April 7 2019

Pandas Hochzeit! – Auf der Suche nach dem perfekten Café – Teil 3

Da uns heute beim Aufstehen ein weiterer sonniger Tag begrüßte, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg zu Brooks Café Achter de Mur, dem dritten Café auf unserer Hochzeits-Test-Liste.

Das Café von außen

Das Café liegt recht zentral in Bosau. Als wir eintrafen, war im sonnigen Außenbereich bereits alles voll und wir nahmen einen Tisch im recht überschaubaren und wohnzimmerartigen Innenraum. 😯

Bestellt wird hier direkt an der Theke, wo man dem freundlichen und emsig arbeitenden Personal Tischnummer, Speisen und Getränke nennt. Danach wird die Bestellung an den jeweiligen Tisch gebracht. Damit die Kuchenauswahl nicht ganz so schwierig ist, steht die Verkäuferin bereit und zählt auf, welchen Kuchen es heute gibt. 🙂

Wir brauchten einen Moment, um uns aus der Vielzahl an süßen und deftigen Kuchen einen auszusuchen. Aber schließlich entschied Ana sich für die Nuss-Heidelbeertorte mit Marzipan und einen Kirschsaft. Meine Wahl fiel auf die Erdbeerbaisertorte und eine Waldfruchtschorle.

Ana schmeckte ihre Torte leider nicht so gut, da die Kombination aus süßen Heidelbeeren und Nüssen nicht ihren Geschmack traf. Ich hingegen war sehr zufrieden mit meiner Wahl und die Baiserdecke war schön knackig! 🙂

Leider hat es das Brooks Café Achter de Mur trotzdem nicht in die nähere Auswahl geschafft, da es für Rollstuhlfahrer nicht sonderlich gut zugänglich ist und die Toiletten leider auch nicht behindertengerecht sind. 🙁 Zudem sind die Parkmögichkeit stark begrenzt bzw. etwas weiter entfernt.

April 6 2019

Pandas Hochzeit! – Auf der Suche nach dem perfekten Café – Teil 2

Ein frühlingshafter Tag lockte uns hinaus ins Grüne und so kehrten wir zum Kuchenessen im Café Ehrgarten in Quaal ein. Zum Glück bietet der Hof einen sehr großen Parkplatz mit zwei Behindertenparkplätzen an. Hier kann also auch mal etwas mehr Betrieb sein. 😯

Das Café befindet sich auf einem großen Hof. So gibt es einen kleinen Hofladen, einen großen Garten mit Teichen, in dem Tische, Bänke und Stühle verstreut stehen und man sich zum Kuchen essen auch etwas zurückziehen kann sowie eine große Caféstube mit der Kuchentheke. Innen befinden sich auch geräumige Toiletten, die von Rollstuhlfahrern benutzt werden könnten.

Es gab etwa sechs Blechkuchen und Torten zur Auswahl. Die Bestellung erfolgt dann direkt an der Theke und man muss sich alles auf einem Tablett mit zum Tisch nehmen. Bezahlt wird direkt bei der Bestellung.

Ronnie bestellte sich ein Stück Waldfrucht-Quark-Torte und ich entschied mich für ein Stück Zitronentarte mit Baiser. Der Kuchen schmeckte fantastisch! Nur die Baiserschicht war leider schon aufgeweicht. 🙁

Nach dem Genuss gingen wir noch eine Runde durch den verträumten Garten.

März 30 2019

Pandas in der Wildnis – ein Ausflug in den Wildpark MV

Aufgrund des schönen Wetters und der Tatsache, dass wir die Familie unseres Frauchens besuchten, nutzten wir den heutigen Samstag um einen Ausflug in den Wildpark MV bei Güstrow zu machen. 🙂

Das Eingangsgebäude

Der Eintritt kostet 13€ pro Panda. Für Senioren, Schüler, Studenten und Behinderte gibt es eine Ermäßigung von 1€. Ganz schön knauserig! 🙁

