Februar 10 2020

Pandas Filmenttäuschung des Jahres – Millennium 4: Verschwörung

Zu Weihnachten bekamen wir den vierten Teil der Millennium-Reihe “Verschwörung” geschenkt und nachdem wir das Buch vor Kurzem gelesen hatten, fieberten wir dem Filmabend sehnlichst entgegen.

"Verschwörung" auf DVD
“Verschwörung” auf DVD

Heute war es endlich soweit und wir schauten uns die Buchverfilmung an. Doch leider war die Enttäuschung, ob dieses faden Ami-Actionthrillers, grenzenlos. 😥

Doch zunächst zurück zum Anfang: Der schwedische Autor Stieg Larsson schrieb an einer Buchserie, die die heutige Gesellschaft kritisieren sollte. Vor allem bezieht er sich hier natürlich auf Schweden, aber es ist wohl ein weltweites Abbild geworden: Rassismus, Gewalt gegen Frauen, Missbrauch, Gewalt, skrupellose Gangs und Untergrundorganisationen – aber auch korrupte Sicherheitsorganisationen oder Polizei. Leider konnte Stieg Larsson am durchschlagenden Erfolg dieser (zunächst) Trilogie nicht mehr teilhaben, denn er verstarb vor der Veröffentlichung. In seinem Nachlass fand man Manuskripte für weitere Bände der Millennium-Reihe, er hatte sie auf zehn Exemplare angelegt. Zunächst entschieden sich seine Angehörigen gegen eine Fortführung, doch schließlich wählten sie den ebenfalls schwedischen Autor David Lagercrantz aus, um die Serie zu vervollständigen.

Es erschien “Verschwörung” als vierter Band. Trotz aller Kritik, sind wir von dem Buch in den Bann gezogen worden. Es ist unglaublich gut geschrieben und man kann es kaum noch aus den Pfoten legen! Zwar sind sehr viele Informationen enthalten, weshalb einem manchmal der Kopf raucht, aber die Story ist sehr spannend! 🙂 Für uns ist es ein absolut würdiger Nachfolger.

Die Stories leben vor allem durch die Hauptfiguren Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist. In diesem Buch richtet sich der Fokus auf Lisbeths düstere Vergangenheit, da sie von ihr eingeholt wird: in Form ihrer totgeglaubten Zwillingsschwester Camilla. Dass Lisbeth eine Schwester hat weiß nur eine einzige außenstehende Person. Nämlich ihr ehemaliger Vormund Holger Palmgren, der Lisbeth sehr ans Herz gewachsen ist und einem Familienersatz gleichkommt. Obwohl Lisbeth nur sehr selten Gefühle zeigt, kümmert sie sich nach einem Schlaganfall um seine Pflege und Therapie und besucht ihn regelmäßig.

Hier setzt bereits der erste Fauxpas der Verfilmung an: Die Figur des Holger Palmgren wurde komplett gestrichen! Er wird mit keinem Wort erwähnt… Dabei ist er für diese Story eine wichtige Schlüsselfigur. Eine emotionale Verbindung zu Lisbeth wurde bereits damit gekappt. Auch andere bekannte Figuren der vorherigen Teile wurden gestrichen. Nämlich insbesondere das Ermittlerteam der Polizei um Jan Bublanski und Sonja Modig.

