August 4 2018

Eat the world in Hamburg Ottensen

Obwohl uns der Stadtteil Ottensen in Hamburg eher unbekannt ist, hatten wir eine Stadtführung bei Eat the World gebucht. Man sollte die Führungen frühzeitig buchen, da sie sehr schnell ausgebucht sind. Heute hatten wir auch Glück mit dem Wetter, es war zwar warm, aber nicht zu heiß. 🙂

Die Tour dauerte etwa drei Stunden und war wirklich interesant. Neben Informationen zum Stadtviertel, gab es sechs kulinarische Zwischenstopps. Die Restaurants und Cafés wurden zum Teil von Quereinsteigern geführt und es handelt sich eher um kleine, aber sehr ausgewählte Lokalitäten, die allesamt sehr charmant waren.

Wie wir erfuhren, ist Ottensen ein sehr gut erhaltener, historischer Stadtteil mit vielen kleinen und verwinkelten Gässchen. Es ist sehr idyllisch und ruhig, aber dort wohnen sehr viele Leute, die diesen Stadtteil schätzen. Es ist alles recht eng bebaut und die Einkaufsstraße am Bahnhof Altona gut besucht.

Es gibt Restaurants aus zahlreichen Kulturen, regelmäßige Biomärkte und grüne Hinterhöfe.

Unser Stadtführer Albert Voß war sehr sympathisch, konnte uns einiges zum Stadtteil und den Lokalitäten erzählen und achtete stets darauf, dass wir pünktlich zum nächsten Stopp aufbrachen. 😉

unser Guide
unser Guide

Eiegntlich beinhaltet eine Tour sieben kulinarische Highlights, aber da Urlaubszeit ist, bekamen wir in einem Restaurant die doppelte Portion und es waren dafür nur sechs.

Unseren ersten Halt machten wir am Café Liebes Bisschen. Dort bekam jeder der 16 Teilnehmer einen Mini-Cupcake. Etwas schade fanden wir, dass es lediglich drei Cupcakes mit einem Himbeerfrosting gab und alle restlichen mit Erdbeerfrosting waren. Wir hätten eigentlich gerne beide probiert. 🙁 Das Frosting schmeckte absolut köstlich, der Schokoteig war ein wenig trocken, aber trotzdem lecker.

Der nächste Halt führte uns zu einem sehr kleinen und urigen portugiesischen Restaurant namens Ribatejo. Dort gab es eine Art Krokette mit einer Füllung aus Kartoffelbrei und Kabeljau. Hier gab es für jeden Teilnehmer zwei Stücke und wir machten eine längere Pause um dort auch etwas zu trinken. Die Getränke sind jedoch nicht im Preis der Führung enthalten. Das kleine Lokal bietet Platz für etwa 30-40 Leute und das Hoppelsteinpflaster der Straße führte bis in das Restaurant, da es früher eine Schmiede war. Eine Stalltür führte hinaus in einen hübschen Hinterhof. Die Küche war ebenfalls sehr klein und auf nur etwa 4 Quadratmetern zauberten zwei Köche die kleinen Leckerbissen.

Der nächste Stopp war vor allem etwas für die Frauen, denn der Weg führte uns zu B.Sweet. Dies ist ein Dessousgeschäft mit kleinen Köstlichkeiten. Im vorderen Teil des Ladens gibt es Pralinen, Macarons und andere Süßigkeiten. Geht man in den hinteren Teil, befindet sich dort ausgewählte Unterwäsche. Es gibt dort alle möglichen Farben und Formen und lediglich von der Inhaberin ausgewählte Stücke und alle finden durch liebevolle Beratung ihre neue Besitzerin. Die Praline mit Zartbitterschokolade und Himbeerfüllung schmeckte sehr lecker. Zudem kann man bei Buchung der Tour Nahrungsmittelunverträglichkeiten angeben und diese werden auch berücksichtigt. So gab es extra für uns alkoholfreie Pralinen. 🙂

Anschließend ging es zu einem Urgestein Ottensens: in die Filmhauskneipe. Dort bekamen wir ein Gläschen mit Kässpätzle, etwas Gemüse und Rucola. Es war sehr lecker, nur schmeckten die Spätzle nicht so nach Käse wie erwartet.

