August 31 2019

Pandas am Strand – Besuch in Pelzerhaken

Obwohl es heute eigentlich viel zu heiß werden sollte, um überhaupt die Wohnung zu verlassen, packten wir unsere Strandtasche und fuhren zunächst nach Neustadt.

Unser Frauchen hatte nämlich entdeckt, dass dieses Wochenende in der Eventfabrik ein Küstenoutlet stattfindet und wollte sich das nicht entgehen lassen. Leider hat es sich nicht besonders gelohnt, denn die teilweise schicken Klamotten, waren schon sehr aussortiert und so fand sie nur ein passendes Teil…

Da wir unerwartet schnell fertig waren, fuhren wir nach Pelzerhaken an den Strand um noch ein wenig den vielleicht letzten Sommertag diesen Jahres zu genießen.

Zum Abschluss unseres Ausflugs, wollten wir noch etwas essen. Wir entschieden uns für das Restaurant Gestrandet. Vielleicht hätte es uns eine Warnung sein sollen, dass ausgerechnet hier keine Gäste zu sehen waren. Da uns die Speisekarte aber zusagte, nahmen wir trotzdem auf der maritimen Terrasse platz. Die einzige Kellnerin ließ etwas auf sich warten und die Bedienung war die ganze Zeit über etwas plump und lieblos, wirkte gar genervt von ihren Gästen… 😯 Obwohl wir die ersten (und längere Zeit auch einzigen) Gäste waren, mussten wir lange auf Getränke und vor allem auf das Essen warten. Ronnie hatte sich ein Holsteiner Schnitzel mit Bratkartoffeln bestellt und ich wählte das Zanderfilet mit Süßkartoffelstampf und Dillsauce. Ronnie war zufrieden, mein Püree schmeckte allerdings teilweise verbrannt und es waren auch noch einige große Kartoffelstücken drin. 🙁

Insgesamt passten Preis und Leistung einfach nicht zusammen und wir werden vermutlich nicht nochmal kommen…

August 24 2019

Pandas im Wohnzimmer – Bodo Wartke live!

Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals besuchten wir heute Abend Bodo Wartke in der ancora Marina in Neustadt.

Die ancora Marina ist normalerweise eine Besichtigungshalle, in der Yachten ausgestellt und verkauft werden. Aber für den heutigen Abend wurde sie extra leer geräumt. 😯

ancora Marina

Da wir nur das Lied “Ja, Schatz!” kannten, waren wir voll freudiger Erwartung, was der Abend wohl so bringen würde. Und wir wurden nicht enttäuscht! 🙂

Zwar begann das Programm mit einer minimalen Verspätung, aber dafür verging die Zeit dank des großartigen Programms wie im Fluge. Gleich zu Beginn verkündete der Künstler, dass er am liebsten in seinem Wohnzimmer vor Freunden singt und deswegen sein Wohnzimmer mit auf die Bühne gebracht hat, um vor Freunden zu singen. 😀 Außerdem suchte er direkt das Gespräch mit dem Publikum, um die Stimmung aufzulockern und zu scherzen.

Wohnzimmer von Bodo Wartke

Die meisten Stücke waren, laut Komponist, teils autobiografisch und handelten von der Liebe. Nur selten löste er sich von seinem Klavier um das Publikum unmusikalisch zu unterhalten.

So war die erste Stunde im Nu um und wir nutzten die zwanzigminütige Pause, um am Merchstand noch ein T-Shirt, einen Magneten und den Konzertfilm “bei dir heute nacht” als DVD zu ergattern.

