September 4 2020

Auf den Spuren der Tradition – Pandas in Seiffen

Da wir auf unserer Reise nah am Erzgebirge vorbeikamen, mussten wir unbedingt einen Besuch im Spielzeugdorf Seiffen machen! Deshalb machten wir uns heute auf den Weg dorthin. 🙂

Nachdem wir unser Gefährt auf dem Parkplatz abgestellt hatten, gingen wir als Erstes in das erzgebirgische Spielzeugmuseum. Der Preis pro Panda für den Eintritt beträgt 7€. Wir bezahlten und starteten unseren Rundgang. Zu Beginn kamen wir am Nachbau einer alten Drechselstube vorbei, original mit alter Drechselbank und altem Kronleuchter.

Drechselstube
Drechselstube

Danach kamen wir zu einem winterlichen Modeldorf aus Feinpapier. Sehr schön fanden wir die Kirche, die der originalen aus Seiffen nachempfunden ist. Das ist übrigens auch genau die Kirche, die es überall als Dekoobjekt zu kaufen gibt. 😳

Winterdorf
Winterdorf

Danach ging es wirklich ums Spielzeug. Da dieses früher auch in Massen hergestellt werden musste, da Einzelanfertigung vieler gleicher Teile zu zeitaufwändig waren, entwickelte man das Reifendrehen. Mit diesem Verfahren konnten aus einem Holzreifen viele identische Figuren hergestellt werden. Auch hier gab es wieder den Nachbau einer entsprechenden Drehereiwerkstatt zu sehen. 🙂

Natürlich wurden im Erzgebirge aber nicht nur Spielwaren hergestellt. Es gibt auch zahlreiche Kronleuchter und Weihnachtspyramiden in allen möglichen Größen aus Holz.:eek: Wir waren sehr beeindruckt davon, wie filigran und detailreich diese teilweise waren.

Sehr beeindruckend waren auch die Schachtelspiele bzw. die Schachtelszenen. Dabei sind die Spiele schön klein und handlich, damit man sie überall mit hinnehmen kann. Bei den Schachtelszenen war es noch viel eindrucksvoller! Denn hier wurden bekannte Szenen aus Märchen und ähnlichem als kleines 3D-Bild in eine Streichholzschachtel gearbeiet! 😯 So hatte man seine Lieblingsszene immer in der Hosentasche. Dabei konnten wir uns ohne Probleme vorstellen, das dabei unglaubliches Fingerspitzengefühl erforderlich ist! Die neueren Schachtelszenen waren zwar größer, aber dafür beweglich. Beim Aufziehen der Schachtel erscheint z.B. der Bräutigam und schaut nach seiner Braut. 🙂

Zu guter Letzt gab es noch eine Sonderausstellung zum Bergbau im Erzgebirge. Dazu waren verschiedenste alte Spielfiguren, Schwippbögen und Dioramen ausgestellt, die verschiedenste Bergbauszenen darstellten. Alles natürlich aus Holz und im Erzgebirge handgearbeitet. 🙂

Bergbau Schwippbogen
Bergbau Schwippbogen

Wir waren von dem Spielzeugmuseum sehr begeistert! Und obwohl in Seiffen ziemlich viel los war und das unter den aktuellen Umständen nicht wirklich verlockend ist, verlief sich der Besuchsverkehr im Museum ganz gut. So konnte man doch in Ruhe vor den Vitrinen stehen bleiben und die wundervolle Handarbeit bestaunen.

Wer ins Erzgebirge kommt, sollte hier unbedingt reingucken! 🙂

September 3 2020

Mit den Pandas im Schrebergarten – Kleingärtnermuseum Leipzig

Auf unserem heutigen Ausflug nach Leipzig steuerten wir ein (vielleicht) etwas ungewöhnliches Ausflugsziel an: das deutsche Kleingärtnermuseum.

Wir waren bei unseren Shoppingtouren auf Flyer gestoßen und wollten uns das nun mal aus der Nähe anschauen. 🙂

Das Museum befindet sich im Vereinshaus des ersten Schrebervereins und liegt in der beschaulichen, vom Großstadttrubel abgeschirmten, Kleingartenanlage “Dr. Schreber”.

Wie wir feststellten, waren wir momentan die einzigen Besucher und der Eintritt war mit 4€ auch recht günstig. Zunächst sahen wir uns in den Museumsräumen um. Es gab einige ausgestellte Vereinsfahnen, Gartenutensilien, Spielgeräte und rekonstruierte Einrichtungen der Gartenlauben. Zu allen Exponaten gab es geschichtliche Hintergründe und Erklärungen. Sie waren interessant, aber nicht zu überladen – genau die richtige Mischung. 🙂 Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen ist aber dennoch recht übersichtlich, sodass wir zügig durch waren. Interessiert hätte uns der “Gartensimulator”, aber aufgrund der Coronaauflagen, war er leider nicht benutzbar. 🙁

Anschließend lockten uns die Sonnenstrahlen hinaus in die Kleingartenanlage, denn hier gab es drei Museumsparzellen zu entdecken. Zuerst kamen wir zum Laubengarten, der vier verschiedene Gartenlaubentypen beherbergt und in die man dann auch einen Blick werfen kann. Die Lauben wurden aus verschiedenen Städten Ostdeutschlands extra dorthin versetzt. Es ist also eine Art Mini-Freilichtmuseum. 😳

der Laubengarten
der Laubengarten

Anschließend kamen wir zum VKSK-Garten. (VKSK steht für Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter.) Hier konnte man eine typische Nutzung einer Parzelle in der Zeit der DDR um 1980 entdecken. Die Laube war recht großzügig angelegt, es gab eine Terrasse, eine große Grünfläche mit Hollywood-Schaukel, allerlei Blumenbeete, aber auch angebautes Obst- und Gemüse.

