Mai 19 2018

Essen im Motto am Fluss

Aus gegebenem Anlass hatte ich für heute Abend einen Tisch im Restaurant Motto am Fluss reserviert. Das Restaurant liegt über der Anlegestelle des DDSG Twin City Liners direkt am Schwedenplatz. Man hat aus der oberen Etage einen direkten Blick auf den Donaukanal. Über einen Fahrstuhl ist das Restaurant auch mit Rollstuhl zugänglich.

Zusätzlich habe ich für diesen besonderen Tag einen Blumenstrauß bestellt und das Restaurant hatte sehr schöne rosa Pfingstrosen besorgt. 🙂

Damit alle von uns bequem sitzen konnten, wurde uns extra noch ein Stuhl mit hoher Lehne gebracht. Die bunten Stühle und Bänke haben leider alle nur niedrige Lehnen, was wir vorher natürlich nicht wussten.

Wir wurden den ganzen Abend über sehr freundlich bedient und die nette Kellnerin machte sogar Fotos von uns, was wir sehr aufmerksam fanden.

Die Speisekarten sorgten bei uns dann allerdings für Verwirrung, denn es standen zum Teil verschiedene Gerichte darauf. 😯

Vorweg bekamen wir Wallnussbrot mit Butter. Das Brot wurde sogar nachgefüllt, als es leer war. Wie in Wien üblich muss man dafür pro person aber einen “Gedeckpreis” zahlen.

Ronnie bestellte sich das Hüfsteak vom Bio-Weiderind mit hausgemachten Wedges und zweierlei Saucen. Ich entschied mich für eine wienerische Spezialität und bestellte mir Rosa Kalbstafelspitz mit einer Zucchinivariation, Pistazien und zweierlei Quinoa. Es schmeckte einfach nur fantastisch! Das Fleisch war unglaublich zart und saftig und man ließ sich das Essen auf der Zunge zergehen. Für die hohen Preise, hatten wir uns allerdings auch eine derartige Qualität erhofft. Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen noch einen Nachtisch zu bestellen. Ronnie bekam warme Erdbeeren mit Mascarpone und Vanille überbacken und dazu geröstete Kürbiskerne. Ich entschied mich für das zweierlei Schokomousse. Auch der Nachtisch schmeckte himmlisch. 🙂

 

Mai 19 2018

Kuchen bei K. U. K. Hofzuckerbäcker L. Heiner

Da wir heute Abend noch groß essen gehen wollten, gab es ausnahmsweise nur Kuchen zum Mittag. 😉

Mitten in der Fußgängerzone befindet sich ein Café von K. U. K. Hofzuckerbäcker L. Heiner. Wir gingen in die obere Etage und durften uns in dem relativ leeren Café selbst an einem Tisch Platz nehmen. An der Theke standen allerlei köstliche Torten zur Auswahl und nach nur wenigen Augenblicken wurden wir bereits von der sehr freundlichen Kellnerin bedient. Ronnie bestellte sich ein Stück Zitronenschaumtorte mit einem Zitronensoda. Ich probierte ein Stück der Esterházy-Torte sowie einen frisch gepressten Karotten-Apfel-Orangen-Saft. Die aufmerksame Kellnerin hatte die Tablette auf dem Tisch bemerkt und brachte mir gratis noch ein Gläschen Wasser, was ich wirklich nett fand. 🙂 Zudem sah der Kuchen nicht nur lecker aus, sondern schmeckte auch so! Glücklicherweise blieb die Kellnerin so aufmerksam und wir brauchten ausnahmsweise mal nicht ewig auf die Rechnung warten. 😉

Mai 17 2018

Konzert in der Karlskirche

Wir hatten uns bereits vor einer ganzen Weile über eventim Tickets für das heutige Konzert gekauft. Laut Ticketinfo musste man dieses noch an der Kasse gegen gültige Sitzplatzkarten eintauschen.

Leider konnte uns einen Tag vorher niemand eine Auskunft dazu geben und durch unseren Ausflug nach Bratislava waren wir bereits ziemlich spät dran. So bekamen wir dann nicht wie erhofft Plätze möglichst weit vorne, sondern in der siebten Reihe. Wir konnten trotzdem sehr gut sehen. 🙂

Natürlich kam man dann auch kostenlos in die Kirche, aber es war fast alles abgesperrt und in den Fahrstuhl durfte man auch nicht mehr. Die Kirche wurde erst vor Kurzem restauriert und da die Anwohner so gerne ihre hübschen Deckenfresken angucken, blieb der etwas provisorische Handwerkerlift in der Kirche.

Die Karlskirche macht wirklich etwas her und ist sehr beeindruckend.

