September 4 2020

Pandas zu Gast beim Holzwurm

Nach dem Besuch im erzgebirgischen Spielzeugmuseumvon Seiffen, musste dringend eine Stärkung her. Doch obwohl es viele Besucher gab und einen Handwerksladen neben dem nächsten stand, gab es nur ein offensichtliches Restaurant. Daher kehrten auch wir dort ein und mussten es nicht bereuen. 😉

Die Einrichtung war fast komplett aus Holz und überall standen kleine und größere Holzobjekte – insbesondere mehrere Holzwürmer, passend zum Namen der Gaststätte Holzwurm. 🙂

Wir wurden freundlich in Empfang genommen und zu einem Tisch geführt. Zwischen allen Tischen hingen Plexiglasscheiben, sodass alle Tische belegbar waren und das Restaurant war auch recht gut besucht.

Nach einem kurzen Blick in die umfangreiche Karte stand unsere Wahl fest. Ronnie entschied sich für überbackene Hütten-Nudeln und eine Spezi und ich entschied mich heute mal für eine süße Speise und nahm die Hefeklöße mit Heidelbeeren und Vanillesauce sowie eine Bitter Lemon.

Beide Portionen waren ausreichend und schmeckten wirklich lecker, bei den Preisen konnte man sich auch nicht beschweren und so konnten wir unseren Bummel gestärkt fortsetzen.

Bevor wir Seiffen verließen, holten wir uns am “Eiswürfel” der Gaststätte noch Eis auf die Pfote. Eigentlich wollten wir das angepriesene Softeis testen, aber das war leider grade nicht vorrätig. 🙁 Daher wählte ich lediglich eine Kugel gesalzenes Karamell mit Joghurt und Ronnie entschied sich für Heidelbeer und Stracciatella. Ronnie fand sein Eis gut, aber meins schmeckte mir zu sehr nach Joghurt. 😮

Eis vom Eiswürfel
Eis vom Eiswürfel

 

September 4 2020

Auf den Spuren der Tradition – Pandas in Seiffen

Da wir auf unserer Reise nah am Erzgebirge vorbeikamen, mussten wir unbedingt einen Besuch im Spielzeugdorf Seiffen machen! Deshalb machten wir uns heute auf den Weg dorthin. 🙂

Nachdem wir unser Gefährt auf dem Parkplatz abgestellt hatten, gingen wir als Erstes in das erzgebirgische Spielzeugmuseum. Der Preis pro Panda für den Eintritt beträgt 7€. Wir bezahlten und starteten unseren Rundgang. Zu Beginn kamen wir am Nachbau einer alten Drechselstube vorbei, original mit alter Drechselbank und altem Kronleuchter.

Drechselstube
Drechselstube

Danach kamen wir zu einem winterlichen Modeldorf aus Feinpapier. Sehr schön fanden wir die Kirche, die der originalen aus Seiffen nachempfunden ist. Das ist übrigens auch genau die Kirche, die es überall als Dekoobjekt zu kaufen gibt. 😳

Winterdorf
Winterdorf

Danach ging es wirklich ums Spielzeug. Da dieses früher auch in Massen hergestellt werden musste, da Einzelanfertigung vieler gleicher Teile zu zeitaufwändig waren, entwickelte man das Reifendrehen. Mit diesem Verfahren konnten aus einem Holzreifen viele identische Figuren hergestellt werden. Auch hier gab es wieder den Nachbau einer entsprechenden Drehereiwerkstatt zu sehen. 🙂

Natürlich wurden im Erzgebirge aber nicht nur Spielwaren hergestellt. Es gibt auch zahlreiche Kronleuchter und Weihnachtspyramiden in allen möglichen Größen aus Holz.:eek: Wir waren sehr beeindruckt davon, wie filigran und detailreich diese teilweise waren.

