jedoch eine driviertel Stunde warten, da die Eingangszeiten gestaffelt werden.

Wir sahen uns daher zunächst vor dem Schloss um, bestaunten die Brunnen und gingen eine Außentreppe des Schlosses hinauf. Vor der Treppe standen ein paar Kutschen, mit denen man durch den großräumigen Park fahren konnte.

Dann wurde es zeit für unseren Rundgang durchs Schloss. Fotos sind innen leider verboten und so gibt es keine niedlichen Pandabilder. 🙁  Zudem darf man keine großen taschen mitnehmen. Wir gaben also unseren Rucksack ab und starteten mit der Grand Tour. Die große Tour führt durch 40 Zimmer des Schlosses und umfasst somit den kompletten Bereich, der öffentlich zugänglichen Königsräume. Die Zimmer waren wirklich gut erhalten, schön anzusehen und beeindruckend. Während unseres Rundgangs war eine Reinigungskraft dabei, die Zimmer sauber und vor allem staubfrei zu halten. 🙂

Über den Audioguide erfuhr man in nahezu jedem Zimmer etwas über die Exponate oder den ursprünglichen Nutzen des Raums. Die Informationen waren kurz und prägnant und dadurch wirklich interessant. 🙂 Insgesamt benötigten wir etwa 1 Stunde für den Rundgang. Anschließend bummelten wir durch den Museumsshop und kauften uns dort einen Magneten von Sisi und Franz, die natürlich das berühmte Paar des Schlosses sind, auch wenn Sisi dort nur sehr wenig Zeit verbracht hat…

Magnet mit Sisi und Franz
Magnet mit Sisi und Franz

Die Souvenirmünze von Sisi auf dem Foto gab es allerdings an einem Prägeautomaten im Stadtzentrum vor einem Geschäft bei der Pestsäule.

Nach unserem Rundgang durchs Schloss wollten wir durch den Kronprinzengarten. Für diesen muss man separat Eintritt bezahlen und wie wir Zuhause feststellten ist auf den Tickets ein Fotoverbot abgebildet. 😯 Wir hoffen, dass das nicht korrekt ist… Der Garten ist eher klein und beherbergt eine Sammlung von Zitrusbäumen. An den Außenseiten führen schattige Laubengänge um den Garten und auf halber Strecke kommt man durch einen der zwei hübschen Pavillons. Auf der der Ostfassade des Schlosses gegenüberliegenden Seite befindet sich eine Eisenkonstruktion, von der man einen schönen Blick auf den Garten hat. Auf der anderen Seite kann man die Orangerie sehen.

Auch der kostenlose Teil der Parkanlage ist sehr hübsch anzusehen. Überall stehen Statuen, die Götter verkörpern, es gibt hübsche gepfelegte Beete und auch einen Rosentunnel.

Nachdem wir noch etwas durch den frei zugänglichen Teil der Parkanlage spaziert waren, gingen wir zurück in der vorderen Teil, um dort an der Strudelshow teilzunehmen. Diesen Besuch könnt ihr in einem separaten Beitrag nachlesen.

Auch dem Tiergarten statteten wir einen Besuch ab, doch auch hierzu mehr in einem eigenen Artikel. 🙂

Auf unserem Weg zum Tiergarten gingen wir durch den mit Zierbeeten verschönerten Teil des Schlossparks und bogen auf Höhe des beeindruckenden Neptunbrunnens zum Eingang ab. Wir verließen den Tiergarten über den Eingang am Tiroler Hof und so kamen wir fast direkt an der Gloriette aus dem Wald.

Die Gloriette liegt auf einem Berg gegenüber des Schlosses und bildet somit den Abschluss der Parkanlage. Im Untergeschoss befindet sich ein Restaurant und man kann über einige Treppenstufen auf die Gloriette hinauf. Hierfür muss man allerdings wieder separat Eintritt zahlen. Von oben hat man eine tolle Aussicht auf ganz Schönbrunn.

Wieder unten angelangt, gingen wir den Schlängelpfad zurück zum Schloss. Etwa auf halber Strecke kamen wir am Neptunbrunnen vorbei, doch leider war der Wasserfall schon abgeschaltet. 🙁

Neptunbrunnen
Neptunbrunnen