Aber damit nicht genug… Im Buch geht es eigentlich um den Wissenschaftler Hans Balder, dem es gelungen sein soll, ein Programm zu entwickeln, dass sich zu einer Art Superintelligenz weiterentwickeln kann. Als er bemerkt, dass ihm dieses Programm vielleicht gestohlen wurde, engagiert er Lisbeth um einen Hack aufzuspüren und sie wird fündig. Die beiden freunden sich trotz Lisbeths Eigenarten ein wenig an und tauschen sich gelegentlich aus. Hans Balder bekommt es aufgrund des Hacks allmählich mit der Angst zu tun und beschließt, sich um eine andere wichtige Sache zu kümmern: seinen autistischen Sohn August, den er all die Jahre wegen seiner Arbeit vernachlässigt bei dessen Mutter und Stiefvater gelassen hat. August ist acht Jahre alt, hat bisher kein Wort gesprochen und seine Lieblingsbeschäftigung sind Puzzles und lange Zahlenfolgen. Jede Unregelmäßigkeit regt ihn so sehr auf, dass er beginnt sich selbst zu verletzen. Sein Vater holt ihn also aus heiterem Himmel bei seiner Mutter ab und er wohnt fortan bei ihm in einer großen Villa im Grünen. Eines Tages gehen die beiden spazieren und als sie wieder nach Hause kommen, fängt August an wie besessen zu zeichnen. Immer und immer wieder die gleiche Szene, aus unterschiedlichen Blickwinkeln, in einer Präzision wie sie nichtmal auf einem Foto festgehalten werden könnte: Es ist eine Straßenkreuzung, mit einer roten Ampel und ein Mann geht trotzdem über die Straße. Hans ist plötzlich besessen von der Vorstellung, dass sein Sohn hochbegabt sein könnte. Kurz darauf verdichtet sich jedoch seine Todesangst ins Unermessliche und er möchte mit dem Hack und seinen Forschungsergebnissen an die Öffentlichkeit. Mitten in der Nacht kontaktiert er Mikael Blomkvist und bittet ihn, schnellstmöglich für ein Interview zu ihm zu kommen. Mikael ist zwar überrascht, aber er sagt letztendlich zu. Leider kommt er zu spät, denn als er ankommt ist bereits ein Eindringling auf dem Grundstück und hat Hans Balder erschossen und den Laptop mitgenommen. August lässt der Mörder am Leben, da von ihm keine Gefahr auszugehen scheint. Wie sich später herausstellt, ein sehr großer Fehler, denn für die Polizei wird August zum wichtigsten Zeugen – nicht durch seine Aussage sondern weil er eine Zeichnung des Täters anfertigen könnte. Auf diese Idee kommt auch Lisbeth. Als sie erfährt, dass August in eine psychiatrische Klinik, zu niemand geringerem als Peter Teleborian, gebracht werden soll, beschließt sie August zu retten. An diesem Tag soll August nämlich eliminiert werden. Sie lässt sich mit dem Taxi zur Klinik fahren und kommt grade noch rechtzeitig um sich schützend vor August zu werfen und den tödlichen Schuss abzufangen, der sie in die Brust trifft. Sie schnappt sich August und steigt in das nächstbeste vorbeifahrende Auto. Durch Mikael und dessen Chefin Erika bekommt sie einen geheimen Unterschlupf in der schwedischen Einöde und versteckt sich dort mit August. Dieser fängt tatsächlich an zu zeichnen: ein Schachbrettmuster, immer und immer wieder – das Schlafzimmer in dem sein Vater erschossen wurde. Zusätzlich zeichnet er seinen Stiefvater und einen Freund, wie sie auf August einprügeln und ihn treten. Lisbeth ist entschlossen, sich an beiden zu rächen und August vor weiterem Leid zu beschützen. Am Ende gelingt es Lisbeth August zurück zu seiner Mutter und in eine gute Spezialklinik zu bringen. Und auch August muss klar gewesen sein, dass ihn etwas mit Lisbeth verbindet, denn durch sie spricht er die ersten Worte… eine herzzereißende Szene, die im Film ebenfalls nicht vorhanden ist.

Im Film ist August anscheinend zu Besuch bei seinem Vater, seine Mutter wohnt in Amerika. Er scheint an sich ein recht normaler Achtjähriger zu sein, der demzufolge auch spricht. Die Krankenhausszene war somit überflüssig und damit auch Lisbeths heldenhafte Rettungsaktion. Zeichnen konnte er auch nicht und überhaupt war die Mordszene seines Vaters anders. Augsut war kein Zeuge, viel mehr war Lisbeth während des Mordes dabei, aber ebenfalls als Opfer und holt sich dort ihre Schussverletzung, hier aber im Rücken. Scheinbar hat Lisbeth im Film überall geheime Unterschlüpfe wohin sie mit August flieht.

Hier ging im Film ein weiterer emotionaler Strang verloren…

Dafür wird im Film ihre Schwester Camilla benutzt um aus der Actionheldin Lisbeth eine emotionale Figur zu machen. Camilla gelingt es in einer Endszene doch tatsächlich Lisbeth Vorwürfe einzureden und sie zum Weinen zu bringen! Im Ernst: Lisbeth hasst ihre Schwester genauso wie Camilla Lisbeth hasst. Im Traum würde es Lisbeth nicht einfallen, um ihre Schwester zu trauern!

