Juni 29 2019

Pandas Wunschkonzert: Muse in Köln

An diesem viel zu heißen Tag machten wir uns auf den Weg nach Köln. Denn es war endlich Zeit Frauchens Geburtstagsgeschenk einzulösen: Muse kam für ein Konzert nach Deutschland! :mrgreen:

Da wir lange Staus in der Kölner Innenstadt möglichst umgehen wollten, hielten wir uns an einen Tipp und parkten auf dem kostenlosen Parkplatz in Köln Weiden West. Von dort hat man gute Anschlussmöglichkeiten an die S-Bahn sowie die Straßenbahn.

Leider hatten mehrere der erwarteten 42.000 Fans diese grandiose Idee und es wurde in der eh schon stickigen Straßenbahn richtig kuschelig! 😳 So klebten wir eng zusammengepfercht aneinander und immer mehr Leute quetschten sich in die Bahn. Die eigentlich kurze Fahrt wurde deshalb zum Saunatrip. 😕

Als wir endlich am RheinEnergieSTADION ankamen, war es draußen nahezu erfrischend und wir steuerten zunächst die Imbissbude und den Merchstand an. Dort erstand ich ein paradiesisches Tour-Shirt. 🙂

Tour-Shirt

Da es mittlerweile schon 19:20 Uhr war, guckten wir, dass wir ins Stadion kamen, denn die zweite Vorband spielte schon eine Weile. Der Großteil der Besucher war schon auf den Plätzen und weil wir auch keine Tasche dabei hatten, wurden wir schnell durch die Kontrolle gewinkt. 🙂 Wir erkletterten die Tribüne, bis wir unsere Plätze fast ganz oben erreichten. Von der ersten Vorband The Amazons bekamen wir leider gar nichts mehr mit und von Andy Burrows nur noch die letzten Songs, die aber recht angenehm klangen.

Nach einer Umbaupause war es um 20:30 Uhr dann endlich soweit: Muse kamen zu ihrer Simulation Theory World Tour auf die Bühne und das Spektakel im ausverkauften Stadion begann. 😀

Wir saßen zwar weit oben, aber gerade vor der Bühne und hatten dank der großen Leinwand einen tollen Blick. Zudem hatten wir zum Glück keinen der Sonnenplätze abbekommen. Da das Stadion aber nur über der Bühne wirklich offen ist, wehte kaum ein Lüftchen und man musste aufpassen, dass man vor Schweiß nicht vom Stuhl glibschte. 😀 😳

Trotzdem hat sich die Quälerei mehr als gelohnt. Die Stimmung im Stadion war bis oben absolut mitreißend und elektrisierend. Muse haben eine tolle Show abgeliefert. Von Backgroundtänzern, leuchtenden Outfits, Lasershow, Schaum- und Lamettaregen über Acousticeinlagen bis zum Riesenzombiemonster – alles war bärchenstark! Die Band schien zudem eine Vorliebe für scheinbar improvisierte Instrumentalabschnitte zu haben – sehr beeindruckend und toll anzuhören!

Natürlich diente die Tour vor allem dazu, ihr neues Album “Simulation Theory” vorzustellen, aber sie spielten auch einige Klassiker und so kam jeder auf seine Kosten. 🙂

Nach 25 Liedern und fast 2 Stunden Spielzeit war das Konzert um 22:20 Uhr zu Ende und alle zufrieden mit dem überaus gelungenen Abend. Das wird bestimmt nicht unser letztes Konzert von Muse gewesen sein, denn auch Ronnie und Herrchen waren mehr als begeistert.

April 21 2018

Konzert von Theory of a Deadman

Quasi direkt gegenüber vom Hamburger Frühlingsdom, befindet sich das Knust, eine kleine gemütliche Eventlocation im Grenzgebiet Altona – Schanze in Hamburg. Da grade Dom war, war es leider sehr schwierig einen Parkplatz zu finden. Wir parkten daher ein paar Fußminuten entfernt von der Location. Im Knust spielte heute die kanadische Rockband Theory of a Deadman und wir hatten Tickets. 🙂

Am Eingang standen ein paar Leute und es fand eine Taschenkontrolle statt, anschließend wurden die personalisierten Tickets gescannt und wir befanden uns im Foyer des Veranstaltungsorts. Dort standen ein paar Sofas und es gab eine Bar sowie einen großen Bildschirm, auf dem das Konzert übertragen wurde. Die Toiletten waren nicht unbedingt einladend. Die Wände waren beschmiert und alles war sehr düster. Bei manchen Toiletten funktionierten schon zu Beginn die Spülungen nicht.