Unseren Rundgang begannen wir im Eingangsgebäude, wo man viele heimische Fische in ihrer natürlichen Umgebung bestaunen kann. Dazu wurde ein Teil der Nebel am Gebäude vorbeigeleitet und durch dicke Glasscheiben abgetrennt und so ist es im Aquatunnel möglich, einen Blick in den Fluss zu werfen. Außerdem gibt es im Inneren eine künstlich angelegte Flusslandschaft, die durch das Gebäude verläuft und schön anzuschauen ist. 🙂 Zusätzlich gibt es eine Ausstellung mit Eiern heimischer Vögel, kleine Flussbewohner in Mini-Aquarien und Tümpelbecken. Sehr gelungen fanden wir auch den Nachbau einer Schilfhütte. 🙂

Danach ging es aus dem Haus und links herum, dem Rundweg folgend Richtung Damwild und Störche. Diese erreichten wir ziemlich schnell. Leider kann das Gehege der Störche zurzeit nicht betreten werden, da diese gerade brüten.

Störche beim Brüten

Unweit der Störche entdeckten wir eine Herde Damwild beim verspäteten Mittagessen.

Damwild beim Nachmittagssnack

Von dort führte uns der Weg zum Wildschweingehege. Dessen Bewohner hatten bei dem schönen Wetter aber scheinbar etwas anderes vor, als sich von neugierigen Bärchen beobachten zu lassen. 🙁 Nicht so die Eichhörnchen, zu deren Behausung wir als nächstes kamen. Zwar versuchten sie sich zu verstecken, konnten unserem geübten Beobachterblick aber nicht entgehen! 😀

Normalerweise wären wir nun zum “Haus Spinne” gekommen. Da wir beide aber keine großen Spinnenfreunde sind, übergingen wir es einfach. 😯

So kamen wir zur Raubtier-WG. Diese besteht aus drei Gehegen, die über einen Erlebnispfad in luftiger Höhe durch verschiedene Brücken und Plattformen verbunden sind. Von dort kann man Wildkatzen, Luchse und Wölfe beobachten. Mittig in der WG liegt der Palisadenhof, in dem es Wissenswertes zu den Wölfen zu erfahren und eine Wolfshöhle gibt. Auf unserem Rundweg konnten wir Wildkatzen und Luchse beobachten, die Wölfe jedoch machten sich rar und ließen sich nur ganz kurz blicken. 🙁

Danach führte unser Weg uns zu unseren Artgenossen, den Braunbärengeschwistern Fred und Frode. Diese schienen, ganz ähnlich wie wir, das schöne Wetter genießen zu wollen und sonnten sich in ihrer Außenanlage.

Anschließend ging es steil bergauf zu den Steinadlern. Auch diese genossen das schöne Wetter. Entlang der Steinadlervoliere gab es noch einen Tastpfad, an dem man mit seinen Pfötchen verschiedene Sachen in kleinen Holzkästen erfühlen kann. Natürlich gibt es auch eine Klappe um zu schauen, was man denn da befühlt. 😉

Steinadler in der Sonne

Kurz vor Ende unseres Rundgangs kamen wir zu einem weiteren Bärengehege, nämlich zu den Waschbären. Dort beobachteten wir einen besonders hungrigen Zeitgenossen, der ein Ei ausschlürfte. :mrgreen: Danach ging es am nach Ziege riechenden Streichelzoo, den Kaninchen, verschiedenen Vögeln und den Meerschweinchen vorbei zurück zum Ausgang.

hungriger Waschbär

Alles in allem dauerte unser Rundgang etwa 3 Stunden, wobei wir einige Strecken ausgelassen haben. Es hätte beispielsweise noch einen Pfad zur Moorleiche und einen Rundweg durch die Wiesen gegeben. Für Rollstuhlfahrer ist der Park nur bedingt geeignet, da immer mal wieder Passagen aus Kopfsteinpflaster zu bewältigen sind…

Der Park dient vor allem dazu die einheimischen Tiere vorzustellen und Kindern Wissen zu vermitteln. Hervorzuheben ist zudem, dass der Park insgesamt sehr gepflegt ist, weshalb wir den Wildpark MV als Ausflugsziel für groß und klein trotzdem sehr empfehlen können! 🙂

März 9 2019

Pandas Hochzeit! – Auf der Suche nach dem perfekten Café – Teil 1

Mit Beginn des Monats März öffnete nach der Winterpause das erste Café auf unserer Liste.

Unser Weg führte uns zum Bauernhof-Eis Steffens, einem Hofcafé mit Hofladen. Dort gibt es Eis aus eigener Herstellung und Kuchen aus der Mühlenbäckerei in Gleschendorf.