Zum Schluss ging es dann noch in den Museumsgarten, der eine Nutzung um 1900 veranschaulicht. Die Laube ist sehr klein und pragmatisch gehalten und auch der Garten ist übersichtlich und leicht zu pflegen. Es verläuft ein grader Weg zur Laube. Rechts und links befinden sich Obstbäume, ein paar Kräuter und Blumen und die restliche Fläche wurde mit Gemüse bewirtschaftet.

Museumsgarten
Museumsgarten

Insgesamt hat uns der Ausflug ins Kleingärtnermuseum sehr gefallen. Vor allem die Schauparzellen waren sehr eindrucksvoll und man war quasi mitten im Geschehen und konnte sich ein eigenes Bild vom damaligen Garten machen. Wir können deshalb nur empfehlen, dem Museum mal einen Besuch abzustatten. 🙂

August 31 2020

Pandas zu Besuch am Völkerschlachtdenkmal

Genauso wie ein Besuch in Auerbachs Keller, gehört auch ein Besuch des Völkerschlachtdenkmals zu den obligatorischen Besucherzielen Leipzigs.

Obwohl es bei unserer Ankunft bereits tröpfelte, wollten wir dem imposanten Denkmal trotzdem einen Besuch abstatten.

das Völkerschlachtdenkmal
das Völkerschlachtdenkmal

Wir gingen zunächst ins Museum, um dort unsere Eintrittskarten zu kaufen. Da wir bis zur Schließung nicht mehr so viel Zeit hatten, gingen wir zunächst Richtung Ruhmeshalle und da wir auf eine Regenpause hofften, guckten wir uns erstmal drinnen um. Obwohl man es bereits von außen erahnen konnte, waren wir überwältigt von der Größe dieses Bauwerks. 😯 Leider hielten wir es drinnen nicht sehr lange aus, da die Hitze der letzten Tage ihre Spuren hinterlassen hatte. Also machten wir uns allmählich an den Aufstieg zur Aussichtsplattform. In der Ruhmeshalle gibt es allerdings noch eine Zwischenetage (die Sängergalerie), von der man einen Blick hinunter werfen kann.

Dann geht es weiter hinauf zum Außenrundgang. Glücklicherweise hatte der Regen etwas nachgelassen und man hatte einen ganz guten Blick auf Leipzig und die nähere Umgebung. 🙂 Ronnie wehte allerdings ein zu starkes Lüftchen, weshalb wir uns schnell wieder an den Abstieg machten. Aufgrund der Corona-Pandemie war die obere Plattform nämlich leider geschlossen. 🙁

Blick von oben
Blick von oben

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, statten wir noch dem kleinen Museum einen Besuch ab. Zu bestaunen gab es vor allem Uniformen, Abzeichen, Waffen und Nachbildungen der Völkerschlacht um Leipzig.

Wer zu Besuch in Leipzig ist, sollte dem Völkerschlachtdenkmal unbedingt einen Besuch abstatten. Es ist absolut kolossal und einfach überwätigend. Der Ausblick von der oberen Plattform bei gutem Wetter muss fantastisch sein, vielleicht erleben wir das auch nochmal. 🙂

Mai 22 2020

Kleine Bärchen ganz groß – zu Besuch im Miniatur Wunderland Hamburg

Nachdem wir uns in der Nord Coast Coffee Roastery gestärkt hatten, machten wir uns auf um unseren Eintrittstermin im Miniatur Wunderland wahrzunehmen. Dazu mussten wir zum Glück nicht weit laufen, denn das Miniatur Wunderland befindet sich ebenfalls in der Speicherstadt.

Am Eingang mussten wir aufgrund des hohen Andrangs etwa 15 Minuten warten. 😯 Das Wunderland hatte erst in dieser Woche wieder neu geöffnet und war entsprechend mit Schutzmaßnahmen gespickt. So zog sich eine “Einbahnstraße” durch das gesamte Areal. Zwischendrin wurden Bereiche rot markiert, die nur von einem Haushalt gleichzeitig betreten werden durften, in den gelb markierten Bereichen durften keine “Überholmanöver” durchgeführt werden. Zudem sollten eigentlich die gewünschten 1,5 Meter Abstand gehalten werden. Jedoch hatten wir das starke Gefühl, dass sich niemand an diese Regeln halten wollte. 🙁

Unser Rundgang begann in Amerika, ging von dort über Skandinavien, Hamburg, Mitteldeutschland, Knuffingen, den Knuffingen Airport, Österreich und die über zwei Stockwerke reichende Schweiz. Im zweiten Stockwerk ging es dann weiter mit Italien. Zuletzt konnte man noch die im Bau befindlichen Gebiete Provence, Monaco und die Kirmes begutachten.