Unsere Beute und die Tickets

In der zweiten Hälfte wurden dann auch schon Stücke aus Bodos neuem Programm, mit dem er nächstes Jahr auf Tour geht, vorgetragen. Zudem spielte er drei Zugaben und vor allem das letzte Stück, ein “Gangster-Schlager” hat uns begeistert. :mrgreen:

Alles in allem war es mit fast zweieinhalb Stunden Programm ein sehr gelungener Abend, jedoch gibt es einige kleine Punkte, die wir bemängeln müssen. 🙁 So waren zum Beispiel die provisorischen Plastikstühle recht unbequem, sodass uns schon nach kurzer Zeit unsere kleinen flauschigen Popos schmerzten. Außerdem mussten die Herren, um zur Toilette zu gelangen, die Halle verlassen und auf die andere Straßenseite gehen. 😮

Eigentlich hätten wir auch noch gerne an der Signierstunde teilgenommen, aber unser Chauffeur fuhr bereits den Wagen vor. 🙄 Das können wir aber ja bestimmt ein anderes Mal nachholen. 😉

August 24 2019

Pandas am Hafen – Essen im Pier 19

Am heutigen Abend waren wir mit Frauchens Familie in Neustadt unterwegs und wurden zum Abendessen eingeladen. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen! Also ging es ins Pier 19 direkt am Hafen der ancora Marina.

Pier 19

Da wir rechtzeitig zum Konzert wollten, hatten wir extra früh einen Tisch reserviert. Wie sich herausstellte, eine gute Idee, denn das Restaurant war sowohl ausgebucht, als auch etwas träge in der Bedienung. So warteten wir bereits eine kleine Ewigkeit, bis wir endlich unser Essen bestellen konnten. Immerhin hatten wir zum Überbrücken bereits einen Brotkorb bekommen. 😉

Brotkorb

Der Kellner schien mir zudem nicht auf dem Laufenden zu sein, was die Allergene anging. So traute ich seiner Auskunft nicht, dass das Risotto ohne Wein gekocht wird. Ich bestellte mir daher das Filet vom schottischen Fjordlachs mit geschmortem Gemüse, Rote-Beete-Pürree, Braune Butter-Schaum und Zitronenschmand sowie ein Bitter Lemon. Zunächst war ich etwas schockiert, da die Portion ziemlich klein aussah. Zum Glück täuschte das und ich war danach angenehm gesättigt. Das Essen schmeckte wirklich gut, nur das Pürree war etwas ungewohnt. 😳 Ronnie entschied sich für den Thunfisch Burger mit Safran Aioli, Gurkenrelish, Rauke, Tomate und Pommes. Ihm schmeckte der Burger sehr gut. 🙂

Obwohl bereits viel Zeit vergangen war, wagten wir es noch ein Dessert zu bestellen. 😯 Wie erwartet, ließ auch dieses auf sich warten. Trotzdem konnten wir es noch in Ruhe genießen. Ronnie hatte sich einen Schwedenbecher ohne Eierlikör bestellt und ich lediglich eine Kugel Maracujaeis. Das schmeckte sehr säuerlich-fruchtig – war aber merkwürdig schaumig. 😮

Letztendlich haben wir es noch pünktlich zu Bodo Wartke geschafft, aber der Abend hat sich ganz schön in die Länge gezogen. Wir wurden auch extrem durch die untergehende Sonne geblendet und wollten nur noch an die frische Luft. Vielleicht sollte man mal ordentliche Jalousien anschaffen. 😉 Das Essen hat uns trotzdem geschmeckt und vermutlich würden wir zu einer passenden Gelegenheit nochmal im Pier 19 einkehren.

August 17 2019

Besuch bei der Verwandtschaft – Pandas im Tierpark Hagenbeck

Trotz des angekündigten regnerischen Tags, brachen wir heute schon zeitig Zuhause auf. Wir wollten nun nämlich endlich dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg einen Besuch abstatten. Da die Ferien fast überall um sind und das Wetter durchwachsen sein sollte, hofften wir auf minimierten Besucherandrang. 😉

Grade als wir unser Gefährt im Parkhaus abstellten, fing es an zu schütten. 😯 Daher gingen wir mit unseren Kombitickets zunächst ins Tropenhaus mit Aquarium. Ein Kombiticket bietet sich für den Besuch an, denn die Eintrittspreise für Tiergarten und Tropenhaus sind damit etwas günstiger und man kann an einem Tag bequem beides schaffen. 🙂 Allerdings müssen wir anmerken, dass man mit dem Ticket für das Aquarium nur einmal hinein darf, während man mit dem Zooticket den ganzen Tag Zutritt hat!