Wir waren erst etwas irritiert, als wir auf den Bauernhof zufuhren, entdeckten zum Glück aber ziemlich schnell einige Hinweisschilder, die uns signalisierten, dass wir hier richtig waren.

Zunächst kamen wir durch den Hofladen, der aber leider schon geschlossen hatte. 🙁 In der Winterzeit ist nämlich entweder der Laden oder das Café geöffnet. Ansonsten hätten wir dort unter anderem das leckere Eis erwerben können.

Vom Laden aus führt eine rollstuhlgerechte Rampe in die Räumlichkeiten des Cafés hinab. Selbiges sieht sehr neu aus und ist mit seinen Holztischen stilvoll eingerichtet.

Zum Glück war recht wenig los und wir konnten uns einen schönen Platz direkt am Fenster aussuchen. In Anbetracht der Jahreszeit war das Café jedoch sehr gut besucht. Die Wahl der Speisen fiel uns recht schwer, denn es gab viele leckere und ungewöhnliche Eis- und Kuchensorten. 😯

Schließlich entschied Ana sich für einen mit Buttercreme gefüllten Butterkuchen, eine Kugel Banane-Karamell Eis mit Nougatstückchen, eine Kugel Panacotta-Waldbeer Eis sowie eine Fanta. Ich wählte den Bullenbecher (4 Kugeln Eis mit Deko) und eine heiße Schokolade. Die Sorten Schokolade mit Lebkuchensplittern, Käsekuchen, Joghurt-Himbeer-Eis mit Straciatellakörnchen und Kinder Pingui fanden ihren Weg in mein Bäuchlein. 😛

Unsere Bestellung

Alle angebotenen Speisen und Getränke, die in der Herstellung Milch benötigen, werden mit Milch der hofeigenen Kühe produziert.

Außerdem werden im Café Landfrühstücks- und Krimi-Frühstücksbuffets ausgerichtet. Der Hof bietet zudem Führungen durch die Eisproduktion mit anschließender Verkostung an.

Wir werden dem Hof definitiv noch mehrmals unsere Aufwartung machen, um mehr leckere Eissorten zu probieren und an einer Führung teilzunehmen. 😀

Februar 23 2019

Hochzeitslocation Wolkenlos

Das Wetter lockte uns heute frühlingsgleich mit Sonnenstrahlen aus dem Haus und so fuhren wir nach Timmendorfer Strand um dort etwas zu spazieren. 🙂

Auf halber Strecke von Timmendorf nach Niendorf befindet sich das Restaurant Wolkenlos auf der Seeschlößchenseebrücke.

Reservierungen zum Mittag sind dort saisonbedingt nicht möglich. So hofften wir, dass wir trotzdem einen Tisch bekommen würden. Als wir hereinkamen fiel uns direkt auf, dass die ausgefallenen Glasfenster im Boden, hinunter zur Ostsee, sehr verschmutzt waren und kaum noch einen tollen Ausblick boten… 🙁

Wir hatten Glück und fanden einen Zweiertisch direkt am Panoramafenster. Von dort hatten wir eine tolle Sicht auf Strand und Meer. Die Bedienung war zudem sehr freundlich und nahm zügig unsere Bestellungen auf.

Die Speisekarte ist relativ übersichtlich und so hatten wir uns doch recht schnell entschieden. Ronnie bestellte sich den Burger Wolkenlos mit Salat, Cherrytomaten, Guacamole und Pommes sowie einen fruchtigen alkoholfreien Cocktail.

Ich bestellte mir das Curry Wolkenlos mit Karotten, Zuckerschoten, Bambussprossen, Paprika, Reis und extra Hähnchenbrustfilet. Dazu nahm ich ebenfalls einen leckeren alkoholfreien Cocktail.

Da die Portionen nicht allzu groß waren und wir noch Hunger hatten, bestellten wir uns jeweils noch ein Dessert. Ich bekam ein warmes Schokotörtchen mit flüssigem Kern und Ronnie ein Eis mit heißen Kirschen.

