September 4 2020

Auf den Spuren der Tradition – Pandas in Seiffen

Da wir auf unserer Reise nah am Erzgebirge vorbeikamen, mussten wir unbedingt einen Besuch im Spielzeugdorf Seiffen machen! Deshalb machten wir uns heute auf den Weg dorthin. ­čÖé

Nachdem wir unser Gef├Ąhrt auf dem Parkplatz abgestellt hatten, gingen wir als Erstes in das erzgebirgische Spielzeugmuseum. Der Preis pro Panda f├╝r den Eintritt betr├Ągt 7ÔéČ. Wir bezahlten und starteten unseren Rundgang. Zu Beginn kamen wir am Nachbau einer alten Drechselstube vorbei, original mit alter Drechselbank und altem Kronleuchter.

Drechselstube
Drechselstube

Danach kamen wir zu einem winterlichen Modeldorf aus Feinpapier. Sehr sch├Ân fanden wir die Kirche, die der originalen aus Seiffen nachempfunden ist. Das ist ├╝brigens auch genau die Kirche, die es ├╝berall als Dekoobjekt zu kaufen gibt. ­čś│

Winterdorf
Winterdorf

Danach ging es wirklich ums Spielzeug. Da dieses fr├╝her auch in Massen hergestellt werden musste, da Einzelanfertigung vieler gleicher Teile zu zeitaufw├Ąndig waren, entwickelte man das Reifendrehen. Mit diesem Verfahren konnten aus einem Holzreifen viele identische Figuren hergestellt werden. Auch hier gab es wieder den Nachbau einer entsprechenden Drehereiwerkstatt zu sehen. ­čÖé

Nat├╝rlich wurden im Erzgebirge aber nicht nur Spielwaren hergestellt. Es gibt auch zahlreiche Kronleuchter und Weihnachtspyramiden in allen m├Âglichen Gr├Â├čen aus Holz.:eek: Wir waren sehr beeindruckt davon, wie filigran und detailreich diese teilweise waren.

Sehr beeindruckend waren auch die Schachtelspiele bzw. die Schachtelszenen. Dabei sind die Spiele sch├Ân klein und handlich, damit man sie ├╝berall mit hinnehmen kann. Bei den Schachtelszenen war es noch viel eindrucksvoller! Denn hier wurden bekannte Szenen aus M├Ąrchen und ├Ąhnlichem als kleines 3D-Bild in eine Streichholzschachtel gearbeiet! ­čś» So hatte man seine Lieblingsszene immer in der Hosentasche. Dabei konnten wir uns ohne Probleme vorstellen, das dabei unglaubliches Fingerspitzengef├╝hl erforderlich ist! Die neueren Schachtelszenen waren zwar gr├Â├čer, aber daf├╝r beweglich. Beim Aufziehen der Schachtel erscheint z.B. der Br├Ąutigam und schaut nach seiner Braut. ­čÖé

Zu guter Letzt gab es noch eine Sonderausstellung zum Bergbau im Erzgebirge. Dazu waren verschiedenste alte Spielfiguren, Schwippb├Âgen und Dioramen ausgestellt, die verschiedenste Bergbauszenen darstellten. Alles nat├╝rlich aus Holz und im Erzgebirge handgearbeitet. ­čÖé

Bergbau Schwippbogen
Bergbau Schwippbogen

Wir waren von dem Spielzeugmuseum sehr begeistert! Und obwohl in Seiffen ziemlich viel los war und das unter den aktuellen Umst├Ąnden nicht wirklich verlockend ist, verlief sich der Besuchsverkehr im Museum ganz gut. So konnte man doch in Ruhe vor den Vitrinen stehen bleiben und die wundervolle Handarbeit bestaunen.

Wer ins Erzgebirge kommt, sollte hier unbedingt reingucken! ­čÖé

September 3 2020

Mit den Pandas im Schrebergarten – Kleing├Ąrtnermuseum Leipzig

Auf unserem heutigen Ausflug nach Leipzig steuerten wir ein (vielleicht) etwas ungew├Âhnliches Ausflugsziel an: das deutsche Kleing├Ąrtnermuseum.

Wir waren bei unseren Shoppingtouren auf Flyer gesto├čen und wollten uns das nun mal aus der N├Ąhe anschauen. ­čÖé

Das Museum befindet sich im Vereinshaus des ersten Schrebervereins und liegt in der beschaulichen, vom Gro├čstadttrubel abgeschirmten, Kleingartenanlage “Dr. Schreber”.

