Juni 1 2021

Pandas im Farbrausch – Zu Besuch im Schmetterlingspark

Heute musste Ronnie sich auf Corona testen lassen und deshalb nutzen wir diesen Tag ausgiebig, um ein paar Sehenswürdigkeiten und Museen zu besuchen.

Als Erstes besuchten wir den Schmetterlingspark in Burg auf Fehmarn. Bevor wir hineindurften, mussten wir uns erstmal in der Luca-App registrieren und da es sich um eine Tropenhalle handelt, musste man den Mund-Nasen-Schutz auch die ganze Zeit tragen, was bei dem feuchten Klima ein wenig anstrengend war. 😳

Glücklicherweise war die Halle nicht allzu groß und wir hielten uns keine Stunde dort auf. Trotzdem fanden wir den Preis in Ordnung, denn wir konnten viele Schmetterlinge bestaunen. Ich war vor allem fasziniert von den grünen und lilafarbenen, die man sonst eher selten sieht. 🙂

Zudem gab es einen kleinen Wasserfall, einen Fischteich mit Schildkröten, einen freilaufenden Leguan sowie zwei weitere rauflustige Artgenossen, die zum Glück eingezäunt waren und einige Vögel.

Ein paar Stühle luden zum Verweilen ein und am Ausgang entdeckten wir noch eine Treppe, die auf eine Aussichtsplattform führte.

Wir finden, dass der Schmetterlingspark einen Besuch wert ist. 🙂

August 3 2020

Ein Besuch bei entfernten Verwandten – Pandas im Zoo Leipzig

Da der Leipziger Zoo bei unserem letzten Besuch eine ziemliche Baustelle war, beschlossen wir, dem Zoo einen weiteren Besuch abzustatten. Und so fanden wir uns an einem sonnigen Morgen am Eingang zum Zoo wieder. 🙂 Coronabedingt hatten wir uns Ticktes online vorbestellt, denn Ana hatte gelesen, dass die Tageskasse am Donnerstag zuvor bereits um 10:30 Uhr geschlossen wurde. 😯

Der Haupteingang
Der Haupteingang

Da es bereits auf Mittag zuging und wir beim letzten Mal die herrliche Aussicht des Restaurants im Afrikabereich bewundert hatten, wollten wir diesmal gerne dort essen. Dementsprechend planten wir unseren Rundgang. Als erstes schauten wir bei den Koalas vorbei. Diese hatten jedoch einen faulen Tag und wandten uns schlafend den Rücken zu. 🙁 Also tapsten wir weiter, an den Lippenbären, den Vogelvolieren und dem neuen Vogelhaus vorbei. Dabei begegneten wir auch den Rüsselspringern, die wir bis dahin noch nie gesehen hatten. 😯

Rüsselspringer
Rüsselspringer

Unsere Pfötchen trugen uns weiter, vorbei an den Anoa, den Kängurus und durch das große, wenn auch fast leere, Affenhaus. Denn aufgrund des schönen Wetters waren die Affen fast alle draußen. 🙂 Der von uns auserkorene Weg führte weiter durch das Urwalddorf, vorbei am nicht besetzten Stand zum Kamelreiten, bis hin zu unserem Wunschziel: der Kiwara Savanne. Auf der riesigen Fläche um das Restaurant befanden sich Giraffen, Zebras und Säbelantilopen. Wir holten uns etwas zu essen und setzten uns direkt an eines der großen Fenster, um die Tiere während des Essens besser sehen zu können. Ana entschied sich für eine Bratwurstschnecke mit Reis und Süßkartoffelcurry, dazu hatte sie eine hausgemachte Limonade mit Aprikose und Melone. Die Limo schmeckte ihr jedoch nicht wirklich. 🙁 Ich hatte ebenfalls eine Bratwurstschnecke, ein Hacksteack und ebenfalls Reis. Als Getränk entschied ich mich für eine Sprite. Das Essen schmeckte uns ziemlich gut, jedoch fanden wir es ein wenig zu teuer. 😐

Nach dem Essen tapsten wir vollgefuttert weiter. Es ging vorbei an Löwen, Erdmännchen, Hyjänen und den südlichen Zwergmangusten. Auch diese haben wir bis dato nur selten gesehen.

Südliche Zwergmanguste
Südliche Zwergmanguste

Als wir die Mähnenwölfe, Tapire, Nutrias und Nasenbären hinter uns gelassen hatten, erreichten wir wieder den Eingangsbereich. Dort war nun genug Freiraum um ein Foto auf der Elefantenskulptur zu machen. 🙂

Von dort an ging es in den Asiabereich, wo wir neben Amurleoparden, chinesischen Streifenhörnchen und Schneeleoparden auch endlich das Gehege der roten Pandas erreichten. Zudem hatten wir Glück, denn einer meiner Artgenossen war munter und lief durch sein Gehege!

roter Panda
roter Panda

Danach besuchten wir die asiatischen Elefanten und die Amurtiger, die in dem jetzt einsetzenden Regen ein Nickerchen unter ihrem Unterstand machten.