Im Eingangsbereich der Kirche befindet sich ein Prägeautomat für Souvenirmünzen.

Nebenher stimmten die Musiker ihre Instrumente und wir kauften uns ein kleines Programmheft als Begleitung für das Konzert. Dann war es auch endlich soweit.

In etwa anderthalb Stunden spielte uns das Orchester 1756 auf historischen Instrumenten durch die 4 Jahreszeiten von Antonio Vivaldi. Das kleine Orchester bestand aus einem Vorgeiger, 4 weiteren Geigern, einem Cellist, einem Kontrabassist und einem Cembalospieler.

Zunächst fanden wir das Konzert ein wenig schleppend. Mir fiel es schwer die mir wohlbekannten Stücke überhaupt zu erkennen und die Künstler legten Kunstpausen zum Umblättern der Noten ein, was irgendwie unglücklich war… Als dann jedoch der Vorgeiger in die Mitte trat und dort ohne Noten spielte, war plötzlich viel mehr Leben in der Musik. Es wurde flüssig gespielt und die Stücke klangen toll. Da der Geiger Dimitris Karakantas auch einige Soloeinlagen hatte, fanden wir es amüsant, dabei die anderen Spieler zu beobachten. Vor allem der Cellist schien manchmal etwas genervt und fragte sich wohl, wann er wieder mitspielen darf. 😀

Orchester 1756
Orchester 1756
Mai 17 2018

Fahrt mit dem Twin City Liner

Heute fuhren wir mit dem Katamaran der DDSG Twin City Liner von Wien nach Bratislava.

Die Tickets hierfür hatten wir uns zwei Tage vorher am Schwedenplatz gekauft. Es waren auch schon fast alle fahrten ausverkauft und so mussten wir bereits um 08:30 Uhr abfahren. 😯 Wir hatten uns auf der Hinfahrt für Fensterplätze entschieden und auf der Rückfahrt waren nur noch Plätze in der ersten Klasse frei. Preislich liegen die Tickets für eine Fahrt bei etwa 30€. Die erste Klasse unterscheidet sich von den restlichen Plätzen lediglich dadurch, dass sie sich in den ersten drei Reihen vor dem Panoramafenster des Schiffs befindet.

Die Hinfahrt dauerte etwa eine Stunde. Da man zurück nach Wien gegen die Strömung fuhr, dauerte die Rückfahrt eine halbe Stunde länger.

An Bord gab es einen kleinen Imbissstand, eine Toilette und während der Fahrt auf der Donau konnte man auch auf das Außendeck gehen.

Auf der ruhigen Schiffahrt kam man an den Fischerhütten vorbei und am “Grenzfelsen” zwischen Österreich und der Slowakei, auf dem die Burgruine Devín steht.

Als wir zur Rückfahrt an Bord gingen, waren unsere Plätze doch glatt besetzt und die Crew musste sich einschalten, damit jeder seine rechtmäßigen Sitzplätze einnahm.

Mai 16 2018

Essen im Restaurant ef16

Heute Abend aßen wir im Restaurant ef16. Es liegt nur ein paar Seitenstraßen von unserem Hotel Hollmann Beletage entfernt und uns somit durch Erzählungen und Fotos bereits bekannt. 😉

Das Restaurant liegt sehr versteckt auf einem kleinen Innenhof mit Terrasse, der wirklich sehr romantisch aussieht. Leider war es uns heute doch etwas zu frisch und wir saßen daher im ebenso gemütlichen Inneren. Was mir nicht ganz so gefiel war die sehr gedimmte Beleuchtung, die fast nur von Kerzen ausging.

Die Bedienung war überaus freundlich und zuvorkommend. Wir bekamen zunächst etwas Brot mit Trüffel-Frischkäse und Zitronenbutter. Ronnie fand den Frischkäse sehr lecker und ich war eher für die Butter. 😀

Unser Essen kam dann auch sehr zügig. Ronnie hatte sich den Maibock mit Kartoffelnockerl bestellt sowie eine Birnenschorle. Ich entschied mich für das mit Spinat und Ricotta gefüllte Maishuhn mit Polenta und ein Soda Himbeer. Das Essen schmeckte einfach köstlich!

Da es so lecker war und die Portionen nicht übermäßig groß, bestellten wir auch noch ein Dessert. Da uns die Auswahl schwerfiel, teilten wir uns den Nachtisch. So bekamen wir das Schokosoufflé mit Vanilleeis und die Erdbeertopfenknödel mit Waldbeergrütze. Das Soufflé war beinahe schon ein klein wenig zu durch gebacken, aber trotzdem sehr lecker und die Erdbeeren in den Topfenknödeln hätten wohl lieber noch etwas länger reifen sollen. 😯

Mai 16 2018

Rundgang 3 durch Wien

Während unserer heutigen Fahrt durch Wien kamen wir wieder an vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei, die wir hier daher nur kurz vorstellen möchten.