Im Tropenhaus gibt es freilaufende Bewohner, weshalb es empfehlenswert ist, Taschen und Rucksäcke in einem Schließfach unterzubringen. Wir ließen auch unsere Regenschirme und Jacken draußen. Dann konnte die Safari beginnen! 🙂

Zunächst erwartete uns ein separarierter Raum mit freifliegenden Loris und umhertollenden Kattas. Damit die Besucher den flauschigen Lemuren nicht zu nahe kommen, stehen zwei Tierpfleger dabei und passen auf.

Durch eine Schleuse gelangt man dann in das eigentliche Tropenhaus. Es ist hier zwar warm und die Luftfeuchtigkeit ist erhöht, trotzdem lässt es sich gut aushalten und man gewöhnt sich schnell an die Luft. Es ging vorbei an diversen Reptilien, Amphibien und Fischen – bis wir dann zum großen Schwimmbecken mit riesigen Krokodilen kamen. 😯

Natürlich gibt es auch in den Tropen weitere flauschige Bewohner. 😉 So besuchten wir die Klippschliefer und die Zwergmangusten, die sehr putzigen Nachwuchs hatten. 😳

Dann ging es hinunter durch düstere Grubengänge in die Unterwelt der Tropen. Hier hausten Kröten, zahlreiche Schlangen und Salamander. Da sich hier, vor den teils recht kleinen Schaufenstern, sehr viele Besucher tummelten, gingen wir etwas zügiger weiter.

Letztendlich kamen wir dann in den Aquarienbereich. Wie bereits im Tropenhaus, waren die einzelnen Becken hier bestimmten Regionen bzw. Meeren zugeordnet und man konnte die dort einheimische Unterwasserwelt bewundern. Beeindruckend war vor allem das große Aquarium mit Rochen und Haien. 😯

Nach gut einer Stunde hatten wir die Welt der Tropen verlassen und wurden von einem wolkenlosen Himmel und Sonnenstrahlen begrüßt. So machten wir uns nun auf in den Tiergarten.

Die erste Station waren die Elefanten. Auch hier hatte es zweifachen Nachwuchs gegeben und die kleinen Elefanten waren witzig anzusehen. Ein besonderes Highlight des Tiergartens: Die Elefanten dürfen mit Gemüsesticks aus der Zooküche von Hand gefüttert werden!

Was wir sehr toll fanden, war, dass Hunde im kompletten Tierpark verboten sind. Das bietet nicht nur kleinen Pandas die Möglichkeit unbeschwert durch den Park zu tollen, sondern auch den Pampashasen, die zum Teil sehr zutraulich waren. Auf unserem Weg durch den Tiergarten begegneten wir ihnen immer wieder und entdeckten sogar einen Bau mit ganz kleinen Hasen. 😳

Auf unserem Rundgang durch den Tiergarten kamen wir durch einen asiatischen Garten mit einem Teich voller Flamingos, auf einen Berg mit Mähnenspringern, vorbei an Löwen, Tigern, Affen, Kängurus und Stachelschweinen – bis wir doch noch Glück hatten und einen aktiven Artgenossen entdeckten! :mrgreen:

Selbstverständlich bekommen auch Pandas mal Hunger und so steuerten wir zum Mittag eins der Restaurants an. Leider mussten wir feststellen, dass es hier nur kleine Imbissartikel gab und waren von der Auswahl recht enttäuscht… Ich entschied mich für Hähnchennuggets mit Pommes und Ronnie wählte die Currywurst mit Country Potatoes. Die Preise waren dafür jedoch in Ordnung.

