August 31 2019

Pandas am Strand – Besuch in Pelzerhaken

Obwohl es heute eigentlich viel zu heiß werden sollte, um überhaupt die Wohnung zu verlassen, packten wir unsere Strandtasche und fuhren zunächst nach Neustadt.

Unser Frauchen hatte nämlich entdeckt, dass dieses Wochenende in der Eventfabrik ein Küstenoutlet stattfindet und wollte sich das nicht entgehen lassen. Leider hat es sich nicht besonders gelohnt, denn die teilweise schicken Klamotten, waren schon sehr aussortiert und so fand sie nur ein passendes Teil…

Da wir unerwartet schnell fertig waren, fuhren wir nach Pelzerhaken an den Strand um noch ein wenig den vielleicht letzten Sommertag diesen Jahres zu genießen.

Zum Abschluss unseres Ausflugs, wollten wir noch etwas essen. Wir entschieden uns für das Restaurant Gestrandet. Vielleicht hätte es uns eine Warnung sein sollen, dass ausgerechnet hier keine Gäste zu sehen waren. Da uns die Speisekarte aber zusagte, nahmen wir trotzdem auf der maritimen Terrasse platz. Die einzige Kellnerin ließ etwas auf sich warten und die Bedienung war die ganze Zeit über etwas plump und lieblos, wirkte gar genervt von ihren Gästen… 😯 Obwohl wir die ersten (und längere Zeit auch einzigen) Gäste waren, mussten wir lange auf Getränke und vor allem auf das Essen warten. Ronnie hatte sich ein Holsteiner Schnitzel mit Bratkartoffeln bestellt und ich wählte das Zanderfilet mit Süßkartoffelstampf und Dillsauce. Ronnie war zufrieden, mein Püree schmeckte allerdings teilweise verbrannt und es waren auch noch einige große Kartoffelstücken drin. 🙁

Insgesamt passten Preis und Leistung einfach nicht zusammen und wir werden vermutlich nicht nochmal kommen…

August 24 2019

Pandas am Hafen – Essen im Pier 19

Am heutigen Abend waren wir mit Frauchens Familie in Neustadt unterwegs und wurden zum Abendessen eingeladen. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen! Also ging es ins Pier 19 direkt am Hafen der ancora Marina.

Pier 19

Da wir rechtzeitig zum Konzert wollten, hatten wir extra früh einen Tisch reserviert. Wie sich herausstellte, eine gute Idee, denn das Restaurant war sowohl ausgebucht, als auch etwas träge in der Bedienung. So warteten wir bereits eine kleine Ewigkeit, bis wir endlich unser Essen bestellen konnten. Immerhin hatten wir zum Überbrücken bereits einen Brotkorb bekommen. 😉

Brotkorb

Der Kellner schien mir zudem nicht auf dem Laufenden zu sein, was die Allergene anging. So traute ich seiner Auskunft nicht, dass das Risotto ohne Wein gekocht wird. Ich bestellte mir daher das Filet vom schottischen Fjordlachs mit geschmortem Gemüse, Rote-Beete-Pürree, Braune Butter-Schaum und Zitronenschmand sowie ein Bitter Lemon. Zunächst war ich etwas schockiert, da die Portion ziemlich klein aussah. Zum Glück täuschte das und ich war danach angenehm gesättigt. Das Essen schmeckte wirklich gut, nur das Pürree war etwas ungewohnt. 😳 Ronnie entschied sich für den Thunfisch Burger mit Safran Aioli, Gurkenrelish, Rauke, Tomate und Pommes. Ihm schmeckte der Burger sehr gut. 🙂

Obwohl bereits viel Zeit vergangen war, wagten wir es noch ein Dessert zu bestellen. 😯 Wie erwartet, ließ auch dieses auf sich warten. Trotzdem konnten wir es noch in Ruhe genießen. Ronnie hatte sich einen Schwedenbecher ohne Eierlikör bestellt und ich lediglich eine Kugel Maracujaeis. Das schmeckte sehr säuerlich-fruchtig – war aber merkwürdig schaumig. 😮

Letztendlich haben wir es noch pünktlich zu Bodo Wartke geschafft, aber der Abend hat sich ganz schön in die Länge gezogen. Wir wurden auch extrem durch die untergehende Sonne geblendet und wollten nur noch an die frische Luft. Vielleicht sollte man mal ordentliche Jalousien anschaffen. 😉 Das Essen hat uns trotzdem geschmeckt und vermutlich würden wir zu einer passenden Gelegenheit nochmal im Pier 19 einkehren.

