Mai 13 2018

Mittag und Kuchen bei Café Demel

In der Nähe der Hofburg in Wien befindet sich eine Filiale des k. und k. Hofzuckerbäcker Demel. Wobei k. und k. übrigens für kaiserlich und königlich steht und auf die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn zurückgeht.

Das eigentliche Café befindet sich im ersten Stockwerk und ist über einen separaten Eingang mit Rollstuhl zugänglich. In der unteren Etage befindet sich ein kleiner Shop und ein Schaufenster in die Backstube, in der wohl soeben Blätterteig und Muttertagsgebäck zubereitet wurden.

Die Kellnerin führte uns zu einem freien Tisch und wir konnten bestellen. Ronnie entschied sich für einen Schinkenfleckerl mit Käse und eine Apfelschorle. Ich nahm einen Spinatstrudel und ein Himbeerwasser. Es dauerte eine Weile bis die Gerichte kamen, aber das Warten hat sich gelohnt. Der Spinatstrudel war zwar anders als gedacht, aber umso leckerer! Er bestand lediglich aus zwei hauchdünnen Schichten Blätterteig mit sehr viel Blattspinat und Pinienkernen dazwischen. Da wir anschließend noch hungrig waren, suchten wir uns am Tresen noch Kuchen aus. Ich bestellte mir ein Stück süßen Genuss – ein Traum aus Nougat. Ronnie entschied sich für ein Stück Himbeer-Joghurt-Torte.

Mai 13 2018

Besuch im Schmetterlingshaus

Das Schmetterlingshaus am Burggarten befindet sich in einem Flügel des Palmenhauses und beherbergt, natürlich, Schmetterlinge. 😉

Der Burggarten befindet sich hinter der Albertina und liegt somit im Zentrum Wiens und ist fußläufig bequem zu erreichen.

Der Eintrittspreis liegt bei 7€ und dann geht es hinein in die eher kleine, aber sehr warme und feuchte Halle. Zum Glück war es heute auch draußen sehr warm und so beschlug unsere Kamera nicht und wir konnten problemlos Fotos machen. 🙂 Die Schmetterlingshalle verfügt nur über schmale Pfade, die um einen Teich herum führen und so wurde es schnell eng, obwohl eher wenig Leute zu Besuch waren. Zusätzlich gab es Höhlengänge und auch einen Pfad nach oben, auf den wir uns aber nicht trauten. 😳

Insgesamt fanden wir die Halle sehr gepflegt. Die Pflanzen sahen ebenso wie die Schmetterlinge gepflegt aus und alles blühte hübsch. In ein paar Glaskästen hingen verpuppte Raupen, aus denen Falter schlüpften.

Mai 13 2018

Rundgang 1 durch Wien

Wie wir in separaten Beiträgen berichtet haben, waren wir an unserem ersten Tag in Wien im Mozart Haus, im Schmetterlingshaus, im Stadtpark zum Genussfestival und im Volksgarten.

Auf unserem Stadtrundgang, kamen wir aber auch an einigen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei, die wir euch kurz zeigen möchten. 🙂

Der Vermählungs- oder Hochzeitsbrunnen gilt als der schönste Brunnen Wiens.

In der Nähe des Brunnens befindet sich die Ankeruhr. Angeblich soll zu jeder vollen Stunde ein Lied aus der Uhr ertönen und um 12:00 Uhr ziehen alle Figuren zur Musik durch die Uhr. Das Uhrspiel um 12:00 Uhr fand heute auch tatsächlich statt und war hübsch anzusehen und anzuhören. 🙂

Nahe der Fußgängerzone im Stadtzentrum befindet sich der große Donnerbrunnen.

Mitten in der Fußgängerzone steht die Pestsäule.

die Pestsäule
die Pestsäule

Auf dem Weg vom Stadtpark zum Hotel kamen wir noch an der katholischen Jesuitenkirche vorbei.

katholische Jesuitenkirche
katholische Jesuitenkirche

Unweit unseres Hotels befindet sich die Griechenkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, die wirklich sehenswert ist.

Griechenkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit
Griechenkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit

Zusätzlich kamen wir noch an der Hofburg, am Stephansdom, an der Kirche St. Peter und an der Nationalbibliothek vorbei. Die Berichte und Fotos hierzu folgen später.

Mai 13 2018

Besuch im Mozart Haus

Unseren heutigen Stadtrundgang durch Wien begannen wir im Mozart Haus in der Domgasse 5, in der Nähe des Stephansdoms. Dort befindet sich die einzige erhaltene Stadtwohnung Mozarts.

Die Wohnung wurde als Museum umgebaut und beherbergt einige Stücke aus seinem Nachlass. Die Ausstellung führt über 3 Etagen durch Mozarts Leben. Hat man die Fahrt über das Hoppelpflaster geschafft, ist im Wohnhaus alles durch Fahrstühle zugänglich, ebenerdig und somit für Rollstuhlfahrer geeignet.

Jeden Sonntag um 11:00 Uhr kann an einer halbstündigen Führung durch das Museum teilgenommen werden. Hierfür ist kein Aufpreis erforderlich. Wir fanden den Eintrittspreis mit 11€ pro Panda jedoch auch schon ziemlich hoch. Man begann den Rundgang mit einem Audioguide im dritten Stockwerk. Dort erfuhr man einiges über Wien zu Mozarts Zeiten. Leider erfuhr man durch den Audioguide nichts über die ausgestellten Stücke und es wurde ewig über alles Mögliche erzählt und so wurde es doch etwas langweilig… Man stand vor einer Wand mit Bildern und Exponaten und konnte eigentlich nichts lesen oder angucken, weil man ja mit Zuhören beschäftigt war. So ging es relativ schleppend voran.

Ein Stockwerk tiefer befindet sich Mozarts musikalische Welt mit Ausstellungsstücken in Form von Kompositionen, Einladungen und Filminstallationen.

Im ersten Stock wurde es dann doch noch interessant, denn hier ging man durch die eigentliche Wohnung. In den Zimmern befanden sich Rekonstruktionen und Möbel aus dem Nachlass und allerlei Spekulationen, was wo in welchem Zimmer stand und wer wo wohnte. Fest stand jedenfalls, dass hier ständig ein reges Treiben herrschte.

Zusätzlich gibt es einen Museumsshop, in dem wir bei einer ziemlich wortkargen Verkäuferin, einen Mozartmagneten kauften, ein Café und einen Veranstaltungsraum.

Mozartmagnet
Mozartmagnet

Achja – Bilder gibt es leider nicht, denn das Fotografieren ist verboten und man darf auch keine Rucksäcke mit in die Wohnung nehmen… 🙁

Mozarthaus
Mozarthaus
Mai 12 2018

Stefflkirtag in Wien

Zur Zeit ist um den Stephansdom in Wien der Stefflkirtag. Es sind ringsum Holzbuden aufgebaut, in denen man regionale Spezialitäten  kaufen kann. Es gab auch ein Bühnenprogramm mit Musik und ein Karussel.

Wir kauften uns lediglich an einem Stand mit witzigen Tierzeichnungen eine Postkarte mit einem Fuchs und einen Magneten mit Pandamotiv. Der Künstler heißt Sergey Yakushev.

Mai 12 2018

Genussfestival im Stadtpark Teil 1

An unserem ersten Abend in Wien, besuchten wir das Genussfestival im Stadtpark. Wir brauchten zu Fuß etwa 10 Minuten dorthin. Der Stadtpark besteht aus vielen Grünflächen und einem Teich. Überall lagen Menschen auf den Wiesen, aßen, tranken und genossen das tolle Wetter.

