August 24 2019

Pandas im Wohnzimmer – Bodo Wartke live!

Im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals besuchten wir heute Abend Bodo Wartke in der ancora Marina in Neustadt.

Die ancora Marina ist normalerweise eine Besichtigungshalle, in der Yachten ausgestellt und verkauft werden. Aber für den heutigen Abend wurde sie extra leer geräumt. 😯

ancora Marina

Da wir nur das Lied “Ja, Schatz!” kannten, waren wir voll freudiger Erwartung, was der Abend wohl so bringen würde. Und wir wurden nicht enttäuscht! 🙂

Zwar begann das Programm mit einer minimalen Verspätung, aber dafür verging die Zeit dank des großartigen Programms wie im Fluge. Gleich zu Beginn verkündete der Künstler, dass er am liebsten in seinem Wohnzimmer vor Freunden singt und deswegen sein Wohnzimmer mit auf die Bühne gebracht hat, um vor Freunden zu singen. 😀 Außerdem suchte er direkt das Gespräch mit dem Publikum, um die Stimmung aufzulockern und zu scherzen.

Wohnzimmer von Bodo Wartke

Die meisten Stücke waren, laut Komponist, teils autobiografisch und handelten von der Liebe. Nur selten löste er sich von seinem Klavier um das Publikum unmusikalisch zu unterhalten.

So war die erste Stunde im Nu um und wir nutzten die zwanzigminütige Pause, um am Merchstand noch ein T-Shirt, einen Magneten und den Konzertfilm “bei dir heute nacht” als DVD zu ergattern.

Unsere Beute und die Tickets

In der zweiten Hälfte wurden dann auch schon Stücke aus Bodos neuem Programm, mit dem er nächstes Jahr auf Tour geht, vorgetragen. Zudem spielte er drei Zugaben und vor allem das letzte Stück, ein “Gangster-Schlager” hat uns begeistert. :mrgreen:

Alles in allem war es mit fast zweieinhalb Stunden Programm ein sehr gelungener Abend, jedoch gibt es einige kleine Punkte, die wir bemängeln müssen. 🙁 So waren zum Beispiel die provisorischen Plastikstühle recht unbequem, sodass uns schon nach kurzer Zeit unsere kleinen flauschigen Popos schmerzten. Außerdem mussten die Herren, um zur Toilette zu gelangen, die Halle verlassen und auf die andere Straßenseite gehen. 😮

Eigentlich hätten wir auch noch gerne an der Signierstunde teilgenommen, aber unser Chauffeur fuhr bereits den Wagen vor. 🙄 Das können wir aber ja bestimmt ein anderes Mal nachholen. 😉

Juli 31 2019

Faster, Harder, Louder – Pandas beim W:O:A!

Nach Jahren des Wartens war es so weit! Unser Herrchen wollte dieses Jahr endlich das Wacken Open Air besuchen. So machten wir uns auf in das beschauliche Örtchen Wacken, wo dieses Jahr 30 Jahre Metal Madness gefeiert wurden. 😯

Auf ins Getümmel!

Da das Festival über vier Tage ging, wir an jedem Tag da waren und es einfach viel zu viele Eindrücke waren, die wir sammelten, fassen wir hier alles nur kurz zusammen. Sonst müssten wir einen ewig langen Roman verfassen. 😉

Im Voraus des Festivals haben wir uns bereits Regenponchos und Ohrenstöpsel gekauft. Zudem haben wir statt unserer üblichen Kamera (die wir leider nicht mitnehmen durften) auf zwei Kompaktkameras umgesattelt. Als wir mittwochs (unser erster Tag in Wacken) ankamen, mussten wir erst einmal unsere Eintrittskarten gegen die stylischen Bändchen tauschen, die uns für die restlichen Tage Zutritt zum “Holy Ground” verschaffen sollten. Dort bekamen wir auch unsere Full-Metal Bags. Diese bekommt jeder Besucher des Festivals zu Beginn ausgehändigt. Darin befinden sich bereits kleinere Souvenirs, z.B. Patch, Tattoo, Sticker sowie eine faltbare Trinkflasche, Ohrenstöpsel, (für die vergesslichen Bärchen unter uns 😉 ), Regenponcho, Müllbeutel, Werbekarten, Mundschutz und ein Multifunktionstuch. Besonders die Trinkflasche fanden wir überaus nützlich, da man diese auf dem Gelände stets kostenlos mit Wasser befüllen konnte. So sparten wir nämlich einiges an Getränkekosten. 🙂 Der Full-Metal-Bag als solches war ebenfalls nützlich, denn dort stopften wir alles hinein was wir mitnehmen wollten, denn auch Rucksäcke, Taschen und Ähnliches sind verboten. Gürteltaschen und Stoffbeutel in maximal A4-Größe sind erlaubt.

