Januar 26 2019

Pandas Spieletest – Die Legenden von Andor

Da unser Herrchen, so wie wir, sehr gerne neue Sachen ausprobiert, hat er sich zu seinem Geburtstag das Brettspiel “Die Legenden von Andor” gewünscht. Es erhielt 2013 den Kritikerpreis als “Kennerspiel des Jahres”.

So testeten wir das Spiel heute zum ersten Mal. Mit dem Gast der uns dieses Wochenende beuschte, wagten wir uns an das Einführungsspiel. Die Losspiel-Anleitung die dem Spiel beiliegt veranschaulicht sehr gut, wie das Spielfeld aufgebaut wird. Mit den Legendenkarten, die den Spielablauf erklären und Aufgaben für die Helden bereit halten, werden die Abläufe eines Zuges und die möglichen Aktionen gut erklärt.

Wir mussten leider zwei Anläufe machen, um das Einführungsspiel erfolgreich zu beenden. Bei unserem ersten Versuch haben wir wie gewohnt fröhlich drauf losgespielt. Wie wir jedoch feststellen mussten, muss Panda in diesem Spiel die Aktionen strategisch durchdenken, die Züge der Monster voraus ahnen und immer sowohl alle Ziele als auch das Spielfeld im Auge behalten. Zudem ist es ratsam, nicht einfach aufzuhören, wenn das Spiel schon verloren scheint. Im Nachhinein stellten wir nämlich fest, dass wir das erste Spiel noch hätten gewinnen können! 😯

Unseren zweiten Versuch spielten wir mit dem Krieger, dem Bogenschützen und der Magierin. Da Ereignisse und neue Aufgaben durch den Erzähler bestimmt werden, der auf einer Leiste am Rand des Spielfeldes durch das Besiegen von Monstern und den Beginn eines neues Tages bewegt wird, mussten wir darauf achten, nicht zu viele Gegner zu besiegen. Denn die Erzählerleiste reicht von A bis N und alle Aufgaben müssen abgeschlossen werden, ehe der Erzähler das Feld N erreicht. Unter anderem haben wir auch erkannt, dass nur weil eine Brücke nicht passierbar ist, Panda nicht unbedingt die zweite Brücke nehmen muss. Denn jeder Fluss hat schließlich eine Quelle, an der kluge Bärchen einfach vorbei spazieren können. 😉

Da wir den Dreh jetzt raus haben, macht uns das Spiel unglaublich viel Spaß und bringt mit den zusätzlich Erweiterungen (die neue Abenteuer und zusätzliche Helden beeinhalten) viel Freude an den Brettspieltisch!

Januar 26 2019

Schatzsuche in der Erlebniswelt Hülshorst

Da unser Herrchen Geburtstag hatte, wollten wir heute mit unserem Besuch zum Schwarzlicht-Minigolf in der Erlebniswelt Hülshorst in Lübeck.

Dafür hatten wir vorab gebucht, da nur ein bestimmte Besucherzahl auf die Anlage darf. Leider schien mit unserer Buchung etwas durcheinandergeraten zu sein und so hingen wir des Öfteren hinter großen Gruppen und mussten daher eine Bahn überspringen und diese dann später nachholen.

Das Minigolferlebnis kostet pro Nase etwa 7€. Man bekommt je einen Schläger, je eine 3D-Brille sowie ein Klemmbrett mit Kuli und Punktzettel ausgehändigt. Auf der Anlage darf nicht gegessen und getrunken werden… Für die Jacken gibt es draußen eine Garderobe. Zunächst gelangt man in einen kleinen Vorraum, bekommt einen kleinen Piratenfilm gezeigt und schon kann die Schatzsuche beginnen!

Die Suche führt über 18 Minigolfbahnen durch den Dschungel, an Meerjungfrauen und Haien vorbei, über Schiffswracks bis zum großen Schatz.

Leider sind die Bahnen ziemlich krumm, sodass manchmal ein paar Zentimeter bis zum Loch schon zu viel waren… 🙁 Der Golfball muss über steile Schrägen, durch schmale Öffnungen oder an Hindernissen vorbei geschlagen werden.

Mit drei Leuten brauchten wir etwa anderthalb Stunden.