Wie wir feststellten, waren wir momentan die einzigen Besucher und der Eintritt war mit 4ÔéČ auch recht g├╝nstig. Zun├Ąchst sahen wir uns in den Museumsr├Ąumen um. Es gab einige ausgestellte Vereinsfahnen, Gartenutensilien, Spielger├Ąte und rekonstruierte Einrichtungen der Gartenlauben. Zu allen Exponaten gab es geschichtliche Hintergr├╝nde und Erkl├Ąrungen. Sie waren interessant, aber nicht zu ├╝berladen – genau die richtige Mischung. ­čÖé Das Museum erstreckt sich ├╝ber zwei Etagen ist aber dennoch recht ├╝bersichtlich, sodass wir z├╝gig durch waren. Interessiert h├Ątte uns der “Gartensimulator”, aber aufgrund der Coronaauflagen, war er leider nicht benutzbar. ­čÖü

Anschlie├čend lockten uns die Sonnenstrahlen hinaus in die Kleingartenanlage, denn hier gab es drei Museumsparzellen zu entdecken. Zuerst kamen wir zum Laubengarten, der vier verschiedene Gartenlaubentypen beherbergt und in die man dann auch einen Blick werfen kann. Die Lauben wurden aus verschiedenen St├Ądten Ostdeutschlands extra dorthin versetzt. Es ist also eine Art Mini-Freilichtmuseum. ­čś│

der Laubengarten
der Laubengarten

Anschlie├čend kamen wir zum VKSK-Garten. (VKSK steht f├╝r Verband der Kleing├Ąrtner, Siedler und Kleintierz├╝chter.) Hier konnte man eine typische Nutzung einer Parzelle in der Zeit der DDR um 1980 entdecken. Die Laube war recht gro├čz├╝gig angelegt, es gab eine Terrasse, eine gro├če Gr├╝nfl├Ąche mit Hollywood-Schaukel, allerlei Blumenbeete, aber auch angebautes Obst- und Gem├╝se.

Zum Schluss ging es dann noch in den Museumsgarten, der eine Nutzung um 1900 veranschaulicht. Die Laube ist sehr klein und pragmatisch gehalten und auch der Garten ist ├╝bersichtlich und leicht zu pflegen. Es verl├Ąuft ein grader Weg zur Laube. Rechts und links befinden sich Obstb├Ąume, ein paar Kr├Ąuter und Blumen und die restliche Fl├Ąche wurde mit Gem├╝se bewirtschaftet.

Museumsgarten
Museumsgarten

Insgesamt hat uns der Ausflug ins Kleing├Ąrtnermuseum sehr gefallen. Vor allem die Schauparzellen waren sehr eindrucksvoll und man war quasi mitten im Geschehen und konnte sich ein eigenes Bild vom damaligen Garten machen. Wir k├Ânnen deshalb nur empfehlen, dem Museum mal einen Besuch abzustatten. ­čÖé

August 31 2020

Pandas zu Besuch am V├Âlkerschlachtdenkmal

Genauso wie ein Besuch in Auerbachs Keller, geh├Ârt auch ein Besuch des V├Âlkerschlachtdenkmals zu den obligatorischen Besucherzielen Leipzigs.

Obwohl es bei unserer Ankunft bereits tr├Âpfelte, wollten wir dem imposanten Denkmal trotzdem einen Besuch abstatten.

das V├Âlkerschlachtdenkmal
das V├Âlkerschlachtdenkmal

Wir gingen zun├Ąchst ins Museum, um dort unsere Eintrittskarten zu kaufen. Da wir bis zur Schlie├čung nicht mehr so viel Zeit hatten, gingen wir zun├Ąchst Richtung Ruhmeshalle und da wir auf eine Regenpause hofften, guckten wir uns erstmal drinnen um. Obwohl man es bereits von au├čen erahnen konnte, waren wir ├╝berw├Ąltigt von der Gr├Â├če dieses Bauwerks. ­čś» Leider hielten wir es drinnen nicht sehr lange aus, da die Hitze der letzten Tage ihre Spuren hinterlassen hatte. Also machten wir uns allm├Ąhlich an den Aufstieg zur Aussichtsplattform. In der Ruhmeshalle gibt es allerdings noch eine Zwischenetage (die S├Ąngergalerie), von der man einen Blick hinunter werfen kann.

Dann geht es weiter hinauf zum Au├čenrundgang. Gl├╝cklicherweise hatte der Regen etwas nachgelassen und man hatte einen ganz guten Blick auf Leipzig und die n├Ąhere Umgebung. ­čÖé Ronnie wehte allerdings ein zu starkes L├╝ftchen, weshalb wir uns schnell wieder an den Abstieg machten. Aufgrund der Corona-Pandemie war die obere Plattform n├Ąmlich leider geschlossen. ­čÖü

Blick von oben
Blick von oben

Bevor wir uns auf den R├╝ckweg machten, statten wir noch dem kleinen Museum einen Besuch ab. Zu bestaunen gab es vor allem Uniformen, Abzeichen, Waffen und Nachbildungen der V├Âlkerschlacht um Leipzig.

Wer zu Besuch in Leipzig ist, sollte dem V├Âlkerschlachtdenkmal unbedingt einen Besuch abstatten. Es ist absolut kolossal und einfach ├╝berw├Ątigend. Der Ausblick von der oberen Plattform bei gutem Wetter muss fantastisch sein, vielleicht erleben wir das auch nochmal. ­čÖé

Mai 22 2020

Kleine B├Ąrchen ganz gro├č – zu Besuch im Miniatur Wunderland Hamburg

Nachdem wir uns in der Nord Coast Coffee Roastery gest├Ąrkt hatten, machten wir uns auf um unseren Eintrittstermin im Miniatur Wunderland wahrzunehmen. Dazu mussten wir zum Gl├╝ck nicht weit laufen, denn das Miniatur Wunderland befindet sich ebenfalls in der Speicherstadt.