Ana hegte vorab schon die große Befürchtung, dass es dort nur Dixi Klos gibt, aber dem war zum Glück nicht so. Es gab über das gelände verteilt einige Sanicamps, wo man Toiletten mit Spülung hatte. Die Kabinen wurden auch regelmäßig gesäubert und so konnte Ana unbekümmert das stille Örtchen aufsuchen. Wartezeit muss man jedoch mitbringen.

Mithilfe der Wacken-App haben wir lange vorher schon unsere Favoriten abgespeichert und so einen digitalen Zeitplan erhalten, was wann wo stattfindet bzw. wer wann wo spielt. Die App signalisiert sogar den nächten Punkt auf der Liste 15 Minuten im Voraus. 😮 Leider haben sich sehr viele Programmpunkte überschnitten, weswegen wir immer wieder entscheiden mussten, was wir lieber sehen wollten. 🙁 Die App bot außerdem den Vorteil, dass man bei Programmänderungen stets up to date blieb. 🙂 Zudem wurde man über die App und auch über Facebook sehr gut über die aktuelle Unwetterlage informiert.

Auf dem Gelände des Festivals selbst gab es auch vieles zu entdecken. Abgesehen von den acht Bühnen konnte man an zahlreichen Foodtrucks schlemmen, in diversen Verkaufszelten shoppen und (in Ermangelung eines besseren Wortes) Sehenswürdigkeiten bestaunen. Hier eine Auswahl:

Jedem der während seines Besuches beim W:O:A ein Meet and Greet besuchen möchte raten wir dringend zeitig dort zu sein. Laut Programm waren für die einzelnen Bands je 45 Minuten eingeplant. Es kam jedoch vor, dass sich die Band verspätetet und da dann schon die nächste Band in den Startlöchern steht, kann der Zeitrahmen nicht verlängert werden. 🙁 Das heißt, wenn Schluss ist, ist auch Schluss und viele Fans gehen leer aus… So setzten auch wir unser erstes angezieltes Meet and Greet bei Demons & Wizards ordentlich in den Sand, da die Schlange ewig lang war. 🙁 Dafür waren wir bei Rage so früh dran, dass wir mit zu den Ersten gehörten die anstanden. Auch bei Beyond the Black haben wir es grade noch so geschafft und ein Autogramm ergattert. Bei Within Temptation waren wir leider ebenfalls zu spät dran, hatten aber einen guten Freund, der uns netterweise mit einem Autogramm belieferte. :mrgreen:

Meet and Greet mit Rage

Wir machten außerdem die Erfahrung, dass Ohrenstöpsel nicht nur vor den Bühnen ungemein nützlich sind, sondern auch wenn man sich z.B. über den Holy Ground bewegt, denn ständig spielt irgendwo jemand und empfindliche Bärchen Ohren wollen geschützt werden, damit sie auch weiterhin gut funktionieren. Man sollte dann nur daran denken, dass man seine Begleitung anbrüllen muss um sich noch unterhalten zu können. 😯

Überwältigend war auch das kulinarische Angebot. Es gab fast alles! Von Pommes über Currywurst, Wildgulasch, indischen Spezialitäten, Döner, Burger, Pizza bis hin zu Knobibrot, Fish & Chips und Eis – nichts blieb aus. Außerdem war da ja auch noch der riesige Lebensmetalmarkt von Kaufland, der nahe am Zeltplatz aufgebaut war und in dem es alles gab was man so zum Überleben auf dem Campingplatz braucht.