Das Heeresgeschichtliche Museum oder auch Arsenal genannt, sah von außen sehr hübsch aus.

Arsenal
Arsenal

Das imposante Maria-Thersien-Denkmal steht auf dem gleichnamigen Platz zwischen den damaligen Hofmuseen.

Maria-Theresien-Denkmal
Maria-Theresien-Denkmal

Eigentlich hatten wir vor, dem Donauturm einen Besuch abzustatten, doch leider war er ausgerechnet in diesem Monat geschlossen. Daher betrachteten wir lediglich die Skyline mit dem DC Tower vom Ufer der Donau aus.

Skyline
Skyline

In der Nähe des Praters befindet sich auf einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Praterstern. Auf ihm steht das Tegetthoff-Denkmal, das vor Kurzem erst restauriert wurde.

Tegetthoff-Denkmal
Tegetthoff-Denkmal

Nicht weit von der Oper entfernt, entdeckten wir ein paar “Walk of Fame” – Sterne. Angeblich gab es davon mal eine ganze Menge in ganz Wien. Doch leider war das Interesse so gering, dass die meisten von ihnen entfernt wurden. Man kann sie heute in einem Museum am Prater angucken.

Zuletzt kamen wir an der Sternwarte Urania am Donaukanal vorbei.

Urania
Urania
Mai 16 2018

Kuchen im Café Sacher

Zu Ostern hatten wir Gutscheine für die Sacher Jause bekommen und diese wollten wir nun heute einlösen. 🙂

Wir gingen daher in das neueste der Sacher-Cafés, die Sacher Eck. Das Café erstreckt sich über zwei Etagen und eine kleine Terrasse. Wir wurden von der Kellnerin nach oben geschickt und bekamen dort einen Tisch am Fenster zugewiesen. Man sitzt sehr gemütlich auf roten Polstersofas, die eine hübsche Fensternische auskleiden. Die Einrichtung sieht sehr edel aus.

Wir mussten lange warten bis ein Kellner uns bediente. Er war aber sehr feundlich.

Für unsere Gutscheine bekamen wir jeweils ein Stück Sachertorte und ein Heißgetränk. Ronnie entschied sich für eine Schokolade und ich wählte einen Grüntee.

Der Kuchen schmeckte zwar lecker, aber ohne Gutschein hätten wir wohl verzichtet. 7€ für ein Stück Torte fanden wir schon ziemlich viel. 😯

Da die Gutscheine eigentlich nur ein Pilotprojekt für Sacher Salzburg sind, kam dann noch der Geschäftsführer zu uns um das anscheinende Problem mit uns zu klären. Wir hatten uns aber rückversichert und so wurden unsere Gutscheine anerkannt.

In der unteren Etage befand sich ein Shop mit Souvenirs und wir kauften dort einen niedlichen Teddy-Magneten. 🙂

Sacher Teddy
Sacher Teddy
Mai 16 2018

Besuch der Franz-von-Assisi-Kirche

Auf unserer heutigen Rundfahrt mit dem Big Bus durch Wien, kamen wir an der Franz-von-Assisi-Kirche vorbei und entschieden spontan, dass wir sie besichtigen. So stiegen wir also am Donauufer aus und gingen ein paar Meter bis zur Kirche.

Die Kirche ist von außen durch die vielen Türmchen sehr beeindruckend und sieht anders aus als alle anderen Kirchen. Außen befindet sich ein Relief, das die Krönung von Kaiserin Elisabeth zeigt. Ansonsten ist die Umgebung der Kirche eher etwas trübselig – hier möchten wir im Dunkeln nicht zugegen sein. 😯

Das Kirchschiff war eher neutral und schmucklos, aber trotzdem hübsch. Am Querhaus der Kapelle befindet sich zudem die Elisabethkapelle. Dieser Raum wurde zu Ehren von Sisi nach ihrer Ermordung gebaut. Er wurde komplett durch Spenden finanziert und da diese wesentlich höher ausfielen als gedacht, wurde sie mit goldenen Mosaiken und Marmor ausgekleidet. Die Kapelle ist sehr beeindruckend und erstrahlt vor Glanz.