August 16 2019

Pandas Schlemmerblog – Tapas in Bar Celona

Da unsere Menschen heute Jahrestag hatten, machten wir uns mit dem Schlemmerblock bewaffnet auf zu einem schönen Abendessen ins Bar Celona in Timmendorfer Strand.

Wir parkten etwas außerhalb und machten einen Spaziergang durch das abendliche Timmendorf, ehe wir dann unsere Ziellokalität erreichten. Da wir mit unserem Schlemmerblock vorher einen Tisch reservieren sollten, haben wir das getan. 🙂 So hatten wir einen gemütlichen Zweiertisch unter dem Vorzelt. Ana fröstelte jedoch ein wenig.

Und ab hier ging es nun bergab. 🙁 Erst haben wir recht lange gewartet bis jemand wegen unseres Schlemmerblocks kam (die Angabe auf dem Coupon war etwas schwammig), dann erfuhren wir, dass es nur die günstigste Tapa umsonst gibt (was vergleichsweise ein schlechter Witz ist 🙁 ) und dann mussten wir nach dem Bestellen sehr lange auf unser Essen warten.

Ehe dieses uns erreichte, war fast eine Stunde vergangen. :Shock: Zum Glück gab es zwischendurch Brot mit leckerem Aioli, sonst wäre Ana wohl einen Hungertod gestorben. 😯

Brot mit Aioli

Wir bestellten uns folgendes:

  • Spanischer Kartoffelauflauf mit Chorizo (jeweils links und rechts außen)
  • Überbackener Schafskäse mit Kräutern (oben rechts)
  • Putenspieße mit Mango-Dip (unten links)
  • Doradenfilet auf spanischem Gurkensalat (der große Teller in der Mitte)
  • und Schweinefilet mit Chorizo (oben in der Mitte)

Dazu wählte Ana den alkoholfreien Cocktail Tropicstar, während ich einen (alkoholfreien) Virgin Colada wählte.

unsere Tapas

Die von uns bestellten Tapas waren zum Glück größtenteils recht gut. Anas Fisch hatte zu viele Gräten, mein Schweinefleisch war sehr trocken und manche der Kartoffeln waren schon etwas zu dunkel. 😮 Zudem war es für die erhaltene Menge, wie wir fanden, recht teuer. 🙁

Trotz allem war es für unsere Menschen und uns ein schöner Abend und eventuell geben wir dem Bar Celona noch eine zweite Chance. 😉

August 6 2019

Pandas auf See – Seehundfahrt in Nordstrand

Da wir während unseres Urlaubes auch einmal die Seehunde besuchen wollten, hatten wir uns für den heutigen Tag um 14:00 Uhr zwei Tickets bei Adler-Schiffe gebucht. 🙂

Bevor wir jedoch in See stachen, wollten wir noch etwas zum Mittag essen. Deshalb hielten wir im Örtchen Nordstrand beim Restaurant “Insel-Fisch” an.

Der Insel-Fisch

In dem kleinen, aber gemütlichen Restaurant, gibt es Selbstbedienung. So entschied Ana sich an der Theke für gebackenen Rotbarsch mit Pommes, Ketchup und eine Deichlimo Holunderblüte. Ich wählte die gebackenen Garnelen mit Knoblauchsauce, Pommes und Mayo, dazu gab es ein Spezi. Obwohl wir anfangs wegen des Imbiss-Looks ein wenig skeptisch waren, schmeckte es uns sehr gut. Der Insel-Fisch ist definitiv einen Besuch wert. 😉

Da wir nach unserem Essen noch Zeit hatten, entschieden wir uns für einen Spaziergang über den Deich. Dort war es zwar ziemlich windig, aber man hatte aufgrund des guten Wetters einen herrlichen Ausblick. Außerdem gab es dort schöne steinerne Seehunde, die sich wunderbar als Fotolocation eignen. 😉

Danach machten wir uns auf den Weg zur Ablegestelle unseres Ausflugsschiffes, der Adler V. Pünktlich um 14:00 Uhr stachen wir in eine recht windige See.