Die Minigolfanlage ist leicht verdunkelt, sodass die Wandgemälde und Minigolfbahnen sowie der Ball im Schwarzlicht bunt leuchteten. Zudem kamen die Schwarzlichtfarben durch die 3D-Brille in den Raum hinein und es sah aus, als würde die Golfbahn schweben. Mir wurde davon leider so schwindelig, dass ich ohne Brille spielen musste… 😥

Nachdem wir uns am Schatz bereichert hatten, gingen wir ins zugehörige Restaurant Colinar.

Als Vorspeise bekamen wir einen Brotkorb mit leckerem frischem Brot und einer fruchtigen Tomatenbutter. Ich bestellte mir einen alkoholfreien Cocktail Sportsman sowie in Eihülle gebratenen Seelachs mit Bratkartoffeln und Salat. Der Fisch hatte seine guten Zeiten scheinbar schon hinter sich, aber er war trotzdem noch in Ordnung. Ronnie aß Spare Ribs mit Brot und Salat. Er war mit seinem Essen zufrieden und besonders begeistert war er vom Knoblauchdip. Als Getränk wählte er einen Ipanema. Unser Gast hatte sich für die anscheinende Spezialität des Hauses, den Galgenspieß, entschieden und war angenehm überrascht. 🙂


Januar 26 2019

Bärchen auf großer Fahrt – Ein Besuch im Hansemuseum

An diesem Wochenende hatten wir Besuch, der sich für Seefahrt interessiert und besuchten daher das Europäische Hansemuseum in Lübeck.

Der Eintritt für das Hansemusem, das angrenzende Burgkloster und das Hanselabor kostet 13€ pro Panda. Direkt neben der Kasse befinden sich kleine und große Schließfächer, in die man seinen mitgebrachten Rucksck einschließen muss. In ein großes Schließfach passen bequem ein Rucksack und 3 Jacken. 😉

Dann geht es auch schon auf der anderen Seite der Kasse weiter zum Aufzug, der uns hinab in die Ausstellung beförderte. Dort lernten wir im ersten Abschnitt die Geschichte des Gebäudes kennen, in dem sich heute das Museum befindet.

Kellermauern des Klosters

Danach ging es richtig los: Mit vielen Karten und Texten wird ab dem zweiten Raum die Geschichte der Hanse, von der Idee über den Aufstieg bis hin zu ihrem letzten Tag, erzählt. Dabei wandert der wissbegierige Panda durch 14 verschieden gestaltete Bereiche, die alle schön anzusehen und dem Thema entsprechend designed sind. Themenbereiche sind z.B.: Lübeck um 1226, Pest um 1367, Lodon um 1500 und Hansetag 1518.

Besonders gut gefallen hat uns das interaktive Ticketsystem. In vielen Museen bekommt man sein Ticket ja nur, um den bezahlten Eintritt nachweisen zu können. Im Hansemuseum dient es jedoch auch als Schlüssel, um die verschiedenen Informationsterminals zu aktivieren. Sehr stylisch und gut gemacht! Schön fanden wir auch die Fotokabine, die den Besuchern die Möglichkeit bietet ein Foto in der damaligen Kleidung zu schießen. Leider muss man diese dann aber an der Kasse käuflich erwerben, schade. 🙁

Aufgrund unserer Reservierung zum Minigolf hatten wir es eilig. Deswegen lasen wir nicht alle Tafeln sondern wurden auf den letzten Metern etwas hektisch. 😯 Trotz unserer Eile brauchten wir dennoch zwei Stunden für das Museum. Um einen ausführlichen Besuch zu unternehmen, solltet ihr also genug Zeit einplanen!

Trotzdem wollten wir nun auch noch den Rest sehen und flitzten auf eiligen Pfoten zum Burgkloster hinauf. Dabei machten wir einen kurzen Zwischenstop auf der Dachterrasse, von der man einen schönen Blick auf die Trave hat.

Traveblick

Aufgrund von Regen liehen wir uns im Museum drei Schirme, die, im Kloster angekommen, in einem Ständer gelagert werden konnten. Unser Besucher begab sich direkt in den ersten Stock um die vertiefenden Informationen zur Erforschung der Hansegeschichte länger begutachten zu können. Wir hingegen begannen im Erdgeschoss, wo man einen Einblick in das alte Dominikanerkloster erhält. Dort konnten wir die gut erhaltene Sakristei, Teile des restaurierten Hospitals und des Kreuzgangs bewundern.