Amurtiger
Amurtiger

Aufgrund des eben schon angesprochenen Regens machten wir uns jetzt auf den Weg ins Gondwanaland, das zum Glück in einer Halle liegt. Dort machten wir eine Bootsfahrt (die pro Panda 2€ kostet) und folgten dem Baumwipfelpfad durch den schönen Urwald. Auch hier gab es natürlich Tiere zu bestaunen. Wir kamen an Ozelots, Sunda-Gavialen und Kirk-Dikdiks vorbei.

Zu guter Letzt schlenderten wir noch durch den Shop, wo wir uns einen Magneten und einen 0€ Schein als Andenken kauften. 🙂

Andenken
Andenken

Zu unserem Glück hatten wir trotz des schlechten Wetterberichts noch sehr gutes Wetter, was uns sehr freute. Da jedoch noch einige Bauprojekte noch unvollendet sind, werden wir dem Leipziger Zoo bestimmt noch einen weiteren Besuch abstatten. 🙂

Mai 19 2020

Pandas endlich wieder unterwegs! – Besuch im Tierpark Gettorf

Da wir eeeeendlich wieder etwas unternehmen durften, starteten wir gleich mit einem Besuch im Tierpark Gettorf. Zudem war heute unser erster Hochzeitstag und an diesem wollten wir gleich etwas Besonderes machen. Also schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. 😉

Der Eintritt beträgt 12€ pro Panda, was wir als recht günstig erachteten. 🙂 Zusätzlich zu den Karten erhielten wir noch einen Parkplan.

Parkplan
Parkplan

Direkt nach dem Einlass gingen wir geradeaus zu den Ziegen. Diese schienen etwas unausgelastet, denn sie kauten an den Zäunen herum. 😮

Von dort aus gingen wir nach links zu den Rosenköpfchen, den Böhm-Zebras, Kaninchen, Waschbären und den Weißhandgibbons. Außer den Waschbären, die irgendwo geschlafen haben, haben wir auch alle Tiere gesehen.

Weiter ging es zu den Kattas, den roten Varis und den Gürteltieren, die wir aber leider nicht gesehen haben. 🙁

Katta
Katta

Unser Rundgang führte nun in die rechte Hälfte des Parks, vorbei an Flamingos und Nasenbären, Erdmännchen, Schopfmangaben, Trampeltieren, niedlichen chinesichen Streifenhörnchen bis hin zum Picknickplatz, auf dem wir unseren zum Mittagessen mitgebrachten Kuchen naschten. 😉

Am Ende des Picknickplatzes steht das “Verrückte Haus”. Leider ist es aber noch geschlossen und wir konnten es nur von außen begutachten. Da müssen wir wohl nochmal wiederkommen. 😉 Nachdem wir noch den Alpakas einen kurzen Besuch abgestattet hatten, ging es durch die große Vogelvoliere. Hier ließen sich Truthähne, Pfauen und Kraniche bestaunen. Da die Kraniche etwas kampflustig schienen, beeilten wir und schnell wieder rauszukommen. 😯 Nachdem wir einen kurzen Zwischenstopp an einem Teich mit Schildkröten gemacht hatten, ging es zu den Wallabies. Bei diesen ließ sich ein niedliches und noch sehr wackliges Jungtier beobachten. :schock: 😳

Als nächsten kamen wir zu den Präriehunden und den Tapiren. Nachdem wir zum Schluss noch durch das einzige geöffnete Tropenhaus gegangen waren und dort ein paar Vögel und Leguane beobachtet haben, ging es nach einem letzten Stopp bei den Totenkopfäffchen auch schon wieder nach Hause.

Auch wenn der Park recht klein war und wir deshalb schnell durch waren, fanden wir ihn recht schön. Wir werden ihn auch bestimmt wieder besuchen, auch um die bei unserem Besuch noch geschlossenen Häuser zu besichtigen. 🙂

Oktober 27 2019

Wilde Sause! – Pandas beim Zughunderennen in Trappenkamp

An diesem Wochenende sollte das alljährliche Zughunderennen im Erlebniswald Trappenkamp stattfinden! So ein Ereigniss konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn Ana bei der Vorstellung so vieler Hunde auf einem Haufen doch etwas blass um ihr niedliches Näschen geworden ist. :schock:

Also wählten wir den Sonntag aus und entschieden, erst noch ins Feuerstein einzukehren um dort etwas zu essen. Wir schlugen also pünktlich zur Panda-üblichen Mittagszeit im Feuerstein auf, wo zu unserem Glück wenig los war.

