Januar 15 2020

Pandas angetäut – Essen im Restaurant Traveblick

Endlich schien mal wieder die Sonne und wir nutzten unseren letzten Urlaubstag um das Meer zu besuchen. 🙂

Wir fuhren mit unserem Besuch nach Travemünde und spazierten im Sonnenschein die Mole entlang. Als es Zeit für das Mittagessen wurde, besuchten wir das Restaurant Traveblick. Dieses befindet sich über zwei Etagen auf einem angetäuten Schiff.

Da das Oberdeck bereits voll belegt war, gingen wir ins Unterdeck. Dort nahmen wir den vordersten Tisch mit Blick auf die Trave. Da es der vorderste Tisch war, zog es uns ein wenig. Zum Glück targen wir ja noch den Winterpelz und so überstanden wir die Zeit trotzdem gut. 😉

Als wir das Restaurant betraten, dauerte es ein Weilchen bis wir begrüßt wurden und die Karten bekamen. Die scheinbar einzige Kellnerin an Board telefonierte nämlich.

Ich entschied mich schlussendlich für das indisch gebratene Rotbarschfilet mit einer fruchtigen Curryrahmsauce und Basmatireis. Ronnie wählte das Schnitel “Hamburger Art” mit Spiegeleiern und Bratkartoffeln und unser Besuch entschied sich für Labskaus. Bereits die Getränke ließen auf sich warten, kamen dann aber noch zeitnah. Unser Besuch und Ronnie hatten Glück, dass sie eine hausgemachte Hühnersuppe als Vorspeise bestellt hatten. Diese kam nach einiger Wartezeit und schmeckte ihnen sichtlich. Die Hauptgerichte ließen unterdessen auf sich warten und wir bekamen allmählich nicht nur unsäglichen Hunger sondern auch Zeitdruck, da unser Parkzettel ablief und wir noch einen Termin hatten. 🙁 Keine guten Voraussetzungen für ein gemütliches Mittagessen… Insgesamt warteten wir fast anderthalb Stunden, bis das Essen endlich kam. Leider war es dann auch nicht so toll wie erhofft. Ronnies Schnitzel war recht salzig, in meiner Fruchtsauce schwammen lediglich 5 Stückchen Obst sowie vier klebrige Cocktailkirschen und die Sauce schmeckte wässrig. 😥 Immerhin war der Besuch mit seinem Labskaus zufrieden.

Der nächste Schock kam dann mit der Rechnung, denn die war für die Qualität und die Wartezeit mehr als happig…

Hierher kommen wir nicht freiwillig nochmal… Schade, denn das Ambiente und die Panoramafenster waren echt schön. 🙁 Und auch die Entschuldigung der Kellnerin machte es nicht unbedingt besser…

Januar 13 2020

Pandas auf Entdeckungstour – Tief hinab und hoch hinaus!

Da wir unserem Besuch etwas bieten wollten, fuhren wir mit ihm nach Laboe an der Kieler Förde. Dort angekommen, wollten wir zunächst etwas zum Mittag essen. Allerdings hatten wir bereits 12:30 Uhr und bei fast allen Restaurants standen wir vor verschlossener Tür. 🙁 So kehrten wir notgedrungen in der Fischkiste ein.

Und erlebten eine sehr positive Überraschung. 😮 Zwar wirkte der Imbiss etwas klein, aber das Essen wurde frisch zubereitet und schmeckte hervorragend! Ana und ich wählten nach Durchschauen der recht übersichtlichen Speisekarte den Seelachs in Eihülle gebraten mit Bratkartoffeln, Sauce Hollondaise und Salat. Fisch, Bratkartoffeln und Salat schmeckten uns sehr gut! Lediglich die Sauce schmeckte, als habe sie einen Schuß Spüli abbekommen. 😯

Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat
Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat

Danach eilten wir, in der Hoffnung, vielleicht doch noch die Führung um 14:00 Uhr zu schaffen, zum U-Boot U995. Es teilt sich mit dem Marine Ehrenmal eine Kasse. An dieser erfuhren wir, dass die Führung heute ausgefallen war. 🙁 Nichtsdestotrotz statteten wir beiden Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab.

Zuerst betraten wir das Technische Museum U995. Bei diesem handelt es sich um ein ausrangiertes U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das 1972 zu einem Museumsschiff umfunktioniert wurde. Dabei kann der Besucher die enge Atmosphäre hautnah spüren.