Der vorletzte Halt führte uns zum zentralen Punkt von Ottensen: dem Alma-Wartenberg-Platz. Dort befindet sich seit letztem Jahr das Piazza Italiana. Als Angebot gibt es spanische Tapas und italienische Pizza. Wir bekamen als Kostprobe eine Scheibe Tortilla de patatas mit hausgemachter Aioli und Ciabatta. Die Aioli war ungemein cremig und köstlich.

Zum Abschluss gingen wir zu The Box. Dort gibt es Dips, Saucen und Küchenzubehör zu kaufen. Zudem beherbergt das Lokal eine Küche für Kochkurse, eine kleine Bühne und ein Café. Wir bekamen dort Kräcker mit Tomaten-Bärlauch-Dip und einen mediterranen Dip.

 

 

Juli 27 2018

Totale Mondfinsternis 2018

Es ist der 27.07.2018, Abend der totalen Mondfinsternis 2018. Da es hierbei zu bestimmten Konstellationen und Lichtverhältnissen kommt, erscheint uns der Mond in einer rötlichen Farbe – als sogenannter Blutmond. Wir waren zur Zeit zu Besuch in der Eifel in einem sehr kleinen Dorf namens Bröhlingen.

Gegen 21:30 Uhr gingen wir das Feld hinauf zum Waldrand, um von dort einen Blick auf den Blutmond zu erhaschen. Leider waren wir dafür viel zu früh dran und mussten uns eine Weile gedulden. Wir waren schon kurz davor aufzugeben, als wir um 22:05 Uhr plötzlich ein schwaches rotes Leuchten sahen. Der Blutmond!

Um die Mondfinsternis entspannter zu verfolgen, gingen wir zur Dorfhütte, von wo man einen herrlichen unverbauten Blick in Richtung Tal und in Richtung Mond hatte. In der Ferne waren die Lichter des Nürburgrings und die Hohe Acht zu sehen.

die Bröhlinger Hütte bei Tageslicht
die Bröhlinger Hütte bei Tageslicht

Etwa eine Pfote unterhalb und rechts vom Mond sah man zudem einen weiteren rot leuchtenden Punkt. Hierbei handelt es sich um den Mars, der sich zur Zeit besonders nah an der Erde befindet. Diese Konstellation gibt es nur etwa alle 100.000 Jahre.

Eigentlich sollte gegen 22:20 Uhr auch die ISS vorbeifliegen und zu sehen sein und vermutlich haben wir sie auch gesehen, sind uns aber doch sehr unsicher gewesen. Dort flog ziemlich viel herum. 😀

Um 23:16 Uhr wurde der Mond dann langsam Stückchen für Stückchen wieder in normaler Farbe sichtbar. Die Finsternis dauerte bis zum 28.07.2018 ca. 00:15 Uhr. Dann war der Mond wieder komplett sichtbar. Damit war es die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts. Hier unsere schönsten Schnappschüsse. 🙂

Juni 2 2018

Red Sparrow im Autokino von Möbel Kraft

An diesem Wochenende gab es fünf Filmvorstellungen des Autokinos von Möbel Kraft in Bad Segeberg.

Da wir noch Geburtstag feierten, holten wir uns zwei Tickets im Vorverkauf für Red Sparrow am Samstagabend.