Am Eingang mussten wir aufgrund des hohen Andrangs etwa 15 Minuten warten. ­čś» Das Wunderland hatte erst in dieser Woche wieder neu ge├Âffnet und war entsprechend mit Schutzma├čnahmen gespickt. So zog sich eine “Einbahnstra├če” durch das gesamte Areal. Zwischendrin wurden Bereiche rot markiert, die nur von einem Haushalt gleichzeitig betreten werden durften, in den gelb markierten Bereichen durften keine “├ťberholman├Âver” durchgef├╝hrt werden. Zudem sollten eigentlich die gew├╝nschten 1,5 Meter Abstand gehalten werden. Jedoch hatten wir das starke Gef├╝hl, dass sich niemand an diese Regeln halten wollte. ­čÖü

Unser Rundgang begann in Amerika, ging von dort ├╝ber Skandinavien, Hamburg, Mitteldeutschland, Knuffingen, den Knuffingen Airport, ├ľsterreich und die ├╝ber zwei Stockwerke reichende Schweiz. Im zweiten Stockwerk ging es dann weiter mit Italien. Zuletzt konnte man noch die im Bau befindlichen Gebiete Provence, Monaco und die Kirmes begutachten.

 

Neben bekannten Sehensw├╝rdigkeiten waren in jedem Gebiet auch bekannte Legenden und Mythen zu sehen. In Amerika gab es zum Beispiel eine Alien Landung oder Atlantis in Skandinavien.

F├╝r unseren Rundgang ben├Âtigten wir fast drei Stunden. ­čś« Was teilweise daran lag, dass man nicht ├╝berholen durfte bzw. konnte, denn wir sollten ja die Wunderland Stra├čen Verkehrsordnung beachten! Zudem wurde es unter dem Mund-Nasenschutz immer w├Ąrmer und feuchter, sodass wir froh waren, als wir ihn endlich abnehmen durften. Als wir schlie├člich durch den Shop liefen, knurrten uns ziemlich die B├Ąuchlein. Zum Gl├╝ck gab es im Imbiss noch eine leckere Currywurst mit Pommes, die wir gen├╝sslich verzehrten. ­čśŤ

Currywurst mit Pommes
Currywurst mit Pommes

Alles in allem war es ein sehr sch├Âner Ausflug, jedoch wollen wir nicht wissen was an einem normalen Tag los ist. ­čś» Trotzdem m├Âchten wir gerne noch einmal wiederkommen, denn wir entdeckten leider zu sp├Ąt, dass es ein Buchstabenr├Ątsel gibt, das ├╝ber das ganze Wunderland verstreut ist. Zudem sind wir gespannt, wie die abgeschlossenen Baustellen aussehen werden. ­čśë

August 5 2019

Pandas im Wattenmeer – Besuch in T├Ânning

Leider war f├╝r heute kein sch├Ânes Urlaubswetter angesagt und wir brauchten einen Alternativplan. Als gut ausgestattetes Reiseb├Ąrchen hat man aber immer mehrere Ausweichm├Âglichkeiten und so f├╝hrte unser Weg heute nach T├Ânning.

Dort besuchten wir zun├Ąchst das Multimar Wattforum, denn zum Gl├╝ck werden hier nur die “Einheimischen” nass. ­čśë

Multimar Wattforum

Das Wattforum ist ein Aquarium, wo man alles ├╝ber die Bewohner des Wattenmeers und der Nordsee erfahren kann. Also waren hier vor allem Familien mit ihren Spr├Âsslingen unterwegs. Das wird f├╝r uns schonmal etwas anstrengender… ­čś» Das Aquarium erstreckt sich ├╝ber drei Etagen, wobei es im Obergeschoss nur den Souvenirshop und das Restaurant gibt. Im Keller befindet sich eine separate Walausstellung, die ├╝ber die verschiedenen Walarten informiert und auch ├╝ber den Walfang berichtet. Eindrucksvoll sind die lebensgro├čen, aufgeh├Ąngten Exponate. Das Erdgeschoss beherbergt demnach den gr├Â├čten Teil der Ausstellung. Hier befinden sich einige kleine Aquarien mit Infotafeln zu den jeweiligen Bewohnern, es gibt aber auch offene Aquarien. In einem kann man selbst Wellengang erzeugen und eines zeigt das Leben im Wandel der Gezeiten. In den offenen Aquarien findet zudem t├Ąglich eine Schauf├╝tterung statt. Das haben wir uns nat├╝rlich nicht entgehen lassen. ­čÖé Beeindruckend war vor allem das gro├če Aquarium.