Wir waren vom Essen eigentlich angetan, doch leider wird die Location für uns nicht in Frage kommen, da sie nicht rollstuhlgerecht ist. Leider bekommt man als Bärchen auf Mailanfragen auch keine Rückmeldung… 🙁

Januar 26 2019

Bärchen auf großer Fahrt – Ein Besuch im Hansemuseum

An diesem Wochenende hatten wir Besuch, der sich für Seefahrt interessiert und besuchten daher das Europäische Hansemuseum in Lübeck.

Der Eintritt für das Hansemusem, das angrenzende Burgkloster und das Hanselabor kostet 13€ pro Panda. Direkt neben der Kasse befinden sich kleine und große Schließfächer, in die man seinen mitgebrachten Rucksck einschließen muss. In ein großes Schließfach passen bequem ein Rucksack und 3 Jacken. 😉

Dann geht es auch schon auf der anderen Seite der Kasse weiter zum Aufzug, der uns hinab in die Ausstellung beförderte. Dort lernten wir im ersten Abschnitt die Geschichte des Gebäudes kennen, in dem sich heute das Museum befindet.

Kellermauern des Klosters

Danach ging es richtig los: Mit vielen Karten und Texten wird ab dem zweiten Raum die Geschichte der Hanse, von der Idee über den Aufstieg bis hin zu ihrem letzten Tag, erzählt. Dabei wandert der wissbegierige Panda durch 14 verschieden gestaltete Bereiche, die alle schön anzusehen und dem Thema entsprechend designed sind. Themenbereiche sind z.B.: Lübeck um 1226, Pest um 1367, Lodon um 1500 und Hansetag 1518.

Besonders gut gefallen hat uns das interaktive Ticketsystem. In vielen Museen bekommt man sein Ticket ja nur, um den bezahlten Eintritt nachweisen zu können. Im Hansemuseum dient es jedoch auch als Schlüssel, um die verschiedenen Informationsterminals zu aktivieren. Sehr stylisch und gut gemacht! Schön fanden wir auch die Fotokabine, die den Besuchern die Möglichkeit bietet ein Foto in der damaligen Kleidung zu schießen. Leider muss man diese dann aber an der Kasse käuflich erwerben, schade. 🙁

Aufgrund unserer Reservierung zum Minigolf hatten wir es eilig. Deswegen lasen wir nicht alle Tafeln sondern wurden auf den letzten Metern etwas hektisch. 😯 Trotz unserer Eile brauchten wir dennoch zwei Stunden für das Museum. Um einen ausführlichen Besuch zu unternehmen, solltet ihr also genug Zeit einplanen!

Trotzdem wollten wir nun auch noch den Rest sehen und flitzten auf eiligen Pfoten zum Burgkloster hinauf. Dabei machten wir einen kurzen Zwischenstop auf der Dachterrasse, von der man einen schönen Blick auf die Trave hat.

Traveblick

Aufgrund von Regen liehen wir uns im Museum drei Schirme, die, im Kloster angekommen, in einem Ständer gelagert werden konnten. Unser Besucher begab sich direkt in den ersten Stock um die vertiefenden Informationen zur Erforschung der Hansegeschichte länger begutachten zu können. Wir hingegen begannen im Erdgeschoss, wo man einen Einblick in das alte Dominikanerkloster erhält. Dort konnten wir die gut erhaltene Sakristei, Teile des restaurierten Hospitals und des Kreuzgangs bewundern.

Danach huschten auch wir die Treppe hinauf ins Hanselabor, wo wir den letzten Hansetag bestaunten, einen Blick in den letzten Kontor der Hanse werfen und das alte Untersuchungsgefängnis entdecken konnten. Zudem ist dort noch ein alter Gerichtssaal erhalten, der mit seinem dunklen Holz ehrfurchtgebietend wirkt. 😯

Dann war es auch schon Zeit zu gehen und wir verabschiedeten uns vom Museum, um zum Minigolf aufzubrechen.

Dezember 31 2018

Kalte Pfoten bei Karls Eiszeit

Da wir über Silvester bei Verwandten unseres Frauchens zu Besuch sind, haben wir uns dazu entschlossen heute einen Abstecher zur 16. Eiszeit bei Karls Erdbeerhof in Rövershagen, nahe Rostock, zu machen.