Sehr beeindruckend waren auch die Schachtelspiele bzw. die Schachtelszenen. Dabei sind die Spiele schön klein und handlich, damit man sie überall mit hinnehmen kann. Bei den Schachtelszenen war es noch viel eindrucksvoller! Denn hier wurden bekannte Szenen aus Märchen und ähnlichem als kleines 3D-Bild in eine Streichholzschachtel gearbeiet! 😯 So hatte man seine Lieblingsszene immer in der Hosentasche. Dabei konnten wir uns ohne Probleme vorstellen, das dabei unglaubliches Fingerspitzengefühl erforderlich ist! Die neueren Schachtelszenen waren zwar größer, aber dafür beweglich. Beim Aufziehen der Schachtel erscheint z.B. der Bräutigam und schaut nach seiner Braut. 🙂

Zu guter Letzt gab es noch eine Sonderausstellung zum Bergbau im Erzgebirge. Dazu waren verschiedenste alte Spielfiguren, Schwippbögen und Dioramen ausgestellt, die verschiedenste Bergbauszenen darstellten. Alles natürlich aus Holz und im Erzgebirge handgearbeitet. 🙂

Bergbau Schwippbogen
Bergbau Schwippbogen

Wir waren von dem Spielzeugmuseum sehr begeistert! Und obwohl in Seiffen ziemlich viel los war und das unter den aktuellen Umständen nicht wirklich verlockend ist, verlief sich der Besuchsverkehr im Museum ganz gut. So konnte man doch in Ruhe vor den Vitrinen stehen bleiben und die wundervolle Handarbeit bestaunen.

Wer ins Erzgebirge kommt, sollte hier unbedingt reingucken! 🙂

September 3 2020

Pandas in der Brauerei – Ein Besuch im Ratskeller Leipzig

Auch wenn wir mittlerweile in Zwickau unsere Zelte aufgeschlagen hatten, gab es noch einige Dinge in Leipzig anzuschauen. Und so machten wir uns noch einmal auf den Weg dorthin. 🙂

Zum Mittagessen kehrten wir auf Anraten unseres Reiseführers im Ratskeller ein. Eigentlich sollte das Restaurant geschlossen sein, aber weil dort ein Reisebus eingekehrt war, hatte es trotzdem geöffnet.

Der Ratskeller
Der Ratskeller

Wir durften uns einen Tisch aussuchen und wählten einen gemütlichen Ecktisch aus. Da die Speisekarte über einen QR-Code abgerufen werden konnte, mussten wir nicht lange auf selbige warten. 😛

Jedoch mussten wir einige Zeit warten ehe wir unsere Bestellung aufgeben konnten. Und dann dauerte es ziemlich lange ehe alles kam. 🙁 Ich entschied mich für eine Himbeerlimonade, während Ana sich für einen Mangonektar entschied. Zum Essen wählte Ana die Maishähnchenbrust mit (Zwiebel)Blattspinat, Süßkartoffelpüree, Apfelschaum und einer fruchtigen Soße. Meine Wahl fiel auf die halbe Ente mit Orangen-Thymian-Jus, Preiselbeer-Rotkraut und Kartoffelklöße.

Mir schmeckte mein Essen recht gut, aber Ana, die keine Zwiebeln mag, bekam mehr Zwiebeln als Spinat und war davon mehr als bedient. 😯 Nachdem wir trotzdem satt waren, dauerte es noch einmal recht lange ehe wir bezahlen konnten.

Der Gewölbekeller wirkte durch das dämmrige Licht recht urig und gemütlich. Die Braukessel fügten sich gut dort ein. Zudem kann man im hauseigenen Shop das dort gebraute “Lotteraner Kellerbier” erwerben.

Vielleicht haben wir einfach einen schlechten Tag erwischt, aber leider waren wir von unserem Besuch nicht ganz so begeistert. 🙁

September 3 2020

Mit den Pandas im Schrebergarten – Kleingärtnermuseum Leipzig

Auf unserem heutigen Ausflug nach Leipzig steuerten wir ein (vielleicht) etwas ungewöhnliches Ausflugsziel an: das deutsche Kleingärtnermuseum.

Wir waren bei unseren Shoppingtouren auf Flyer gestoßen und wollten uns das nun mal aus der Nähe anschauen. 🙂

Das Museum befindet sich im Vereinshaus des ersten Schrebervereins und liegt in der beschaulichen, vom Großstadttrubel abgeschirmten, Kleingartenanlage “Dr. Schreber”.