Natürlich gibt es auch jede Menge verschiedener Mitbringsel und Andenken, die an vielen verschiedenen Ständen erstanden werden können und die später an das Festival erinnern. Hier einiges das wir erbeutet haben. 🙂 Allerdings sollte man mit dem Erbeuten dieser Souvenirs möglichst früh beginnen, denn die Nachfrage war wesentlich größer als das Angebot! 😮

Auch wenn es laut war, Unmengen an Menschen unterwegs waren und es zwei Unterbrechungen wegen schlechten Wetters gab, war unser erstes Wacken doch eine saugeile Erfahrung! Es war erstaunlich anzusehen, wie in einem kleinen Ort für ein paar Tage eine zweite Stadt entsteht und wie die Anwohner sich nahtlos eingefügt haben. Trotz der vielen Menschen aus aller Welt ging alles friedlich von statten. Faszinierend fanden wir vor allem, dass alle Altersgruppen vertreten waren. Zu jung oder zu alt für Wacken? – Das gibt es einfach nicht!

Es wird definitiv nicht unser letztes Wacken gewesen sein und beim nächsten Mal wollen wir auch vor Ort übernachten, um das komplette Feeling des Festivals zu absorbieren. 😀 Also sagen wir wie es sich gehört: See you in Wacken – Rain or Shine!

Juni 29 2019

Pandas Wunschkonzert: Muse in Köln

An diesem viel zu heißen Tag machten wir uns auf den Weg nach Köln. Denn es war endlich Zeit Frauchens Geburtstagsgeschenk einzulösen: Muse kam für ein Konzert nach Deutschland! :mrgreen:

Da wir lange Staus in der Kölner Innenstadt möglichst umgehen wollten, hielten wir uns an einen Tipp und parkten auf dem kostenlosen Parkplatz in Köln Weiden West. Von dort hat man gute Anschlussmöglichkeiten an die S-Bahn sowie die Straßenbahn.

Leider hatten mehrere der erwarteten 42.000 Fans diese grandiose Idee und es wurde in der eh schon stickigen Straßenbahn richtig kuschelig! 😳 So klebten wir eng zusammengepfercht aneinander und immer mehr Leute quetschten sich in die Bahn. Die eigentlich kurze Fahrt wurde deshalb zum Saunatrip. 😕

Als wir endlich am RheinEnergieSTADION ankamen, war es draußen nahezu erfrischend und wir steuerten zunächst die Imbissbude und den Merchstand an. Dort erstand ich ein paradiesisches Tour-Shirt. 🙂

Tour-Shirt

Da es mittlerweile schon 19:20 Uhr war, guckten wir, dass wir ins Stadion kamen, denn die zweite Vorband spielte schon eine Weile. Der Großteil der Besucher war schon auf den Plätzen und weil wir auch keine Tasche dabei hatten, wurden wir schnell durch die Kontrolle gewinkt. 🙂 Wir erkletterten die Tribüne, bis wir unsere Plätze fast ganz oben erreichten. Von der ersten Vorband The Amazons bekamen wir leider gar nichts mehr mit und von Andy Burrows nur noch die letzten Songs, die aber recht angenehm klangen.

Nach einer Umbaupause war es um 20:30 Uhr dann endlich soweit: Muse kamen zu ihrer Simulation Theory World Tour auf die Bühne und das Spektakel im ausverkauften Stadion begann. 😀

Wir saßen zwar weit oben, aber gerade vor der Bühne und hatten dank der großen Leinwand einen tollen Blick. Zudem hatten wir zum Glück keinen der Sonnenplätze abbekommen. Da das Stadion aber nur über der Bühne wirklich offen ist, wehte kaum ein Lüftchen und man musste aufpassen, dass man vor Schweiß nicht vom Stuhl glibschte. 😀 😳

Trotzdem hat sich die Quälerei mehr als gelohnt. Die Stimmung im Stadion war bis oben absolut mitreißend und elektrisierend. Muse haben eine tolle Show abgeliefert. Von Backgroundtänzern, leuchtenden Outfits, Lasershow, Schaum- und Lamettaregen über Acousticeinlagen bis zum Riesenzombiemonster – alles war bärchenstark! Die Band schien zudem eine Vorliebe für scheinbar improvisierte Instrumentalabschnitte zu haben – sehr beeindruckend und toll anzuhören!