Mittagsimbiss

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Eismeer. Dort gab es einige Außenbecken mit Seelöwen, Pinguinen, nordischen Vögeln und Eisbären. Innen erwartete uns dann die Eiskammer mit arktischen Bewohnern und Fischgeruch. Die Pinguine kommen einem hier gefährlich nahe und man muss aufpassen nicht angekackt zu werden. Zahlreiche Spuren auf dem Boden zeugten bereits von unzähligen Versuchen. 😯

Draußen erwartete uns dann bei den einzigen Walrössern Deutschlands die Fütterung mit Showeinlage – bei der Frauchen mit Fischwasser bespritzt wurde. 😮

Der Besuch im Tiergarten Hagenbeck hat sich sehr gelohnt. Obwohl die Eintrittspreise wahrlich stolz sind, haben wir es nicht bereut. Der Tiergarten ist sehr schön angelegt – die Gehege sind alle groß und wirken neu und gut gepflegt. Die zahlreichen Jungtiere beweisen, dass sich die Tiere dort wohl fühlen. Ein besonderes Highlight – für Groß und Klein – man darf Giraffen und Elefanten selbst füttern! Wir freuen uns auf den nächsten Besuch. 🙂

August 16 2019

Pandas Schlemmerblog – Tapas in Bar Celona

Da unsere Menschen heute Jahrestag hatten, machten wir uns mit dem Schlemmerblock bewaffnet auf zu einem schönen Abendessen ins Bar Celona in Timmendorfer Strand.

Wir parkten etwas außerhalb und machten einen Spaziergang durch das abendliche Timmendorf, ehe wir dann unsere Ziellokalität erreichten. Da wir mit unserem Schlemmerblock vorher einen Tisch reservieren sollten, haben wir das getan. 🙂 So hatten wir einen gemütlichen Zweiertisch unter dem Vorzelt. Ana fröstelte jedoch ein wenig.

Und ab hier ging es nun bergab. 🙁 Erst haben wir recht lange gewartet bis jemand wegen unseres Schlemmerblocks kam (die Angabe auf dem Coupon war etwas schwammig), dann erfuhren wir, dass es nur die günstigste Tapa umsonst gibt (was vergleichsweise ein schlechter Witz ist 🙁 ) und dann mussten wir nach dem Bestellen sehr lange auf unser Essen warten.

Ehe dieses uns erreichte, war fast eine Stunde vergangen. :Shock: Zum Glück gab es zwischendurch Brot mit leckerem Aioli, sonst wäre Ana wohl einen Hungertod gestorben. 😯

Brot mit Aioli

Wir bestellten uns folgendes:

  • Spanischer Kartoffelauflauf mit Chorizo (jeweils links und rechts außen)
  • Überbackener Schafskäse mit Kräutern (oben rechts)
  • Putenspieße mit Mango-Dip (unten links)
  • Doradenfilet auf spanischem Gurkensalat (der große Teller in der Mitte)
  • und Schweinefilet mit Chorizo (oben in der Mitte)

Dazu wählte Ana den alkoholfreien Cocktail Tropicstar, während ich einen (alkoholfreien) Virgin Colada wählte.

unsere Tapas

Die von uns bestellten Tapas waren zum Glück größtenteils recht gut. Anas Fisch hatte zu viele Gräten, mein Schweinefleisch war sehr trocken und manche der Kartoffeln waren schon etwas zu dunkel. 😮 Zudem war es für die erhaltene Menge, wie wir fanden, recht teuer. 🙁

Trotz allem war es für unsere Menschen und uns ein schöner Abend und eventuell geben wir dem Bar Celona noch eine zweite Chance. 😉

August 6 2019

Pandas auf See – Seehundfahrt in Nordstrand

Da wir während unseres Urlaubes auch einmal die Seehunde besuchen wollten, hatten wir uns für den heutigen Tag um 14:00 Uhr zwei Tickets bei Adler-Schiffe gebucht. 🙂

Bevor wir jedoch in See stachen, wollten wir noch etwas zum Mittag essen. Deshalb hielten wir im Örtchen Nordstrand beim Restaurant “Insel-Fisch” an.