Wie wir feststellten, waren wir momentan die einzigen Besucher und der Eintritt war mit 4€ auch recht günstig. Zunächst sahen wir uns in den Museumsräumen um. Es gab einige ausgestellte Vereinsfahnen, Gartenutensilien, Spielgeräte und rekonstruierte Einrichtungen der Gartenlauben. Zu allen Exponaten gab es geschichtliche Hintergründe und Erklärungen. Sie waren interessant, aber nicht zu überladen – genau die richtige Mischung. 🙂 Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen ist aber dennoch recht übersichtlich, sodass wir zügig durch waren. Interessiert hätte uns der “Gartensimulator”, aber aufgrund der Coronaauflagen, war er leider nicht benutzbar. 🙁

Anschließend lockten uns die Sonnenstrahlen hinaus in die Kleingartenanlage, denn hier gab es drei Museumsparzellen zu entdecken. Zuerst kamen wir zum Laubengarten, der vier verschiedene Gartenlaubentypen beherbergt und in die man dann auch einen Blick werfen kann. Die Lauben wurden aus verschiedenen Städten Ostdeutschlands extra dorthin versetzt. Es ist also eine Art Mini-Freilichtmuseum. 😳

der Laubengarten
der Laubengarten

Anschließend kamen wir zum VKSK-Garten. (VKSK steht für Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter.) Hier konnte man eine typische Nutzung einer Parzelle in der Zeit der DDR um 1980 entdecken. Die Laube war recht großzügig angelegt, es gab eine Terrasse, eine große Grünfläche mit Hollywood-Schaukel, allerlei Blumenbeete, aber auch angebautes Obst- und Gemüse.

Zum Schluss ging es dann noch in den Museumsgarten, der eine Nutzung um 1900 veranschaulicht. Die Laube ist sehr klein und pragmatisch gehalten und auch der Garten ist übersichtlich und leicht zu pflegen. Es verläuft ein grader Weg zur Laube. Rechts und links befinden sich Obstbäume, ein paar Kräuter und Blumen und die restliche Fläche wurde mit Gemüse bewirtschaftet.

Museumsgarten
Museumsgarten

Insgesamt hat uns der Ausflug ins Kleingärtnermuseum sehr gefallen. Vor allem die Schauparzellen waren sehr eindrucksvoll und man war quasi mitten im Geschehen und konnte sich ein eigenes Bild vom damaligen Garten machen. Wir können deshalb nur empfehlen, dem Museum mal einen Besuch abzustatten. 🙂

September 2 2020

Pandas erster Abend in Zwickau – Besuch im Burger 25

Da wir heute unsere Ferienwohnung gewechselt haben, mussten wir uns natürlich erst einmal einen Überblick über die neue Stadt verschaffen. Nachdem wir also einen ausgiebigen Bummel durch Zwickau gemacht hatten, war es Zeit zum Abendessen. Auf Anraten unserer Vermieterin statten wir deshalb dem Burger25 einen Besuch ab.

Das Burger25
Das Burger25

Nachdem wir uns die Speisekarte angeschaut hatten, entschied Ana sich für einen Italian Wrap mit sechs Mozzarella Sticks und einer Sprite. Ich entschied mich für den Burger “Der Urige”, mit Eisbergsalat, Rindfleisch, Tomate, roten Zwiebeln, saurer Gurke, doppeltem Bacon, doppeltem Käse und Spiegelei im Vollkornbrötchen. Dazu wählte ich Wedges und ein Radler.

Danach setzten wir uns an einen Tisch in dem relativ neuen Restaurant. Wir mussten auch nicht lange warten, bis unser Essen fertig war. Wie so oft bekam man nach der Bestellung einen Pager mit, der vibriert und blinkt wenn das Essen abholbereit ist.

Es schmeckte uns beiden sehr gut und sättigte auch angenehm. 🙂 Wer also einmal nach Zwickau kommt und noch ein schnelles, leckeres Abendessen sucht ist hier genau richtig! 😉

September 1 2020

Sombrerozeit in Leipzig – Pandas im Enchiladas

Da ich gerne mexikanisch essen wollte, schlug ich Ana vor, das Enchiladas in Leipzig zu besuchen. Und weil mein Herzensbärchen mir keinen Wunsch abschlagen kann, besuchten wir heute das besagte Restaurant. 🙂

Enchiladas
Enchiladas

Zum Glück hatten wir vorher einen Tisch reserviert, denn es herrschte reger Andrang! 😮 Nachdem wir einige Zeit im Eingangsbereich gewartet hatten, führte die Bedienung uns an unseren Tisch und brachte uns die Speisekarten.Die Coronaschutzmaßnahmen wurden gut umgesetzt. Jeder Gast musste mit Mundschutz und in entsprechend gekennzeichnetem Abstand warten, bis er oder sie vom Personal zu einem Tisch geführt wurde.Man hatte trotzdem das Gefühl, dass man in Sachsen allgemein etwas lockerer mit den Maßnahmen umging. 😮

Trotz des großen Andrangs waren die Bedienungen sehr freundlich, wenn sie auch etwas gehetzt bzw. gestresst wirkten.