Nach etwa zwei Stunden hatten wir alles gesehen und bestellten uns etwas zu Essen im Restaurant. Es ist dort Selbstbedienung, aber das Essen wird zum vorher ausgew├Ąhlten Tisch gebracht. Dies stellte uns und das Servicepersonal allerdings vor eine ziemliche Herausforderung, da wir von verschiedenen Tischen sprachen. ­čś│ Unser Essen erreichte uns dann doch noch und wir waren zufrieden. Ronnie hatte sich eine Riesen-Currywurst mit Pommes bestellt und ich bekam Nordsee-Schollenfilets in Eih├╝lle mit Salat und Pommes. Die Portion war riesig, aber ich schaffte es zum Gl├╝ck. ­čśë Da Ronnie vom Kuchen so angelacht wurde, bestellte er sich direkt noch ein St├╝ck Mandarinen-Quark-Torte. Auch das schmeckt ihm. ­čÖé

Nach dieser St├Ąrkung, warfen wir noch einen kurzen Blick auf den Spielplatz und holten uns noch eine Souvenirm├╝nze.

Anschlie├čend machten wir uns auf den Weg in den Ort. Wir parkten direkt am kleinen Hafen und konnten hier gleich die erste Sehensw├╝rdigkeit (leider nur von au├čen) betrachten: das alte Packhaus. F├╝r bestimmte Veranstaltungen ist das historische Geb├Ąude noch ├Âffentlich zug├Ąnglich.

altes Packhaus mit Hafen

Nach einem kurzen Fu├čmarsch erreichten wir den Stadtkern. Unser Weg f├╝hrte uns zu der wirklich sehr sehenswerten Kirche St. Laurentius am Markplatz. Die Besonderheit der Kirche ist wohl der sogenannte “Lettner”. Eine Art Trennwand aus Holz, die den Altarraum vom Gemeinderaum abtrennt. So war auch f├╝r uns nicht der komplette Altar zu sehen. Wir waren jedoch vom vielen Holz mit Schnitzereien und Goldverzeierungen sehr ├╝berw├Ąltigt. ­čś»

Nur ein paar H├Ąuser von der Kirche entfernt, lachte uns ein kleines und scheinbar neues Caf├ę namens “Tortenzauber” an. Die Torten werden wohl von der Inhaberin selbstgebacken. Ihre Familie war irgendwie jedoch der einzige Besuch im Caf├ę und es roch innen etwas seltsam. Wir hatten aber doch noch ganz gutes Wetter bekommen und konnten drau├čen Platz nehmen. ­čÖé Ronnie w├Ąhlte ein St├╝ck Zitronen-Joghurt-Sahne-Torte und ich nahm Heidelbeer-Sahne-Torte. Der Kuchen sah lecker aus, die St├╝ckchen waren leider etwas schmal und sie schmeckten ein wenig nach dem Geruch im Inneren des Caf├ęs. ­čś│

Bevor es nun nach Hause ging, machten wir noch einen Abstecher zum Eidersperrwerk.

Obwohl T├Ânning ein recht kleines ├ľrtchen ist, hat es einiges zu bieten und einen gewissen Charme. ­čÖé

Juli 29 2019

Zu Besuch beim Adel – Pandas am Schloss Gl├╝cksburg

Heute wollten wir die sch├Âne Stadt Flensburg besuchen. Auf dem Weg dorthin sollten wir am Schloss Gl├╝cksburg vorbeikommen. Da konnten wir es uns nat├╝rlich nicht nehmen lassen, einen Abstecher dorthin zu machen. ­čÖé

Zuerst kamen wir in einen Innenhof. Dort suchten wir vergeblich nach einer Kasse. Nach kurzer Sucherei fanden wir jedoch in einer Ecke einen Ticket- und auch einen Souvenirm├╝nzautomaten. Dort besorgten wir uns nach einer kurzen Versuchsphase zwei Tickets und eine Souvenirm├╝nze.

Danach ging es endlich ins Schloss! ­čÖé Im Eingangsbereich wurden wir von einem freundlichen Mitarbeiter gebeten, Pf├Âtchen├╝berzieher in Form von Pantoffeln zu tragen. Danach gingen (und schlitterten ­čśÇ ) wir dem Rundgang folgend durch das Geb├Ąude. Dieser schl├Ąngelt sich ├╝ber vier Etagen und durch den Keller.

Dabei kam man unter anderem in die Kapelle, die Waffenkammer, den Speisesaal, die Quartiere der Bediensteten, ein Ankleidezimmer, den Verteidigungsturm und sogar in die Folterkammer. ­čś»

An sich war das Schloss sehr sch├Ân hergerichtet und vom Aufbau des Rundgangs sinnig aufgebaut. ­čÖé Das einzig st├Ârende waren die Temperaturen im Turm und den Bedienstetenquartieren. Da diese unter dem Dach liegen war es bei unserem Besuch dort sehr hei├č und stickig. Auch das Preis- / Leistungsverh├Ąltnis ist mit 8ÔéČ vollkommen akzektabel. Zudem gibt es in einigen R├Ąumen Werbung f├╝r Veranstaltungen im Schloss. So kann man zum Beispiel dort Geburtstage und Hochzeiten feiern oder Firmenevents veranstalten. ­čśë

Juli 5 2019

Pandas im Dunkeln – Dinner in the Dark in Hamburg

Da ich schon l├Ąnger mal an einem Essen im Dunkeln teilnehmen wollte, schenkte mir meine Ana zwei Gutscheine f├╝r das Dinner in the Dark im Dialoghaus Hamburg.