In einem Seitengang war ein kleiner Merchandisestand aufgebaut und wir kauften uns ein Tourshirt.

Im Konzertraum standen noch recht wenige Leute und wir drängten uns auf die galerie. Dort ergatterten wir einen Stehplatz direkt ganz vorne vor der Bühne und hatten so eine tolle Aussicht. 🙂 Oben auf der Galerie gab es eine separate Getränkeausgabe und einige Sitzmöglichkeiten an der Wand. Unten füllte sich der Raum, aber insgesamt passen nur etwa 500 Zuschauer ins Knust, deshalb war es recht gemütlich.

Um 19:45 Uhr begann bereits die Vorband Into My Vault aus Hamburg mit ihrem Programm. Sie war ebenfalls sehr rockig und gefiel uns wirklich gut. Wie wir erfuhren sind sie recht frisch und nehmen zur Zeit ihr erstes Album aus. Das werden wir uns nicht entgehen lassen! Nach einer halben Stunde waren sie bereits am Ende und es wurde Zeit für eine Umbaupause.

Etwa 20:30 Uhr kamen dann Theory of a Deadman auf die Bühne und spielten natürlich hauptsächlich Songs von ihrem neuen Album “Wake Up Call“. Doch natürlich spielten sie auch einige ältere Lieder. Zwischendurch gab es Acoustic-Passagen am Keyboard und Soloeinsätze. Die Beleuchtung passte toll zu den Liedern und die Akustik war super. Das Einzige, was wir etwas störend fanden, war, dass nach fast jedem Lied die Gitarren getauscht wurden. das fiel uns bisher bei keiner anderen Band so auf… 😳

Kurz vor 22:00 Uhr waren die 4 Bandmitglieder mit ihren Zugaben fertig und das Konzert war beendet. Am Ausgang bekamen wir vom Songwriter von Into My Vault noch einen Sticker zugesteckt. 😉

Uns hat das Konzert sehr gut gefallen und wir fanden den Preis auch völlig in Ordnung!

April 6 2018

Konzert von Mr. Hurley & Die Pulveraffen

Nachdem wir uns gestärkt hatten, fuhren wir zur Markthalle in Hamburg. Sie liegt in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs und direkt dahinter befindet sich ein bezahlbares Parkhaus. 😉

Da heute gleich zwei Bands in der Markthalle spielten, war etwas mehr Betrieb, aber es ging doch rasch voran. Zuerst kam man an der Garderobe vorbei, an der man für 1,50€ pro Panda seine Sachen abgeben konnte. Anschließend kam man zur Ticketkontrolle und dann wurde man abgetastet. Um zu unterscheiden, welcher Gast welches Konzert besucht, bekamen wir einen Stempel “Sehr wichtig” auf unsere Pfote. Diesmal stellten wir uns oben auf die Tribüne, denn dort läuft man nicht Gefahr, dass einem der Ausblick verstellt wird.

Die Markthalle ansich ist ordentlich und gepflegt und durch den unterteilten Innenraum beinahe gemütlich. Auf der Tribüne spürte man zwar die Vibrationen der zweiten Band unter uns, aber es war nicht wirklich störend. 😉 Nur die Toiletten wackelten ganz schön stark. 😯

Die dreiköpfige Vorband MacCabe und Kanaka starteten dann auch pünktlich um 20:00 Uhr und versetzten das Publikum innerhalb einer Stunde in eine ausgelassene Stimmung. Sie sangen irische und maritime Folklieder in sehr authentischer Art und Weise, ohne viel Drumrum.

Nach einer Umbaupause ging es dann los mit Mr. Hurley & Die Pulveraffen auf ihrer Tortuga-Tour. Neben einigen “Klassikern” spielten sie natürlich vor allem neue Lieder. Die Lieder verbanden die Piraten aus Osnabrück gekonnt durch ein paar Anekdoten und Erzählungen. Die Stimmung war ausgelassen. Mit Zugabe spielten sie etwa anderthalb Stunden und das war für den Preis wirklich gut!

Anschließend wollten sie noch zum Merchandisingstand in der Vorhalle kommen, doch wir wollten nicht mehr so lange warten. 🙁