Nach einigem hin und her Überlegen hatten wir die Wahl unserer Speisen getroffen. Allerdings mussten wir eine Weile warten, bis jemand kam um unsere Bestellung aufzunehmen. 😐

Das Restaurant als solches war ansprechend gestaltet und sah aus, wie sich ein europäisches Bärchen ein mexikanisches Restaurant vorstellt. 😀

Zu unserem Glück kam unsere Bestellung dann aber recht zügig! 🙂
Da Ana sich nicht für einen Burrito entscheiden konnte, wählte sie die Tres Miniburritos. Denn diese enthielten einen Supremo mit Hähnchenstreifen, Gemüse und Gouda, einen Burrito mit Schafskäse, Gemüse und Gouda, sowie einen Chimichanga mit Chili con Carne, Gemüse und Gouda. Die verschiendenen Zutaten werden in eine Weizentortilla eingewickelt und schon hat man einen Burrito. 😉 Dazu gab es mexikanischen Reis, Salat, Red Salsa, Chipotle Cream, Sour Cream und Guacamole.

Ich wählte die Playa Tropica Tacos, mit Hähnchenstreifen, Mango, Romanasalat, Mexican Cabbage, Guacamole, Red Salsa und Kokos-Chips, aber ohne Chipotle Cream, da ich Scharfes nicht so gut vertrage. 🙁 Zusätzlich bestellten wir uns ein Knoblauchbrot und einen gegrillten Maiskolben. Als Getränk wählte Ana eine Maracuja-Ingwer Limonade. Ich wählte einen Caipi Ginger. Da uns alles sehr gut schmeckte und wir noch ein wenig Platz hatten, teilten wir uns noch einen Pastel de Chocolate zum Nachtisch, einen warmen Schokoladenkuchen mit Sahne und Vanilleeis. 😛

Uns schmeckte alles sehr gut! Und wie ich beim Probieren bei Ana feststellte, habe ich gut daran getan auf die Chipotle Cream zu verzichten, da ich sonst rot angelaufen wäre und Feuer gespuckt hätte! 😮 Aber trotzdem werden wir das Enchiladas bestimmt noch einmal besuchen, da es noch recht viel zu probieren gibt! 🙂

September 1 2020

Pandas im Süßigkeitenparadies – Besuch im Café Kandler

Während unseres Stadtbummels durch Leipzig, entdeckten wir schließlich die älteste Einkaufspassage der Stadt: Speckshof.

Auch wenn man nicht zum Einkaufen herkommt, sollte man sich diese hübsche Ladenpassage mal anschauen. Sie beherbergt einige künstlerische Elemente und ist mit ihren Lichthöfen durchaus sehenswert!

Zu unserer Freude stießen wir rein zufällig auch auf eines der bekannten Leipziger Kaffeehäuser – das Café Kandler. Kurzentschlossen entschieden wir uns dort zur Abwechslung mal einen süßen Mittagssnack zu uns zu nehmen und gingen ins Café. Zu unserer Freude war noch genug Platz, denn draußen erschien es uns recht zugig. 😳

Der freundliche Kellner wies uns darauf hin, dass wir etwas Zeit mitbringen müssten, weil er lediglich alleine die Gäste bedient, aber das merkte man eigentlich gar nicht. Er war sehr sympathisch und wir mussten nicht lange auf unsere Köstlichkeiten warten. 🙂

Ronnie hatte sich für einen warmen Kakao mit Sahnehaube und ein Stück Mandarinen-Quark-Torte entschieden. Ich wählte die Leipziger Räbchen und eine heiße weiße Schokolade. Leipziger Räbchen sind mit Marzipan gefüllte Pflaumen, die in einem Teigmantel in Öl ausgebacken werden. Ich bekam sie mit Vanillesauce serviert und es schmeckte köstlich!

Auch Ronnie war von seinem Kuchen sehr angetan, sodass wir nach unserem Imbiss noch in den Caféshop schauten. Dort nahmen wir noch ein paar Macarons, Pralinen und die bekannten Bachtaler mit. Die Bachtaler mussten wir jedoch verschenken, da sie Alkohol und Kaffee enthielten. 😯 Davon sind wir beide keine Fans. 😮

Die Macarons waren leider kein Geschmackserlebnis. 🙁 Mit den Pralinen waren wir ansich zufrieden, aber wir konnten beide keinen Geschmack identifizieren. 😀

September 1 2020

Kleiner Exkurs nach Russland – Pandas in der Gedächtniskirche St. Alexej

Auf dem Rückweg vom Völkerschlachtdenkmal in die Leipziger Innenstadt, kommt man quasi fast an der russisch-orthodoxen Gedächtniskirche St. Alexej vorbei.