Dabei handelt es sich um die größe Eisfiguren-Ausstellung in Deutschland! Sie geht vom 22.12.2018 bis zum 03.11.2019. Während dieses Zeitraums können zum Preis von 8,50€ für große Bärchen und 6,50€ für kleine Bärchen Jahreskarten erworben werden, die zum Eintritt in die Ausstellung berechtigen. Interessant zu wissen: ganz kleine Bärchen (bis maximal 90 cm Größe) kommen umsonst rein.

Mit Mütze und Winterbeutel ausgerüstet machten wir uns also auf in den Kühlraum. Die 16. Eiszeit trägt den Namen “Komm ins Land der Phantasie” und zeigt an 21 Stationen neben Figuren aus Märchen und Sagen auch von Kindern selbst entworfene Geschöpfe.

Neben jeder Skulptur steht ein Schild, das dem neugierigen Panda zeigt, wer die Figur gemacht hat und aus welchem Land die Künstler kommen. Zudem gibt das Schild auch Angaben zur Bedeutung der Figur im Land ihres Schöpfers preis.

Für kleine Bärchen-Besucher bietet die Ausstellung einige schöne Rutschen, auf denen mit Leinensäcken gerodelt werden darf.

Mehrspurige, große Eisrutsche

Große Bärchen kommen aber auch nicht zu kurz, denn in der Ausstellung gibt es eine Bar mit alkoholischen Getränken zum Erhalten der inneren Wärme. Zusätzlich gibt es ein Eishotel, in dem zwei Pandas für 129€ pro Nacht übernachten können. Dieses Jahr hat es das Design eines urigen Hexenhäuschens und wird von Baba Yaga höchstpersönlich bewacht. 😉

Alle Skulpturen in der Eiszeit werden mit ständig wechselndem, farbigem Licht angeleuchtet, wodurch die Fantasie in der Ausstellung sehr schön hervorgehoben wird.

Die 16. Eiswelt ist die erste, in der es bewegliche Figuren gibt. An einer der Stationen sind zwei Marionetten zu bestaunen, die in festen Abständen einen kleinen Tanz aufführen.

Die tanzenden Eismarionetten

Nach unserem Besuch hatten wir einen Bärenhunger und gönnten uns draußen beim Imbiss “Iss Wurst” eine Erdbeerbratwurst mit Pommes und eine Erdbeercola. Die Wurst schmeckte leicht süßlich, aber leider nicht wirklich nach Erdbeere. 🙁 Dafür schmeckte man die Erdbeere in der Cola, auch wenn sie Ana zu süß war. Zum Nachtisch gönnten wir uns im Erdbeer-Waffelhaus eine Waffel mit Erdbeergrütze und Vanillesoße. Sehr lecker und unbedingt empfehlenswert!

Dezember 19 2018

Bärchen in Nürnberg: Eine Zeitreise ins Mittelalter

Da ich Freunde in Nürnberg habe und sie schon mal besucht habe, wollte ich sie nun auch Ana vorstellen.

Zu diesem Anlass hatten wir uns für den heutigen Abend einen Tisch in Finyas Taverne reserviert. Diese liegt in der Altstadt und befindet sich einen kurzen Spaziergang entfernt vom Trubel des Christkindlesmarkt.

Finyas Taverne wirkt von außen eher wie ein normales Fachwerkhaus, ist im Inneren aber ein rustikales Wirtshaus im Mittelalterlook. Die freundlichen Servicekräfte tragen passend zum Ambiente mittelalterliche Gewandungen. Es gibt nur im Bad (und hoffentlich auch in der Küche) Lampen, der Schankraum wird jedoch nur mit Kerzen erhellt. Durch das nur von Kerzen gespendete Licht ist es sehr dämmrig in der Taverne. Wir trafen uns mit den Anderen um 17:20 Uhr, kurz nachdem die Taverne ihre Pforten geöffnet hatte. Das Gebäude erstreckt sich über drei Etagen: einen Keller, in dem man mit größeren Gruppen feiern kann, ein Erdgeschoss und den ersten Stock, die beide für den “normalen” Publikumsverkehr gedacht sind.