So kam es, dass wir heute um 19:00 Uhr einen Termin hatten. Zuvor mussten wir uns per Telefon anmelden, bekamen daraufhin eine E-Mail, bei der wir Lebensmittelunvertr├Ąglichkeiten angeben konnten. In dieser E-Mail wurden wir darum gebeten, bereits um 18:45 Uhr vor Ort zu sein. P├╝nktlich um 19:00 Uhr begann die Veranstaltung mit dem Sektempfang. Da kleine B├Ąrchen keinen Alkohol trinken d├╝rfen, nahmen wir stattdessen einen Orangensaft. ­čś│

Um 19:15 Uhr wurde dann der erste von vier Tischen zum Einlass in die Austellung “Dialog im Dunkeln” aufgerufen. Im zehn Minutentakt wurden dann die weiteren Tische aufgerufen. Da wir an Tisch vier sitzen sollten, mussten wir bis 19:45 Uhr warten ehe wir hinein konnten. Die Wartezeit lie├č sich jedoch ganz wunderbar an den Stationen im Vorraum verbringen, wo man mit allen Sinnesorganen die Welt aus einem anderen Blickwinkel entdecken kann.

Dann begann auch f├╝r uns das Abenteuer. :O Uns wurde zu Beginn erkl├Ąrt was nun passieren w├╝rde und wie der Abend ablaufen sollte. Dann bekam jeder einen Blindenstab und unsere Gruppe schlich und stolperte durch das v├Âllig im Dunkeln liegende Gel├Ąnde. Mitten auf dem Weg durch die v├Âllige Dunkelheit lernten wir dann unseren Guide, Raman, kennen. Er hatte eine sehr angenehme Stimme. ­čÖé Leider war alles was leuchtete oder reflektierte verboten, weshalb wir unsere Bilder leider ohne Blitz machen mussten. ­čśë F├╝r das unn├Âtige Gep├Ąck gab es gen├╝gend Schlie├čf├Ącher im Foyer.

Unser Guide

Schlie├člich erreichten wir den Speiseraum und wurden an unserem Tisch platziert. Ana sa├č ganz am Ende, wie sie an der Wand neben sich ertasten konnte. ­čśÇ Zun├Ąchst war das Orientieren am Tisch recht schwierig, aber wir gew├Âhnten uns schnell daran. Die Kellner sagten beim Bedienen immer an, wo sie was hinstellen w├╝rden. Zuerst wurden die Getr├Ąnkew├╝nsche aufgenommen. Ana und ich w├Ąhlten eine gro├če Flasche Wasser und ich bestellte noch ein Spezi dazu.

Und schon kam das erste Hindernis auf uns zu: Wasser eingie├čen im Dunkeln. ­čś» Aber mit einem “Wasserf├╝hler” im Glas gelang uns auch das. ­čśŤ

Dann kam auch schon der erste Gang: ein leckerer, aber auch ziemlich pikanter Salat. Er schmeckte uns trotzdem sehr gut. Ich schaffte es sogar, alles mit Messer und Gabel zu essen. Ana gestand mir im Nachhinein, dass sie ihre Pf├Âtchen benutzt hat, um den Salat auf ihre Gabel zu schieben. ­čś«

Als zweiter Gang wurde eine Gazpacho (eine spanische, kalte Gem├╝sesuppe) serviert. Auch diese war wieder gut gew├╝rzt. ­čś» Ana schmeckte sie nicht ganz so gut, da die Suppe recht zwiebelig war. ­čÖü

Der dritte Gang war der Hauptgang. Es gab ein Fleischgericht mit Beilage, So├če und Gem├╝se. Es wurde zu unserem Gl├╝ck so angerichtet, dass man nichts mehr schneiden musste. Dieser Gang war zum Gl├╝ck nicht scharf. ­čśë Hier nutzte ich nun auch meine Pf├Âtchen um zu pr├╝fen ob der Teller auch wirklich leer war. ­čś│

Als vierten Gang gab es eine s├╝├če ├ťberraschung in Form von Kuchen. Dieser war sehr fruchtig und fluffig. F├╝r unachtsame Esser gab es jedoch eine saure ├ťberraschung. So auch f├╝r uns. ­čś» Trotzdem schmeckte uns auch das Dessert sehr gut. ­čÖé

Zum Ausklang gab es noch einen Absacker. Auch hier w├Ąhlten wir wieder die b├Ąrchenfreundliche Version und bekamen einen gek├╝hlten Orangensaft, den die Kellnerin versehentlich ├╝ber Ana kippte. ­čś» Gl├╝cklicherweise war es kein Volltreffer und es wurden nur Anas Arm und Bein sowie der Stuhl getroffen.

Beim Bezahlen wurde es noch einmal spannend, denn wie soll der Kellner das Geld erkennen? Unser Guide erkl├Ąrte uns, dass es daf├╝r extra Schablonen gibt und Scheine und M├╝nzen aber auch anhand ihres Randes erkannt werden k├Ânnen. ­čÖé Zudem wurden wir ganz zu Beginn darauf hingewiesen, nur so viel Geld wie n├Âtig mitzunehmen, damit wir es beim Bezahlen einfacher haben.

