Mai 22 2020

Kleine Bärchen ganz groß – zu Besuch im Miniatur Wunderland Hamburg

Nachdem wir uns in der Nord Coast Coffee Roastery gestärkt hatten, machten wir uns auf um unseren Eintrittstermin im Miniatur Wunderland wahrzunehmen. Dazu mussten wir zum Glück nicht weit laufen, denn das Miniatur Wunderland befindet sich ebenfalls in der Speicherstadt.

Am Eingang mussten wir aufgrund des hohen Andrangs etwa 15 Minuten warten. 😯 Das Wunderland hatte erst in dieser Woche wieder neu geöffnet und war entsprechend mit Schutzmaßnahmen gespickt. So zog sich eine “Einbahnstraße” durch das gesamte Areal. Zwischendrin wurden Bereiche rot markiert, die nur von einem Haushalt gleichzeitig betreten werden durften, in den gelb markierten Bereichen durften keine “Überholmanöver” durchgeführt werden. Zudem sollten eigentlich die gewünschten 1,5 Meter Abstand gehalten werden. Jedoch hatten wir das starke Gefühl, dass sich niemand an diese Regeln halten wollte. 🙁

Unser Rundgang begann in Amerika, ging von dort über Skandinavien, Hamburg, Mitteldeutschland, Knuffingen, den Knuffingen Airport, Österreich und die über zwei Stockwerke reichende Schweiz. Im zweiten Stockwerk ging es dann weiter mit Italien. Zuletzt konnte man noch die im Bau befindlichen Gebiete Provence, Monaco und die Kirmes begutachten.

 

Neben bekannten Sehenswürdigkeiten waren in jedem Gebiet auch bekannte Legenden und Mythen zu sehen. In Amerika gab es zum Beispiel eine Alien Landung oder Atlantis in Skandinavien.

Für unseren Rundgang benötigten wir fast drei Stunden. 😮 Was teilweise daran lag, dass man nicht überholen durfte bzw. konnte, denn wir sollten ja die Wunderland Straßen Verkehrsordnung beachten! Zudem wurde es unter dem Mund-Nasenschutz immer wärmer und feuchter, sodass wir froh waren, als wir ihn endlich abnehmen durften. Als wir schließlich durch den Shop liefen, knurrten uns ziemlich die Bäuchlein. Zum Glück gab es im Imbiss noch eine leckere Currywurst mit Pommes, die wir genüsslich verzehrten. 😛

Currywurst mit Pommes
Currywurst mit Pommes

Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug, jedoch wollen wir nicht wissen was an einem normalen Tag los ist. 😯 Trotzdem möchten wir gerne noch einmal wiederkommen, denn wir entdeckten leider zu spät, dass es ein Buchstabenrätsel gibt, das über das ganze Wunderland verstreut ist. Zudem sind wir gespannt, wie die abgeschlossenen Baustellen aussehen werden. 😉

Mai 22 2020

Pandas in Hamburg: Endlich wieder auswärts essen!

Heute wagten wir den ersten Versuch und besuchten mal wieder ein Café. Da wir kürzlich einen neuen Reiseführer “Glücklich in Hamburg” von Nectar & Pulse bekommen haben, suchten wir dort nach einem geeigneten Café.

Wir entschieden uns für die Nord Coast Coffee Roastery in der hübschen Hamburger Speicherstadt direkt am Fleet.

Nord Coast Coffee Roastery
Nord Coast Coffee Roastery

Am Café angekommen, mussten wir zunächst eine Mund-Nasen-Bedeckung anlegen und warten, bis uns ein Tisch zugewiesen wurde. Wir setzten uns direkt am Eingang an den vordersten Tisch. Recht schnelle hatten wir uns für unsere Waffeln und Getränke entschieden und bestellten nach kurzer Wartezeit bei der Bedienung. Ronnie entschied sich für eine Waffel mit sommerlichen Früchten, Ahornsirup und Mascarpone-Limetten-Crème sowie einen Apfel-Birnen-Saft. Ich hingegen wählte die Waffel mit hausgemachter Karamellsoße und die hausgemachte Himbeer-Basilikum-Limonade.