Der Insel-Fisch

In dem kleinen, aber gemütlichen Restaurant, gibt es Selbstbedienung. So entschied Ana sich an der Theke für gebackenen Rotbarsch mit Pommes, Ketchup und eine Deichlimo Holunderblüte. Ich wählte die gebackenen Garnelen mit Knoblauchsauce, Pommes und Mayo, dazu gab es ein Spezi. Obwohl wir anfangs wegen des Imbiss-Looks ein wenig skeptisch waren, schmeckte es uns sehr gut. Der Insel-Fisch ist definitiv einen Besuch wert. 😉

Da wir nach unserem Essen noch Zeit hatten, entschieden wir uns für einen Spaziergang über den Deich. Dort war es zwar ziemlich windig, aber man hatte aufgrund des guten Wetters einen herrlichen Ausblick. Außerdem gab es dort schöne steinerne Seehunde, die sich wunderbar als Fotolocation eignen. 😉

Danach machten wir uns auf den Weg zur Ablegestelle unseres Ausflugsschiffes, der Adler V. Pünktlich um 14:00 Uhr stachen wir in eine recht windige See.

Unser Schiff

Unterwegs erfuhren wir jedoch, dass die Flut wegen der Springtide schneller einsetzte als üblich und die Seehundbänke deswegen wohl schon unter Wasser stehen würden wenn wir ankämen. Totaler Bockmist! 🙁 😡

Trotzdem hatten wir Glück im Unglück und konnten wenigstens noch einige Seehunde beim Schwimmen entdecken.

schwimmende Seehunde

Danach machte sich das Schiff auf die Rückfahrt. Dort sollte noch ein Seetierfang durchgeführt werden. Bis dahin hatten wir jedoch noch etwas Zeit. Diese nutzten wir um uns eine Waffel zu gönnen. 🙂 Ana wählte eine normale Waffel mit Puderzucker, während ich eine mit Puderzucker und Schlagsahne wählte. Dafür, dass es eine Fertigmischung war, schmeckten die Waffeln sehr gut und waren frisch. 🙂

unsere Waffeln

Und dann ging es auch schon los mit dem Seetierfang. Mit einem Schleppnetz wurden einige Bewohner der Nordsee eingefangen und in ein mit frischem Salzwasser gefülltes Becken gesetzt, wo sie von den Fahrgästen bestaunt werden konnten. Dazu erzählte der Ranger vom Nationalpark Wattenmeer nützliche und interessante Fakten zu jedem einzelnen Lebewesen, wie auch schon zuvor bei den Seehunden. So gab es kleine Flundern, Krebse, Quallen, Garnelen und Seenadeln hautnah zu bestaunen. 😎

Nach etwa 15 bis 20 Minuten wurden die Seetiere wieder zurück in ihre Heimat entlassen. 🙂 Wir genossen danach noch etwas den Blick auf die See, ehe wir zurück in den Hafen kommen würden.

Wir erreichten den Anleger nach etwa zweieinhalb Stunden wieder und gingen zurück an Land. Zwar war es eine schöne Fahrt, der Ranger war nett und erzählte viel über die Nordsee, das Leben dort und dessen Bewohner, aber es war dennoch ziemlicher Mist, dass wir die Seehunde nur beim Schwimmen sehen konnten. 🙁 Eigentlich sollte die Springtide ja bekannt sein und die Fahrtzeiten darauf angepasst… (zumindest denken das diese nautisch nicht sehr bewanderten Bärchen 😉 )

August 5 2019

Pandas im Wattenmeer – Besuch in Tönning

Leider war für heute kein schönes Urlaubswetter angesagt und wir brauchten einen Alternativplan. Als gut ausgestattetes Reisebärchen hat man aber immer mehrere Ausweichmöglichkeiten und so führte unser Weg heute nach Tönning.