Der Schankraum im schummrigen Kerzenlicht

Zunächst bestellten wir uns alle etwas zu essen. Ana und ich wählten ein Knobibrot und einen kleinen pfeffrigen Hacktopf als Vorspeise. Als Hauptgang entschied Ana sich für eine selbst belegte Flammkuchen Basteley mit Räucherlachs, Champignons, Knoblauchöl und Camembert. Außerdem wurde der Flammkuchen mit Schmand bestrichen. Er schmeckte ihr sehr gut, obwohl sie gerne mehr Belag gehabt hätte. Ich hingegen bestellte mir das Wildragout mit Rotkohl und hausgemachten Spätzle. Sehr lecker und ein echter Geheimtipp! Da meine Ana ein kleiner Nimmersatt ist, bestellte sie sich noch eine Portion Griesschnitten mit gerösteten Mandelscheiben, Zimt und Birnen. Sie schwärmt heute noch davon! Über den Abend verteilt tranken wir verschiedene Getränke. Den Anfang machten eine Himbeer Cassis Limo und ein Birnensaft. Es folgten ein Kirschsaft, sowie zwei kleine und ein großes Wasser.

Passend zur Aufmachung des Wirtshauses wurden die Getränke in Tonbechern, das Knobibrot auf einem Holzbrett und die anderen Speisen auf Tontellern bzw – schalen serviert. Die Tonkrüge können zudem käuflich erworben werden! Mit dem Preis-Leistungsverhältniss waren wir sehr zufrieden. Zum Glück hatten wir genug Bargeld dabei, denn es kann nur bar bezahlt werden.

Natürlich haben wir den Abend dort nicht nur mit essen und trinken verbracht! Da wir nun mal unternehmungslustige Bärchen sind, nutzten wir die Gelegenheit und tauchten mit unseren Freunden in die fantastische Welt von Lorakis ein, um das Abenteuer “Die seidene Stadt” zum Abschluss zu bringen. Besonders ich habe mich gefreut, endlich mal wieder an einem Tisch Splittermond spielen zu können!

Wir und unser Charakterbogen

Nach dem gelungenen Ende des Abenteuers und einem schönen Abend zusammen in der Taverne, machten wir uns gegen 22:00 Uhr wieder auf den Heimweg, gut gesättigt und zufrieden.

Für alle die nun auch Lust auf einen Abstecher zu Finyas Taverne bekommen haben noch ein Rat: Die Schänke ist immer gut besucht und ihr solltet euch deshalb lieber einen Tisch reservieren!

Dezember 17 2018

Bärchen in Nürnberg: Auf den Spuren von Albrecht Dürer – Teil 2

Wir erinnern uns: Im ersten Teil unserer Reise durch Nürnberg besuchten wir den Johannisfriedhof, um das Grab von Albrecht Dürer zu suchen. Zwar fanden wir es schließlich, allerdings ohne Albrecht im Inneren.

Unsere zweite Exkursion unternahmen wir, nach einem entspannten Abend auf dem Christkindles Markt mit viel wärmendem Kinderpunsch, am nächsten Tag zum Albrecht Dürer Haus.

Das Dürer-Haus

Dort lebte Albrecht Dürer tatsächlich von 1509 bis zu seinem Tod im Jahre 1528! Also ein guter Anlaufspunkt, um etwas mehr über diesen berühmten deutschen Maler zu erfahren.

Da das Albrecht Dürer Haus heute ein Museum ist, mussten wir zunächst Eintritt zahlen. Dieser kostet 6€ für erwachsene und 1,50€ für kleine Bärchen. Zusätzlich gibt es kostenlos einen Audioguide, in den man bequem die Nummer des Ausstellungsstückes eingibt, um dann Wissenwertes darüber zu erfahren. Sehr praktisch! Zu bestimmten Zeiten gibt es auch Führungen mit seiner Frau Agnes Dürer durch das vierstöckige Museum. Natürlich ist die Gute nicht unsterblich und auch kein Vampir, sondern lediglich eine Schauspielerin 😉 Zuerst freuten wir uns riesig, wenigstens einige Bilder von Albrecht Dürer ansehen zu können, mussten dann aber erfahren, dass alle Ausstellungsstücke im Museum lediglich gut gemachte Kopien sind 🙁 Einzige Außnahme ist ein Ausstellunsgstück im obersten Stockwerk, das aus einer Privatsammlung stammt und jährlich wechselt.