Unser Schiff

Unterwegs erfuhren wir jedoch, dass die Flut wegen der Springtide schneller einsetzte als üblich und die Seehundbänke deswegen wohl schon unter Wasser stehen würden wenn wir ankämen. Totaler Bockmist! 🙁 😡

Trotzdem hatten wir Glück im Unglück und konnten wenigstens noch einige Seehunde beim Schwimmen entdecken.

schwimmende Seehunde

Danach machte sich das Schiff auf die Rückfahrt. Dort sollte noch ein Seetierfang durchgeführt werden. Bis dahin hatten wir jedoch noch etwas Zeit. Diese nutzten wir um uns eine Waffel zu gönnen. 🙂 Ana wählte eine normale Waffel mit Puderzucker, während ich eine mit Puderzucker und Schlagsahne wählte. Dafür, dass es eine Fertigmischung war, schmeckten die Waffeln sehr gut und waren frisch. 🙂

unsere Waffeln

Und dann ging es auch schon los mit dem Seetierfang. Mit einem Schleppnetz wurden einige Bewohner der Nordsee eingefangen und in ein mit frischem Salzwasser gefülltes Becken gesetzt, wo sie von den Fahrgästen bestaunt werden konnten. Dazu erzählte der Ranger vom Nationalpark Wattenmeer nützliche und interessante Fakten zu jedem einzelnen Lebewesen, wie auch schon zuvor bei den Seehunden. So gab es kleine Flundern, Krebse, Quallen, Garnelen und Seenadeln hautnah zu bestaunen. 😎

Nach etwa 15 bis 20 Minuten wurden die Seetiere wieder zurück in ihre Heimat entlassen. 🙂 Wir genossen danach noch etwas den Blick auf die See, ehe wir zurück in den Hafen kommen würden.

Wir erreichten den Anleger nach etwa zweieinhalb Stunden wieder und gingen zurück an Land. Zwar war es eine schöne Fahrt, der Ranger war nett und erzählte viel über die Nordsee, das Leben dort und dessen Bewohner, aber es war dennoch ziemlicher Mist, dass wir die Seehunde nur beim Schwimmen sehen konnten. 🙁 Eigentlich sollte die Springtide ja bekannt sein und die Fahrtzeiten darauf angepasst… (zumindest denken das diese nautisch nicht sehr bewanderten Bärchen 😉 )

August 5 2019

Pandas im Wattenmeer – Besuch in Tönning

Leider war für heute kein schönes Urlaubswetter angesagt und wir brauchten einen Alternativplan. Als gut ausgestattetes Reisebärchen hat man aber immer mehrere Ausweichmöglichkeiten und so führte unser Weg heute nach Tönning.

Dort besuchten wir zunächst das Multimar Wattforum, denn zum Glück werden hier nur die “Einheimischen” nass. 😉

Multimar Wattforum

Das Wattforum ist ein Aquarium, wo man alles über die Bewohner des Wattenmeers und der Nordsee erfahren kann. Also waren hier vor allem Familien mit ihren Sprösslingen unterwegs. Das wird für uns schonmal etwas anstrengender… 😯 Das Aquarium erstreckt sich über drei Etagen, wobei es im Obergeschoss nur den Souvenirshop und das Restaurant gibt. Im Keller befindet sich eine separate Walausstellung, die über die verschiedenen Walarten informiert und auch über den Walfang berichtet. Eindrucksvoll sind die lebensgroßen, aufgehängten Exponate. Das Erdgeschoss beherbergt demnach den größten Teil der Ausstellung. Hier befinden sich einige kleine Aquarien mit Infotafeln zu den jeweiligen Bewohnern, es gibt aber auch offene Aquarien. In einem kann man selbst Wellengang erzeugen und eines zeigt das Leben im Wandel der Gezeiten. In den offenen Aquarien findet zudem täglich eine Schaufütterung statt. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. 🙂 Beeindruckend war vor allem das große Aquarium.

Nach etwa zwei Stunden hatten wir alles gesehen und bestellten uns etwas zu Essen im Restaurant. Es ist dort Selbstbedienung, aber das Essen wird zum vorher ausgewählten Tisch gebracht. Dies stellte uns und das Servicepersonal allerdings vor eine ziemliche Herausforderung, da wir von verschiedenen Tischen sprachen. 😳 Unser Essen erreichte uns dann doch noch und wir waren zufrieden. Ronnie hatte sich eine Riesen-Currywurst mit Pommes bestellt und ich bekam Nordsee-Schollenfilets in Eihülle mit Salat und Pommes. Die Portion war riesig, aber ich schaffte es zum Glück. 😉 Da Ronnie vom Kuchen so angelacht wurde, bestellte er sich direkt noch ein Stück Mandarinen-Quark-Torte. Auch das schmeckt ihm. 🙂

Nach dieser Stärkung, warfen wir noch einen kurzen Blick auf den Spielplatz und holten uns noch eine Souvenirmünze.