An den Wegen waren überall Buden für das Festival aufgebaut. Ronnie holte sich am Festzelt mit Vorarlberger Spezialitäten von Nigls zunächst ein Schälchen Kasknöfle mit gerösteten Zwiebeln und ich trank eine erfrischende Holunderschorle. Danach holten wir uns vom Stand von Le Cook eine Kostprobe der Kartoffel Rolle, die es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt und recht lecker war. Ich entdeckte am Stand von Steirer Wild Leberkäsebrötchen und holte mir direkt eins. Anschließend gab es das angeblich beste Käsestangerl in Wien vom Bäcker Gragger & Cie und es schmeckte wirklich köstlich! Es war noch warm und ganz frisch. Bei Eis Greissler holten wir uns jeweils eine Kugel Eis. Ronnie entschied sich für schwarze Johannisbeere und Zotter-Schokolade und ich wählte Butterkeks. Uns schmeckte es gut, es war schön cremig. Nur habe ich nicht so viel von Butterkeks gemerkt, es schmeckte eher zitronig. Auf dem Rückweg holten wir uns bei LGV Frischgemüse kostenlose Kostproben von Tomaten und Gurken.

Mai 12 2018

Unser Aufenthalt im Hollmann Beletage

Damit ein Urlaub ein voller Erfolg wird, braucht man natürlich auch eine schöne Unterkunft. 🙂

Da wir dieses Mal nicht alleine unterwegs waren, verließen wir uns auf unsere Begleitung und hatten ebenfalls ein Zimmer im Hotel Hollman Beletage in Wien gebucht. Wir entschieden uns für die günstigste Zimmerkategorie Beletage M, obwohl auch die Preise ziemlich gehoben waren. Allerdings wurden wir nicht enttäuscht und bekamen einiges für unser Geld.

Dazu kam, dass das Hotel nur etwa fünf Gehminuten vom Stephansdom und dem eigentlichen Stadtzentrum entfernt liegt.

Unser Zimmer bestand lediglich aus einem Raum, indem ein Doppelbett stand und auf dessen Rückseite befand sich eine Art Tresen mit Schreibtisch, Stuhl und Waschbecken. Die Toilette war einzeln in einem kleinen abgetrennten Raum untergebracht, daneben befand sich die offene Dusche mit Glastüren und ein Kleiderschrank mit Tresorfach. Es verfügte außerdem über einen Zugang zum Balkon. Das Zimmer wurde natürlich jeden Tag gereinigt und wir stellten fest, dass die Reinigungskraft eine Pfandflasche sowie einen unserer Äpfel vom Genussfestival stibitzt hat. 😯 Es gab jeden Tag eine Orange, einen Apfel und eine Birne aufs Zimmer.

Die Rezeptionisten waren allesamt sehr freundlich und hilfsbereit. So kam einer kurz vor Dienstschluss noch unsere Überschwemmung beseitigen, uns wurde die Dusche erklärt und auch die eintägige Ameiseninvasion wurde sofort bekämpft.

Im Hotel gab es ein kleines Kino, eine Spielecke, einen Innenhof mit Garten, ein Wohnzimmer mit Internetrechner, einen Wellnessbereich mit Sauna, Dusche und Laufband sowie natürlich einen Speiseraum. Dort gab es von 07:00 – 11:30 Uhr Frühstück und von 14:00 – 17:00 Uhr einen Nachmittagsimbiss in Form von Leberkäse, Brötchen, Tee und Bier. Zudem hätte man für den Aufenthalt ein iPad erhalten können, worauf wir aber verzichteten.

Das Beste am Aufenthalt war aber eigentlich das Frühstück. Es war absolut fantastisch! Man bekam eine Karaffe stilles Wasser und Orangensaft, ein Kästchen mit fünf verschiedenen Brötchen und eine Auswahl an Käse, Gemüse, Wurst und Butter serviert. Zudem konnte man sich Heißgetränke bestellen und es gab eine überschaubare Karte mit Gerichten, die man sich bestellen konnte. So gab es Rührei, Omelett, Palatschinken, Orangentarte, Soufflé, Brownies, Apfelstrudel, Käsekrainer und noch ein paar andere Dinge. Außerdem gab es jeden Tag ein “Ei des Tages” sowie einen frischgemachten Saft. Nach der Bestellung wurde alles frisch zubereitet und der Chefkoch war wirklich die Seele des Hauses und immer herzlich und nah am Gast. Schade, dass er am Pfingstwochenende Urlaub hatte und wir uns nicht verabschieden konnten. Seine Vertreterin machte ihren Job ebenfalls gut, aber es dauerte schon länger. 😉 Natürlich gab es auch ein kaltes Buffet mit hausgemachten Marmeladen, Cornflakes und frischem Obst.