Nach einiger Zeit, die wir benötigten um die recht umfangreiche Speisekarte zu studieren, wählte Ana die Rindfleisch-Tacos und einen Maracujasaft. Ich wählte die überbackene Nudelpfanne mit 3 verschiedenen Nudelarten, Hackfleisch und Käse überbacken. Dazu gab es eine Erdbeerlimonade.

Mir schmeckte mein Essen sehr gur, Ana fand ihres jedoch schon etwas ausgekühlt. 🙁

Nach der trotzdem stärkenden Mahlzeit fuhren wir zum Erlebniswald. Der Eintritt kostet normalerweise 6€ pro Panda. Da wir jedoch einen Gutschein aus dem Schlemmerblock hatten, bezahlten wir nur einmal 6€. 🙂

Was danach kam, war ziemlich enttäuschend. 🙁 Da wir scheinbar zu spät waren, war das Rennen schon um und wir haben kaum Tiere gesehen. Nur die Ziegen und einige Rehe bzw. Hirsche bekamen wir zu Gesicht. Der Markt der zum Hunderennen gehörte war auch schon im Abbau. 🙁

Auf unserem Rundgang entdeckten wir allerdings den riesigen Kletterturm, der ziemlich beeindruckend aussah. 😮 Außerdem kamen wir an einem hölzernen Waldwichtel vorbei, der den Eingang zum Wichtelpfad bewachte. Er war jedoch sehr freundlich und ließ uns passieren. 😉

Was uns dann noch übrig blieb, war das Waldhaus zu besuchen. Dort gab es einen großen Shop und eine recht kleine Ausstellung über Waldtiere und den Wald im Allgemeinen. Begleitet wurde die Ausstellung von Trappi, dem Maskottchen des Erlebniswaldes. 🙂

Wir kauften uns im Shop noch einen Magneten und bevor wir uns auf den Heimweg machten pressten wir uns noch eine Souvenirmünze. 🙂

Souvenirmünze und Magnet

Auf den ersten Blick wirkte der Erlebniswald sehr schön und interessant. Leider scheinen wir den falschen Tag für unseren Besuch erwischt zu haben, was uns doch traurig stimmte. Auch war es recht schade, dass die Veranstaltung bereits um 14:00 Uhr zu Ende war, obwohl sie noch bis 16:00 gehen sollte. Alles in allem kein schöner Besuch. 🙁

Oktober 3 2019

In der Eifel Zuhause – Pandas im Wildpark Schmidt

Nach unserem Besuch auf Burg Satzvey war der Tag noch jung und so entschieden wir uns dafür, das gute Wetter zu nutzen und dem Wildpark Schmidt bei Nideggen einen Besuch abzustatten.

Als wir ankamen, waren wir zuerst ein wenig irritiert, da der Parkplatz so leer schien. Das legte sich jedoch schnell, als wir feststellten, dass wir im hintersten Bereich desselbigen standen. 😳 Wir tapsten zum Eingang und waren erneut ein wenig verwundert, denn dieser führt durch das zum Wildpark gehörende Café. 😳

Wir zahlten als Eintritt 7€ pro Panda (kleine Pandas bis 14 Jahre zahlen nur 4€, ganz kleine Pandas unter 3 Jahren kommen sogar kostenlos hinein) und begannen mit unserem Rundgang, rebellisch wie wir sind, entgegen des ausgeschilderten Rundwegs. :mrgreen:

Das erste Gehege, an das wir gelangten, war das des Rotwildes. Dort röhrte auch gerade ein Hirsch lautstark. 😯 So blieben wir einige Minuten, um ihn dabei zu beobachten und hoffentlich einen guten Schnappschuss zu landen, was uns auch gelang. 😉

Schließlich taperten wir weiter den Weg entlang, vorbei am Muffelwild, das uns neugierig bestaunte, hinab ins Tal und dann den Berg hinauf zum Schwarzwild. Dieses trafen wir teilweise fest schlafend an. Andere Bewohner des Geheges waren aber zum Glück putzmunter. 🙂

Nach diesem Gehege ging es wieder bergab, vorbei am Damwild, das sich gut versteckte und an die zentral gelegenen Teiche, in denen auch Biber leben sollen. Leider waren sie an diesem Tag etwas scheu und wir bekamen keinen zu Gesicht. 🙁

Als nächstes kamen wir in ein Gehege mit Eseln, Damwild und Schafen. Die Esel hatten wieder ein reges Interesse an uns …. 😮

Dann ging es den letzten Rest bergauf zu den letzten Gehegen. Dort gab es Gänse, Kaninchen, Zwergziegen, Minischweine und Meerschweinchen.