Der Rundgang beginnt im Heck des Schiffes und führt dort vom Maschinenraum durch die Küche, die Offiziersquartiere, die Kommandobrücke, bis hin zu den Matrosenquartieren und den Torpedorohren. Ein sehr spannendes Erlebnis!

Da wir auch hier etwas unter Zeitdruck standen (um 16:00 schließen beide Attraktionen) tapsten wir nun zügigen Schrittes zum Marine-Ehrenmal. Dort wird den auf See Gebliebenen aller Nationen gedacht. Zudem gibt es Wissenswertes über die Flaggen der deutschen Marine und die Bundeswehr auf See zu erfahren. Auf dem Dach gibt es zudem eine Aussichtsplattform, von der aus man einen fantastischen Ausblick genießen kann!

Im Anschluss besuchten wir noch die Historische Halle. Dort gibt es viele Modelle von alten und aktuellen Schiffen. Wären sie nicht in Vitrienen gewesen, hätten sie sicher zum Spielen eingeladen. :mrgreen:

Zum Ausklang des Tages fuhren wir danach noch ins nahegelegene Schönberg, um im Hofladen im Kälberstall noch ein Stück Kuchen zu essen. Wir wissen schon lange von der Lokalität, waren aber leider noch nie dort, was wir heute bereuten! Denn die selbstgebackene Mandarinentorte die wir dort bekamen, war einfach fantastisch!

Mandarinentorte
Mandarinentorte

Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag, den man gerne wiederholen kann. Vor allem der selbstgebackene Kuchen hat es uns angetan, weswegen wir den Hofladen im Kälberstall bestimmt noch öfter besuchen werden. :mrgreen:

Dezember 31 2019

Expedition zum Kilimanjaro – Pandas in der Eiswelt

Wie schon die letzten Jahre waren wir auch dieses Jahr wieder bei Karl’s Erdbeerhof in Rövershagen, um die alljährliche Eiswelt zu besuchen. Dieses Jahr war das Thema dort “Afrika – Expedition zum Kilimanjaro”.

Eingangsschild
Eingangsschild

Die Expedition beginnt natürlich in einem Büro, wo mit Globus und Atlas die Route geplant wird. Dort steht auch ein Kamin, denn irgendwie muss man sich in der Eizeit ja warm halten. 🙂

Von dort geht es  auf dem Rücken von Kamelen durch Ägypten. vorbei an den Statuen alter Götter, den Pyramiden, bis hin zur Rast an einem Wasserloch.

Von dort an lernen wir die Tierwelt Afrikas näher kennen. Es gibt Skorpione, Geparde, Gnus, Zebras, Giraffen, Hyänen und Affen zu sehen.

Der Affenbaum
Der Affenbaum

Über einen gewundenen Pfad vorbei an Totems geht es schließlich zu einem Dorf, von dem aus wir schon unser Ziel in der Ferne erspähen können. In besagtem Dorf befindet sich auch die Theke an der es warme Getränke mit und ohne Alkohol gibt, sowie das diesjährige Eishotel, das sehr gemütlich und kuschelig wirkt. 🙂

Nach einem letzten Stop an einem von Elefanten besuchten Wasserloch, erreichen wir schließlich den Kilimanjaro, wo uns der afrikanische König der Tiere bereits erwartet. Der sah ziemlich hungrig aus, weshalb wir uns schnell zum Ausgang begeben haben. 😯

Wie die Jahre zuvor ist auch die 17te Eiswelt einen Besuch wert. Schön gearbeitete Eisskulpturen, wundervoll durch bunte Lichter in Szene gesetzt. Ein Spaß für Groß und Klein wird es vor allem durch die drei Eisrutschen und die Bar. 😉

Dezember 14 2019

Pandas kulinarischer Ausflug – Mittag im Vai

Für heute hatte sich Konzertbesuch angekündigt und so wurden wir zum Mittagessen ins Restaurant Vai in der Lübecker Hüxstraße eingeladen.

Sicherheitshalber bestellten wir einen Tisch, was gut war, denn es herrschte ein reges Kommen und Gehen in dem kleinen Restaurant.

Die Kellnerin bediente uns die ganze Zeit über freundlich und alles ging recht zügig. Wir entschieden uns für günstigere Gerichte von der Mittagskarte plus Desserts. Ronnie entschied sich für die sächsische Bratwurst mit Kartoffelpüree und Krautsalat. Ich entschied mich für Penne mit Kalbsragout und Parmesan. Als Nachspeise gab es weißes Schokoladenmousse mit Birne und Spekulatiuscrumble.