Die Aufmerksamkeit zeigte sich auch daran, dass sie extra für uns zwei Zweiertische zusammenstellten und frei hielten. So konnten wir jeden Morgen gemeinsam frühstücken.

Direkt am Hotel befindet sich der angeblich schönste Innenhof Wiens: Der Heiligenkreuzerhof, der wirklich hübsch anzusehen ist. 🙂

Mai 12 2018

Unser Flug mit Austrian Air

Nun stand unser erster Flug kurz bevor! Er sollte mit Austrain Air, einer Tochtergruppe von Lufthansa, von Berlin nach Wien gehen.

Wir fuhren mit dem Auto nach Berlin Tegel und parkten dort auf dem oberen Parkdeck, wo die Behindertenparkplätze sind. Inzwischen muss man dort die Hälfte der Parkgebühren bezahlen.

Da wir in Begleitung waren, schlenderten wir einfach hinterher und harrten der Dinge die da auf uns zu kommen sollten. 😉 Leider schien sich der Check-in diesmal verändert zu haben und so hatten wir unser Gepäck während der Wartezeit an den Hacken. Unser Schalter öffnete dann etwa anderthalb Stunden vor dem Abflug und es hatte sich bereits eine ziemliche Schlange gebildet. Da wir mit Rollstuhl unterwegs waren, wurden wir am Schalter der ersten Klasse eingecheckt und es ging doch noch relativ zügig. Den Rollstuhl konnten wir samt Zubehör bis zur Gangway behalten und erst dort kamen Hilfsleute und brachten einen Kabinenrollstuhl. Das Personal war überaus freundlich und hilfsbereit.

Unsere Sitzplätze befanden sich etwa in der Mitte des Flugzeugs an den Flügeln. Leider kam es dann zu Problemen, da der Rollstuhlakku bei uns im Handgepäck war… Der Pilot kannte sich damit nicht aus und erreichte niemanden der Ahnung hatte und so wurde der Akku in einem auslaufsicheren Gefäß in einen beheizten Teil des Frachtraums untergebracht, was letztendlich eine Stunde Verspätung für den gesamten Flug auslöste… Unsere Aufregung vor dem ersten Flug wurde dadurch nicht grade geringer und mir wurde dann auch noch ziemlich übel. 🙁

Der Rückflug ging zwar wenigstens planmäßig und mir war auch nicht mehr so übel, aber trotzdem gab es wieder Aufregung mit dem Akku… Beim Einchecken erfuhren wir, dass wir den Rollstuhl bereits jetzt als Großgepäck abgeben mussten. Also gingen wir zum Schalter und dort gab es dann eine riesige Diskussion wie und wo man denn den Akku verladen muss. Die Angestellte war zudem sehr unfreundlich und uneinsichtig und wollte nicht garantieren, dass der Akku in einem beheizten Teil untergebracht wird. Dies wäre aber notwendig, damit er nach dem Landen noch funktioniert. Es ging sogar so weit, dass sie auf eine Gepäckversicherung verwies… Zum Glück kamen dann doch noch zwei Angestellte, die verständnisvoller waren und dafür sorgten, dass der Akku beheizt verladen wurde. Wir checkten dann auch den Rollstuhl ein und bekamen den Kabinenrollstuhl. Wie uns der Servicemitarbeiter sagte, hätten wir darauf bestehen sollen unseren Rollstuhl bis zum Abflug zu behalten. Da das Flugzeug keine Gangway hatte, wurden wir mit einem Kleinbus zum Flugzeug gefahren und von dort per Lift zum Eingang gebracht. 😀

Der Flug dauerte insgesamt nur eine Stunde. Er war also so kurz, dass man nur ein Getränk und etwas zum Knabbern bekam und dann auch schon wieder landete. 😉 Den Rückflug konnten wir beide etwas mehr genießen und man war nur so weit oben, dass man immer noch Land sehen konnte.