Anschließend machten wir uns auf den Weg in den Ort. Wir parkten direkt am kleinen Hafen und konnten hier gleich die erste Sehenswürdigkeit (leider nur von außen) betrachten: das alte Packhaus. Für bestimmte Veranstaltungen ist das historische Gebäude noch öffentlich zugänglich.

altes Packhaus mit Hafen

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir den Stadtkern. Unser Weg führte uns zu der wirklich sehr sehenswerten Kirche St. Laurentius am Markplatz. Die Besonderheit der Kirche ist wohl der sogenannte “Lettner”. Eine Art Trennwand aus Holz, die den Altarraum vom Gemeinderaum abtrennt. So war auch für uns nicht der komplette Altar zu sehen. Wir waren jedoch vom vielen Holz mit Schnitzereien und Goldverzeierungen sehr überwältigt. 😯

Nur ein paar Häuser von der Kirche entfernt, lachte uns ein kleines und scheinbar neues Café namens “Tortenzauber” an. Die Torten werden wohl von der Inhaberin selbstgebacken. Ihre Familie war irgendwie jedoch der einzige Besuch im Café und es roch innen etwas seltsam. Wir hatten aber doch noch ganz gutes Wetter bekommen und konnten draußen Platz nehmen. 🙂 Ronnie wählte ein Stück Zitronen-Joghurt-Sahne-Torte und ich nahm Heidelbeer-Sahne-Torte. Der Kuchen sah lecker aus, die Stückchen waren leider etwas schmal und sie schmeckten ein wenig nach dem Geruch im Inneren des Cafés. 😳

Bevor es nun nach Hause ging, machten wir noch einen Abstecher zum Eidersperrwerk.

Obwohl Tönning ein recht kleines Örtchen ist, hat es einiges zu bieten und einen gewissen Charme. 🙂

Juli 29 2019

Unterwegs im Norden – Pandas in Flensburg

Nach unserem Besuch im Schloss Glücksburg ging es dann weiter nach Flensburg. Dort angekommen führte unser erster Weg in das Restaurant Viva in der schönen Roten Straße.

Restaurant Viva von außen

Das Restaurant hat zwei Etagen und einige Tische im Außenbereich. Wir wählten einen Ecktisch im Erdgeschoss. Die freundliche Bedienung brachte uns recht zügig die Speisekarte und wir begannen, uns ein schmackhaftes Menü zusammenzustellen. Als Vorspeise wählten wir Garnelen in Knoblauchöl. Als Hauptgang wählte Ana eine Enchilada mit Hackfleisch und dazu eine hausgemachte Limonade mit Holunderblüte. Ich wählte den Burger Viva mit Pulled Pork und eine große Spezi. Da wir danach noch Luft hatten, gab es noch einen Nachtisch. 😉 Hier wählte ich die Haselnusseispraline mit Mandelkrokant, während Ana sich für eine Crème Catalane entschied. Mir schmeckte alles super. Ana jedoch mochte die Crème Catalane leider nicht. 🙁

Nach dem Essen brachen wir frisch gestärkt in die Stadt auf. Unser Weg führte uns vorbei an der Kirche St Nikolai, der Kirche St Marien, dem Nordertor, dem neuen Rathaus und dem Museumhafen. Zwischendurch hielten wir immer mal wieder an einigen Geschäften und kauften dort einige Souvenirs ein.

Wir hatten einen schönen und vor allem heißen Tag im hübschen Flensburg. Bestimmt hätten wir uns noch mehr anschauen können, weswegen wir wohl nocheinmal wiederkommen werden. Außerdem gibt es viele schöne Geschäfte durch die man wunderbar bummeln kann. 🙂

Juli 28 2019

Pandas in Little Amsterdam – Besuch in Friedrichstadt

Der abendliche Besuch des Friedrichstädter Lampionfests hatte uns so gefallen, dass wir Friedrichstadt heute direkt nochmal besuchten. 🙂

Pünktlich trafen wir am Bootsableger ein und los ging die Grachtenfahrt durch das idyllische nordfriesische Örtchen.