Natürlich diente die Tour vor allem dazu, ihr neues Album “Simulation Theory” vorzustellen, aber sie spielten auch einige Klassiker und so kam jeder auf seine Kosten. 🙂

Nach 25 Liedern und fast 2 Stunden Spielzeit war das Konzert um 22:20 Uhr zu Ende und alle zufrieden mit dem überaus gelungenen Abend. Das wird bestimmt nicht unser letztes Konzert von Muse gewesen sein, denn auch Ronnie und Herrchen waren mehr als begeistert.

Mai 8 2019

Pandas Outdoor-Trip – Das Felsenburg Festival

Dieses Wochenende war es soweit! Das erste Felsenburg Festival in Bad Segeberg stand vor der Tür. Da der Wetterbericht Regen und kühle Temperaturen vorhergesagt hatte, zogen wir dick eingepackt mit Regenponcho und Thermodecke bewaffnet los zur Kalkbergarena.

Die Bühne in der Kalkbergarena

Beginnen sollte die Veranstaltung um 18:00, Einlass war ab 16:30. Da wir eine recht kurze Anreise hatten, waren wir um 17:45 am Kalkberg. Zu unserer Überraschung hatte der erste Künstler zu diesem Zeitpunkt bereits mit seinem Programm begonnen. 😯

Ryan Sheridan eröffnete den Abend. Zwar hatten wir bis dato noch nichts von diesem Künstler gehört, waren aber sehr begeistert von seinem Auftritt. In der 15-minütigen Pause, die zum Umbau der Bühne für die nächste Band diente, sollte Ryan Sheridan auch Autogramme geben. Jedoch war er nur einmal kurz am dafür vorgesehenen Tisch und danach gleich wieder verschwunden. 🙁

So gingen wir, ein wenig betrübt, zurück auf unsere Plätze, denn der zweite Act des Abends hatte bereits begonnen.

Mr Hurley und die Pulveraffen enterten nun die Bühne. Unsere Lieblings-Piratenband aus dem karibischen Osnabrück überzeugte wie immer auf ihren Liveauftritten mit ihren bekannten Klassikern und neuen Liedern von ihrem im Spätsommer diesen Jahres erscheinenden Albums “Leviathan”. Abgerundet wurde der Auftritt durch ein Medley, mit dem die Band an ihre Ursprünge erinnerte.

Auch hier sollte es nach dem Auftritt eine Autogrammstunde geben. Und tatsächlich! 🙂 Nach etwa 10 Minuten Wartezeit erschienen die vier Musiker an ihrem Merchstand, um alles zu signieren was sie vor die Stifte bekamen.

Wir haben uns vor Ort extra einen Satz Autogrammkarten besorgt, die ich signieren ließ, während Ana mit unseren Eintrittskarten auf Unterschriftenfang ging.

Danach ging es mit fliegenden Pfoten zurück auf unsere Plätze, denn Schandmaul hatten bereits mit ihrem Auftritt begonnen.

Da dies unser erstes Konzert der Band war, lauschten wir gespannt was uns erwartete und waren sehr begeistert! Sie spielten viele uns bekannte Lieder, aber auch einiges von ihrem grade erschienenen Album “Artus”.

Auch hier gab es nach dem Auftritt eine Autogrammstunde. Zwar musste wieder etwas gewartet werden und die Schlange wurde immer länger, aber dafür ging es mit dem Signieren dann zügig voran. Ich habe mir vorher das besagte neue Album gekauft und direkt signieren lassen, während Ana wieder Unterschriften auf dem anderen Ticket sammelte.