Danach huschten auch wir die Treppe hinauf ins Hanselabor, wo wir den letzten Hansetag bestaunten, einen Blick in den letzten Kontor der Hanse werfen und das alte Untersuchungsgefängnis entdecken konnten. Zudem ist dort noch ein alter Gerichtssaal erhalten, der mit seinem dunklen Holz ehrfurchtgebietend wirkt. 😯

Dann war es auch schon Zeit zu gehen und wir verabschiedeten uns vom Museum, um zum Minigolf aufzubrechen.

Januar 25 2019

Geburtstagsparty – Essen im Mones Lime Mountain Saloon

Zur Feier des Tages gingen wir für das heutige Abendessen in den Mones Lime Mountain Saloon in Bad Segeberg. 🙂

Wir hatten Glück, dass wir schon vor längerer Zeit einen Tisch reserviert hatten, denn der Saloon war sehr voll. So saßen wir gemütlich im Hauptraum und konnten die gemütliche Atmosphäre genießen.

Die Speisekarte hatte sich seit unserem letzten Besuch anscheinend verändert, wir haben auf jeden Fall gemerkt, dass es keine Hot Dogs mehr gibt. 🙁 Ansonsten war die Auswahl immernoch vielfältig. Zudem gab es auch heute ein Special, das Ronnie sich sogleich bestellte: Einen Burger mit knusprigem Hähnchen in Cornflakespanade mit Chili-Mayonnaise, Bacon und Erdnusssauce. Dazu bestellte er sich Gold Nuggets mit Chili con Carne und Käse überbacken. Als Getränk bekam er einen Santa Maria. Ronnie war von seinem Essen, wie bei ihm im Mones üblich, sehr begeistert. 🙂

Ich bestellte mir einen Burrito Carlos. Dieser sollte eigentlich mit Chili con Carne, gebratenem Gemüse und Käse gefüllt sein. Statt gebratenem Gemüse hatte ich jedoch eher Rohkostsalat als Füllung und vom Käse merkte man auch nur sehr sporadisch etwas. Zudem war ich auch überrascht, dass der Burrito eher kalt als warm serviert wurde, hatte ich ihn mir doch knusprig gebacken mit schmelzendem Käse vorgestellt. 😯 Als Beilage bekam ich noch einen Coleslaw, den ich jedoch, überfressen wie ich war, fast komplett mit nach Hause nahm, und eine Guacamole. 🙂 Die hausgemachte Ginger Lemonade war sehr lecker, aber auch recht teuer.

Vorweg bekamen wir einen Brotkorb mit leckerem Quarkdip und wir probierten die leckeren Corn Dogs und das Kräuterbaguette. Ein sehr appetitlicher Einstieg! 🙂

Zum Ende des Festmahls waren wir kugelrund gefuttert und zufrieden. 😳

Januar 13 2019

Hochzeitslocation Waldhotel Riesebusch

Auf der Hochzeitsmesse Herz an Herz in Lübeck, nahmen wir uns, wie bereits erwähnt, einige Broschüren von möglichen Locations mit.

Heute besuchten wir daher das Waldhotel Riesebusch in Bad Schwartau. Am Abend vorher riefen wir an und konnten noch problemlos für den folgenden Sonntagmittag einen Tisch für uns beide reservieren. 🙂

Schon bei der Ankunft wurden wir vom Anblick des Waldhotels etwas enttäuscht, denn das gebäude sieht recht alt und unscheinbar aus. In ein paar Metern Entfernung befindet sich ein großer Sportplatz und ansonsten ist auch die Umgebung eher trist…

das Waldhotel Riesebusch von außen

Das Innere überraschte uns dann jedoch. Der Gastraum ist in einen kleineren, etwas altmodischeren Teil und in einen großen, hellen, modernen Saal unterteilt. Dort befindet sich zudem eine Art Küchenzeile, vermutlich für Buffets und eine Parkettfläche, die zum Tanzen einlädt.

Wir bekamen einen Tisch im kleineren Teil des Gastraumes und wurden sehr freundlich bedient. Wir entschieden uns nach Durchsicht der recht umfangreichen, eher regionalen Karte, für ein Geflügelfrikassee mit einem Maracujasaft und ein Wildschweingulasch mit Klößen, Sahne und Preiselbeeren sowie eine Spezi. Zunächst erhielten wir einen kleinen Brotkorb mit einer Art Remoulade als Vorspeise.