Auf dem Nebenparkplatz von Möbel Kraft war eine große Leinwand aufgestellt, es gab einige Imbissbuden und auch Toiletten. Zudem konnte man sich auch Autoradios ausleihen. Der Film wurde nämlich über einen Radiokanal übertragen, was auch hervorragend klappte. 🙂

Die Vorstellung sollte um 21:30 Uhr beginnen und um einen guten Platz zu ergattern, waren wir einige Zeit vorher da. Die Autos wurden nach Größe sortiert und so standen wir relativ weit hinten, hatten aber das Glück, dass vor uns nur kleine Autos standen und wir sehr gute Sicht hatten. 🙂 Zudem wurden die Autos versetzt eingewiesen, sodass man auch in gleichgroßen Autos aneinander vorbei gucken konnte. Größtenteils funktionierte das Einweisen auch ganz gut, nur das kleine Auto neben uns wurde von einem großen Auto davor zugeparkt. 😯

Störend war allerdings, dass das Auto vor uns ständig die Rücklichter anhatte und wir so extrem geblendet wurden… 🙁

Der Film fing dann auch etwas später an als geplant und lief dann bis etwa 23:45 Uhr. Wir wunderten uns ein wenig über diese Planung, denn der nächste Film wurde schon um 24:00 Uhr angesetzt, was natürlich überhaupt nicht hinkam.

Die Atmosphäre an diesem sommerlichen Abend war sehr gemütlich und das bekommt man nicht jeden Tag. Der Film war spannend, aber auch ziemlich brutal und etwas eklig.

Mai 29 2018

Game of Thrones Live Concert Experience

Heute Abend machte wir uns auf den Weg zur Barclaycard Arena in Hamburg. Dort sollte heute die Game of Thrones Live Concert Experience statt. Leider standen wir ewig im Stau und auf den Parkplatz vor dem Volksparkstadion zu kommen, dauerte ebenfalls sehr lange. Einen Einweiser gab es auch nicht… Für Besucher wie uns, die vorher noch nie in der Barclaycard Arena waren, war es also schon schwierig zu entscheiden, wo man überhaupt am sinnvollsten parkt.

Der Parkplatz war mit 7€ für unseren Geschmack dann auch noch ganz schön teuer. Vom Auto aus bis zur Arena waren es etwa 5min zu Fuß. Zum Glück hatten wir kein weiteres Gepäck dabei und so konnten wir direkt zum Einlass. Dort wurde nur kurz das Ticket eingescannt und man musste durch eine Schleuse gehen und dann war man auch endlich drin. 🙂

Obwohl wir bereits zu spät kamen, ging die Show noch nicht los. So gingen wir noch schnell zur Toilette, kauften uns einen Magneten und ein T-Shirt am Merchandise und ein paar Snacks. Schade fanden wir, dass es kein Programmheft gab. 🙁

Kurz nachdem wir unsere Plätze im Oberrang erreicht hatten, ging es los. Der Komponist der Musik zu Game of Thrones stellte sich als ursprünglicher Deutscher, Ramin Djawadi, vor und moderierte daher auch auf deutsch. Ansonsten dirigierte er die anderen Musiker oder spielte selbst mit. Die Musikinstrumente die eingesetzt wurden, waren sehr vielfältig: von klassischen Instrumenten wie Geige und Klavier, über E-Gitarre, Orgel, Trommeln und orientalische Blasinstrumente. Es gab nichts was es nicht gab und es war wirklich ein Erlebnis!

Die Musiker wurden teilweise auch von einem Chor oder einer tollen Sängerin begleitet und alle waren kostümiert. Als eine Geigenspielerin in die Lüfte gezogen wurde und in 10 Metern Höhe ihr Lied spielte, berührte ihr Kleid noch immer den Boden und es schneite Blütenblätter. Ein verzaubernder Moment.

Das Konzert wurde auf einer Leinwand durch Szenen aus Game of Thrones untermalt. Es wurden hier vor allem die einzelnen wichtigen Charaktere gezeigt und man bekam einen Eindruck von den (brutalen) Geschehnissen in der Serie. Sobald die Drachen zu sehen waren, spuckten Flammenwerfer Feuerbälle und alles wurde mit Lichteffekten untermauert. Diese störten uns allerdings ziemlich, denn man war teilweise so geblendet, dass man auf der Leinwand nichts mehr sah. 😯

Das Konzert dauerte etwa 2 Stunden inklusive 20 Minuten Pause und war seinen Preis durchaus wert. Die Sitze in der Barclaycard Arena ließen jedoch zu Wünschen übrig. Uns tat am Ende ganz schön der Po weh und eng war es auch.