Dort besuchten wir zunächst das Multimar Wattforum, denn zum Glück werden hier nur die “Einheimischen” nass. 😉

Multimar Wattforum

Das Wattforum ist ein Aquarium, wo man alles über die Bewohner des Wattenmeers und der Nordsee erfahren kann. Also waren hier vor allem Familien mit ihren Sprösslingen unterwegs. Das wird für uns schonmal etwas anstrengender… 😯 Das Aquarium erstreckt sich über drei Etagen, wobei es im Obergeschoss nur den Souvenirshop und das Restaurant gibt. Im Keller befindet sich eine separate Walausstellung, die über die verschiedenen Walarten informiert und auch über den Walfang berichtet. Eindrucksvoll sind die lebensgroßen, aufgehängten Exponate. Das Erdgeschoss beherbergt demnach den größten Teil der Ausstellung. Hier befinden sich einige kleine Aquarien mit Infotafeln zu den jeweiligen Bewohnern, es gibt aber auch offene Aquarien. In einem kann man selbst Wellengang erzeugen und eines zeigt das Leben im Wandel der Gezeiten. In den offenen Aquarien findet zudem täglich eine Schaufütterung statt. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. 🙂 Beeindruckend war vor allem das große Aquarium.

Nach etwa zwei Stunden hatten wir alles gesehen und bestellten uns etwas zu Essen im Restaurant. Es ist dort Selbstbedienung, aber das Essen wird zum vorher ausgewählten Tisch gebracht. Dies stellte uns und das Servicepersonal allerdings vor eine ziemliche Herausforderung, da wir von verschiedenen Tischen sprachen. 😳 Unser Essen erreichte uns dann doch noch und wir waren zufrieden. Ronnie hatte sich eine Riesen-Currywurst mit Pommes bestellt und ich bekam Nordsee-Schollenfilets in Eihülle mit Salat und Pommes. Die Portion war riesig, aber ich schaffte es zum Glück. 😉 Da Ronnie vom Kuchen so angelacht wurde, bestellte er sich direkt noch ein Stück Mandarinen-Quark-Torte. Auch das schmeckt ihm. 🙂

Nach dieser Stärkung, warfen wir noch einen kurzen Blick auf den Spielplatz und holten uns noch eine Souvenirmünze.

Anschließend machten wir uns auf den Weg in den Ort. Wir parkten direkt am kleinen Hafen und konnten hier gleich die erste Sehenswürdigkeit (leider nur von außen) betrachten: das alte Packhaus. Für bestimmte Veranstaltungen ist das historische Gebäude noch öffentlich zugänglich.

altes Packhaus mit Hafen

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir den Stadtkern. Unser Weg führte uns zu der wirklich sehr sehenswerten Kirche St. Laurentius am Markplatz. Die Besonderheit der Kirche ist wohl der sogenannte “Lettner”. Eine Art Trennwand aus Holz, die den Altarraum vom Gemeinderaum abtrennt. So war auch für uns nicht der komplette Altar zu sehen. Wir waren jedoch vom vielen Holz mit Schnitzereien und Goldverzeierungen sehr überwältigt. 😯

Nur ein paar Häuser von der Kirche entfernt, lachte uns ein kleines und scheinbar neues Café namens “Tortenzauber” an. Die Torten werden wohl von der Inhaberin selbstgebacken. Ihre Familie war irgendwie jedoch der einzige Besuch im Café und es roch innen etwas seltsam. Wir hatten aber doch noch ganz gutes Wetter bekommen und konnten draußen Platz nehmen. 🙂 Ronnie wählte ein Stück Zitronen-Joghurt-Sahne-Torte und ich nahm Heidelbeer-Sahne-Torte. Der Kuchen sah lecker aus, die Stückchen waren leider etwas schmal und sie schmeckten ein wenig nach dem Geruch im Inneren des Cafés. 😳

Bevor es nun nach Hause ging, machten wir noch einen Abstecher zum Eidersperrwerk.