Auch die Anfangsszene von Lisbeth und ihrer Schwester im Kindesalter lässt ein flasches Bild erscheinen: Lisbeth, die ihre Schwester in den Fängen ihres Vaters zurücklässt, obwohl sie sich doch gut verstanden haben! Nein, Lisbeth und Camilla haben sich schon als Kinder nicht gut verstanden. Sie waren so unterschiedlich wie zweieiige Zwillinge nur sein können. Lisbeth war intelligent und unscheinbar, aber voller Hass und Gewalt. Camilla war wunderschön, überall beliebt, hatte ein riesiges Kontaktnetz, war aber nicht so schlau wie Lisbeth. Und Lisbeth konnte die Freude in ihren Augen aufglimmen sehen, wenn irgendwo Menschen leiden mussten. Das machte Lisbeth solche Angst, dass sie Camilla eines Tages ihre Fingernägel in den Unterarm rammte sodass das Fleisch in Fetzen herunterhing und Camilla schrie.

Leider ist die Figur der Camilla im Film nicht sehr authentisch besetzt. Wir wollen hier niemandem zu nahe treten, aber … schön ist wirklich anders! Da wäre bestimmt mehr drin gewesen…

Ein weiterer Aspekt wird im Film ebenfalls gänzlich außer Acht gelassen: Eins von Lisbeths wichtigsten Leitzielen ist es unerkannt zu bleiben. So ist es ihr tatsächlich gelungen ihre Wohnung so zu verheimlich, dass nur Mikael ihre Adresse kennt und diese niemlas verraten würde. Dies bezieht sich selbstverständlich auch auf jegliche Hackerangriffe. Lisbeth bleibt unerkannt, nur wenn sie absichtlich Spuren legt, kann sie gefunden werden. Auch in diesem Buch startet sie einen riskanten Angriff, auf die NSA persönlich. Denn die NSA ist in den Hackerangriff auf Hans Balder verwickelt und nun will sie ihnen eins auswischen, in dem sie in die dunkelsten Geheimnisse eintaucht. Lange geplant und gut vorbereitet, gelingt ihr das auch und kein einziges Warnsystem wird ausgelöst – erst als sie schon tief vorgedrungen ist, wird sie bemerkt. Um sie aufzuhalten ist es jedoch schon zu spät. So kann die NSA nur tatenlos und völlig überrumpelt zusehen. Der Sicherheitsbeauftragte Ed Needham fühlt sich persönlich angegriffen und beschließt den Hacker ausfindig zu machen. Was im Film nur zwei Mausklicks erfordert, dauert im Buch einige Tage und erfordert ein ganzes Team spezialisierter Hacker, die Lisbeths Angriff aufschlüsseln. Letztendlich gelingt es ihnen nur Lisbeth aufzuspüren, weil sie zur Oberliga gehört und nicht viele einen Hack der NSA riskieren würden: Lisbeth aber schon.

Ed wird im Buch als in die Jahre gekommener IT-Spezi beschrieben. Ein fettansetzender Bürohengst, der durch seine massige Erscheinung zwar furchteinflößend, aber nicht mehr allzu beweglich ist. Im Film ist er ein sportlicher Superagent – typisch Ami-Actionthriller eben… 🙄

Zudem wird im Film Lisbeths Wohnung in einem alten Fabrikgebäude schnell ausfindig gemacht und in die Luft gesprengt.

Hätte man Lisbeth ein wenig von ihrer Persönlichkeit und Anonymität lassen können? Und warum muss ihre riesige Luxuswohnung in bester Lage in ein Fabrikgebäude umgesiedelt werden? 😡 Es stellt sich des Öfteren die Frage, ob die Produzenten das Buch überhaupt mal gelesen haben! Natürlich ist eine Superheldin mit Motorrad viel cooler, aber Lisbeth hat ihr Motorrad nicht mehr! Sie fährt mit dem Taxi, öffentlichen Verkehrsmitteln oder “ausgeliehenen” Autos! Und auch wenn Lisbeth eine der besten Hackerinnen der Welt ist, hackt sie sich nicht in irgendwelche Autos und löst damit Unfälle aus – das ist viel zu kindisch… 🙄

Hat sich überhaupt mal jemand gefragt, warum Lisbeth, die sich nur von ungesundem Junkfood und Alkohol ernährt, falls sie überhaupt mal isst oder trinkt, so schlank, beweglich, stark und zäh ist? Das ist nur möglich, weil sie regelmäßig zum Boxtraining geht und zwar, im wahrsten Sinne des Wortes, bis zum Umfallen.