Die Fahrt dauerte etwa anderthalb Stunden und wurde sehr unterhaltsam vom Kapitän kommentiert. So erfuhren wir vieles über den Ort, während wir zahlreiche Brücken passierten und die Gärten mit eigenem Bootsanleger bewunderten. Wir schipperten so friedlich durch die Gegend, dass Ronnie tatsächlich kurzzeitig wegdöste. 😯

Hier einige Impressionen:

Schon während dieses ersten Teils der Rundfahrt, wurde klar, warum der Ort den Beinamen “Kleines Amsterdam” trägt. Da in diesen Ort insbesondere die holländischen Remonstraten (eine verfolgte Religionsminderheit) flüchteten, bekam er ein sehr markantes Stadtbild. Mit den zahlreichen Grachten und Treppengiebeln erinnert er sehr an ein Holländerstädtchen. Als wir dann zur Blauen Brücke kamen, war klar, woher der Name kommt. Denn die Blaue Brücke ist eine Klappbrücke, die zuvor in Amsterdam stand und nun das Wahrzeichen der Stadt ist. Die Brücke überspannt die Treene und ist laut Kapitän “nur so da”, denn obwohl sie sich öffnen lässt, müssen alle Boote ein paar Meter weiter wieder umdrehen, da ihre Durchfahrt dort von einer massiven Stahlbrücke gebremst wird. 😕

die Blaue Brücke

Zum Abschluss der Fahrt fuhren wir ein Stück über die Eider. Hier wurde der Wellengang etwas stärker und wir mussten die Fenster im Boot schließen, damit wir nicht baden gingen. 😯

Fahrt über die Eider

Und schon endete unsere schöne Rundfahrt und wir machten uns auf den Weg ins Stadtzentrum. Dort war noch das Friedrichstädter Lampionfest im Gange und die Watten Pipeband Hattstedt sorgte grade für Stimmung. 🙂

Watten Pipeband Hattstedt

Bevor wir uns etwas zum Mittag suchten, bewunderten wir noch ein wenig die schönen Häuser um den Marktplatz. So zum Beispiel das Rathaus und das Edamer Haus.

Zum Mittag setzten wir uns auf die Terrasse der Holländischen Stube. Nach kurzer Wartezeit wurde der heißbegehrte Strandkorb frei und wir machten es uns darin gemütlich. Ronnie entschied sich für den Grachtenburger á la Holländische Stube: ein Vollkornbrötchen mit Lachs, Salat, Tomate, Zwiebelconfit, Honig-Senf-Sauce und holländischen Pommes. Dazu trank er einen Ipanema. Ich wählte die Tagliarini mit Sweet-Chili-Sauce und Garnelen. Als Getränk hatte ich eine Deichlimo Holunderblüte. Das Essen schmeckte uns ausgezeichnet und das Preis-Leistungs-Verhältnis war völlig in Ordnung: leckeres Essen, für einen kleinen Preis und man wurde satt. 🙂

Friedrichstadt ist definitiv einen Besuch wert und wir kommen bestimmt noch einmal wieder. 🙂

Juli 27 2019

Pandas unterwegs: Zwischenstopp in Rendsburg

Endlich war es soweit und wir machten uns auf den Weg in den Urlaub! 🙂

Obwohl die Fahrt nicht sehr lang war, machten wir zur Mittagszeit einen Zwischenhalt in Rendsburg. Der Ort lag für uns nämlich genau auf der Strecke.

Wir fuhren direkt das gewünschte Ziel an: das Café und Restaurant Brückenterrassen. Das liegt direkt am Nord-Ostsee-Kanal und von hier lassen sich direkt zwei Highlights von Rendsburg erleben.

Zum einen die Schiffsbegrüßungsanlage, die sich direkt am Restaurant befindet. Von hier werden die durchfahrenden Schiffe mit ihrer Nationalhymne begrüßt und der interessierte Gast erfährt Eckdaten zum Schiff. In unserer Anwesenheit passierten drei holländische Schiffe den Kanal.