Das Schlimmste war jedoch vom Parkplatz wieder wegzukommen… Wir brauchten mindestens eine Stunde, da es sich komplett staute. 🙄

Mai 17 2018

Konzert in der Karlskirche

Wir hatten uns bereits vor einer ganzen Weile über eventim Tickets für das heutige Konzert gekauft. Laut Ticketinfo musste man dieses noch an der Kasse gegen gültige Sitzplatzkarten eintauschen.

Leider konnte uns einen Tag vorher niemand eine Auskunft dazu geben und durch unseren Ausflug nach Bratislava waren wir bereits ziemlich spät dran. So bekamen wir dann nicht wie erhofft Plätze möglichst weit vorne, sondern in der siebten Reihe. Wir konnten trotzdem sehr gut sehen. 🙂

Natürlich kam man dann auch kostenlos in die Kirche, aber es war fast alles abgesperrt und in den Fahrstuhl durfte man auch nicht mehr. Die Kirche wurde erst vor Kurzem restauriert und da die Anwohner so gerne ihre hübschen Deckenfresken angucken, blieb der etwas provisorische Handwerkerlift in der Kirche.

Die Karlskirche macht wirklich etwas her und ist sehr beeindruckend.

Im Eingangsbereich der Kirche befindet sich ein Prägeautomat für Souvenirmünzen.

Nebenher stimmten die Musiker ihre Instrumente und wir kauften uns ein kleines Programmheft als Begleitung für das Konzert. Dann war es auch endlich soweit.

In etwa anderthalb Stunden spielte uns das Orchester 1756 auf historischen Instrumenten durch die 4 Jahreszeiten von Antonio Vivaldi. Das kleine Orchester bestand aus einem Vorgeiger, 4 weiteren Geigern, einem Cellist, einem Kontrabassist und einem Cembalospieler.

Zunächst fanden wir das Konzert ein wenig schleppend. Mir fiel es schwer die mir wohlbekannten Stücke überhaupt zu erkennen und die Künstler legten Kunstpausen zum Umblättern der Noten ein, was irgendwie unglücklich war… Als dann jedoch der Vorgeiger in die Mitte trat und dort ohne Noten spielte, war plötzlich viel mehr Leben in der Musik. Es wurde flüssig gespielt und die Stücke klangen toll. Da der Geiger Dimitris Karakantas auch einige Soloeinlagen hatte, fanden wir es amüsant, dabei die anderen Spieler zu beobachten. Vor allem der Cellist schien manchmal etwas genervt und fragte sich wohl, wann er wieder mitspielen darf. 😀

Orchester 1756
Orchester 1756
Mai 13 2018

Genussfestival im Stadtpark Teil 2

Auch heute besuchten wir das Genussfestival im Stadtpark in Wien. Da wir ja bereits gestern einiges probiert hatten, gingen wir heute nur gezielt zu einigen Ständen. Unter anderem besuchten wir heute das große Festzelt, das gestern bereits geschlossen war.

Dort gab es von Zurück zum Ursprung kostenlose Kostproben von Joghurt, Buttermilch, Käse und Wurst sowie frische Äpfel. Es herrschte natürlich ein großes Gedränge, denn jeder wollte etwas abbekommen und manche natürlich möglichst viel und möglichst alles… Wir gaben uns da bereits mit weniger zufrieden. Wenigstens lohnte sich das Anstehen, denn es schmeckte wirklich super! 🙂

Anschließend holten wir uns am Stand von Marzipanina noch kleine Köstlichkeiten. Ronnie kaufte sich eine Johannisbeerrolle und ich bekam eine sehr leckere Mozartinakugel sowie eine Blume aus Marzipan.