Daher haben wir einen kleinen Abstecher gemacht, unser Auto in der Straße geparkt und sind zur Kirche gegangen. Leider mussten wir feststellen, dass die Kirche wegen Corona nur sehr eingeschränkt geöffnet ist. So konnten wir uns die Kirche erstmal nur von außen ansehen. 🙁

Russische Gedächtniskirche
Russische Gedächtniskirche

Am nächsten Tag fuhren wir also als erstes zur Kirche und konnten sie dann auch besichtigen. Der Eingang zur Kirche befindet sich etwas höher gelegen, sodass wir erst draußen ein paar Stufen bezwingen mussten um hineinzukommen. 😉

In der Kirche war es sehr eng und es durfte momentan nur ein Besucher alleine in die Kirche, aber da wir zusammen gehören, durften wir zu zweit eintreten. Die Aufseherin erlaubte uns auch ein paar wenige Fotos zu machen, was wir dann auch taten. 🙂

Die Gedächtniskirche ist zwar klein, aber wie ihr Äußeres schon erahnen lässt, auch innen sehr prunkvoll, mit zahlreichen goldenen Verzierungen und Bildern. Jedoch gab es lediglich ein paar kleine Fenster, durch die Licht einfiel und es wirkte doch alles etwas düster und erdrückend. Wir waren trotzdem sehr beeindruckt, denn eine russische Kirche hatten wir zuvor noch nie gesehen! Draußen erwartete uns, im Gegensatz zu gestern, herrlicher Sonnenschein und das goldene Zeltdach der Kirche strahlte mit der Sonne um die Wette. Ein toller Anblick! 😯

Etwas schade war, dass man zwar auf der Ebene vom Kircheneingang etwas um die Kirche herumgehen konnte, aber nicht in den umliegenden Kirchenhof kam. 🙁

Wer also in Leipzig das Völkerdenkmal besucht, der sollte auch dieser Kirche einen Besuch abstatten – denn sie wurde zu Ehren der russischen Soldaten erbaut, die in der Leipziger Völkerschlacht ihr Leben ließen. Ein Findling außerhalb der Kirche erinnert daran.

St. Alexej
St. Alexej

 

August 31 2020

Bärchen auf den Spuren von Goethe & Faust

In fast jeder Stadt gibt es bestimmte Orte, die man als Tourist unbedingt besuchen sollte. So natürlich auch in Leipzig. Deshalb hatten wir für den heutigen Abend einen Besuch in Auerbachs Keller eingeplant. Im Juli und August wurden aufgrund von Corona spezielle Führungen durch die alten Räumlichkeiten des Restaurants angeboten und wir hatten grade noch Glück zwei freie Plätze in der letzten Augustführung zu ergattern! :mrgreen:

Plakat zur Spezialführung
Plakat zur Spezialführung

Für die, die es nicht wissen: Auerbachs Keller ist in Goethes “Faust” ein Schauplatz und dadurch fast eins der bekanntesten Restaurants in Deutschland.

Überpünktlich kamen wir eine Viertelstunde vor Führungsbeginn in der Mädler Passage an und durchquerten sie, bis wir vor Auerbachs Keller standen. Auf beiden Seiten der Passage führt eine gewundene Steintreppe hinab zu den Räumlichkeiten. Leider waren jedoch alle Türen verschlossen und von dem besagten Souvenirshop nichts zu sehen… Wie wir feststellten kamen aber immer mehr Leute und sie warteten ebenfalls auf irgendetwas.

Pünktlich um 17:00 Uhr wurde dann der Große Keller für den Abendbetrieb geöffnet und wie wir feststellten, befand sich der Souvenirshop mit den Führungstickets im Restaurant! 😳 Dort erhielten wir unsere Tickets und kurze Zeit später ging die etwa halbstündige Führung los. Wir waren eine überschaubare Gruppe von etwa 10 Schaulustigen, die aufgefordert waren Abstand zueinander zu halten und einen Mundschutz zu tragen.