Im Buch gelingt es dem Geheimnetz um ihre Schwester Camilla nur, den Unterschlupf von Lisbeth und August ausfindig zu machen, weil sie einen Angestellten von Millennium als Geisel festnehmen. Eine Figur, die es im Film ebenfalls nicht gibt: Andrei Zander. Ein junger Journalist, der an die wahre und romantische Liebe glaubt und dem diese zum Verhängnis wird. Camilla klopft eines Abends an die Redaktionstür und Andrei ist sofort verzaubert. Doch leider wird er als Geisel genommen und gefoltert. Er ist Mikael und Millennium jedoch so ergeben, dass es lange dauert bis er Lisbeths Unterschlupf auffliegen lässt. Seine unerschütterliche Glaube an die Liebe kostet ihn das Leben. Millennium ist so erschüttert, dass ein sehr persönlicher Nachruf in der nächsten Ausgabe erscheint.

Während Andrei um sein Leben kämpft, fliegt Ed aus den USA nach Stockholm, um Lisbeth aufzuspüren. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Mikael, erfährt er Lisbeths Adresse und trifft sich mit ihr. Ursprünglich hatte er vor sie umzubringen, doch er ist von der Ausführung ihres Hackangriffs auf sein NSA-System so fasziniert, dass er sie am Leben lässt. Ehre, wem Ehre gebührt.

Lisbeth hat bei ihrem Angriff auf die NSA eine geheime Datei gestohlen, sie ist jedoch so gut verschlüsselt, dass es selbst Lisbeth nicht gelingt, sie zu entschlüsseln. Sie ist aber auf der richtigen Spur. Der Schlüssel zum Erfolg scheint in der Primzahlzerlegung zu liegen.

Als sie mit August untertaucht, wird ihr schnell klar, dass August weit mehr kann als zu zeichnen. Große Zahlen scheinen seine Spezialität zu sein. Sie gibt ihm zunächst kleine Aufgaben, doch er macht keine Anstalten sie zu lösen. Sie erklärt ihm das Prinzip der Primzahlzerlegung und August hört ihr konzentriert zu. Sie gibt ihm erneut eine leichte Aufgabe und nach einiger Zeit schreibt er das Ergebnis auf ein Blatt Papier. Sie versucht es mit schwierigeren Aufgaben und er löst sie einfach im Kopf. Schließlich setzt sie ihn vor die verschlüsselte Datei, es passiert jedoch nichts. Als sie am nächsten Morgen von Camillas Bande aufgespürt und angegriffen werden, fällt Lisbeths Blick auf Augusts Zeichnungen auf dem Küchentisch und sie bemerkt eine Zahlenfolge, die zuvor nicht da war. August hat die Verschlüsselung in der Nacht geknackt und ihr die Lösung aufgeschrieben!

Vermutlich haben die Filmmacher sich gedacht, dass der gemeine Zuschauer von Primzahlzerlegungen und mathematischen Erkenntnissen keine Ahnung hat. Deshalb ist hier das Programm von Hans Balder mit einem Code verschlüsselt, der durch Sätze gelöst werden kann. August kennt die Lösung und spricht zwar ebenfalls von Primzahlzerlegung, aber das scheint doch ziemlich weit hergeholt zu sein…

Übrigens ging es im Film um ein Programm zu Raketensteuerung und nicht um eine neue Art der Intelligenz… Wahrscheinlich ebenfalls einleuchtender für den Kinobesucher. 🙄

Dabei ist es genau diese Intelligenz, die das Band von Lisbeth und Mikael neu belebt. Im Roman kommunizieren Mikael und Lisbeth über ein Dokument auf Mikaels Laptop. Lisbeth hat sich in den Laptop gehackt und wird so über jede Aktivität aufmerksam. Als Mikael von Hans Balders Projekt erfährt hinterlässt er ihr dort eine Botschaft: “Was halten wir von Balders künstlicher Intelligenz”? Und Lisbeth antwortet darauf. Nur durch diesen feinen neuen Draht, lässt Lisbeth sich schließlich von ihm helfen. Erst am Ende des Buchs stehen sich die beiden persönlich gegenüber: Lisbeth steht vor seiner Wohnungstür.