Bei Zimmermann Teigwaren kauften wir uns abschließend noch eine Packung Fenchelnudeln und sind gespannt auf deren Geschmack! Von Glinitzer’s Wiener Salon Nougat hatten wir bereits Kostproben erhalten und mussten uns deshalb heute unbedingt ein Glas Kokos-Mandel-Aufstrich kaufen.

Mai 12 2018

Stefflkirtag in Wien

Zur Zeit ist um den Stephansdom in Wien der Stefflkirtag. Es sind ringsum Holzbuden aufgebaut, in denen man regionale Spezialitäten  kaufen kann. Es gab auch ein Bühnenprogramm mit Musik und ein Karussel.

Wir kauften uns lediglich an einem Stand mit witzigen Tierzeichnungen eine Postkarte mit einem Fuchs und einen Magneten mit Pandamotiv. Der Künstler heißt Sergey Yakushev.

Mai 12 2018

Genussfestival im Stadtpark Teil 1

An unserem ersten Abend in Wien, besuchten wir das Genussfestival im Stadtpark. Wir brauchten zu Fuß etwa 10 Minuten dorthin. Der Stadtpark besteht aus vielen Grünflächen und einem Teich. Überall lagen Menschen auf den Wiesen, aßen, tranken und genossen das tolle Wetter.

An den Wegen waren überall Buden für das Festival aufgebaut. Ronnie holte sich am Festzelt mit Vorarlberger Spezialitäten von Nigls zunächst ein Schälchen Kasknöfle mit gerösteten Zwiebeln und ich trank eine erfrischende Holunderschorle. Danach holten wir uns vom Stand von Le Cook eine Kostprobe der Kartoffel Rolle, die es in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt und recht lecker war. Ich entdeckte am Stand von Steirer Wild Leberkäsebrötchen und holte mir direkt eins. Anschließend gab es das angeblich beste Käsestangerl in Wien vom Bäcker Gragger & Cie und es schmeckte wirklich köstlich! Es war noch warm und ganz frisch. Bei Eis Greissler holten wir uns jeweils eine Kugel Eis. Ronnie entschied sich für schwarze Johannisbeere und Zotter-Schokolade und ich wählte Butterkeks. Uns schmeckte es gut, es war schön cremig. Nur habe ich nicht so viel von Butterkeks gemerkt, es schmeckte eher zitronig. Auf dem Rückweg holten wir uns bei LGV Frischgemüse kostenlose Kostproben von Tomaten und Gurken.

April 21 2018

Konzert von Theory of a Deadman

Quasi direkt gegenüber vom Hamburger Frühlingsdom, befindet sich das Knust, eine kleine gemütliche Eventlocation im Grenzgebiet Altona – Schanze in Hamburg. Da grade Dom war, war es leider sehr schwierig einen Parkplatz zu finden. Wir parkten daher ein paar Fußminuten entfernt von der Location. Im Knust spielte heute die kanadische Rockband Theory of a Deadman und wir hatten Tickets. 🙂

Am Eingang standen ein paar Leute und es fand eine Taschenkontrolle statt, anschließend wurden die personalisierten Tickets gescannt und wir befanden uns im Foyer des Veranstaltungsorts. Dort standen ein paar Sofas und es gab eine Bar sowie einen großen Bildschirm, auf dem das Konzert übertragen wurde. Die Toiletten waren nicht unbedingt einladend. Die Wände waren beschmiert und alles war sehr düster. Bei manchen Toiletten funktionierten schon zu Beginn die Spülungen nicht.

In einem Seitengang war ein kleiner Merchandisestand aufgebaut und wir kauften uns ein Tourshirt.