Uns schmeckte alles sehr gut, nur Ronnie hätte sich etwas mehr Sauce ersehnt. 😉

Obwohl das Restaurant recht schick und gemütlich eingerichtet war, wehte ständig ein kalter Luftzug um unsere Beine und Rücken, was wir nicht ganz so behaglich fanden. 🙁

Oktober 27 2019

Wilde Sause! – Pandas beim Zughunderennen in Trappenkamp

An diesem Wochenende sollte das alljährliche Zughunderennen im Erlebniswald Trappenkamp stattfinden! So ein Ereigniss konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn Ana bei der Vorstellung so vieler Hunde auf einem Haufen doch etwas blass um ihr niedliches Näschen geworden ist. :schock:

Also wählten wir den Sonntag aus und entschieden, erst noch ins Feuerstein einzukehren um dort etwas zu essen. Wir schlugen also pünktlich zur Panda-üblichen Mittagszeit im Feuerstein auf, wo zu unserem Glück wenig los war.

Nach einiger Zeit, die wir benötigten um die recht umfangreiche Speisekarte zu studieren, wählte Ana die Rindfleisch-Tacos und einen Maracujasaft. Ich wählte die überbackene Nudelpfanne mit 3 verschiedenen Nudelarten, Hackfleisch und Käse überbacken. Dazu gab es eine Erdbeerlimonade.

Mir schmeckte mein Essen sehr gur, Ana fand ihres jedoch schon etwas ausgekühlt. 🙁

Nach der trotzdem stärkenden Mahlzeit fuhren wir zum Erlebniswald. Der Eintritt kostet normalerweise 6€ pro Panda. Da wir jedoch einen Gutschein aus dem Schlemmerblock hatten, bezahlten wir nur einmal 6€. 🙂

Was danach kam, war ziemlich enttäuschend. 🙁 Da wir scheinbar zu spät waren, war das Rennen schon um und wir haben kaum Tiere gesehen. Nur die Ziegen und einige Rehe bzw. Hirsche bekamen wir zu Gesicht. Der Markt der zum Hunderennen gehörte war auch schon im Abbau. 🙁

Auf unserem Rundgang entdeckten wir allerdings den riesigen Kletterturm, der ziemlich beeindruckend aussah. 😮 Außerdem kamen wir an einem hölzernen Waldwichtel vorbei, der den Eingang zum Wichtelpfad bewachte. Er war jedoch sehr freundlich und ließ uns passieren. 😉

Was uns dann noch übrig blieb, war das Waldhaus zu besuchen. Dort gab es einen großen Shop und eine recht kleine Ausstellung über Waldtiere und den Wald im Allgemeinen. Begleitet wurde die Ausstellung von Trappi, dem Maskottchen des Erlebniswaldes. 🙂

Wir kauften uns im Shop noch einen Magneten und bevor wir uns auf den Heimweg machten pressten wir uns noch eine Souvenirmünze. 🙂

Souvenirmünze und Magnet

Auf den ersten Blick wirkte der Erlebniswald sehr schön und interessant. Leider scheinen wir den falschen Tag für unseren Besuch erwischt zu haben, was uns doch traurig stimmte. Auch war es recht schade, dass die Veranstaltung bereits um 14:00 Uhr zu Ende war, obwohl sie noch bis 16:00 gehen sollte. Alles in allem kein schöner Besuch. 🙁

Oktober 4 2019

Pandas zu Gast im Elefant

Unsere Freunde hatten für den heutigen Abend ein Restaurant ausgesucht und dort durch frühzeitiges Erscheinen einen guten Tisch gesichert.

Kurz darauf trafen wir ebenfalls im Elefant in der Bonner Innenstadt ein. Wir hatten einen Tisch in der Nähe des Bartresens direkt am Fenster. Im Laufe des Abends füllte sich das Restaurant immer mehr und der Geräuschpegel nahm stetig zu, trotzdem fühlten wir uns dort wohl und das Innere hatte einen romantischen sowie urigen Charme.

Der Kellner bediente uns die ganze zeit sehr freundlich, wenn er auch manchmal etwas verwirrt oder vergesslich erschien. 😯 So mussten wir auf einige Bestellung ziemlich lange warten, wohingegen die Hauptgerichte ziemlich zügig kamen.