Im Film sieht es fast aus, als wäre zwischen beiden nie etwas vorgefallen. Lisbeth äußert zwar Kritik an seiner Millenniumausgabe über ihr Leben, aber das hält sie nicht davon ab, mit ihm ins Bett zu gehen.

So… Nun haben wir vermutlich die größten Schwachstellen des Films beleuchtet und es wohl nur allzu deutlich geworden, was wir von dieser Verfilmung halten. Würde man das Buch nicht kennen, wäre der Film vermutlich in Ordnung, obwohl es ihm an Tiefgang fehlt. Leider könnte man ihn auch ohne jegliche Vorkenntnisse der vorherigen Teile gucken, er ist völlig zusammenhangslos. Manche Personen exisitieren ja nicht mal mehr…

Es stellt sich hier wirklich die Frage, was sich die Produzenten dabei bloß gedacht haben! Weil das Buch so viel Kritiken geerntet hat, muss unser Film das unbedingt toppen? Na, das ist ihnen wohl gelungen!

Warum konnte nicht das schwedische Fimteam von damals auch dieses Buch verfilmen? 🙁 Und warum hätte man nicht zumindest die Locations gleich lassen können? Es ist einfach viel zu viel anders…

Auch wenn es uns sehr traurig stimmt, ein Loch in unsere Filmologie zu reißen, können wir diesen Film einfach nicht behalten! Wir hoffen, dass der nächste Teil besser wird und vielleicht ist ja wie bei “Verblendung” eine zweite Verfilmung möglich. Es wäre wirklich sehr wünschenswert…

Juni 2 2018

Red Sparrow im Autokino von Möbel Kraft

An diesem Wochenende gab es fünf Filmvorstellungen des Autokinos von Möbel Kraft in Bad Segeberg.

Da wir noch Geburtstag feierten, holten wir uns zwei Tickets im Vorverkauf für Red Sparrow am Samstagabend.

Auf dem Nebenparkplatz von Möbel Kraft war eine große Leinwand aufgestellt, es gab einige Imbissbuden und auch Toiletten. Zudem konnte man sich auch Autoradios ausleihen. Der Film wurde nämlich über einen Radiokanal übertragen, was auch hervorragend klappte. 🙂

Die Vorstellung sollte um 21:30 Uhr beginnen und um einen guten Platz zu ergattern, waren wir einige Zeit vorher da. Die Autos wurden nach Größe sortiert und so standen wir relativ weit hinten, hatten aber das Glück, dass vor uns nur kleine Autos standen und wir sehr gute Sicht hatten. 🙂 Zudem wurden die Autos versetzt eingewiesen, sodass man auch in gleichgroßen Autos aneinander vorbei gucken konnte. Größtenteils funktionierte das Einweisen auch ganz gut, nur das kleine Auto neben uns wurde von einem großen Auto davor zugeparkt. 😯

Störend war allerdings, dass das Auto vor uns ständig die Rücklichter anhatte und wir so extrem geblendet wurden… 🙁

Der Film fing dann auch etwas später an als geplant und lief dann bis etwa 23:45 Uhr. Wir wunderten uns ein wenig über diese Planung, denn der nächste Film wurde schon um 24:00 Uhr angesetzt, was natürlich überhaupt nicht hinkam.

Die Atmosphäre an diesem sommerlichen Abend war sehr gemütlich und das bekommt man nicht jeden Tag. Der Film war spannend, aber auch ziemlich brutal und etwas eklig.

September 3 2016

Kinobesuch im Astor: Star Trek Beyond

Nun haben wir es endlich doch noch geschafft Star Trek Beyond im Kino anzugucken! 🙂

Wir besuchten dafür die Vorstellung im Astor Grand Cinema in Hannover.

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Diesmal entschieden wir uns für einen gemütlichen Pärchensitz in der Loge. Zu unserer großen Freude waren wir im gemütlichen Büchersaal des Kinos und saßen direkt am Regal an der Seite. Die Sitze sind dort mit samtigem Stoff bezogen und sehr kuschelig.