Das Haus ist sehr schön anzusehen und mit vielen Informationen rund um Albrecht Dürer und sein Leben gefüllt. Einige der Wohnräume sind zum Beispiel wie zu Dürers Lebzeiten hergerichtet. So gibt es unter anderem eine Küche, ein Atelier, einen Ess- und einen Wohnraum.

Für tatkräftige Bärchen gibt es im zweiten Stockwerk sogar eine Hochdruckpresse, die wir bei unserem Besuch selbst bedienen durften. Eine nette Dame erklärte uns die Presse und ich durfte ein Bild selber drucken und als Andenken behalten! 😀 Im obersten Stockwerk befindet sich noch bis zum zehnten Februar die Sonderausstellung ichDÜRERdu, die von der Nürnberger Künstlerin Susanne Carl gestaltet wurde. Zuletzt sollte noch gesagt werden, dass im gesamten Museum fotografiert werden darf (logischerweise ohne Blitz), nur das originale Ausstellungsstück nicht.

Nach unserem Kräfte zehrenden Aufenthalt im Museum war es nun Zeit für das Mittagessen. Unsere Wahl hierfür haben wir uns nicht leicht gemacht, da wir gerne regionale Spezialitäten probieren wollten. Nach längerem Hin und Her entschieden wir uns für das “Augustiner Zur Schranke“. Dieses war zur Mittagszeit gut besucht, aber Dank unserer Niedlichkeit und unserem unwiderstehlichen Bärchen-Charme bekamen wir noch einen Tisch. Ana bestellte sich 9 Nürnberger Rostbratwürste mit Kartoffelsalat und eine weiße Limonade. Ich bestellte mir ein Krustenschäufle mit Sauerkraut und Kartoffelkloß, dazu eine Spezi. Das Essen kam in, für diese Uhrzeit, annehmbarem Tempo und schmeckte uns sehr gut! Zudem waren die Servicekräfte sehr freundlich und die Preise erschwinglich.

Beim Verlassen des Restaurants, nun gut gesättigt und voller Tatendrang, fiel uns noch etwas ins Auge: Auf dem Platz am Tiergärtnertor befindet sich eine Skulptur mit dem Namen “Der Hase”, die in Anlehnung an den bekannten Dürer-Hasen von Jürgen Goertz gestaltet wurde. Wir fanden sie allerdings ziemlich verstörend. 😯

Der Hase von Jürgen Goertz
Juli 8 2018

Essen im Restaurant Roof des Bayside Hotel in Scharbeutz

Nach unserer Schifffahrt auf der Ostsee, besuchten wir das Bayside Hotel in Scharbeutz. Das Hotel ist relativ neu und steht quasi direkt am Strand. Wir fuhren mit dem gläsernen Fahrstuhl hinauf zur Dachterrasse. Dort befindet sich das Restaurant Roof.

Leider war die Karte relativ übersichtlich und fast an jedem Gericht befinden sich Geschmacksverstärker. Daher war die Auswahl für mich extrem eingeschränkt. 🙁 Für die hohen Preise des Restaurants eigentlich eine ziemliche Frechheit…

Wir setzten uns auf der Terrasse auf eine Ecklounge und es war wirklich gemütlich und die Aussicht fantastisch. Allerdings blendete die Sonne auf den glatten Tischoberflächen extrem und Sonnenschirme gab es nur sehr wenige.

Von der Bedienung waren wir mehr als enttäuscht. Obwohl kaum Gäste da waren, mussten wir ewig auf eine Bedienung warten. Dafür kam das Essen sehr schnell.

Letztendlich bestellte Ronnie sich einen alkoholfreien Cocktail mit dem Namen “Fritz the Cat” sowie das in Sesam gebratene Thunfisch Steak mit Rosmarinkartoffeln, Tomaten, Parmesan und Teriyaki Sauce. Den Rucola konnte Ronnie problemlos abbestellen. Ich entschied mich ebenfalls für einen alkoholfreien Cocktail “Passionata” sowie Sushi: Chicken Teriyaki Roll und Nigiri Lachs. Die Portion bestand aus 8 Chicken Teriyaki Rolls mit Tempura Chicken, Gurke, Avocado und Teriyaki Sauce sowie 2 Nigiri Lachs.

Das Essen schmeckte sehr gut, der Fisch war sehr frisch und die Zusammenstellung mit der Avocado und der Teriyaki Sauce wirklich lecker.