Nach diesem doch etwas anstrengenden Rundgang war unser Appetit wieder angeregt, weshalb wir noch auf ein Stück Kuchen und einen Kakao in das Café einkehrten. Ana entschied sich für den Kirschstreuselkuchen und ein Wasser, während ich einen Kakao und ein Stück Aprikosenstreusel mit Sahne wählte. Die Stücke waren echt riesig und dafür sehr günstig! 😯 Zudem schmeckten sie saftig frisch und waren sehr lecker! 🙂

Wir können den Wildpark Schmidt nur empfehlen. Er ist zwar nicht der größte, dafür aber schön gelegen, familienfreundlich und hat ein sehr gutes Café! 🙂

Oktober 2 2019

Ein flatterhaftes Vergnügen – Pandas zu Besuch im Eifalia Tropenhaus

Nachdem wir uns in Bad Münstereifel gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Blankenheim ins Eifalia Tropenhaus bzw. in den Schmetterlingsgarten.

Als wir dort ankamen, waren wir ein wenig schockiert, da es nur einen Miniparkplatz gab und auch die dazugehörige Anlage nicht sehr groß wirkte. Da es grade anfangen wollte zu tröpfeln, begaben wir uns zunächst ins Tropenhaus.

das Tropenhaus

Der Eintritt kostete uns 6,50€ pro Panda und wenn ich nicht unbedingt hinein gewollt hätte, wären wir wohl wieder gefahren. So jedoch bekamen wir unsere Eintrittskarten, die den ganzen Tag zum Zutritt berechtigen, und warfen einen ersten Blick ins feuchtwarme Tropenhaus. Leider fanden wir keinen Brillenlüfter vor und mussten erstmal unsere Kameralinse trocknen. 😳 Dann konnte der kleine, aber sehr schöne Rundgang beginnen.

Das Tropenhaus ist wirklich nicht groß und man muss schon aufpassen, dass man anderen Besuchern auf den schmalen Pfaden nicht im Weg steht. In der Mitte der Halle wachsen viele tropische Blumen und Pflanzen, es gibt einen Teich mit Schildkröten, Kanarienvögel die umherflattern und ein paar flauschige asiatische Zwergwachteln. 😮

Kurz vor Ende des Rundwegs entdeckten wir dann ein Warnschild, dass man Abstand zum Leguan wahren soll. Erschreckt sahen wir uns an und um und zogen die Köpfe ein. Wie sollten wir Abstand wahren, wenn wir den Leguan gar nicht sehen konnten? 😯 Unser Frauchen entdeckte den Leguan namens Willy dann jedoch und wir konnten aufatmen. Er ist durch ein Netz vom Tropenhaus abgeschirmt und kann so über die Besucher hinweg laufen. Irgendwie ein trauriges Dasein. 🙁

Das Highlight des Tropenhauses waren aber natürlich die zahlreichen Schmetterlinge und Falter. Noch nie hatten wir so riesige Falter gesehen. 😯 Ein bisschen abstoßend vielleicht, aber trotzdem schön. 🙂 Am Eingang steht ein Glaskasten, in dem sich die verpuppten Raupen befinden und mit etwas Glück kann man einen Schmetterling schlüpfen und trocknen sehen. Es gibt außerdem Kunstblumen, die man sich nehmen darf, denn darauf sind die Schmetterlinge besonders scharf. Ein beliebter Treffpunkt sind auch die Obstschalen, die es in der Halle gibt.

Nach recht kurzer Zeit hatten wir uns umgesehen und machten uns auf den Weg nach draußen. Dort gab es noch einen kleinen Schmetterlingsgarten mit diversen Kunstwerken, einen Spielplatz und Gehege mit Seidenhühnern und Meerschweinchen. Natürlich durfte hier auch ein großes Inseketenhotel nicht fehlen. 😉

Obwohl wir den Eintrittspreis für die kleine Halle etwas teuer fanden, so hat es sich vergleichsweise doch gelohnt. In anderen Schmetterlingshäusern gibt es meistens weniger Arten und vor allem haben wir noch nie Nachtfalter gesehen. Diese waren wirklich eindrucksvoll. Auch der schöne Garten will gepflegt werden und so war es zwar ein kurzer, aber empfehlenswerter Ausflug. 🙂

August 17 2019

Besuch bei der Verwandtschaft – Pandas im Tierpark Hagenbeck

Trotz des angekündigten regnerischen Tags, brachen wir heute schon zeitig Zuhause auf. Wir wollten nun nämlich endlich dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg einen Besuch abstatten. Da die Ferien fast überall um sind und das Wetter durchwachsen sein sollte, hofften wir auf minimierten Besucherandrang. 😉

Grade als wir unser Gefährt im Parkhaus abstellten, fing es an zu schütten. 😯 Daher gingen wir mit unseren Kombitickets zunächst ins Tropenhaus mit Aquarium. Ein Kombiticket bietet sich für den Besuch an, denn die Eintrittspreise für Tiergarten und Tropenhaus sind damit etwas günstiger und man kann an einem Tag bequem beides schaffen. 🙂 Allerdings müssen wir anmerken, dass man mit dem Ticket für das Aquarium nur einmal hinein darf, während man mit dem Zooticket den ganzen Tag Zutritt hat!