Obwohl Tönning ein recht kleines Örtchen ist, hat es einiges zu bieten und einen gewissen Charme. 🙂

Juli 29 2019

Unterwegs im Norden – Pandas in Flensburg

Nach unserem Besuch im Schloss Glücksburg ging es dann weiter nach Flensburg. Dort angekommen führte unser erster Weg in das Restaurant Viva in der schönen Roten Straße.

Restaurant Viva von außen

Das Restaurant hat zwei Etagen und einige Tische im Außenbereich. Wir wählten einen Ecktisch im Erdgeschoss. Die freundliche Bedienung brachte uns recht zügig die Speisekarte und wir begannen, uns ein schmackhaftes Menü zusammenzustellen. Als Vorspeise wählten wir Garnelen in Knoblauchöl. Als Hauptgang wählte Ana eine Enchilada mit Hackfleisch und dazu eine hausgemachte Limonade mit Holunderblüte. Ich wählte den Burger Viva mit Pulled Pork und eine große Spezi. Da wir danach noch Luft hatten, gab es noch einen Nachtisch. 😉 Hier wählte ich die Haselnusseispraline mit Mandelkrokant, während Ana sich für eine Crème Catalane entschied. Mir schmeckte alles super. Ana jedoch mochte die Crème Catalane leider nicht. 🙁

Nach dem Essen brachen wir frisch gestärkt in die Stadt auf. Unser Weg führte uns vorbei an der Kirche St Nikolai, der Kirche St Marien, dem Nordertor, dem neuen Rathaus und dem Museumhafen. Zwischendurch hielten wir immer mal wieder an einigen Geschäften und kauften dort einige Souvenirs ein.

Wir hatten einen schönen und vor allem heißen Tag im hübschen Flensburg. Bestimmt hätten wir uns noch mehr anschauen können, weswegen wir wohl nocheinmal wiederkommen werden. Außerdem gibt es viele schöne Geschäfte durch die man wunderbar bummeln kann. 🙂

Juli 29 2019

Zu Besuch beim Adel – Pandas am Schloss Glücksburg

Heute wollten wir die schöne Stadt Flensburg besuchen. Auf dem Weg dorthin sollten wir am Schloss Glücksburg vorbeikommen. Da konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, einen Abstecher dorthin zu machen. 🙂

Zuerst kamen wir in einen Innenhof. Dort suchten wir vergeblich nach einer Kasse. Nach kurzer Sucherei fanden wir jedoch in einer Ecke einen Ticket- und auch einen Souvenirmünzautomaten. Dort besorgten wir uns nach einer kurzen Versuchsphase zwei Tickets und eine Souvenirmünze.

Danach ging es endlich ins Schloss! 🙂 Im Eingangsbereich wurden wir von einem freundlichen Mitarbeiter gebeten, Pfötchenüberzieher in Form von Pantoffeln zu tragen. Danach gingen (und schlitterten 😀 ) wir dem Rundgang folgend durch das Gebäude. Dieser schlängelt sich über vier Etagen und durch den Keller.

Dabei kam man unter anderem in die Kapelle, die Waffenkammer, den Speisesaal, die Quartiere der Bediensteten, ein Ankleidezimmer, den Verteidigungsturm und sogar in die Folterkammer. 😯

An sich war das Schloss sehr schön hergerichtet und vom Aufbau des Rundgangs sinnig aufgebaut. 🙂 Das einzig störende waren die Temperaturen im Turm und den Bedienstetenquartieren. Da diese unter dem Dach liegen war es bei unserem Besuch dort sehr heiß und stickig. Auch das Preis- / Leistungsverhältnis ist mit 8€ vollkommen akzektabel. Zudem gibt es in einigen Räumen Werbung für Veranstaltungen im Schloss. So kann man zum Beispiel dort Geburtstage und Hochzeiten feiern oder Firmenevents veranstalten. 😉

Juli 28 2019

Wild Life mit den Pandas – Ein Besuch im Westküstenpark St. Peter-Ording

Nach dem kräftigenden Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Tierpark “Westküstenpark” in St. Peter-Ording.