Brotkorb mit Baguette und Remoulade

Das Essen kam sehr zügig und es schmeckte wirklich gut. Meine Portion Frikassee war mir allerdings viel zu groß. 😯 Zum Glück wurde mir der Rest eingepackt. 🙂 Ronnie hatte leider das ein oder andere zähe Fleischstückchen dabei, aber er war trotzdem zufrieden. Die Preise waren für die Portionsgröße durchaus angemessen. Für die zwei Gerichte und Getränke bezahlten wir nur knapp 37€.

Wie der Name “Waldhotel” bereits erahnen lässt, gibt es nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Hotel sowie ein Café.

Das Restaurant ist problemlos mit Rollstuhl zugänglich. Die alten Toiletten im kleinen Gastraum sind nicht rollstuhltauglich. Die neuen im großen Gastraum sind jedoch sehr geräumig und könnten mit Hilfe benutzt werden.

Januar 12 2019

Bärchen Herz an Herz

An jedem zweiten Wochenende im Januar versammeln sich verliebte Seelen in der Musik- und Kongresshalle (MuK) in Lübeck. Dort findet dann nämlich die Hochzeitsmesse Herz an Herz statt. Dieses Jahr waren auch wir von der Partie.

Direkt vor der Halle befindet sich ein großer, relativ kostengünstiger Parkplatz mit Parkuhren. Der Eintritt kostet pro Herz 9,50€. Da es im Januar natürlich kalt und meist nass ist, gaben wir unsere Schutzumhänge für jeweils 1€ an der Garderobe ab und stürzten uns ins Getümmel.

Eintrittskarten und Messeflyer

Im Foyer befanden sich rund 100 Stände rund ums Thema Hochzeit bzw. Party. So gab es DJs, Restaurants, Locations, Konditoren, Unterwäsche, Eheringe und natürlich Brautkleider.

Messehalle

Highlight der Messetage sind die Modenschauen der drei größten regionalen Hochzeitsausstatter: Modehaus Schumacher, Brautmoden Jelen und Brautsalon Engelstraum. Gestylt wurden die Models von Stylistinnen vor Ort. Die Modenschauen waren wirklich hübsch anzusehen, auch wenn es die ein oder andere kleine Panne gab. 😉 Nicht so schön anzusehen waren die nur teilweise zugeknöpften Kleider und die heraushängenden Bändchen zum Aufhängen der Kleider…

Auf unserem Gang durch die Messehalle machten wir ebenfalls an einigen Ständen halt um uns nähere Informationen einzuholen oder von Rabattaktionen Gebrauch zu machen. So vereinbarten wir bei der Brautstylistin Krystina aus Klein Rönnau einen Termin und bekommen nun 10% Rabatt. 🙂 Am Glücksrad von Jils Bride aus Neumünster habe ich einen Gutschein im Wert von 150€ gewonnen. Leider gilt dieser jedoch nur bis zum 19.02.2019… Dafür haben wir beide am Glücksrad von Brautmoden Jelen gewonnen: Ronnie ergatterte einen Gutschein in Höhe von 75€ und ich einen im Wert von 100€. Diese sind bis Ende 2020 gültig. 🙂 Hätten wir direkt einen Termin vereinbart, hätten wir zusätzlich bis zu 30% sparen können.

An den Tortenständen bewunderten wir die leckeren Meisterwerke von Konditorei Wieck und Bäcktakulär, wo wir einen Probe-Cakepop bekamen, der supersaftig und schokoladig war.

Von den Locations Waldhotel Riesebusch, Fuchsbau, Absalonshorst und Seehof haben wir uns Broschüren mitgenommen und werden sie nun einer genauen Prüfung unterziehen. 😎

Der DJ Markus Ritter sprach uns freundlich an und wies uns auf seine Vorzüge hin. Die anderen Dienstleister waren uns zum Teil etwas zu aufdringlich…

Dezember 31 2018

Kalte Pfoten bei Karls Eiszeit

Da wir über Silvester bei Verwandten unseres Frauchens zu Besuch sind, haben wir uns dazu entschlossen heute einen Abstecher zur 16. Eiszeit bei Karls Erdbeerhof in Rövershagen, nahe Rostock, zu machen.

Dabei handelt es sich um die größe Eisfiguren-Ausstellung in Deutschland! Sie geht vom 22.12.2018 bis zum 03.11.2019. Während dieses Zeitraums können zum Preis von 8,50€ für große Bärchen und 6,50€ für kleine Bärchen Jahreskarten erworben werden, die zum Eintritt in die Ausstellung berechtigen. Interessant zu wissen: ganz kleine Bärchen (bis maximal 90 cm Größe) kommen umsonst rein.