Im Anschluss ging es auf eiligen Pfötchen zurück zu unseren Plätzen. Dort kamen wir allerdings nicht an, da Ana so kalt war, dass sie sich bewegen musste. 😯 Ein Ordner bat uns jedoch, unseren neuen Platz ganz oben wieder zu verlassen, da man dort nicht sitzen durfte. 🙁 Allerdings sagte man uns, das wir uns zu diesem Zeitpunkt einen beliebigen freien Sitzplatz aussuchen dürften. :O

So nahmen wir einen Sitzplatz mittig vor der Bühne ein, um das letzte Konzert des Abends von Versengold zu genießen. Hier war es der dritte Liveauftritt der Band den wir erleben durften. Ich freute mich besonders, dass die Lieder “Feuergeist” und “Samhain” gespielt wurden. 🙂 Zudem spielten sie auch Lieder von ihrem neuen Album “Nordlicht”, das am 28. Juni 2019 erscheinen soll. Wieder waren wir sehr begeistert von der Darbietung und der hier gebotenen Feuershow. Zusätzlich gab es noch einige Showeinlagen, während derer zum Beispiel eine Coverversion von “Highway to Hell” gespielt oder ein Akkapellalied dargeboten wurde, das zum Kauf eines Albums animierte, falls man die Band zu sehr vermisst. 😆

Der Auftritt von Versengold

Damit endete das Programm offiziell, jedoch gab es am Ende noch eine Autogrammrunde mit Versengold, die wir nicht verpassten. Ana vervollständigte unsere Eintrittskarten, während ich die neu erworbene CD “Nacht der Balladen” signieren lies. Zudem hatten wir Glück und erwischten Ryan Sheridan noch am Merchstand und bekamen doch noch das erhoffte Autogramm! :mrgreen:

Zudem kaufte ich mir noch ein offizielles Festival T-Shirt sowie ein neues von Versengold. 🙂

Alles in allem war es ein supertoller Abend, an den wir uns noch lange erinnern werden. Zwar war es kalt und windig, aber immerhin hat es nicht geregnet. Umso mehr freut es uns, dass bereits an einer Fortsetzung gearbeitet wird! 🙂

Mai 29 2018

Game of Thrones Live Concert Experience

Heute Abend machte wir uns auf den Weg zur Barclaycard Arena in Hamburg. Dort sollte heute die Game of Thrones Live Concert Experience statt. Leider standen wir ewig im Stau und auf den Parkplatz vor dem Volksparkstadion zu kommen, dauerte ebenfalls sehr lange. Einen Einweiser gab es auch nicht… Für Besucher wie uns, die vorher noch nie in der Barclaycard Arena waren, war es also schon schwierig zu entscheiden, wo man überhaupt am sinnvollsten parkt.

Der Parkplatz war mit 7€ für unseren Geschmack dann auch noch ganz schön teuer. Vom Auto aus bis zur Arena waren es etwa 5min zu Fuß. Zum Glück hatten wir kein weiteres Gepäck dabei und so konnten wir direkt zum Einlass. Dort wurde nur kurz das Ticket eingescannt und man musste durch eine Schleuse gehen und dann war man auch endlich drin. 🙂

Obwohl wir bereits zu spät kamen, ging die Show noch nicht los. So gingen wir noch schnell zur Toilette, kauften uns einen Magneten und ein T-Shirt am Merchandise und ein paar Snacks. Schade fanden wir, dass es kein Programmheft gab. 🙁

Kurz nachdem wir unsere Plätze im Oberrang erreicht hatten, ging es los. Der Komponist der Musik zu Game of Thrones stellte sich als ursprünglicher Deutscher, Ramin Djawadi, vor und moderierte daher auch auf deutsch. Ansonsten dirigierte er die anderen Musiker oder spielte selbst mit. Die Musikinstrumente die eingesetzt wurden, waren sehr vielfältig: von klassischen Instrumenten wie Geige und Klavier, über E-Gitarre, Orgel, Trommeln und orientalische Blasinstrumente. Es gab nichts was es nicht gab und es war wirklich ein Erlebnis!

Die Musiker wurden teilweise auch von einem Chor oder einer tollen Sängerin begleitet und alle waren kostümiert. Als eine Geigenspielerin in die Lüfte gezogen wurde und in 10 Metern Höhe ihr Lied spielte, berührte ihr Kleid noch immer den Boden und es schneite Blütenblätter. Ein verzaubernder Moment.