Zudem überspannt die Rendsburger Hochbrücke an dieser Stelle den Nord-Ostsee-Kanal. Sie ist heute die drittlängste Eisenbahnbrücke in Deutschland. Eigentlich befindet sich an ihr auch eine Schwebefähre, doch diese ist leider wegen einer Kollision momentan außer Betrieb. 🙁 Voraussichtlich wird sie den Betrieb 2020 wieder aufnehmen.

Eisenbahnhochbrücke und Brückenterrassen

Auf der Speisekarte des Restaurants standen hauptsächlich Hausmannskost und Fisch. Ronnie entschied sich für die Brückenpfanne mit Schweinefilet und Speckbohnen, Bratkartoffeln und Sauce Bernaise. Ich wählte das bodenständige Holsteiner Bauernfrühstück mit Katenschinken und Gewürzgurken. Mir war es etwas zu viel Schinken, aber Ronnie vertilgte ihn. 😀 Der Service ließ erst ein wenig auf sich warten, war aber stets freundlich und das Essen kam auch zügig. Letztendlich bekamen wir zum kleinen Preis eine große Portion und konnten gesättigt weiterziehen. 🙂

Juli 5 2019

Pandas im Dunkeln – Dinner in the Dark in Hamburg

Da ich schon länger mal an einem Essen im Dunkeln teilnehmen wollte, schenkte mir meine Ana zwei Gutscheine für das Dinner in the Dark im Dialoghaus Hamburg.

So kam es, dass wir heute um 19:00 Uhr einen Termin hatten. Zuvor mussten wir uns per Telefon anmelden, bekamen daraufhin eine E-Mail, bei der wir Lebensmittelunverträglichkeiten angeben konnten. In dieser E-Mail wurden wir darum gebeten, bereits um 18:45 Uhr vor Ort zu sein. Pünktlich um 19:00 Uhr begann die Veranstaltung mit dem Sektempfang. Da kleine Bärchen keinen Alkohol trinken dürfen, nahmen wir stattdessen einen Orangensaft. 😳

Um 19:15 Uhr wurde dann der erste von vier Tischen zum Einlass in die Austellung “Dialog im Dunkeln” aufgerufen. Im zehn Minutentakt wurden dann die weiteren Tische aufgerufen. Da wir an Tisch vier sitzen sollten, mussten wir bis 19:45 Uhr warten ehe wir hinein konnten. Die Wartezeit ließ sich jedoch ganz wunderbar an den Stationen im Vorraum verbringen, wo man mit allen Sinnesorganen die Welt aus einem anderen Blickwinkel entdecken kann.

Dann begann auch für uns das Abenteuer. :O Uns wurde zu Beginn erklärt was nun passieren würde und wie der Abend ablaufen sollte. Dann bekam jeder einen Blindenstab und unsere Gruppe schlich und stolperte durch das völlig im Dunkeln liegende Gelände. Mitten auf dem Weg durch die völlige Dunkelheit lernten wir dann unseren Guide, Raman, kennen. Er hatte eine sehr angenehme Stimme. 🙂 Leider war alles was leuchtete oder reflektierte verboten, weshalb wir unsere Bilder leider ohne Blitz machen mussten. 😉 Für das unnötige Gepäck gab es genügend Schließfächer im Foyer.

Unser Guide

Schließlich erreichten wir den Speiseraum und wurden an unserem Tisch platziert. Ana saß ganz am Ende, wie sie an der Wand neben sich ertasten konnte. 😀 Zunächst war das Orientieren am Tisch recht schwierig, aber wir gewöhnten uns schnell daran. Die Kellner sagten beim Bedienen immer an, wo sie was hinstellen würden. Zuerst wurden die Getränkewünsche aufgenommen. Ana und ich wählten eine große Flasche Wasser und ich bestellte noch ein Spezi dazu.

Und schon kam das erste Hindernis auf uns zu: Wasser eingießen im Dunkeln. 😯 Aber mit einem “Wasserfühler” im Glas gelang uns auch das. 😛

Dann kam auch schon der erste Gang: ein leckerer, aber auch ziemlich pikanter Salat. Er schmeckte uns trotzdem sehr gut. Ich schaffte es sogar, alles mit Messer und Gabel zu essen. Ana gestand mir im Nachhinein, dass sie ihre Pfötchen benutzt hat, um den Salat auf ihre Gabel zu schieben. 😮

Als zweiter Gang wurde eine Gazpacho (eine spanische, kalte Gemüsesuppe) serviert. Auch diese war wieder gut gewürzt. 😯 Ana schmeckte sie nicht ganz so gut, da die Suppe recht zwiebelig war. 🙁