Nachdem alle G├Ąste bezahlt hatten, wurden wir wieder hinaus gef├╝hrt. Nat├╝rlich dauerte es etwas, bis man sich wieder an die Helligkeit gew├Âhnt hatte, aber wir waren erst einmal alle froh, wieder sehen zu k├Ânnen. Trotzdem war es eine sehr interessante Erfahrung, die wir nur empfehlen k├Ânnen!

Juni 18 2019

Pandas hoch hinaus – Mit der Dampflok auf den Brocken

Damit sich die Harzcard auch richtig lohnt und es bei einem Urlaub im Harz nicht fehlen darf, machten wir heute mit der Harzer Schmalspur Bahn eine Fahrt zum Brocken.

Obwohl es mitten in der Woche war, war die Bahn gut besucht und wir waren froh, dass wir fr├╝h dran waren. Nur deswegen ergatterten wir noch genug Sitzpl├Ątze f├╝r uns und unsere Begleitung.

Von Wernigerode aus f├Ąhrt die Bahn unter anderem ├╝ber Drei Annen Hohne und Schierke bis hinauf zum Brocken.

Da die Strecke nur von Dampflokomotiven befahren wird, waren entlang der gesamten Strecke viele Eisenbahnbegeisterte um Fotos zu machen. ­čś» Zudem standen viele Fahrg├Ąste zwischen den einzelnen Waggons um zu fotografieren. Das f├╝hrte dazu, dass unsere Abteilt├╝r st├Ąndig auf war und wir, da unsere Sitzpl├Ątze ganz vorne waren, st├Ąndig Ru├č abbekamen. ­čśĽ

Nach nicht ganz zwei Stunden Fahrzeit kamen wir auf dem Brocken an, wo uns strahlender Sonnenschein und ein kr├Ąftiger Wind begr├╝├čten. Der Ausblick war einfach herrlich und mit ca. 70km ziemlich weitl├Ąufig! ­čśÇ

Unser erstes Ziel war das Brockenhaus. Hier gab es einen weiteren Stempel der Harzer Wandernadel. Dieser z├Ąhlt gleich f├╝r drei Sonderabzeichen: Goethe im Harz, Harzer Grenzweg und Harzer Hexenstieg. :O Der Eintritt zum Brockenhaus war dank der HarzCard frei. Auf drei Etagen k├Ânnen neugierige Pandas hier viel ├╝ber die Geschichte des Brockens und den Brocken als Lebensraum f├╝r verschiedenste Tiere lernen. Zudem gibt es noch einen kleinen Imbiss und ein begehbares Dach, von dem aus man einen herrlichen Blick hat.

Anschlie├čend schlenderten wir hin├╝ber zum h├Âchsten Punkt des Brockens, der vom Gipfelstein markiert wird. Auch hier war viel los, denn jeder wollte ein Foto mit selbigem machen. ­čÖä

Gipfelstein

Nun war es fast schon wieder an der Zeit die R├╝ckfahrt anzutreten, da wir noch wichtige Termine hatten. ­čśë W├Ąhrend Ana noch Fotos vom einfahrenden Zug machen wollte, holte ich uns beim Brockenwirt einen Snack zum Mittagessen. Es gab ein Paar Wiener W├╝rstchen mit Pommes, Ketchup und Mayo. Nichts gro├čartiges, aber es schmeckte ganz gut, allerdings nicht gut genug um den Preis zu rechtfertigen. ­čÖü

Wiener mit Pommes, Ketchup und Mayo

Ana wollte eigentlich noch dem Brockengarten einen Besuch abstatten, aber wie wir vor Ort feststellten, ist dieser nur mit einer F├╝hrung zug├Ąnglich… ­čÖü

Dann waren wir auch schon wieder in der Bahn und auf dem Weg nach Wernigerode. Diesmal war der Zug v├Âllig ├╝berf├╝llt und wir bekamen grade noch so drei Pl├Ątze in zwei Sitzgruppen. ­čś»

Leider haben wir den Brockenfuchs und auch Brocken Benno nicht gesehen, was wir wohl noch einmal nachholen m├╝ssen. ­čśë

Juni 10 2019

Pandas in Gernrode

Da Gernrode ein Stadtteil von Quedlinburg ist und es auch hier einen Sonderstempel zum Jubil├Ąumsjahr gibt, machten wir zweimal einen Abstecher in das beschauliche ├ľrtchen.

An unserem ersten Ausflug besuchten wir zun├Ąchst den Ort mit dem Stempelkasten: die Stiftskirche St. Cyriakus. Seit Kurzem ist die Kirche auch im Begleitheft “Klosterwanderweg” der Harzer Wandernadel enthalten. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. ­čśë Die Kirche ist schon von au├čen sehr beeindruckend und ein Besuch lohnt sich definitiv. Der Eintritt ist kostenlos, es wird aber um eine Spende gebeten. Wer Fotos machen m├Âchte, muss eine Fotoerlaubnis erwerben – f├╝r uns nat├╝rlich ein Muss. ­čÖé Zun├Ąchst besichtigten wir den m├Ąchtigen Innenraum, der eine farbintensive Holzdecke aufwies, eine Krypta, zwei Logen auf die man steigen konnte und einen gro├čen Altarraum. Eigentlich sollten laut Plan auch die Kircht├╝rme zu besichtigen sein, aber die T├╝ren waren verschlossen. ­čśÉ Daher ging es anschlie├čend hinaus in den idyllischen Kreuzgang, wo wir auch die, f├╝r den Klosterwanderweg typische, Engelsbank vorfanden.