Das Konzert wurde auf einer Leinwand durch Szenen aus Game of Thrones untermalt. Es wurden hier vor allem die einzelnen wichtigen Charaktere gezeigt und man bekam einen Eindruck von den (brutalen) Geschehnissen in der Serie. Sobald die Drachen zu sehen waren, spuckten Flammenwerfer Feuerbälle und alles wurde mit Lichteffekten untermauert. Diese störten uns allerdings ziemlich, denn man war teilweise so geblendet, dass man auf der Leinwand nichts mehr sah. 😯

Das Konzert dauerte etwa 2 Stunden inklusive 20 Minuten Pause und war seinen Preis durchaus wert. Die Sitze in der Barclaycard Arena ließen jedoch zu Wünschen übrig. Uns tat am Ende ganz schön der Po weh und eng war es auch.

Das Schlimmste war jedoch vom Parkplatz wieder wegzukommen… Wir brauchten mindestens eine Stunde, da es sich komplett staute. 🙄

Mai 17 2018

Konzert in der Karlskirche

Wir hatten uns bereits vor einer ganzen Weile über eventim Tickets für das heutige Konzert gekauft. Laut Ticketinfo musste man dieses noch an der Kasse gegen gültige Sitzplatzkarten eintauschen.

Leider konnte uns einen Tag vorher niemand eine Auskunft dazu geben und durch unseren Ausflug nach Bratislava waren wir bereits ziemlich spät dran. So bekamen wir dann nicht wie erhofft Plätze möglichst weit vorne, sondern in der siebten Reihe. Wir konnten trotzdem sehr gut sehen. 🙂

Natürlich kam man dann auch kostenlos in die Kirche, aber es war fast alles abgesperrt und in den Fahrstuhl durfte man auch nicht mehr. Die Kirche wurde erst vor Kurzem restauriert und da die Anwohner so gerne ihre hübschen Deckenfresken angucken, blieb der etwas provisorische Handwerkerlift in der Kirche.

Die Karlskirche macht wirklich etwas her und ist sehr beeindruckend.

Im Eingangsbereich der Kirche befindet sich ein Prägeautomat für Souvenirmünzen.

Nebenher stimmten die Musiker ihre Instrumente und wir kauften uns ein kleines Programmheft als Begleitung für das Konzert. Dann war es auch endlich soweit.

In etwa anderthalb Stunden spielte uns das Orchester 1756 auf historischen Instrumenten durch die 4 Jahreszeiten von Antonio Vivaldi. Das kleine Orchester bestand aus einem Vorgeiger, 4 weiteren Geigern, einem Cellist, einem Kontrabassist und einem Cembalospieler.

Zunächst fanden wir das Konzert ein wenig schleppend. Mir fiel es schwer die mir wohlbekannten Stücke überhaupt zu erkennen und die Künstler legten Kunstpausen zum Umblättern der Noten ein, was irgendwie unglücklich war… Als dann jedoch der Vorgeiger in die Mitte trat und dort ohne Noten spielte, war plötzlich viel mehr Leben in der Musik. Es wurde flüssig gespielt und die Stücke klangen toll. Da der Geiger Dimitris Karakantas auch einige Soloeinlagen hatte, fanden wir es amüsant, dabei die anderen Spieler zu beobachten. Vor allem der Cellist schien manchmal etwas genervt und fragte sich wohl, wann er wieder mitspielen darf. 😀

Orchester 1756
Orchester 1756

April 21 2018

Konzert von Theory of a Deadman

Quasi direkt gegenüber vom Hamburger Frühlingsdom, befindet sich das Knust, eine kleine gemütliche Eventlocation im Grenzgebiet Altona – Schanze in Hamburg. Da grade Dom war, war es leider sehr schwierig einen Parkplatz zu finden. Wir parkten daher ein paar Fußminuten entfernt von der Location. Im Knust spielte heute die kanadische Rockband Theory of a Deadman und wir hatten Tickets. 🙂

Am Eingang standen ein paar Leute und es fand eine Taschenkontrolle statt, anschließend wurden die personalisierten Tickets gescannt und wir befanden uns im Foyer des Veranstaltungsorts. Dort standen ein paar Sofas und es gab eine Bar sowie einen großen Bildschirm, auf dem das Konzert übertragen wurde. Die Toiletten waren nicht unbedingt einladend. Die Wände waren beschmiert und alles war sehr düster. Bei manchen Toiletten funktionierten schon zu Beginn die Spülungen nicht.