Der Film war natürlich wieder super! In der Fortsetzung der Reihe ging es darum, dass die Enterprise ein gestrandetes Raumschiff hinter einem diffusen Nebel finden und retten sollte. Doch dabei kommt es zu einem heftigen Angriff auf die Enterprise, wobei sie ihre Gondeln und schließlich den Antrieb verliert und nun selbst strandet. Die Crew wurde größtenteils gefangen genommen und nur eine Handvoll der Mitglieder kann vom Schiff entkommen und sich vorerst retten. Auf dem fremden Planeten haben sich einige fremde Arten niedergelassen und versuchen auf unterschiedliche Art und Weise von dort wegzukommen. Ingenieur Scotty findet eine neue Freundin und sichert der Crew ihre Heimreise…

Der Film ist voller Action und die Charaktere sind wunderbar authentisch. Es macht großen Spaß sich den Film anzugucken und es ist rührend, dass ausgerechnet Mr. Spock für sehr emotionale Momente sorgt. Es ist außerdem sehr schön, dass Musik und Sequenzen aus der Serie Enterprise liebevoll eingebaut wurden.

Lebt lang und in Frieden, dort wo noch nie zuvor ein Panda gewesen ist! 😉

September 2 2016

Kinobesuch im Cinemaxx: Pets

Heute fanden wir endlich Zeit uns im Kino den Animationsfilm Pets anzugucken.

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Wir besuchten eine Vorstellung im Cinemaxx, die nicht in 3D war.

Im Film ging es darum, was Haustiere so anstellen, sobald Herrchen und Frauchen das Haus verlassen. Die Hauptfigur war ein kleiner Hund namens Max. Er liebt sein Frauchen über alles und versteht einfach nicht, wo sie immer hingeht und warum sie das überhaupt macht. Eines Tages bringt sie einen neuen Hund aus dem Tierheim mit und Max will das nicht wahrhaben. Als der Neue ihm sein Körbchen klaut und sein Futter frisst, will Max ihn einfach nur noch loswerden. Jedoch kommt eins zum andern und die zwei werden von Tierfängern eingefangen und sehen sich für ihre Rettung gezwungen sich einer Gang ungeliebter Haustiere anzuschließen, die von einem verrückten Kaninchen angeführt wird. Die süße Nachbarshündin, die in Max verliebt ist, startet dann einen waghalsigen Rettungsversuch.

Wir fanden den Film unglaublich niedlich und witzig. 🙂

Juni 10 2016

Rezension zum Film Der kleine Prinz

Rezension zum Film “Der kleine Prinz”

Der Film “Der kleine Prinz” ist eine Neuauflage des berühmten Buches von Antoine de Saint-Exupéry. Es handelt sich um einen Animationsfilm in der ein kleines Mädchen plötzlich Teil eines verrückten Abenteuers wird.

Das Mädchen zieht mit ihrer Mutter um und hat ein strenges Lernprogramm zu absolvieren. Freizeit: Fehlanzeige. Doch dann lernt sie den älteren Nachbarn kennen und er erzählt ihr die Geschichte des kleinen Prinzen, eine Geschichte, die er selbst erlebt haben will. In seinem Garten steht das Flugzeug und er versucht es in Gang zu bekommen, da er den kleinen Prinzen retten muss.

Der Pilot hat sein Abenteuer aufgeschrieben und illustriert und das Mädchen ist hingerissen.

DVD zum Film Der kleine Prinz
DVD zum Film Der kleine Prinz
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Juni 7 2016

Alice hinter den Spiegeln

Da heute Kinotag war, nutzten wir dies aus und besuchten das Cinemaxx in Hannover.

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Wir haben uns den zweiten Teil von “Alice im Wunderland” angeguckt. Er heißt “Alice hinter den Spiegeln”. Grundlage für den Film war der Klassiker von Lewis Carroll. Die Fortsetzung spielt ein paar Jahre später und hat einen guten Anschluss zum Vorgänger. Alice ist mittlerweile in die Fußstapfen ihres Vaters getreten und ihr Verhältnis zu ihrer Mutter leidet darunter. Da sie im vorherigen Teil den Heiratsantrag von Haymitch abgelehnt hat, steht sie mit ihm auf Kriegsfuß und er versucht ihr ihre Existenz abzuluchsen. Doch Alice flieht und gerät in ein weiteres Abenteuer. Da sie durch einen Spiegel ins Wunderland geht, lautet der Titel wohl Hinter den Spiegeln. Ihr Freund der Hutmacher ist in Gefahr. Dieser wird von Johnny Depp erstklassig verkörpert. Er ist in einer Depression gefangen und sehnt sich seine Familie zurück. Doch um diese zu finden muss Alice mit altbekannten Freunden auf eine Reise durch die Zeit und gerät dabei auch mit ihrer Erzfeindin der Herzkönigin aneinander.