Im Tropenhaus gibt es freilaufende Bewohner, weshalb es empfehlenswert ist, Taschen und Rucksäcke in einem Schließfach unterzubringen. Wir ließen auch unsere Regenschirme und Jacken draußen. Dann konnte die Safari beginnen! 🙂

Zunächst erwartete uns ein separarierter Raum mit freifliegenden Loris und umhertollenden Kattas. Damit die Besucher den flauschigen Lemuren nicht zu nahe kommen, stehen zwei Tierpfleger dabei und passen auf.

Durch eine Schleuse gelangt man dann in das eigentliche Tropenhaus. Es ist hier zwar warm und die Luftfeuchtigkeit ist erhöht, trotzdem lässt es sich gut aushalten und man gewöhnt sich schnell an die Luft. Es ging vorbei an diversen Reptilien, Amphibien und Fischen – bis wir dann zum großen Schwimmbecken mit riesigen Krokodilen kamen. 😯

Natürlich gibt es auch in den Tropen weitere flauschige Bewohner. 😉 So besuchten wir die Klippschliefer und die Zwergmangusten, die sehr putzigen Nachwuchs hatten. 😳

Dann ging es hinunter durch düstere Grubengänge in die Unterwelt der Tropen. Hier hausten Kröten, zahlreiche Schlangen und Salamander. Da sich hier, vor den teils recht kleinen Schaufenstern, sehr viele Besucher tummelten, gingen wir etwas zügiger weiter.

Letztendlich kamen wir dann in den Aquarienbereich. Wie bereits im Tropenhaus, waren die einzelnen Becken hier bestimmten Regionen bzw. Meeren zugeordnet und man konnte die dort einheimische Unterwasserwelt bewundern. Beeindruckend war vor allem das große Aquarium mit Rochen und Haien. 😯

Nach gut einer Stunde hatten wir die Welt der Tropen verlassen und wurden von einem wolkenlosen Himmel und Sonnenstrahlen begrüßt. So machten wir uns nun auf in den Tiergarten.

Die erste Station waren die Elefanten. Auch hier hatte es zweifachen Nachwuchs gegeben und die kleinen Elefanten waren witzig anzusehen. Ein besonderes Highlight des Tiergartens: Die Elefanten dürfen mit Gemüsesticks aus der Zooküche von Hand gefüttert werden!

Was wir sehr toll fanden, war, dass Hunde im kompletten Tierpark verboten sind. Das bietet nicht nur kleinen Pandas die Möglichkeit unbeschwert durch den Park zu tollen, sondern auch den Pampashasen, die zum Teil sehr zutraulich waren. Auf unserem Weg durch den Tiergarten begegneten wir ihnen immer wieder und entdeckten sogar einen Bau mit ganz kleinen Hasen. 😳

Auf unserem Rundgang durch den Tiergarten kamen wir durch einen asiatischen Garten mit einem Teich voller Flamingos, auf einen Berg mit Mähnenspringern, vorbei an Löwen, Tigern, Affen, Kängurus und Stachelschweinen – bis wir doch noch Glück hatten und einen aktiven Artgenossen entdeckten! :mrgreen:

Selbstverständlich bekommen auch Pandas mal Hunger und so steuerten wir zum Mittag eins der Restaurants an. Leider mussten wir feststellen, dass es hier nur kleine Imbissartikel gab und waren von der Auswahl recht enttäuscht… Ich entschied mich für Hähnchennuggets mit Pommes und Ronnie wählte die Currywurst mit Country Potatoes. Die Preise waren dafür jedoch in Ordnung.

Mittagsimbiss

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Eismeer. Dort gab es einige Außenbecken mit Seelöwen, Pinguinen, nordischen Vögeln und Eisbären. Innen erwartete uns dann die Eiskammer mit arktischen Bewohnern und Fischgeruch. Die Pinguine kommen einem hier gefährlich nahe und man muss aufpassen nicht angekackt zu werden. Zahlreiche Spuren auf dem Boden zeugten bereits von unzähligen Versuchen. 😯

Draußen erwartete uns dann bei den einzigen Walrössern Deutschlands die Fütterung mit Showeinlage – bei der Frauchen mit Fischwasser bespritzt wurde. 😮

Der Besuch im Tiergarten Hagenbeck hat sich sehr gelohnt. Obwohl die Eintrittspreise wahrlich stolz sind, haben wir es nicht bereut. Der Tiergarten ist sehr schön angelegt – die Gehege sind alle groß und wirken neu und gut gepflegt. Die zahlreichen Jungtiere beweisen, dass sich die Tiere dort wohl fühlen. Ein besonderes Highlight – für Groß und Klein – man darf Giraffen und Elefanten selbst füttern! Wir freuen uns auf den nächsten Besuch. 🙂

Juli 28 2019

Wild Life mit den Pandas – Ein Besuch im Westküstenpark St. Peter-Ording

Nach dem kräftigenden Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Tierpark “Westküstenpark” in St. Peter-Ording.