Im Konzertraum standen noch recht wenige Leute und wir drängten uns auf die galerie. Dort ergatterten wir einen Stehplatz direkt ganz vorne vor der Bühne und hatten so eine tolle Aussicht. 🙂 Oben auf der Galerie gab es eine separate Getränkeausgabe und einige Sitzmöglichkeiten an der Wand. Unten füllte sich der Raum, aber insgesamt passen nur etwa 500 Zuschauer ins Knust, deshalb war es recht gemütlich.

Um 19:45 Uhr begann bereits die Vorband Into My Vault aus Hamburg mit ihrem Programm. Sie war ebenfalls sehr rockig und gefiel uns wirklich gut. Wie wir erfuhren sind sie recht frisch und nehmen zur Zeit ihr erstes Album aus. Das werden wir uns nicht entgehen lassen! Nach einer halben Stunde waren sie bereits am Ende und es wurde Zeit für eine Umbaupause.

Etwa 20:30 Uhr kamen dann Theory of a Deadman auf die Bühne und spielten natürlich hauptsächlich Songs von ihrem neuen Album “Wake Up Call“. Doch natürlich spielten sie auch einige ältere Lieder. Zwischendurch gab es Acoustic-Passagen am Keyboard und Soloeinsätze. Die Beleuchtung passte toll zu den Liedern und die Akustik war super. Das Einzige, was wir etwas störend fanden, war, dass nach fast jedem Lied die Gitarren getauscht wurden. das fiel uns bisher bei keiner anderen Band so auf… 😳

Kurz vor 22:00 Uhr waren die 4 Bandmitglieder mit ihren Zugaben fertig und das Konzert war beendet. Am Ausgang bekamen wir vom Songwriter von Into My Vault noch einen Sticker zugesteckt. 😉

Uns hat das Konzert sehr gut gefallen und wir fanden den Preis auch völlig in Ordnung!

April 6 2018

Konzert von Mr. Hurley & Die Pulveraffen

Nachdem wir uns gestärkt hatten, fuhren wir zur Markthalle in Hamburg. Sie liegt in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs und direkt dahinter befindet sich ein bezahlbares Parkhaus. 😉

Da heute gleich zwei Bands in der Markthalle spielten, war etwas mehr Betrieb, aber es ging doch rasch voran. Zuerst kam man an der Garderobe vorbei, an der man für 1,50€ pro Panda seine Sachen abgeben konnte. Anschließend kam man zur Ticketkontrolle und dann wurde man abgetastet. Um zu unterscheiden, welcher Gast welches Konzert besucht, bekamen wir einen Stempel “Sehr wichtig” auf unsere Pfote. Diesmal stellten wir uns oben auf die Tribüne, denn dort läuft man nicht Gefahr, dass einem der Ausblick verstellt wird.

Die Markthalle ansich ist ordentlich und gepflegt und durch den unterteilten Innenraum beinahe gemütlich. Auf der Tribüne spürte man zwar die Vibrationen der zweiten Band unter uns, aber es war nicht wirklich störend. 😉 Nur die Toiletten wackelten ganz schön stark. 😯

Die dreiköpfige Vorband MacCabe und Kanaka starteten dann auch pünktlich um 20:00 Uhr und versetzten das Publikum innerhalb einer Stunde in eine ausgelassene Stimmung. Sie sangen irische und maritime Folklieder in sehr authentischer Art und Weise, ohne viel Drumrum.

Nach einer Umbaupause ging es dann los mit Mr. Hurley & Die Pulveraffen auf ihrer Tortuga-Tour. Neben einigen “Klassikern” spielten sie natürlich vor allem neue Lieder. Die Lieder verbanden die Piraten aus Osnabrück gekonnt durch ein paar Anekdoten und Erzählungen. Die Stimmung war ausgelassen. Mit Zugabe spielten sie etwa anderthalb Stunden und das war für den Preis wirklich gut!

Anschließend wollten sie noch zum Merchandisingstand in der Vorhalle kommen, doch wir wollten nicht mehr so lange warten. 🙁