Die Bedienung brachte uns alles an den Tisch. Die Waffeln schmeckten sehr frisch, waren schön fluffig und super lecker! :mrgreen: Leider hatte Ronnie statt seines Apfel-Birnen-Saftes nur einen Apfelsaft bekommen. 🙁

Da es auch ein paar schokoladige und kaffeehaltige Produkte gab, kauften wir noch eine Meersalzschokolade. Beim Bezahlen am Tresen wurden wir dann gebeten unsere Telefonnummer anzugeben. Sobald wir uns vom Tisch wegbewegten mussten wir den Mundschutz tragen. Nur am eigenen Tisch durften wir ihn abnehmen. Der nächste belegte Tisch war weit genug entfernt, sodass wir den erforderlichen Abstand gut einhalten konnten und die Kellner trugen alle einen Mundschutz. Zudem gab es einen Desinfektionsspender.

Für unseren ersten Cafébesuch ist alles sehr gut gelaufen und vermutlich werden wir bald mal wieder auswärts essen. 🙂 Trotzdem ist die Situation für uns noch recht merkwürdig und wir möchten uns nicht länger als notwendig unter Fremden aufhalten. 😳

Mai 22 2020

Pandas im Blütenmeer – Planten un Blomen

Ein kleiner Tagesausflug muss auch in Zeiten von Corona sein. Also nutzten wir unseren Urlaub und fuhren nach Hamburg. Glücklicherweise spielte auch das Wetter ein paar Stunden mit und wir kamen trocken durch Planten un Blomen. 🙂

Der Park ist sehr schön angelegt und größtenteils gut gepflegt. Nur hier und da stapelte sich etwas Müll in stilleren Ecken. Grade im Mai ist der Garten einen Besuch wert, denn es ist Blütezeit der Rhododendren und die Anlage verwandelt sich in ein wahres Blütenmeer mit Farbrausch. :mrgreen: Neben den zahlreichen Farbvariationen der Schwertlilien, war das daher auch unser liebstes Fotomotiv. 😉

In der Anlage gibt es einige Gewässer zu umrunden. Sei es ein künstlicher Bachlauf oder gar ein Wasserfall, ein kleiner See oder ein Teich.

Es gibt auch ein paar “Themengärten”. So entdeckten wir einen Apothekergarten – dieser sah allerdings sehr verwuchert und vernachlässigt aus. Hübscher war da schon der Rosengarten mit Pavillon, aber dann vor allem der perfekt gepflegte japanische Garten, in dem uns nicht nur ein Eichhörnchen den Kuchen stibitzen wollte, sondern auch noch die Kirschblütenkönigin begegnete. 😯 😳

Nachdem wir Planten un Blomen durchquert hatten, gingen wir noch in den direkt nebenan gelegenen alten botanischen Garten.

Dieser ist um einen Wallgraben herum angelegt und eher natürlich gewachsen. So umrundeten wir einmal das Gewässer auf einem schmalen Waldpfad, überquerten einen Bachlauf und gingen dann wieder am anderen Ufer zurück. Im Teich entdeckten wir neben kleinen Blesshühnern auch einige Schildkröten. 🙂

Den Hamburger Fernsehturm hat man dabei übrigens stets bestens im Blick. Wir sind gespannt ob er tatsächlich ab 2023 wieder zugänglich sein wird. 😉

Insgesamt war der Ausflug trotz Coronabeschränkungen super. Dadurch, dass man immer an der frischen Luft ist und der Park nicht zu überfüllt war, konnten wir uns frei bewegen. Nur auf dem Spielplatz war uns zu viel Trubel. 😯 Es war zwar schade, dass alle Gewächshäuser geschlossen bleiben mussten, aber so haben wir beim nächsten Mal noch etwas anzugucken. 🙂

Unsere Verpflegung hatten wir zwar selbst mitgebracht, doch ein oder zwei Kioske waren geöffnet.