Besonderes Highlight für uns war die Widmung des Filmes an den verstorbenen Freund Alan Rickman.

Der Film ist wirklich sehenswert. Ein fantastisches und farbenfrohes Spektakel.

 

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Juni 6 2016

Rezension zum Film Mr. Peabody & Sherman

Der Film Mr. Peabody & Sherman

Wir sahen den Animationsfilm Mr. Peabody & Sherman am 06.06.2016. Er lief kurz zuvor auf Sat.1 und wir nahmen uns den Film auf.

In dem Film geht es um einen   Hund, der ein Kind adoptiert. Leider gerät er damit nicht auf große Gegenliebe. Die neuen Mitschüler ziehen Sherman damit auf, dass er selbst ein Hund ist und er reagiert darauf indem er seine Widersacherin beißt.

Um das Missverständnis auszuräumen lädt Mr. Peabody das Mädchen samt Eltern zu sich zum Essen ein. Doch dann erfährt sie von der Zeitmaschine und reist ins Alte Ägypten. So geraten die drei auf ein Abenteuer durch die Jahrtausende und machen lehrreiche Bekanntschaften.

Unser BEwertungsformular zu dem Film 'Die Abenteuer von Mr Peabody und Sherman'
Unsere Bewertung
Juni 5 2016

Rezension zum Film Nice Guys

Heute warem wir im Astor und guckten den Film

“Nice Guys”.

Es handelt sich um eine Actionkomödie. Im Film geht es um zwei Detektive, die durch einen Auftrag aneinandergeraten und sich schließlich zusammentun, um eine eigentlich Tote aufzuspüren.

Teilweise ist die Story so verstrickt, dass man kaum noch hinterherkommt und sich die einzelnen Personen und ihre Verbindungen nur schwer merken kann.

Es wird zudem viel umhergeballert und Blut vergossen. Dies macht der Geschichte leider schwer zu schaffen und es fällt daher manchmal schwer, eine Verbindung zu den Hauptpersonen aufzubauen. Schöner wäre gewesen, sich etwas mehr auf diese zu konzentrieren.

 

Juni 4 2016

Rezension zum Film Monsieur Claude und seine Töchter

Am heutigen Abend lief auf Sat.1 der Film

Monsieur Claude und seine Töchter.

Es handelt sich um eine französische Komödie.

Im Film geht es um ein Ehepaar, dass vier erwachsene Töchter hat. Eine ist mit einem gläubigen Araber verheiratet, eine mit einem Chinesen, die dritte mit einem Juden. Nun liegt die große Hoffnung auf der letzten Tochter, dass ein vernünftiger französischer und vor allem katholischer Mann in die Familie kommt. Doch sie ist mit einem dunkelhäutigen Mann von der Elfenbeinküste zusammen, wenigstens ist er katholisch…

Vor allem die zwei werdenden Schwiegerväter sind mit der Heirat alles andere als glücklich und wollen die Hochzeit sabotieren. Doch da sie sich grade deshalb unwahrscheinlich ähnlich sind, beginnen sie sich anzufreunden und es kommt zu einem tollen Ende für die komplette Familie, denn es werden alle Schwiegersöhne endlich akzeptiert. 🙂

Hier noch einige Drehorte, alle sind in Frankreich:

  • Paris
  • Vignoble de Chinon
  • Saint-Maur-des-Fossés
  • Colombes
  • Château de Chinon
  • Normandie

 

Juni 3 2016

Rezension zum Film Frau Ella

Heute schauten wir uns den Film

Frau Ella

im Fernseher an. Er lief auf Sat.1. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Florian Beckerhoff.

Im Film spielt auch Matthias Schweighöfer mit. Die Hauptrolle ist jedoch eine alte Frau, die mit Matthias ein Zimmer im Krankenhaus teilt und schwer krank ist. Jedoch will sie nicht sterben ohne nochmal ihre große Jugendliebe zu sehen. So fliehen die beiden aus der Einrichtung und begeben sich auf die lange Reise nach Paris und dann noch weiter bis zur Küste. Der Film ist sehr schön gemacht, hat eine tolle Kulisse und das Schicksal der alten Frau lässt einen mitfühlen und so ist das Ende sehr tragisch und unerwartet, denn man sieht beide schon glücklich vereint zusammentreffen…

Spielorte und auch Drehorte des Films sind Berlin und Umgebung, Paris und die Bretagne.