Die Führung startete sogleich im Raum “Alt Leipzig”. Der Raum heißt so, weil ringsum Wandmalerungen zu sehen sind, die das frühe Leipzig zeigen. Weiter ging es ins Goethezimmer, dann ins Lutherzimmer und anschließend in den Fasskeller.

Wir bekamen interessante Einblicke in die Geschichte von Faust und in die Leben von Goethe und Luther und ihre Verbindungen zu Auerbachs Keller. Seit einiger Zeit darf sich Auerbachs Keller auch damit rühmen, dass er zum Lutherweg gehört.

Besonders sehenswert ist der alte Fasskeller mit dem aus einem Baumstamm geschnitzten “Hexenritt”. Hier steht auch das große Weinfass, auf welchem Faust geritten sein soll. Der Fasskeller ist sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und kann nur im Rahmen einer Zeremonie mit Erwerb einer Hexenurkunde besucht werden. Das ist bestimmt ein tolles Erlebnis! 😀

Zu guter Letzt wurden wir zurück in den Großen Keller gebracht und konnten im Rahmen der Führung noch das Tagesgericht verzehren. Heute gab es Wildschweinbraten mit Champignonrahm, Rotkohl und Kartoffelklößen. Ich bin zwar kein Wildfan, aber Ronnie beschwerte sich nicht über die doppelte Fleischration. 😉 Es schmeckte wirklich sehr lecker!

Der Mephistotaler, der auch zum Führungspaket gehörte, entpuppte sich als einfache Zartbitterschokolade.

Mephistotaler
Mephistotaler

Während wir auf unser Essen warteten und aßen, füllte sich das Restaurant sehr schnell und mit dem Abstand halten nahmen es die Gastronomen wohl nicht ganz so genau. Zum Glück ging alles recht zügig. 🙂 Bevor wir gingen, statteten wir dem Souvenirshop noch einen zweiten Besuch ab und kauften uns einen Magneten.

Magnet von Auerbachs Keller
Magnet von Auerbachs Keller

Für diesen kulinarischen, informativen und wirklichen sehenswerten Abend haben wir 17,50€ (zuzüglich Getränke und Magnet) pro Nase bezahlt und können es wirklich nur jedem empfehlen!

August 31 2020

Pandas zu Besuch am Völkerschlachtdenkmal

Genauso wie ein Besuch in Auerbachs Keller, gehört auch ein Besuch des Völkerschlachtdenkmals zu den obligatorischen Besucherzielen Leipzigs.

Obwohl es bei unserer Ankunft bereits tröpfelte, wollten wir dem imposanten Denkmal trotzdem einen Besuch abstatten.

das Völkerschlachtdenkmal
das Völkerschlachtdenkmal

Wir gingen zunächst ins Museum, um dort unsere Eintrittskarten zu kaufen. Da wir bis zur Schließung nicht mehr so viel Zeit hatten, gingen wir zunächst Richtung Ruhmeshalle und da wir auf eine Regenpause hofften, guckten wir uns erstmal drinnen um. Obwohl man es bereits von außen erahnen konnte, waren wir überwältigt von der Größe dieses Bauwerks. 😯 Leider hielten wir es drinnen nicht sehr lange aus, da die Hitze der letzten Tage ihre Spuren hinterlassen hatte. Also machten wir uns allmählich an den Aufstieg zur Aussichtsplattform. In der Ruhmeshalle gibt es allerdings noch eine Zwischenetage (die Sängergalerie), von der man einen Blick hinunter werfen kann.

Dann geht es weiter hinauf zum Außenrundgang. Glücklicherweise hatte der Regen etwas nachgelassen und man hatte einen ganz guten Blick auf Leipzig und die nähere Umgebung. 🙂 Ronnie wehte allerdings ein zu starkes Lüftchen, weshalb wir uns schnell wieder an den Abstieg machten. Aufgrund der Corona-Pandemie war die obere Plattform nämlich leider geschlossen. 🙁

Blick von oben
Blick von oben

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, statten wir noch dem kleinen Museum einen Besuch ab. Zu bestaunen gab es vor allem Uniformen, Abzeichen, Waffen und Nachbildungen der Völkerschlacht um Leipzig.

Wer zu Besuch in Leipzig ist, sollte dem Völkerschlachtdenkmal unbedingt einen Besuch abstatten. Es ist absolut kolossal und einfach überwätigend. Der Ausblick von der oberen Plattform bei gutem Wetter muss fantastisch sein, vielleicht erleben wir das auch nochmal. 🙂