März 11 2020

Pandas allein unterwegs – Ein Besuch in der Glücks Waffel

Heute berichten wir über einen getrennten Ausflug zum gleichen Ziel. Denn am 29. Februar war Ana dort und ich am 11. März. 🙂

Da Ana in Braunschweig eine Studienfreudin besuchte, ist sie mit dieser dort eingekehrt, um Waffeln zu essen. Und weil es ihr so gut gefiel, hat sie mir empfohlen dort auch einmal essen zu gehen, weil ich kurz danach in Braunschweig zu einem Lehrgang musste.

So besuchten wir beide getrennt voneinander die “Glücks Waffel” in Braunschweig.

Die recht gemütlich eingerichtete Lokalität liegt im Zentrum von Braunschweig, nur einen kurzen Fußmarsch von den Schloss Arkaden entfernt. Man steht beim Eintreten direkt an der Theke, an der Panda sich die Zusammenstellung seiner Waffel aussuchen kann. Es werden eine Soße, zwei Früchte und ein Topping in die gefaltete Waffel gefüllt, dann wählt man Streusel, die drüber gestreut werden.

Ana wählte für ihre Waffel Waldfruchtsauce, Heidelbeeren, Himbeeren, weißen Duplo und Kokosraspeln. Ich entschied mich für Apfelmus, Kiwi, Ananas, Rafaello und ebenfalls Kokosraspeln.

Da die Waffeln frisch zubereitet werden, hausgemacht sind und nur 5€ pro Waffel kosten, werden wir hier wohl bei weiteren Besuchen in Braunschweig wieder einkehren. 😉

März 2 2020

Pandas große Islandrundreise: 1. Routenplanung

Dieses Jahr steht ein ganz besonderer Urlaub an: Wir machen Flitterwochen und haben lange überlegt, wo es uns hintreibt. Es sollte auf jeden Fall etwas Besonderes sein – etwas was man nicht einfach mal so macht. Da wir beide eher das kältere Klima mögen und es uns in die Natur zieht, fiel unser Augenmerk auf Island. 😯

Schritt 1 zu unserem diesjährigen Traumurlaub ist inzwischen abgeschlossen und wir möchten nun hier unseren Routenverlauf vorstellen. Die erste Frage, die sich stellte, war wie wir überhaupt nach Island kommen. Hier bieten sich diese zwei gängigen Möglichkeiten: mit der Fähre oder mit dem Flugzeug.

Für uns überwogen die Vorteile der Fährfahrt: wir können unser Auto beliebig vollstopfen und wissen woran wir sind. Natürlich “verschleißt” dann unser Auto, aber andererseits wäre auch ein Mietwagen teuer… Zudem war unser erstes Flugerlebnis nicht sooo berauschend und wir sind nicht sonderlich erpicht auf eine Wiederholung. Daher testen wir dieses Jahr mal unsere Seetauglichkeit. :mrgreen: Es gibt nach Island eine Fährverbindung von Hirtshals in Dänemark. Wir gehen Samstag in Hirtshals an Board der Smyrilline, haben einige Stunden Landgang auf den Färöer Inseln und kommen dann am Dienstagmorgen auf Island an. Da wir mit dem Sommerfahrplan hinfahren und mit dem Winterfahrplan zurück, ist unser Aufenthalt an Land so lang wie möglich. 😀 Wir haben uns entschieden nach der Hauptsaison nach Island zu fahren, da dann alles etwas günstiger ist. Island ist nämlich ein teures Pflaster… Zudem besteht die Möglichkeit dann schon Polarlichter zu sehen. Der einzige Wermutstropfen ist, dass die niedlichen Papgeitaucher sich dann schon vom “Festland” verabschiedet haben. 🙁

Insgesamt sind wir 4 Wochen unterwegs und in dieser Zeit kann man einiges erleben! Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass wir nicht seekrank werden und die Fähre planmäßig fahren kann. 😮

Unser Start- und Zielpunkt liegt also fest: der Hafen von Seydisfjördur im Osten Islands. Von dort fahren wir gegen den Uhrzeigersinn um die Insel.