Mai 16 2018

Hundertwasser in Wien

Wie allgemein bekannt sein dürfte, ist Friedensreich Hundertwasser ein österreichischer Künstler, Architekt und Umweltschützer. Jeder kennt vermutlich seine entworfenen Gebäude, die vorrangig in Österreich und Deutschland entstanden. Alle sind farbenfroh, innen und außen wachsen überall Pflanzen, es gibt keine graden Wände oder Ecken und in jedem Gebäude gibt es ein Wasserspiel.

Natürlich sind auch in Wien einige Sehenswürdigkeiten entstanden.Zunächst nutzten wir noch unsere Fahrkarte für die U-Bahn und führen mit ihr zur Müllverbrennungsanlage Spittelau. Der Turm mit der goldenen Kugel ist von vielen Punkten in Wien zu sehen. Die Umgebung der Anlage ist eher trist und etwas dreckig, aber man sollte sie trotzdem besuchen. Das Gebäude ist eher in dunklen Tönen wie blau, schwarz und grau gehalten, aber trotzdem verspielt und schön anzusehen. Sehenswert ist aber vor allem der bereits erwähnte hohe Schornstein. Wie wir leider zu spät herausfanden, kann man durch das Gebäude auch 90minütige Führungen machen.

Anschließend fuhren wir auf der neuen Hundertwassertour des Big Bus zum Hundertwasser Village, das unweit des Donaukanals liegt. Dort befindet sich ein großer Komplex aus Hundertwassergebäuden. Von außen wirkte es eher schlicht und neutral, doch innen gab es einiges zu sehen. 😮 Der eine Bereich ist öffentlich zugänglich. Es handelt sich im Prinzip um eine Passage mit Souvenirläden, einer Bar, einem Café, Toiletten und einer Gallerie. Gegenüber steht ein mehrstöckiges und langes Wohnhaus. Alles ist sehr farbenfroh, auf dem Bartresen fließt Wasser entlang, vor den Toiletten befindet sich ein Brunnen mit Wasserfall, Das Wohnhaus ist mit verschnörkelten Balkonen verziert und Teile des Hauses stehen auf bunten Säulen. Typisch Hundertwasser eben und wirklich sehenswert. In einem der Souvenirläden gibt es gar einen Null-Euro-Schein und es gibt einen Prägeautomaten für Souvenirmünzen, der allerdings bei unserem Besuch defekt war. 🙁

Nicht weit davon entfernt, am Ufer des Donaukanals befindet sich der Pavillon beim DDSG Ponton. Diesen kann man natürlich einfach so besichtigen. 😉

Mai 16 2018

Fahrt mit dem Wiener Riesenrad

Heute machten wir uns zeitig auf den Weg zur U-Bahn um zum Prater zu fahren. Der Prater ist ein großer Vergnügungspark. Man kann einfach durch den Park gehen ohne Eintritt zu bezahlen und die Aktivitäten, die man machen möchte, zahlt man dann extra.

Wir wollten eigentlich nur mit dem Wiener Riesenrad fahren und so gingen wir direkt dort hin. Da wir so früh dran waren, kamen wir ohne Wartezeit hinein. Zudem hatten wir uns im Tiergarten Schönbrunn ein Kombiticket für das Riesenrad gekauft und sparten so etwas Geld. 🙂

Bevor man nun wirklich in eine Gondel einstieg, kam man in ein kleines Museum. Dort stehen nachgebaute Gondelwagen aus Holz und jeder beherbergte Miniaturen von besonderen Ereignissen um den Prater.

Anschließend kam man zum Fotopunkt und es wurden im Schnelldurchlauf drei Fotos geschossen. Leider ging es so schnell, dass wir damit unzufrieden waren…

Dann war es auch schon so weit und wir durften einsteigen. Die Gondeln sind im Prinzip Container und es passen etwa 15-20 Leute in eine hinein. Die Rundfahrt dauerte etwa eine Viertelstunde. Bei uns eher etwas länger, da die Mitarbeiter Tische und Stühle umräumten. Man kann nämlich eine Gondel für ein Candle Light Dinner buchen und es gibt gar einen glitzernden Cocktailwaggon.

Von oben hatte man eine wirklich schöne Aussicht und man sah etwa den Stephansdom, den Wienerwald, den Prater und die Müllverbrennungsanlage von Hundertwasser. Wenn das Riesenrad anhielt, schaukelten die Waggons ganz leicht, aber ansonsten war die Fahrt sehr ruhig und angnenehm. 🙂

Als Andenken prägten wir uns im Eingangsbereich des Praters eine Souvenirmünze. Im Shop des Riesenrads gab es zudem noch eine Collector Medaille und natürlich auch einen Magneten. 🙂

Souvenirmünzen und Magnet
Souvenirmünzen und Magnet