Mit Mütze und Winterbeutel ausgerüstet machten wir uns also auf in den Kühlraum. Die 16. Eiszeit trägt den Namen “Komm ins Land der Phantasie” und zeigt an 21 Stationen neben Figuren aus Märchen und Sagen auch von Kindern selbst entworfene Geschöpfe.

Neben jeder Skulptur steht ein Schild, das dem neugierigen Panda zeigt, wer die Figur gemacht hat und aus welchem Land die Künstler kommen. Zudem gibt das Schild auch Angaben zur Bedeutung der Figur im Land ihres Schöpfers preis.

Für kleine Bärchen-Besucher bietet die Ausstellung einige schöne Rutschen, auf denen mit Leinensäcken gerodelt werden darf.

Mehrspurige, große Eisrutsche

Große Bärchen kommen aber auch nicht zu kurz, denn in der Ausstellung gibt es eine Bar mit alkoholischen Getränken zum Erhalten der inneren Wärme. Zusätzlich gibt es ein Eishotel, in dem zwei Pandas für 129€ pro Nacht übernachten können. Dieses Jahr hat es das Design eines urigen Hexenhäuschens und wird von Baba Yaga höchstpersönlich bewacht. 😉

Alle Skulpturen in der Eiszeit werden mit ständig wechselndem, farbigem Licht angeleuchtet, wodurch die Fantasie in der Ausstellung sehr schön hervorgehoben wird.

Die 16. Eiswelt ist die erste, in der es bewegliche Figuren gibt. An einer der Stationen sind zwei Marionetten zu bestaunen, die in festen Abständen einen kleinen Tanz aufführen.

Die tanzenden Eismarionetten

Nach unserem Besuch hatten wir einen Bärenhunger und gönnten uns draußen beim Imbiss “Iss Wurst” eine Erdbeerbratwurst mit Pommes und eine Erdbeercola. Die Wurst schmeckte leicht süßlich, aber leider nicht wirklich nach Erdbeere. 🙁 Dafür schmeckte man die Erdbeere in der Cola, auch wenn sie Ana zu süß war. Zum Nachtisch gönnten wir uns im Erdbeer-Waffelhaus eine Waffel mit Erdbeergrütze und Vanillesoße. Sehr lecker und unbedingt empfehlenswert!

Dezember 19 2018

Bärchen in Nürnberg: Eine Zeitreise ins Mittelalter

Da ich Freunde in Nürnberg habe und sie schon mal besucht habe, wollte ich sie nun auch Ana vorstellen.

Zu diesem Anlass hatten wir uns für den heutigen Abend einen Tisch in Finyas Taverne reserviert. Diese liegt in der Altstadt und befindet sich einen kurzen Spaziergang entfernt vom Trubel des Christkindlesmarkt.

Finyas Taverne wirkt von außen eher wie ein normales Fachwerkhaus, ist im Inneren aber ein rustikales Wirtshaus im Mittelalterlook. Die freundlichen Servicekräfte tragen passend zum Ambiente mittelalterliche Gewandungen. Es gibt nur im Bad (und hoffentlich auch in der Küche) Lampen, der Schankraum wird jedoch nur mit Kerzen erhellt. Durch das nur von Kerzen gespendete Licht ist es sehr dämmrig in der Taverne. Wir trafen uns mit den Anderen um 17:20 Uhr, kurz nachdem die Taverne ihre Pforten geöffnet hatte. Das Gebäude erstreckt sich über drei Etagen: einen Keller, in dem man mit größeren Gruppen feiern kann, ein Erdgeschoss und den ersten Stock, die beide für den “normalen” Publikumsverkehr gedacht sind.

Der Schankraum im schummrigen Kerzenlicht

Zunächst bestellten wir uns alle etwas zu essen. Ana und ich wählten ein Knobibrot und einen kleinen pfeffrigen Hacktopf als Vorspeise. Als Hauptgang entschied Ana sich für eine selbst belegte Flammkuchen Basteley mit Räucherlachs, Champignons, Knoblauchöl und Camembert. Außerdem wurde der Flammkuchen mit Schmand bestrichen. Er schmeckte ihr sehr gut, obwohl sie gerne mehr Belag gehabt hätte. Ich hingegen bestellte mir das Wildragout mit Rotkohl und hausgemachten Spätzle. Sehr lecker und ein echter Geheimtipp! Da meine Ana ein kleiner Nimmersatt ist, bestellte sie sich noch eine Portion Griesschnitten mit gerösteten Mandelscheiben, Zimt und Birnen. Sie schwärmt heute noch davon! Über den Abend verteilt tranken wir verschiedene Getränke. Den Anfang machten eine Himbeer Cassis Limo und ein Birnensaft. Es folgten ein Kirschsaft, sowie zwei kleine und ein großes Wasser.