Islandroute
Islandroute

Diese schöne Route haben wir übrigens mit Microsoft MapPoint erstellt. Diese Software gibt es mittlerweile aber schon nicht mehr. 🙁

Insgesamt haben wir die Route anhand der Sehenswürdigkeiten geplant. Wir haben also tatsächlich zunächst den Reiseführer gewälzt und alle uns interessierenden Dinge herausgesucht. Anhand derer haben wir dann die Route geplant. Natürlich muss man hier auch die Straßenqualität Islands einbeziehen. Viele Straßen sind nämlich gar nicht befestigt und viele Flüsse müssten gefurtet werden. Dies geht mit unserem Auto natürlich auf gar keinen Fall! Also wurden Dinge gestrichen oder auf geführte Touren outgesourced. So kam dann die obige Route heraus. 🙂

Laut Planungssoftware beträgt die reine Fahrtzeit 4 Tage und 53 Minuten für 2.146 Kilometer. Bei uns wird das natürlich noch mehr, denn dies ist nur die Fahrtzeit von Unterkunft zu Unterkunft.

Von Seydisfjördur fahren wir zunächst nach Norden zum See Myvatn. Dort verbringen wir 4 Nächte, da es sich um einen guten Ausgangspunkt für einige Tagesrouten handelt.

Ausflüge von Myvatn
Ausflüge von Myvatn

Die nächsten Touren gehen über Umwege zur nächsten Unterkunft, wo wir jeweils nur eine Nacht verbringen werden:

  • Arskogssandur
  • Varmahlid
  • Hvammstangi
  • Isafjördur
  • Patreksfjördur
  • Hnjotur
  • Stykkisholmur
  • Langaholt
  • Akranes

Zwischen Hnjotur und Stykkisholmur liegt eine Fährfahrt. Natürlich könnte man auch auf dem Land fahren, aber uns erschien der Weg viel zu lang um selbst zu fahren, da es dort kaum sehenswerte Zwischenstopps gäbe. Daher setzen wir mit der Fähre Baldur von den Westfjorden zur Halbinsel Snaefellsnes über. 🙂

Nachdem wir Akranes verlassen, kommen wir endlich in die Hauptstadt Reykjavik, wo wir 4 Nächte verbringen und auch ein paar Ausflüge unternehmen. Vorwiegend werden das geführte Touren sein, aber wir wollen auch die Halbinsel Reykjanes einmal auf eigene Faust umrunden. 😉

Anschließend folgt noch die Südküste, wo wir ebenfalls jeweils nur eine Nacht in einem Ort verbringen:

  • Selfoss
  • Vik y Myrdal
  • Hnappavellir
  • Höfn
  • Faskrudsfjördur

… und am 23. Tag Landaufenthalt wird es dann Zeit wieder nach Seydisfjördur zurückzukehren und Lebewohl zu sagen. 😥

In unserem nächsten Beitrag stellen wir euch einige besondere Unterkünfte vor. 🙂

Januar 15 2020

Pandas angetäut – Essen im Restaurant Traveblick

Endlich schien mal wieder die Sonne und wir nutzten unseren letzten Urlaubstag um das Meer zu besuchen. 🙂

Wir fuhren mit unserem Besuch nach Travemünde und spazierten im Sonnenschein die Mole entlang. Als es Zeit für das Mittagessen wurde, besuchten wir das Restaurant Traveblick. Dieses befindet sich über zwei Etagen auf einem angetäuten Schiff.