Nach unserem Besuch in der Stiftskirche, gingen wir hin├╝ber zur Alten Elementarschule. Eigentlich sollten hier Unterrichtsstunden wie zu Gro├čm├╝tterchens Zeiten abgehalten werden, aber leider waren wir grade zur Mittagspause vor Ort… ­čÖü

Die Elementarschule

Daher ging es f├╝r uns weiter zur gr├Â├čten Kuckucksuhr au├čerhalb des Schwarzwalds. Diese befindet sich direkt an der Harzer Uhrenfabrik. Jede Viertelstunde erscheint der Kuckuck und l├Ąsst seine Melodie ert├Ânen. Direkt nebenan, auf der anderen Seite des Geb├Ąudes, befindet sich das gr├Â├čte Wetterhaus der Welt. Im Inneren des angrenzenden Museums gibt es allerhand Kuckucksuhren zu kaufen – in jeder erdenklichen Gr├Â├če, Farbe und mit interessanten Szenarien. ­čś» Damit nicht alle Kuckucke auf einmal hervorkommen, sind die Uhren alle anders gestellt. Das g├Ąbe sonst wohl ein ziemliches Durcheinander. ­čśÇ In der Werkstatt kann man eventuell auch grade einem Uhrmacher bei der Arbeit zusehen. Beeindruckend waren auch die dort hergestellten Standuhren, mit eingebauter Monduhr und gravierten Pendeln. Eigentlich wollten wir uns auch das gr├Â├čte Thermometer anschauen, doch das befindet sich zur Zeit in der Restaurierung und wird danach im Museum ausgestellt.

Eigentlich hatten wir nun alle Stempel f├╝r die Jubil├Ąumsnadel zusammen, doch die Touristinfo in Gernrode hat gar sonderliche ├ľffnungszeiten und so mussten wir mit leeren Pf├Âtchen von dannen ziehen. ­čśą

Rathaus mit Touristinfo

Bei unserem n├Ąchsten Besuch in Gernrode, ging es weniger darum die Stadt zu besichtigen, sondern viel mehr darum Stempel zu sammeln. Daher stellten wir unser Gef├Ąhrt ab, packten unseren Proviant und los ging es durch die Vegetation.

Das erste Ziel lautete: Preu├čenturm, der genau genommen zu Bad Suderode geh├Ârt. Es ging einen recht angenehmen, aber doch langen Waldweg entlang und endlich stand er vor uns: ein zu gro├č geratener J├Ągersitz. ­čś» Vom Holzturm hatte man einen guten Blick ├╝ber das umliegende Waldgebiet und wir sahen sogar eine Dampflok der Harzer Schmalspurbahn. ­čÖé

Von dort ging es, entlang der ehemaligen Grenze zwischen Preu├čen und Anhalt, zum Anhaltinischen Salstein, der ebenfalls zu Bad Suderode geh├Ârt.

Nun mussten wir uns entscheiden, ob wir den Weg genauso wieder zur├╝ckgehen oder ob wir es wagen sollten, den steilen Abstieg zu probieren. ­čś» Gl├╝cklicherweise war nur das erste St├╝ck wirklich steil und der restliche Teil schl├Ąngelte sich durch den abgeholzten Wald.

Diese Tour ist ├╝brigens nichts f├╝r schwache Blasen, denn es gibt keine Rastm├Âglichkeit. Erst als wir zur├╝ck im Tal waren, konnten wir in ein Restaurant flitzen und dort das stille ├ľrtchen nutzen.

Zur├╝ck an unserem Auto, fuhren wir einen anderen Parkplatz an, um von dort zum F├Ârsterblick zu gehen. Die Strecke war ohne nennenswerte Steigungen und auch nicht so lang. Vom Aussichtspunkt hat man einen fantastischen Blick auf Gernrode, der nat├╝rlich von St. Cyriakus dominiert wird. Wir machten uns jedoch schnell wieder auf die Socken, damit wir dem Quadfahrer nicht in die Quere kamen… ­čÖä

Gernrode ist sehr sch├Ân anzuschauen und die Umgebung eignet sich wunderbar um von kleinen B├Ąrchen bewandert zu werden. ­čÖé

Juni 9 2019

Pandas in Thale

An unserem ersten Tag im Harz machten wir uns gleich auf den Weg nach Thale im Bodetal um unsere ersten Stempel der Harzer Wandernadel zu ergattern! Unser Ausflug begann am Hexentanzplatz, wo wir direkt durch einige schaurige Gestalten begr├╝├čt wurden, die dort Vorbereitungen f├╝r das n├Ąchtliche Treiben trafen. ­čś»