Bei unserer Bestellung mussten wir jedoch etwas umplanen, denn trotz des frühen Abends waren nicht mehr alle Getränke und Speisen verfügbar. So gab es zum Beispiel die hausgemachten Limonaden nicht mehr und auch die Kräuterstampfkartoffeln waren aus. 🙁

Trotzdem fanden wir noch alle etwas Passendes und waren mit den Gerichten sehr zufrieden. Ronnie entschied sich für Sauerbratengulasch vom Rind mit Spirellis und Preiselbeerschmand. Dazu nahm er einen Ipanema. Ich wählte nach einiger Überlegung eines der Winterspecials und zwar die Kohlroulade mit Bratensauce, Stampfkartoffeln und Speckchip. Das Essen schmeckte zwar sehr gut, aber die Portionen waren recht überschaulich…

Da der Abend noch lang war, bestellten wir uns noch verschiedene Leckereien. :mrgreen: Ronnie bestellte sich noch ein Becher Skyr mit Beeren und Crumble sowie eine Eisschokolade. Ich entschied mich für ein warmes Schokotörtchen mit Vanillesauce und Eis und später noch ein Stück Käsekuchen.

Uns hat der Abend wirklich wunderbar gefallen und wenn es uns mal wieder nach Bonn treibt, besuchen wir das nette Restaurant sicher nochmal. 🙂

Oktober 3 2019

In der Eifel Zuhause – Pandas im Wildpark Schmidt

Nach unserem Besuch auf Burg Satzvey war der Tag noch jung und so entschieden wir uns dafür, das gute Wetter zu nutzen und dem Wildpark Schmidt bei Nideggen einen Besuch abzustatten.

Als wir ankamen, waren wir zuerst ein wenig irritiert, da der Parkplatz so leer schien. Das legte sich jedoch schnell, als wir feststellten, dass wir im hintersten Bereich desselbigen standen. 😳 Wir tapsten zum Eingang und waren erneut ein wenig verwundert, denn dieser führt durch das zum Wildpark gehörende Café. 😳

Wir zahlten als Eintritt 7€ pro Panda (kleine Pandas bis 14 Jahre zahlen nur 4€, ganz kleine Pandas unter 3 Jahren kommen sogar kostenlos hinein) und begannen mit unserem Rundgang, rebellisch wie wir sind, entgegen des ausgeschilderten Rundwegs. :mrgreen:

Das erste Gehege, an das wir gelangten, war das des Rotwildes. Dort röhrte auch gerade ein Hirsch lautstark. 😯 So blieben wir einige Minuten, um ihn dabei zu beobachten und hoffentlich einen guten Schnappschuss zu landen, was uns auch gelang. 😉

Schließlich taperten wir weiter den Weg entlang, vorbei am Muffelwild, das uns neugierig bestaunte, hinab ins Tal und dann den Berg hinauf zum Schwarzwild. Dieses trafen wir teilweise fest schlafend an. Andere Bewohner des Geheges waren aber zum Glück putzmunter. 🙂

Nach diesem Gehege ging es wieder bergab, vorbei am Damwild, das sich gut versteckte und an die zentral gelegenen Teiche, in denen auch Biber leben sollen. Leider waren sie an diesem Tag etwas scheu und wir bekamen keinen zu Gesicht. 🙁

Als nächstes kamen wir in ein Gehege mit Eseln, Damwild und Schafen. Die Esel hatten wieder ein reges Interesse an uns …. 😮

Dann ging es den letzten Rest bergauf zu den letzten Gehegen. Dort gab es Gänse, Kaninchen, Zwergziegen, Minischweine und Meerschweinchen.

Nach diesem doch etwas anstrengenden Rundgang war unser Appetit wieder angeregt, weshalb wir noch auf ein Stück Kuchen und einen Kakao in das Café einkehrten. Ana entschied sich für den Kirschstreuselkuchen und ein Wasser, während ich einen Kakao und ein Stück Aprikosenstreusel mit Sahne wählte. Die Stücke waren echt riesig und dafür sehr günstig! 😯 Zudem schmeckten sie saftig frisch und waren sehr lecker! 🙂

Wir können den Wildpark Schmidt nur empfehlen. Er ist zwar nicht der größte, dafür aber schön gelegen, familienfreundlich und hat ein sehr gutes Café! 🙂

Oktober 2 2019

Ein flatterhaftes Vergnügen – Pandas zu Besuch im Eifalia Tropenhaus

Nachdem wir uns in Bad Münstereifel gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Blankenheim ins Eifalia Tropenhaus bzw. in den Schmetterlingsgarten.