Da das Oberdeck bereits voll belegt war, gingen wir ins Unterdeck. Dort nahmen wir den vordersten Tisch mit Blick auf die Trave. Da es der vorderste Tisch war, zog es uns ein wenig. Zum Glück targen wir ja noch den Winterpelz und so überstanden wir die Zeit trotzdem gut. 😉

Als wir das Restaurant betraten, dauerte es ein Weilchen bis wir begrüßt wurden und die Karten bekamen. Die scheinbar einzige Kellnerin an Board telefonierte nämlich.

Ich entschied mich schlussendlich für das indisch gebratene Rotbarschfilet mit einer fruchtigen Curryrahmsauce und Basmatireis. Ronnie wählte das Schnitel “Hamburger Art” mit Spiegeleiern und Bratkartoffeln und unser Besuch entschied sich für Labskaus. Bereits die Getränke ließen auf sich warten, kamen dann aber noch zeitnah. Unser Besuch und Ronnie hatten Glück, dass sie eine hausgemachte Hühnersuppe als Vorspeise bestellt hatten. Diese kam nach einiger Wartezeit und schmeckte ihnen sichtlich. Die Hauptgerichte ließen unterdessen auf sich warten und wir bekamen allmählich nicht nur unsäglichen Hunger sondern auch Zeitdruck, da unser Parkzettel ablief und wir noch einen Termin hatten. 🙁 Keine guten Voraussetzungen für ein gemütliches Mittagessen… Insgesamt warteten wir fast anderthalb Stunden, bis das Essen endlich kam. Leider war es dann auch nicht so toll wie erhofft. Ronnies Schnitzel war recht salzig, in meiner Fruchtsauce schwammen lediglich 5 Stückchen Obst sowie vier klebrige Cocktailkirschen und die Sauce schmeckte wässrig. 😥 Immerhin war der Besuch mit seinem Labskaus zufrieden.

Der nächste Schock kam dann mit der Rechnung, denn die war für die Qualität und die Wartezeit mehr als happig…

Hierher kommen wir nicht freiwillig nochmal… Schade, denn das Ambiente und die Panoramafenster waren echt schön. 🙁 Und auch die Entschuldigung der Kellnerin machte es nicht unbedingt besser…

Januar 13 2020

Pandas auf Entdeckungstour – Tief hinab und hoch hinaus!

Da wir unserem Besuch etwas bieten wollten, fuhren wir mit ihm nach Laboe an der Kieler Förde. Dort angekommen, wollten wir zunächst etwas zum Mittag essen. Allerdings hatten wir bereits 12:30 Uhr und bei fast allen Restaurants standen wir vor verschlossener Tür. 🙁 So kehrten wir notgedrungen in der Fischkiste ein.

Und erlebten eine sehr positive Überraschung. 😮 Zwar wirkte der Imbiss etwas klein, aber das Essen wurde frisch zubereitet und schmeckte hervorragend! Ana und ich wählten nach Durchschauen der recht übersichtlichen Speisekarte den Seelachs in Eihülle gebraten mit Bratkartoffeln, Sauce Hollondaise und Salat. Fisch, Bratkartoffeln und Salat schmeckten uns sehr gut! Lediglich die Sauce schmeckte, als habe sie einen Schuß Spüli abbekommen. 😯

Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat
Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat

Danach eilten wir, in der Hoffnung, vielleicht doch noch die Führung um 14:00 Uhr zu schaffen, zum U-Boot U995. Es teilt sich mit dem Marine Ehrenmal eine Kasse. An dieser erfuhren wir, dass die Führung heute ausgefallen war. 🙁 Nichtsdestotrotz statteten wir beiden Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab.

Zuerst betraten wir das Technische Museum U995. Bei diesem handelt es sich um ein ausrangiertes U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das 1972 zu einem Museumsschiff umfunktioniert wurde. Dabei kann der Besucher die enge Atmosphäre hautnah spüren.