Passend zur Aufmachung des Wirtshauses wurden die Getränke in Tonbechern, das Knobibrot auf einem Holzbrett und die anderen Speisen auf Tontellern bzw – schalen serviert. Die Tonkrüge können zudem käuflich erworben werden! Mit dem Preis-Leistungsverhältniss waren wir sehr zufrieden. Zum Glück hatten wir genug Bargeld dabei, denn es kann nur bar bezahlt werden.

Natürlich haben wir den Abend dort nicht nur mit essen und trinken verbracht! Da wir nun mal unternehmungslustige Bärchen sind, nutzten wir die Gelegenheit und tauchten mit unseren Freunden in die fantastische Welt von Lorakis ein, um das Abenteuer “Die seidene Stadt” zum Abschluss zu bringen. Besonders ich habe mich gefreut, endlich mal wieder an einem Tisch Splittermond spielen zu können!

Wir und unser Charakterbogen

Nach dem gelungenen Ende des Abenteuers und einem schönen Abend zusammen in der Taverne, machten wir uns gegen 22:00 Uhr wieder auf den Heimweg, gut gesättigt und zufrieden.

Für alle die nun auch Lust auf einen Abstecher zu Finyas Taverne bekommen haben noch ein Rat: Die Schänke ist immer gut besucht und ihr solltet euch deshalb lieber einen Tisch reservieren!

Dezember 17 2018

Bärchen in Nürnberg: Auf den Spuren von Albrecht Dürer – Teil 2

Wir erinnern uns: Im ersten Teil unserer Reise durch Nürnberg besuchten wir den Johannisfriedhof, um das Grab von Albrecht Dürer zu suchen. Zwar fanden wir es schließlich, allerdings ohne Albrecht im Inneren.

Unsere zweite Exkursion unternahmen wir, nach einem entspannten Abend auf dem Christkindles Markt mit viel wärmendem Kinderpunsch, am nächsten Tag zum Albrecht Dürer Haus.

Das Dürer-Haus

Dort lebte Albrecht Dürer tatsächlich von 1509 bis zu seinem Tod im Jahre 1528! Also ein guter Anlaufspunkt, um etwas mehr über diesen berühmten deutschen Maler zu erfahren.

Da das Albrecht Dürer Haus heute ein Museum ist, mussten wir zunächst Eintritt zahlen. Dieser kostet 6€ für erwachsene und 1,50€ für kleine Bärchen. Zusätzlich gibt es kostenlos einen Audioguide, in den man bequem die Nummer des Ausstellungsstückes eingibt, um dann Wissenwertes darüber zu erfahren. Sehr praktisch! Zu bestimmten Zeiten gibt es auch Führungen mit seiner Frau Agnes Dürer durch das vierstöckige Museum. Natürlich ist die Gute nicht unsterblich und auch kein Vampir, sondern lediglich eine Schauspielerin 😉 Zuerst freuten wir uns riesig, wenigstens einige Bilder von Albrecht Dürer ansehen zu können, mussten dann aber erfahren, dass alle Ausstellungsstücke im Museum lediglich gut gemachte Kopien sind 🙁 Einzige Außnahme ist ein Ausstellunsgstück im obersten Stockwerk, das aus einer Privatsammlung stammt und jährlich wechselt.

Das Haus ist sehr schön anzusehen und mit vielen Informationen rund um Albrecht Dürer und sein Leben gefüllt. Einige der Wohnräume sind zum Beispiel wie zu Dürers Lebzeiten hergerichtet. So gibt es unter anderem eine Küche, ein Atelier, einen Ess- und einen Wohnraum.

Für tatkräftige Bärchen gibt es im zweiten Stockwerk sogar eine Hochdruckpresse, die wir bei unserem Besuch selbst bedienen durften. Eine nette Dame erklärte uns die Presse und ich durfte ein Bild selber drucken und als Andenken behalten! 😀 Im obersten Stockwerk befindet sich noch bis zum zehnten Februar die Sonderausstellung ichDÜRERdu, die von der Nürnberger Künstlerin Susanne Carl gestaltet wurde. Zuletzt sollte noch gesagt werden, dass im gesamten Museum fotografiert werden darf (logischerweise ohne Blitz), nur das originale Ausstellungsstück nicht.