Das Eingangsgebäude

Der Eintrittspreis beträgt 11€ für große Pandas und 7,50€ für kleine Pandas bis 15 Jahre. Mit einer Kurkarte erhält man außerdem 50 Cent Rabatt.

Nach dem Bezahlen erhielten wir einen Parkplan und die Info, dass am heutigen Tag eine “Alpaka-Rallye” stattfinden würde, die aber leider schon gestartet war. Da wir vor so großen Tieren ein wenig Angst haben, blieben wir lieber in unserem Beutel und bewunderten von dort aus den Park. 😉

Parkplan

Dem Rundgang folgend ging es für uns an Pelikanen und Enten vorbei zum Robbarium. Dieses ist schön angelegt und bietet von einer erhöhten Aussichtsplattform einen wunderbaren Überblick über die gesamte Anlage.

Robbarium

Da wir uns um 15 Uhr die Fütterung anschauen wollten, setzten wir unseren Weg erst einmal fort und gingen an der Parkgaststätte, den Schildkröten und den Störchen vorbei in Richtung der historischen Entenkoje. Auf dem Weg dorthin trafen wir erst auf eine Gänse-Reisegruppe und dann auf die Alpaka-Rallye. 😮

Wir schlichen uns fix an den Alpakas vorbei in die Entenkoje. Von dort hatte man einen schönen Überblick über einen See. 🙂

Blick auf den See

Unser Weg führte uns von dort aus weiter, an dem Gehege der Alpakas, Maras und Nandus vorbei, zu einem Häuschen mit einer Art “Wüstengarten” in dem die Alpaka-Rallye ausgewertet wurde und Axolotl beheimatet sind.

Danach ging es ein weiteres Mal an den Störchen vorbei zum “Kinderareal”, mit Streichelzoo, Ponyreiten und Autoscooter. Hier zweigte der Weg ab, hinaus zu den Vogelvolieren mit Greifvögeln und der Pony- und Eselwiese.

Nach dem Abstecher in diesen Abschnitt folgten wir wieder dem Rest des Rundgangs zu den Fuchsmangusten, den Steppenfüchsen und dem Fasanengarten, vorbei an der Kinderscheune mit Mäuseküche, und dem Spielplatz, denn bald würde die Robbenfütterung beginnen!

Ohne Eile schafften wir es zur Aussichtsplattform am Robbarium und konnten eine Pause vor der Fütterung der Seehunde einlegen. Dann begann die Fütterung endlich. Diese wurde von einer Tierpflegerin moderiert. Dabei zeigten die Seehunde einige erstaunliche Kunsstücke, die zu ihrem täglichen Training gehören, wie zum Beispiel das Holen eines Ringes. :Shock: Die kleinen Robben und und ihre Mamas blieben dabei ein wenig außerhalb, da sich die Kleinen erst noch an die Tierpfleger und die lauten Besucher gewöhnen mussten.

Nach der Fütterung besuchten wir noch die Infotafeln im Keller des Robbariums, ehe wir uns auf den Weg zum Ausgang machten. Dort ergatterten wir noch eine Souvenirmünze und ein Eis, denn es war sehr heiß. 😮

Natürlich gibt es, wie ihr im Plan sehen konntet, im Westküstenpark noch viel mehr Tiere zu sehen. Wir haben dort eine schöne Zeit verbracht und besuchen ihn bei Gelegenheit bestimmt noch einmal. 🙂

Juni 9 2019

Pandas in Thale

An unserem ersten Tag im Harz machten wir uns gleich auf den Weg nach Thale im Bodetal um unsere ersten Stempel der Harzer Wandernadel zu ergattern! Unser Ausflug begann am Hexentanzplatz, wo wir direkt durch einige schaurige Gestalten begrüßt wurden, die dort Vorbereitungen für das nächtliche Treiben trafen. 😯