Der Rundgang beginnt im Heck des Schiffes und führt dort vom Maschinenraum durch die Küche, die Offiziersquartiere, die Kommandobrücke, bis hin zu den Matrosenquartieren und den Torpedorohren. Ein sehr spannendes Erlebnis!

Da wir auch hier etwas unter Zeitdruck standen (um 16:00 schließen beide Attraktionen) tapsten wir nun zügigen Schrittes zum Marine-Ehrenmal. Dort wird den auf See Gebliebenen aller Nationen gedacht. Zudem gibt es Wissenswertes über die Flaggen der deutschen Marine und die Bundeswehr auf See zu erfahren. Auf dem Dach gibt es zudem eine Aussichtsplattform, von der aus man einen fantastischen Ausblick genießen kann!

Im Anschluss besuchten wir noch die Historische Halle. Dort gibt es viele Modelle von alten und aktuellen Schiffen. Wären sie nicht in Vitrienen gewesen, hätten sie sicher zum Spielen eingeladen. :mrgreen:

Zum Ausklang des Tages fuhren wir danach noch ins nahegelegene Schönberg, um im Hofladen im Kälberstall noch ein Stück Kuchen zu essen. Wir wissen schon lange von der Lokalität, waren aber leider noch nie dort, was wir heute bereuten! Denn die selbstgebackene Mandarinentorte die wir dort bekamen, war einfach fantastisch!

Mandarinentorte
Mandarinentorte

Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag, den man gerne wiederholen kann. Vor allem der selbstgebackene Kuchen hat es uns angetan, weswegen wir den Hofladen im Kälberstall bestimmt noch öfter besuchen werden. :mrgreen:

Dezember 31 2019

Expedition zum Kilimanjaro – Pandas in der Eiswelt

Wie schon die letzten Jahre waren wir auch dieses Jahr wieder bei Karl’s Erdbeerhof in Rövershagen, um die alljährliche Eiswelt zu besuchen. Dieses Jahr war das Thema dort “Afrika – Expedition zum Kilimanjaro”.

Eingangsschild
Eingangsschild

Die Expedition beginnt natürlich in einem Büro, wo mit Globus und Atlas die Route geplant wird. Dort steht auch ein Kamin, denn irgendwie muss man sich in der Eizeit ja warm halten. 🙂

Von dort geht es  auf dem Rücken von Kamelen durch Ägypten. vorbei an den Statuen alter Götter, den Pyramiden, bis hin zur Rast an einem Wasserloch.

Von dort an lernen wir die Tierwelt Afrikas näher kennen. Es gibt Skorpione, Geparde, Gnus, Zebras, Giraffen, Hyänen und Affen zu sehen.

Der Affenbaum
Der Affenbaum

Über einen gewundenen Pfad vorbei an Totems geht es schließlich zu einem Dorf, von dem aus wir schon unser Ziel in der Ferne erspähen können. In besagtem Dorf befindet sich auch die Theke an der es warme Getränke mit und ohne Alkohol gibt, sowie das diesjährige Eishotel, das sehr gemütlich und kuschelig wirkt. 🙂

Nach einem letzten Stop an einem von Elefanten besuchten Wasserloch, erreichen wir schließlich den Kilimanjaro, wo uns der afrikanische König der Tiere bereits erwartet. Der sah ziemlich hungrig aus, weshalb wir uns schnell zum Ausgang begeben haben. 😯

Wie die Jahre zuvor ist auch die 17te Eiswelt einen Besuch wert. Schön gearbeitete Eisskulpturen, wundervoll durch bunte Lichter in Szene gesetzt. Ein Spaß für Groß und Klein wird es vor allem durch die drei Eisrutschen und die Bar. 😉

Dezember 14 2019

Pandas kulinarischer Ausflug – Mittag im Vai

Für heute hatte sich Konzertbesuch angekündigt und so wurden wir zum Mittagessen ins Restaurant Vai in der Lübecker Hüxstraße eingeladen.