In einem Seitengang war ein kleiner Merchandisestand aufgebaut und wir kauften uns ein Tourshirt.

Im Konzertraum standen noch recht wenige Leute und wir drängten uns auf die galerie. Dort ergatterten wir einen Stehplatz direkt ganz vorne vor der Bühne und hatten so eine tolle Aussicht. 🙂 Oben auf der Galerie gab es eine separate Getränkeausgabe und einige Sitzmöglichkeiten an der Wand. Unten füllte sich der Raum, aber insgesamt passen nur etwa 500 Zuschauer ins Knust, deshalb war es recht gemütlich.

Um 19:45 Uhr begann bereits die Vorband Into My Vault aus Hamburg mit ihrem Programm. Sie war ebenfalls sehr rockig und gefiel uns wirklich gut. Wie wir erfuhren sind sie recht frisch und nehmen zur Zeit ihr erstes Album aus. Das werden wir uns nicht entgehen lassen! Nach einer halben Stunde waren sie bereits am Ende und es wurde Zeit für eine Umbaupause.

Etwa 20:30 Uhr kamen dann Theory of a Deadman auf die Bühne und spielten natürlich hauptsächlich Songs von ihrem neuen Album “Wake Up Call“. Doch natürlich spielten sie auch einige ältere Lieder. Zwischendurch gab es Acoustic-Passagen am Keyboard und Soloeinsätze. Die Beleuchtung passte toll zu den Liedern und die Akustik war super. Das Einzige, was wir etwas störend fanden, war, dass nach fast jedem Lied die Gitarren getauscht wurden. das fiel uns bisher bei keiner anderen Band so auf… 😳

Kurz vor 22:00 Uhr waren die 4 Bandmitglieder mit ihren Zugaben fertig und das Konzert war beendet. Am Ausgang bekamen wir vom Songwriter von Into My Vault noch einen Sticker zugesteckt. 😉

Uns hat das Konzert sehr gut gefallen und wir fanden den Preis auch völlig in Ordnung!

April 6 2018

Konzert von Mr. Hurley & Die Pulveraffen

Nachdem wir uns gestärkt hatten, fuhren wir zur Markthalle in Hamburg. Sie liegt in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs und direkt dahinter befindet sich ein bezahlbares Parkhaus. 😉

Da heute gleich zwei Bands in der Markthalle spielten, war etwas mehr Betrieb, aber es ging doch rasch voran. Zuerst kam man an der Garderobe vorbei, an der man für 1,50€ pro Panda seine Sachen abgeben konnte. Anschließend kam man zur Ticketkontrolle und dann wurde man abgetastet. Um zu unterscheiden, welcher Gast welches Konzert besucht, bekamen wir einen Stempel “Sehr wichtig” auf unsere Pfote. Diesmal stellten wir uns oben auf die Tribüne, denn dort läuft man nicht Gefahr, dass einem der Ausblick verstellt wird.

Die Markthalle ansich ist ordentlich und gepflegt und durch den unterteilten Innenraum beinahe gemütlich. Auf der Tribüne spürte man zwar die Vibrationen der zweiten Band unter uns, aber es war nicht wirklich störend. 😉 Nur die Toiletten wackelten ganz schön stark. 😯

Die dreiköpfige Vorband MacCabe und Kanaka starteten dann auch pünktlich um 20:00 Uhr und versetzten das Publikum innerhalb einer Stunde in eine ausgelassene Stimmung. Sie sangen irische und maritime Folklieder in sehr authentischer Art und Weise, ohne viel Drumrum.

Nach einer Umbaupause ging es dann los mit Mr. Hurley & Die Pulveraffen auf ihrer Tortuga-Tour. Neben einigen “Klassikern” spielten sie natürlich vor allem neue Lieder. Die Lieder verbanden die Piraten aus Osnabrück gekonnt durch ein paar Anekdoten und Erzählungen. Die Stimmung war ausgelassen. Mit Zugabe spielten sie etwa anderthalb Stunden und das war für den Preis wirklich gut!

Anschließend wollten sie noch zum Merchandisingstand in der Vorhalle kommen, doch wir wollten nicht mehr so lange warten. 🙁