Als wir dort ankamen, waren wir ein wenig schockiert, da es nur einen Miniparkplatz gab und auch die dazugehörige Anlage nicht sehr groß wirkte. Da es grade anfangen wollte zu tröpfeln, begaben wir uns zunächst ins Tropenhaus.

das Tropenhaus

Der Eintritt kostete uns 6,50€ pro Panda und wenn ich nicht unbedingt hinein gewollt hätte, wären wir wohl wieder gefahren. So jedoch bekamen wir unsere Eintrittskarten, die den ganzen Tag zum Zutritt berechtigen, und warfen einen ersten Blick ins feuchtwarme Tropenhaus. Leider fanden wir keinen Brillenlüfter vor und mussten erstmal unsere Kameralinse trocknen. 😳 Dann konnte der kleine, aber sehr schöne Rundgang beginnen.

Das Tropenhaus ist wirklich nicht groß und man muss schon aufpassen, dass man anderen Besuchern auf den schmalen Pfaden nicht im Weg steht. In der Mitte der Halle wachsen viele tropische Blumen und Pflanzen, es gibt einen Teich mit Schildkröten, Kanarienvögel die umherflattern und ein paar flauschige asiatische Zwergwachteln. 😮

Kurz vor Ende des Rundwegs entdeckten wir dann ein Warnschild, dass man Abstand zum Leguan wahren soll. Erschreckt sahen wir uns an und um und zogen die Köpfe ein. Wie sollten wir Abstand wahren, wenn wir den Leguan gar nicht sehen konnten? 😯 Unser Frauchen entdeckte den Leguan namens Willy dann jedoch und wir konnten aufatmen. Er ist durch ein Netz vom Tropenhaus abgeschirmt und kann so über die Besucher hinweg laufen. Irgendwie ein trauriges Dasein. 🙁

Das Highlight des Tropenhauses waren aber natürlich die zahlreichen Schmetterlinge und Falter. Noch nie hatten wir so riesige Falter gesehen. 😯 Ein bisschen abstoßend vielleicht, aber trotzdem schön. 🙂 Am Eingang steht ein Glaskasten, in dem sich die verpuppten Raupen befinden und mit etwas Glück kann man einen Schmetterling schlüpfen und trocknen sehen. Es gibt außerdem Kunstblumen, die man sich nehmen darf, denn darauf sind die Schmetterlinge besonders scharf. Ein beliebter Treffpunkt sind auch die Obstschalen, die es in der Halle gibt.

Nach recht kurzer Zeit hatten wir uns umgesehen und machten uns auf den Weg nach draußen. Dort gab es noch einen kleinen Schmetterlingsgarten mit diversen Kunstwerken, einen Spielplatz und Gehege mit Seidenhühnern und Meerschweinchen. Natürlich durfte hier auch ein großes Inseketenhotel nicht fehlen. 😉

Obwohl wir den Eintrittspreis für die kleine Halle etwas teuer fanden, so hat es sich vergleichsweise doch gelohnt. In anderen Schmetterlingshäusern gibt es meistens weniger Arten und vor allem haben wir noch nie Nachtfalter gesehen. Diese waren wirklich eindrucksvoll. Auch der schöne Garten will gepflegt werden und so war es zwar ein kurzer, aber empfehlenswerter Ausflug. 🙂

Oktober 2 2019

Pandas schlemmen en de Höll

Heute Mittag wurden wir eingeladen und besuchten das Restaurant “En de Höll” in Bad Münstereifel.

En de Höll

Wir wurden freundlich empfangen und da wir vorab keinen Tisch reserviert hatten, bekamen wir direkt vorne am Eingang einen Tisch zugewiesen. Die Kellnerin brachte uns die Speisekarten und wir mussten uns erstmal durch das breite Angebot an gutbürgerlichen Gerichten wühlen. 😉