Sicherheitshalber bestellten wir einen Tisch, was gut war, denn es herrschte ein reges Kommen und Gehen in dem kleinen Restaurant.

Die Kellnerin bediente uns die ganze Zeit über freundlich und alles ging recht zügig. Wir entschieden uns für günstigere Gerichte von der Mittagskarte plus Desserts. Ronnie entschied sich für die sächsische Bratwurst mit Kartoffelpüree und Krautsalat. Ich entschied mich für Penne mit Kalbsragout und Parmesan. Als Nachspeise gab es weißes Schokoladenmousse mit Birne und Spekulatiuscrumble.

Uns schmeckte alles sehr gut, nur Ronnie hätte sich etwas mehr Sauce ersehnt. 😉

Obwohl das Restaurant recht schick und gemütlich eingerichtet war, wehte ständig ein kalter Luftzug um unsere Beine und Rücken, was wir nicht ganz so behaglich fanden. 🙁

Oktober 27 2019

Wilde Sause! – Pandas beim Zughunderennen in Trappenkamp

An diesem Wochenende sollte das alljährliche Zughunderennen im Erlebniswald Trappenkamp stattfinden! So ein Ereigniss konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn Ana bei der Vorstellung so vieler Hunde auf einem Haufen doch etwas blass um ihr niedliches Näschen geworden ist. :schock:

Also wählten wir den Sonntag aus und entschieden, erst noch ins Feuerstein einzukehren um dort etwas zu essen. Wir schlugen also pünktlich zur Panda-üblichen Mittagszeit im Feuerstein auf, wo zu unserem Glück wenig los war.

Nach einiger Zeit, die wir benötigten um die recht umfangreiche Speisekarte zu studieren, wählte Ana die Rindfleisch-Tacos und einen Maracujasaft. Ich wählte die überbackene Nudelpfanne mit 3 verschiedenen Nudelarten, Hackfleisch und Käse überbacken. Dazu gab es eine Erdbeerlimonade.

Mir schmeckte mein Essen sehr gur, Ana fand ihres jedoch schon etwas ausgekühlt. 🙁

Nach der trotzdem stärkenden Mahlzeit fuhren wir zum Erlebniswald. Der Eintritt kostet normalerweise 6€ pro Panda. Da wir jedoch einen Gutschein aus dem Schlemmerblock hatten, bezahlten wir nur einmal 6€. 🙂

Was danach kam, war ziemlich enttäuschend. 🙁 Da wir scheinbar zu spät waren, war das Rennen schon um und wir haben kaum Tiere gesehen. Nur die Ziegen und einige Rehe bzw. Hirsche bekamen wir zu Gesicht. Der Markt der zum Hunderennen gehörte war auch schon im Abbau. 🙁

Auf unserem Rundgang entdeckten wir allerdings den riesigen Kletterturm, der ziemlich beeindruckend aussah. 😮 Außerdem kamen wir an einem hölzernen Waldwichtel vorbei, der den Eingang zum Wichtelpfad bewachte. Er war jedoch sehr freundlich und ließ uns passieren. 😉

Was uns dann noch übrig blieb, war das Waldhaus zu besuchen. Dort gab es einen großen Shop und eine recht kleine Ausstellung über Waldtiere und den Wald im Allgemeinen. Begleitet wurde die Ausstellung von Trappi, dem Maskottchen des Erlebniswaldes. 🙂

Wir kauften uns im Shop noch einen Magneten und bevor wir uns auf den Heimweg machten pressten wir uns noch eine Souvenirmünze. 🙂

Souvenirmünze und Magnet

Auf den ersten Blick wirkte der Erlebniswald sehr schön und interessant. Leider scheinen wir den falschen Tag für unseren Besuch erwischt zu haben, was uns doch traurig stimmte. Auch war es recht schade, dass die Veranstaltung bereits um 14:00 Uhr zu Ende war, obwohl sie noch bis 16:00 gehen sollte. Alles in allem kein schöner Besuch. 🙁