Teufel und D├Ąmon am Hexentanzplatz

Zum Gl├╝ck galt ihre Aufmerksamkeit den anderen armen Seelen um uns herum, sodass wir unbemerkt an ihnen vorbei zur Kabinenseilbahn huschen konnten. ­čś»

alte Kabinengondel

Im Tal angekommen, h├╝pften wir direkt weiter in den Sessellift um auf der anderen Seite des Bodetals wieder hinaufzufahren. Am Gipfel angekommen, besuchten wir zuerst den Sagenpavillon, in dem man f├╝r einen kleinen Obolus die Geschichte der Rosstrappe anschauen kann. ­čÖé

Sagenpavillon

Danach ging es dann endlich los: ├╝ber einen Wanderweg ging es zur Rosstrappe! Zwar war der dort befindliche Stempelkasten noch ein gutes St├╝ck vor dem eigentlichen Abdruck im Fels entfernt, aber trotzdem war es ein sch├Âner Wanderweg, der jedoch an diesem Tag viel zu gut besucht war. ­čÖü

Dennoch hat sich der Weg gelohnt, denn der Ausblick ├╝ber das Bodetal war einfach wundersch├Ân! Eigentlich sah unser Plan vor, von der Rosstrappe hinab ins Tal zu wandern, dort einen weiteren Stempel zu sammeln und auf der anderen Seite wieder hinaufzusteigen, doch wie wir erfuhren, war der Weg bereits seit Jahren wegen eines Erdrutsches gesperrt. ­čÖü

So entschieden wir uns dazu mit der Seilbahn zur├╝ck ins Tal und mit der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz zu fahren. Auf dem Gipfel angekommen, besuchten wir zuerst die Walpurgishalle, in der einige Bilder aus Goethes “Faust” h├Ąngen. Ein sehr uriger Bau, der im altgermanischen Stil eines Blockhauses gebaut ist. Trotz des beeindruckenden Geb├Ąudes, waren wir etwas entt├Ąuscht, dass es hier nur eine Handvoll Bilder zu sehen gab…

Als wir die Halle verlie├čen, knurrten uns allerdings die B├Ąuchlein, weswegen wir im nahen Imbiss “Bergh├╝tte” einen Mittagssnack einnahmen. Ana bestellte sich Nudeln mit Gulasch und ein Tonic Wasser. Ich w├Ąhlte das Pfannengyros mit Pommes, Tsatsiki und Salat, dazu gab es eine Apfelschorle. F├╝r einen Imbiss war das Essen ganz passabel, allerdings hatte Ana zu viele Fettst├╝cke im Gulasch (Zitat: Das war die typische ostdeutsche Schulk├╝che: frisch aus der Dose. (Ana darf das! Sie kommt geb├╝rtig auch aus Ostdeutschland)).

Gulasch und Gyrospfanne

Im Anschluss ging es weiter zum verr├╝ckten Hexenhaus. Die Geschichte hinter dieser lustigen Attraktion ist, dass die Hexe Watelinde beim Putzen einen Zauber falsch aufgesagt hat und deswegen ihr Haus auf den Kopf gestellt wurde. ­čśÇ Man beginnt den Rundgang also am Dachgiebel, da das ganze Geb├Ąude auf dem Kopf steht. Die Aufgabe besteht f├╝r die Besucher nun darin, sieben Gegenst├Ąnde zu entdecken, die noch richtig herum sind. Ein lustiges Unterfangen, obwohl uns danach ziemlich schwindelig war. ­čś»

Zu guter Letzt besuchten wir noch den Tierpark am Hexentanzplatz. Er gefiel uns sehr gut! ­čÖé Dort gab es viele einheimische Tiere wie F├╝chse, Waschb├Ąren, Braunb├Ąren und Wildschweine mit niedlichen Frischlingen. ­čśÇ

Wildschwein im Tierpark

Bevor wir unseren Rundgang beendeten, spielten wir noch eine Runde Hexengolf. Der Hexengolfplatz besitzt zweimal neun L├Âcher, die alle von einer kleinen Geschichte und einer passenden Figur begleitet werden. Ana gewann unser Spiel mit einem Punkt Vorsprung. ­čÖü (Ich glaube jedoch, dass sie geschummelt hat. ­čś» ) Dann holten wir uns noch ein Eis um Anas Sieg zu feiern und sammelten den dort platzierten Sonderstempel ein.

Als wir uns schlie├člich wieder auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung befanden, entschieden wir uns noch einen Abstecher zur Teufelsmauer zu machen. Diese zwanzig Kilometer lange Felsformation erstreckt sich bei Thale zwischen Ballenstedt und Blankenburg. Auch dort gibt es eine Stempelstelle, die uns auf Goethes Spuren f├╝hrte. ­čÖé

Damit beendeten wir diesen Tag und machten uns auf den Heimweg. ­čÖé Letztendlich bleibt noch zu sagen, dass wir uns im Voraus jeweils eine Harzcard f├╝r 4 Tage besorgt haben. Sie kostete uns 57 Euro pro Panda und brachte uns an diesem Tag folgende Vorteile:

  • kostenlose Berg – und Talfahrt mit dem Sessellift
  • kostenloser Eintritt in den Sagenpavillon
  • kostenloser Eintritt in das Hexenhaus
  • kostenloser Eintritt in den Tierpark

Also schon mal ein guter Einstieg. ­čśë