Nachdem die Kellnerin schon die Hofnung aufgeben wollte, dass jeder von uns etwas nach seinem Geschmack findet, bestellten wir endlich doch noch. :mrgreen: Ronnie hatte sich für das Cordon Bleu mit Pommes und Salat entschieden und ich wählte Hähnchenschnitzel mit Currysauce, Reis und dazu gab es ebenfalls einen Salat. Das Essen kam recht zügig und die Portionen waren ordentlich. Obwohl ich schon ganz schön kämpfte und Ronnie mir sogar helfen musste, konnte ich bei den leckeren Nachspeisen nicht widerstehen. Also bestellte ich mir noch eine Crême Brulée mit Früchten und Ronnie entschied sich für das Mousse au Chocolat. Eine vorzügliche Entscheidung! 😳

Rundum zufrieden und pappsatt verließen wir das Restaurant und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort. 🙂

Oktober 1 2019

Pandas exclusiv – Besuch in Montabaur

Auf Ratschlag von Familienmitgliedern fuhren wir heute nach Montabaur.

Dort angekommen führte unser erster Weg ins Industriegebiet zum Restaurant Bernhards. Es hat mehrere Auszeichnungen und gehört unter anderem zu den Top-Restaurants Deutschlands.

das Bernhards

Als wir kurz nach der Öffnung dort ankamen, machten wir uns etwas Sorgen ob unserer lässigen Bekleidung. Als wir das Gebäude betraten, empfing uns ein geräuscheschluckender Flauschteppich und führte uns die Treppe hinauf ins Restaurant. Dort angekommen, empfing uns die Kellnerin leicht irritiert, sie fing sich aber sehr schnell und bediente uns die ganze Zeit sehr freundlich. Wir hatten Glück und bekamen einen freien Tisch direkt am Panoramafenster, von wo aus man einen schönen Blick zum Schloss hat. 🙂

die Bar

Da die Restaurantküche etwas gehobener ist, als wir es gewohnt sind, guckten wir gar nicht erst in die richtige Speisekarte, sondern blieben direkt bei den Mittagsangeboten. Es gab fünf Gerichte zur Auswahl. Ronnie entschied sich für eine Entenkeule mit 2 Semmelknödeln und Rahmwirsing und ich wählte die Nudeln mit Waldpilzen und einem Salat. Vorweg gab es , sofern man wollte, eine Kürbis-Schaum-Suppe. Diese war wirklich wunderbar cremig. 😳 Obwohl ich mit meiner Portion ganz schön kämpfen musste und Ronnie meinen Salat aß, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, auch noch das günstige Tagesdessert zu bestellen. Es handelte sich um eine Rote Grütze mit Quark. Mich überkam nur leider die Befürchtung, dass in den Früchten Alkohol ist und so musste Ronnie auch hier einen Rest essen. Ansonsten schmeckte uns alles sehr gut.

Etwas befremdlich und zum Teil auch störend, waren dann die ganzen Geschäftsessen um uns herum. Es wurde viel englisch und durcheinander geredet und viele saßen mit ihren Handys am Tisch. 😯 Obwohl das Restaurant insgesamt angenehm klimatisiert ist, war es mir fast ein wenig zu frisch. 🙁

Ein besonderes Highlight war dann der Besuch auf dem WC. 😀 Das Bad sah sehr edel aus. Das Waschbecken war golden und es gab für jeden Gast ein frisches Gästehandtuch.

Insgesamt hat sich der Besuch gelohnt, denn wir fanden das Essen lecker und mittags kann man es sich auch mal leisten. 😉

Frisch gestärkt fuhren wir dann in das nahegelegene The Style Outlet. Leider gab es hier nur die üblichen Geschäfte und wir wurden nicht fündig. Lediglich bei Haribo und Ravensburger machten wir einen längeren Zwischenstop. 😛

Von dort machten wir uns auf dem Weg zum Schloss. Als wir ankamen, mussten wir feststellen, dass es sich um eine Hotelanlage handelt. Trotzdem darf man sich tagsüber auf der Anlage umsehen und man hatte einen hübschen Blick über die Stadt.

Wir gingen den Schlossberg hinunter in die Stadt und fanden ein verschlafenes Fachwerkstädtchen vor. Das Rathaus ist ebenfalls sehenswert.

Erwähnenswert sind abschließend vielleicht noch die zahlreichen Hackenschuhe, die vom Outlet ins Stadtzentrum führen. Es handelt sich hierbei um Mon-Stilettos, die seit 2015 das Stadtbild zieren. Hintergrund ist, dass die Stadt eine lange Schustertradition hat und mit diesen soll daran erinnert werden.

Montabaur ist zwar nur ein kleines Fachwerkstädtchen, aber durchaus einen Besuch wert. 🙂