Das Eingangsgebäude

Der Eintrittspreis beträgt 11€ für große Pandas und 7,50€ für kleine Pandas bis 15 Jahre. Mit einer Kurkarte erhält man außerdem 50 Cent Rabatt.

Nach dem Bezahlen erhielten wir einen Parkplan und die Info, dass am heutigen Tag eine “Alpaka-Rallye” stattfinden würde, die aber leider schon gestartet war. Da wir vor so großen Tieren ein wenig Angst haben, blieben wir lieber in unserem Beutel und bewunderten von dort aus den Park. 😉

Parkplan

Dem Rundgang folgend ging es für uns an Pelikanen und Enten vorbei zum Robbarium. Dieses ist schön angelegt und bietet von einer erhöhten Aussichtsplattform einen wunderbaren Überblick über die gesamte Anlage.

Robbarium

Da wir uns um 15 Uhr die Fütterung anschauen wollten, setzten wir unseren Weg erst einmal fort und gingen an der Parkgaststätte, den Schildkröten und den Störchen vorbei in Richtung der historischen Entenkoje. Auf dem Weg dorthin trafen wir erst auf eine Gänse-Reisegruppe und dann auf die Alpaka-Rallye. 😮

Wir schlichen uns fix an den Alpakas vorbei in die Entenkoje. Von dort hatte man einen schönen Überblick über einen See. 🙂

Blick auf den See

Unser Weg führte uns von dort aus weiter, an dem Gehege der Alpakas, Maras und Nandus vorbei, zu einem Häuschen mit einer Art “Wüstengarten” in dem die Alpaka-Rallye ausgewertet wurde und Axolotl beheimatet sind.

Danach ging es ein weiteres Mal an den Störchen vorbei zum “Kinderareal”, mit Streichelzoo, Ponyreiten und Autoscooter. Hier zweigte der Weg ab, hinaus zu den Vogelvolieren mit Greifvögeln und der Pony- und Eselwiese.

Nach dem Abstecher in diesen Abschnitt folgten wir wieder dem Rest des Rundgangs zu den Fuchsmangusten, den Steppenfüchsen und dem Fasanengarten, vorbei an der Kinderscheune mit Mäuseküche, und dem Spielplatz, denn bald würde die Robbenfütterung beginnen!

Ohne Eile schafften wir es zur Aussichtsplattform am Robbarium und konnten eine Pause vor der Fütterung der Seehunde einlegen. Dann begann die Fütterung endlich. Diese wurde von einer Tierpflegerin moderiert. Dabei zeigten die Seehunde einige erstaunliche Kunsstücke, die zu ihrem täglichen Training gehören, wie zum Beispiel das Holen eines Ringes. :Shock: Die kleinen Robben und und ihre Mamas blieben dabei ein wenig außerhalb, da sich die Kleinen erst noch an die Tierpfleger und die lauten Besucher gewöhnen mussten.

Nach der Fütterung besuchten wir noch die Infotafeln im Keller des Robbariums, ehe wir uns auf den Weg zum Ausgang machten. Dort ergatterten wir noch eine Souvenirmünze und ein Eis, denn es war sehr heiß. 😮

Natürlich gibt es, wie ihr im Plan sehen konntet, im Westküstenpark noch viel mehr Tiere zu sehen. Wir haben dort eine schöne Zeit verbracht und besuchen ihn bei Gelegenheit bestimmt noch einmal. 🙂