Teufel und Dämon am Hexentanzplatz

Zum Glück galt ihre Aufmerksamkeit den anderen armen Seelen um uns herum, sodass wir unbemerkt an ihnen vorbei zur Kabinenseilbahn huschen konnten. 😯

alte Kabinengondel

Im Tal angekommen, hüpften wir direkt weiter in den Sessellift um auf der anderen Seite des Bodetals wieder hinaufzufahren. Am Gipfel angekommen, besuchten wir zuerst den Sagenpavillon, in dem man für einen kleinen Obolus die Geschichte der Rosstrappe anschauen kann. 🙂

Sagenpavillon

Danach ging es dann endlich los: über einen Wanderweg ging es zur Rosstrappe! Zwar war der dort befindliche Stempelkasten noch ein gutes Stück vor dem eigentlichen Abdruck im Fels entfernt, aber trotzdem war es ein schöner Wanderweg, der jedoch an diesem Tag viel zu gut besucht war. 🙁

Dennoch hat sich der Weg gelohnt, denn der Ausblick über das Bodetal war einfach wunderschön! Eigentlich sah unser Plan vor, von der Rosstrappe hinab ins Tal zu wandern, dort einen weiteren Stempel zu sammeln und auf der anderen Seite wieder hinaufzusteigen, doch wie wir erfuhren, war der Weg bereits seit Jahren wegen eines Erdrutsches gesperrt. 🙁

So entschieden wir uns dazu mit der Seilbahn zurück ins Tal und mit der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz zu fahren. Auf dem Gipfel angekommen, besuchten wir zuerst die Walpurgishalle, in der einige Bilder aus Goethes “Faust” hängen. Ein sehr uriger Bau, der im altgermanischen Stil eines Blockhauses gebaut ist. Trotz des beeindruckenden Gebäudes, waren wir etwas enttäuscht, dass es hier nur eine Handvoll Bilder zu sehen gab…

Als wir die Halle verließen, knurrten uns allerdings die Bäuchlein, weswegen wir im nahen Imbiss “Berghütte” einen Mittagssnack einnahmen. Ana bestellte sich Nudeln mit Gulasch und ein Tonic Wasser. Ich wählte das Pfannengyros mit Pommes, Tsatsiki und Salat, dazu gab es eine Apfelschorle. Für einen Imbiss war das Essen ganz passabel, allerdings hatte Ana zu viele Fettstücke im Gulasch (Zitat: Das war die typische ostdeutsche Schulküche: frisch aus der Dose. (Ana darf das! Sie kommt gebürtig auch aus Ostdeutschland)).

Gulasch und Gyrospfanne

Im Anschluss ging es weiter zum verrückten Hexenhaus. Die Geschichte hinter dieser lustigen Attraktion ist, dass die Hexe Watelinde beim Putzen einen Zauber falsch aufgesagt hat und deswegen ihr Haus auf den Kopf gestellt wurde. 😀 Man beginnt den Rundgang also am Dachgiebel, da das ganze Gebäude auf dem Kopf steht. Die Aufgabe besteht für die Besucher nun darin, sieben Gegenstände zu entdecken, die noch richtig herum sind. Ein lustiges Unterfangen, obwohl uns danach ziemlich schwindelig war. 😯

Zu guter Letzt besuchten wir noch den Tierpark am Hexentanzplatz. Er gefiel uns sehr gut! 🙂 Dort gab es viele einheimische Tiere wie Füchse, Waschbären, Braunbären und Wildschweine mit niedlichen Frischlingen. 😀

Wildschwein im Tierpark

Bevor wir unseren Rundgang beendeten, spielten wir noch eine Runde Hexengolf. Der Hexengolfplatz besitzt zweimal neun Löcher, die alle von einer kleinen Geschichte und einer passenden Figur begleitet werden. Ana gewann unser Spiel mit einem Punkt Vorsprung. 🙁 (Ich glaube jedoch, dass sie geschummelt hat. 😯 ) Dann holten wir uns noch ein Eis um Anas Sieg zu feiern und sammelten den dort platzierten Sonderstempel ein.

Als wir uns schließlich wieder auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung befanden, entschieden wir uns noch einen Abstecher zur Teufelsmauer zu machen. Diese zwanzig Kilometer lange Felsformation erstreckt sich bei Thale zwischen Ballenstedt und Blankenburg. Auch dort gibt es eine Stempelstelle, die uns auf Goethes Spuren führte. 🙂

Damit beendeten wir diesen Tag und machten uns auf den Heimweg. 🙂 Letztendlich bleibt noch zu sagen, dass wir uns im Voraus jeweils eine Harzcard für 4 Tage besorgt haben. Sie kostete uns 57 Euro pro Panda und brachte uns an diesem Tag folgende Vorteile:

  • kostenlose Berg – und Talfahrt mit dem Sessellift
  • kostenloser Eintritt in den Sagenpavillon
  • kostenloser Eintritt in das Hexenhaus
  • kostenloser Eintritt in den Tierpark