Der dritte Gang war der Hauptgang. Es gab ein Fleischgericht mit Beilage, Soße und Gemüse. Es wurde zu unserem Glück so angerichtet, dass man nichts mehr schneiden musste. Dieser Gang war zum Glück nicht scharf. 😉 Hier nutzte ich nun auch meine Pfötchen um zu prüfen ob der Teller auch wirklich leer war. 😳

Als vierten Gang gab es eine süße Überraschung in Form von Kuchen. Dieser war sehr fruchtig und fluffig. Für unachtsame Esser gab es jedoch eine saure Überraschung. So auch für uns. 😯 Trotzdem schmeckte uns auch das Dessert sehr gut. 🙂

Zum Ausklang gab es noch einen Absacker. Auch hier wählten wir wieder die bärchenfreundliche Version und bekamen einen gekühlten Orangensaft, den die Kellnerin versehentlich über Ana kippte. 😯 Glücklicherweise war es kein Volltreffer und es wurden nur Anas Arm und Bein sowie der Stuhl getroffen.

Beim Bezahlen wurde es noch einmal spannend, denn wie soll der Kellner das Geld erkennen? Unser Guide erklärte uns, dass es dafür extra Schablonen gibt und Scheine und Münzen aber auch anhand ihres Randes erkannt werden können. 🙂 Zudem wurden wir ganz zu Beginn darauf hingewiesen, nur so viel Geld wie nötig mitzunehmen, damit wir es beim Bezahlen einfacher haben.

Nachdem alle Gäste bezahlt hatten, wurden wir wieder hinaus geführt. Natürlich dauerte es etwas, bis man sich wieder an die Helligkeit gewöhnt hatte, aber wir waren erst einmal alle froh, wieder sehen zu können. Trotzdem war es eine sehr interessante Erfahrung, die wir nur empfehlen können!

Juni 22 2019

Pandas zum Geburtstag in Berlin

Der heutige Tag war nicht wie jeder andere, denn ein großes Ereignis wollte gefeiert werden: ein 60. Geburtstag!

Um diesen Tag mit der Familie zu feiern, nahmen wir den weiten Weg auf uns und fuhren nach Berlin an die Spree zum Restaurant Luise.

Dort hatten wir vorab einen eingedeckten Tisch reserviert. Leider wurde uns aufgrund des schönen Wetters ein schmuddeliger Terrassentisch angeboten. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns nach drinnen umzuziehen und der Tisch wurde, wie eigentlich beauftragt, eingedeckt. Dies dauerte natürlich ein Weilchen. Nachdem alle Gäste eingetrudelt waren, bestellten wir. Leider war ein Gericht dann schon aus und wir mussten eine Ewigkeit auf unser Essen warten. 😯 Kurz vor dem Hungertod kam es dann aber doch noch und schmeckte glücklicherweise auch. 🙂 Ronnie hatte sich frittierte Backhendlstücke mit Obazda, Ofenkartoffel und Spitzkohl ausgesucht und ich wählte das Wildlachsfilet mit Pestokruste, auf Spargel-Kartoffelgemüse. Zum Nachtisch teilten wir uns einen Schwedeneisbecher ohne Eierlikör. Die nette Bedienung brachte uns dafür gerne zwei Löffelchen. 😳

Nach dem leckeren Essen erholten wir uns noch ein Weilchen in der Sonne an der schönen Spree und sahen den vielen Bötchen hinterher. Für eine Schifffahrt hatten wir nämlich keine Zeit… 🙁

die Spree

Zum Kaffee hatten wir im Altstadtcafé nebenan einen Tisch reserviert. Da Sommerbetrieb ist, wird nur auf der Terrasse bedient. Wir hatten aber ein schattiges Plätzchen. Die Auswahl in der Kuchenvitrine war schon etwas dezimiert, aber es fand doch noch jeder ein passendes Stückchen. Ronnie bestellte sich ein Stück Teufelsbraten: Schokotorte mit Himbeeren und ich nahm den Schokokuss. Der Kuchen schmeckte lecker, es hätte aber gerne etwas weniger Boden sein können. 😉

Trotz der anfänglichen Enttäuschung über die verbummelte Reservierung, wurde es trotzdem ein schöner Tag mit der Familie.