Nach unserem Kräfte zehrenden Aufenthalt im Museum war es nun Zeit für das Mittagessen. Unsere Wahl hierfür haben wir uns nicht leicht gemacht, da wir gerne regionale Spezialitäten probieren wollten. Nach längerem Hin und Her entschieden wir uns für das “Augustiner Zur Schranke“. Dieses war zur Mittagszeit gut besucht, aber Dank unserer Niedlichkeit und unserem unwiderstehlichen Bärchen-Charme bekamen wir noch einen Tisch. Ana bestellte sich 9 Nürnberger Rostbratwürste mit Kartoffelsalat und eine weiße Limonade. Ich bestellte mir ein Krustenschäufle mit Sauerkraut und Kartoffelkloß, dazu eine Spezi. Das Essen kam in, für diese Uhrzeit, annehmbarem Tempo und schmeckte uns sehr gut! Zudem waren die Servicekräfte sehr freundlich und die Preise erschwinglich.

Beim Verlassen des Restaurants, nun gut gesättigt und voller Tatendrang, fiel uns noch etwas ins Auge: Auf dem Platz am Tiergärtnertor befindet sich eine Skulptur mit dem Namen “Der Hase”, die in Anlehnung an den bekannten Dürer-Hasen von Jürgen Goertz gestaltet wurde. Wir fanden sie allerdings ziemlich verstörend. 😯

Der Hase von Jürgen Goertz
Dezember 16 2018

Bärchen in Nürnberg: Auf den Spuren von Albrecht Dürer – Teil 1

Nach längerer Abwesenheit melden wir uns im neuen Jahr nun endlich zurück. Wir haben unser Konzept etwas überarbeitet, die Website renoviert und berichten jetzt jeden Mittwoch über Neues aus der Welt der Bärchen. 🙂

Heute wollen wir mit einem ersten Bericht über unseren Urlaub in Nürnberg anfangen, den wir kurz vor Weihnachten unternommen haben.

Warum der Titel “Auf den Spuren von Albrecht Dürer”? Der berühmte deutsche Maler Albrecht Dürer lebte lange Zeit in Nürnberg und hat daher in der Stadt einige Pfotenabdrücke hinterlassen. Also schnappten wir unsere Pfotenschoner, setzten unsere Pudelmützen auf und machten uns auf die Suche.

Einer ersten Witterung folgend, führten unsere Spürnasen uns zum Johannisfriedhof, auf dem sich das Grab von Albrecht Dürer befindet. Im dichten Schneetreiben tapsten wir orientierungslos zwischen den Grabsteinen umher.

Der Johannisfriedhof

Halb erfroren und mit nassem Fell fragten wir schließlich einen Besucher des Friedhofes, der zum Glück wusste, wo sich das Grabmal befindet. Während er uns dorthin geleitete, erklärte er uns, dass es auf dem Friedhof kleine Wegweiser zu den Gräbern berühmter Persöhnlichkeiten sowie einen kompletten Lageplan gibt. Diese waren aber aufgrund der Wetterlage völlig verschneit und für uns nicht erkennbar. Da wir aber nun wussten, wonach wir Ausschau halten mussten, gelang es uns rasch das Grab zu finden.

Solltet ihr einmal ebenso verzweifelt wie wir über den Friedhof irren, hier ein Tipp von zwei jetzt erleuchteten Bärchen: vor dem Gebäude der Friedhofsverwaltung, hinter der Kirche steht der Lageplan.

Friedhofsverwaltung mit verschneitem Lageplan (siehe Pfeil)

Die Wegweiser sind kleine Tafeln am Wegesrand, die in die Grabreihen zeigen.

Wegweiser

Unseren erfrorenen Nasen folgend, erreichten wir das verschneite Grab. Nachdem wir es mühsam freigelegt hatten, kam der Rückschlag: hier liegen zwar sieben Menschen, aber kein Albrecht. Man hatte seine Gebeine nämlich exhumiert und dann unbekannt verlegt. Heute gillt es als Gedenkstätte, weswegen es zu seinem Todes- und Geburtstag einen Kranz von der Stadt Nürnberg gibt.

Das Grab von Albrecht Dürer