Also schon mal ein guter Einstieg. 😉

März 30 2019

Pandas in der Wildnis – ein Ausflug in den Wildpark MV

Aufgrund des schönen Wetters und der Tatsache, dass wir die Familie unseres Frauchens besuchten, nutzten wir den heutigen Samstag um einen Ausflug in den Wildpark MV bei Güstrow zu machen. 🙂

Das Eingangsgebäude

Der Eintritt kostet 13€ pro Panda. Für Senioren, Schüler, Studenten und Behinderte gibt es eine Ermäßigung von 1€. Ganz schön knauserig! 🙁

Unseren Rundgang begannen wir im Eingangsgebäude, wo man viele heimische Fische in ihrer natürlichen Umgebung bestaunen kann. Dazu wurde ein Teil der Nebel am Gebäude vorbeigeleitet und durch dicke Glasscheiben abgetrennt und so ist es im Aquatunnel möglich, einen Blick in den Fluss zu werfen. Außerdem gibt es im Inneren eine künstlich angelegte Flusslandschaft, die durch das Gebäude verläuft und schön anzuschauen ist. 🙂 Zusätzlich gibt es eine Ausstellung mit Eiern heimischer Vögel, kleine Flussbewohner in Mini-Aquarien und Tümpelbecken. Sehr gelungen fanden wir auch den Nachbau einer Schilfhütte. 🙂

Danach ging es aus dem Haus und links herum, dem Rundweg folgend Richtung Damwild und Störche. Diese erreichten wir ziemlich schnell. Leider kann das Gehege der Störche zurzeit nicht betreten werden, da diese gerade brüten.

Störche beim Brüten

Unweit der Störche entdeckten wir eine Herde Damwild beim verspäteten Mittagessen.

Damwild beim Nachmittagssnack

Von dort führte uns der Weg zum Wildschweingehege. Dessen Bewohner hatten bei dem schönen Wetter aber scheinbar etwas anderes vor, als sich von neugierigen Bärchen beobachten zu lassen. 🙁 Nicht so die Eichhörnchen, zu deren Behausung wir als nächstes kamen. Zwar versuchten sie sich zu verstecken, konnten unserem geübten Beobachterblick aber nicht entgehen! 😀

Normalerweise wären wir nun zum “Haus Spinne” gekommen. Da wir beide aber keine großen Spinnenfreunde sind, übergingen wir es einfach. 😯

So kamen wir zur Raubtier-WG. Diese besteht aus drei Gehegen, die über einen Erlebnispfad in luftiger Höhe durch verschiedene Brücken und Plattformen verbunden sind. Von dort kann man Wildkatzen, Luchse und Wölfe beobachten. Mittig in der WG liegt der Palisadenhof, in dem es Wissenswertes zu den Wölfen zu erfahren und eine Wolfshöhle gibt. Auf unserem Rundweg konnten wir Wildkatzen und Luchse beobachten, die Wölfe jedoch machten sich rar und ließen sich nur ganz kurz blicken. 🙁

Danach führte unser Weg uns zu unseren Artgenossen, den Braunbärengeschwistern Fred und Frode. Diese schienen, ganz ähnlich wie wir, das schöne Wetter genießen zu wollen und sonnten sich in ihrer Außenanlage.

Anschließend ging es steil bergauf zu den Steinadlern. Auch diese genossen das schöne Wetter. Entlang der Steinadlervoliere gab es noch einen Tastpfad, an dem man mit seinen Pfötchen verschiedene Sachen in kleinen Holzkästen erfühlen kann. Natürlich gibt es auch eine Klappe um zu schauen, was man denn da befühlt. 😉

Steinadler in der Sonne

Kurz vor Ende unseres Rundgangs kamen wir zu einem weiteren Bärengehege, nämlich zu den Waschbären. Dort beobachteten wir einen besonders hungrigen Zeitgenossen, der ein Ei ausschlürfte. :mrgreen: Danach ging es am nach Ziege riechenden Streichelzoo, den Kaninchen, verschiedenen Vögeln und den Meerschweinchen vorbei zurück zum Ausgang.

hungriger Waschbär

Alles in allem dauerte unser Rundgang etwa 3 Stunden, wobei wir einige Strecken ausgelassen haben. Es hätte beispielsweise noch einen Pfad zur Moorleiche und einen Rundweg durch die Wiesen gegeben. Für Rollstuhlfahrer ist der Park nur bedingt geeignet, da immer mal wieder Passagen aus Kopfsteinpflaster zu bewältigen sind…

Der Park dient vor allem dazu die einheimischen Tiere vorzustellen und Kindern Wissen zu vermitteln. Hervorzuheben ist zudem, dass der Park insgesamt sehr gepflegt ist, weshalb wir den Wildpark MV als Ausflugsziel für groß und klein trotzdem sehr empfehlen können! 🙂