 

Neben bekannten Sehenswürdigkeiten waren in jedem Gebiet auch bekannte Legenden und Mythen zu sehen. In Amerika gab es zum Beispiel eine Alien Landung oder Atlantis in Skandinavien.

Für unseren Rundgang benötigten wir fast drei Stunden. 😮 Was teilweise daran lag, dass man nicht überholen durfte bzw. konnte, denn wir sollten ja die Wunderland Straßen Verkehrsordnung beachten! Zudem wurde es unter dem Mund-Nasenschutz immer wärmer und feuchter, sodass wir froh waren, als wir ihn endlich abnehmen durften. Als wir schließlich durch den Shop liefen, knurrten uns ziemlich die Bäuchlein. Zum Glück gab es im Imbiss noch eine leckere Currywurst mit Pommes, die wir genüsslich verzehrten. 😛

Currywurst mit Pommes
Currywurst mit Pommes

Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug, jedoch wollen wir nicht wissen was an einem normalen Tag los ist. 😯 Trotzdem möchten wir gerne noch einmal wiederkommen, denn wir entdeckten leider zu spät, dass es ein Buchstabenrätsel gibt, das über das ganze Wunderland verstreut ist. Zudem sind wir gespannt, wie die abgeschlossenen Baustellen aussehen werden. 😉

Januar 13 2020

Pandas auf Entdeckungstour – Tief hinab und hoch hinaus!

Da wir unserem Besuch etwas bieten wollten, fuhren wir mit ihm nach Laboe an der Kieler Förde. Dort angekommen, wollten wir zunächst etwas zum Mittag essen. Allerdings hatten wir bereits 12:30 Uhr und bei fast allen Restaurants standen wir vor verschlossener Tür. 🙁 So kehrten wir notgedrungen in der Fischkiste ein.

Und erlebten eine sehr positive Überraschung. 😮 Zwar wirkte der Imbiss etwas klein, aber das Essen wurde frisch zubereitet und schmeckte hervorragend! Ana und ich wählten nach Durchschauen der recht übersichtlichen Speisekarte den Seelachs in Eihülle gebraten mit Bratkartoffeln, Sauce Hollondaise und Salat. Fisch, Bratkartoffeln und Salat schmeckten uns sehr gut! Lediglich die Sauce schmeckte, als habe sie einen Schuß Spüli abbekommen. 😯

Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat
Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat

Danach eilten wir, in der Hoffnung, vielleicht doch noch die Führung um 14:00 Uhr zu schaffen, zum U-Boot U995. Es teilt sich mit dem Marine Ehrenmal eine Kasse. An dieser erfuhren wir, dass die Führung heute ausgefallen war. 🙁 Nichtsdestotrotz statteten wir beiden Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab.

Zuerst betraten wir das Technische Museum U995. Bei diesem handelt es sich um ein ausrangiertes U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das 1972 zu einem Museumsschiff umfunktioniert wurde. Dabei kann der Besucher die enge Atmosphäre hautnah spüren.

Der Rundgang beginnt im Heck des Schiffes und führt dort vom Maschinenraum durch die Küche, die Offiziersquartiere, die Kommandobrücke, bis hin zu den Matrosenquartieren und den Torpedorohren. Ein sehr spannendes Erlebnis!

Da wir auch hier etwas unter Zeitdruck standen (um 16:00 schließen beide Attraktionen) tapsten wir nun zügigen Schrittes zum Marine-Ehrenmal. Dort wird den auf See Gebliebenen aller Nationen gedacht. Zudem gibt es Wissenswertes über die Flaggen der deutschen Marine und die Bundeswehr auf See zu erfahren. Auf dem Dach gibt es zudem eine Aussichtsplattform, von der aus man einen fantastischen Ausblick genießen kann!

Im Anschluss besuchten wir noch die Historische Halle. Dort gibt es viele Modelle von alten und aktuellen Schiffen. Wären sie nicht in Vitrienen gewesen, hätten sie sicher zum Spielen eingeladen. :mrgreen:

Zum Ausklang des Tages fuhren wir danach noch ins nahegelegene Schönberg, um im Hofladen im Kälberstall noch ein Stück Kuchen zu essen. Wir wissen schon lange von der Lokalität, waren aber leider noch nie dort, was wir heute bereuten! Denn die selbstgebackene Mandarinentorte die wir dort bekamen, war einfach fantastisch!

Mandarinentorte
Mandarinentorte

Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag, den man gerne wiederholen kann. Vor allem der selbstgebackene Kuchen hat es uns angetan, weswegen wir den Hofladen im Kälberstall bestimmt noch öfter besuchen werden. :mrgreen:

August 5 2019

Pandas im Wattenmeer – Besuch in Tönning

Leider war für heute kein schönes Urlaubswetter angesagt und wir brauchten einen Alternativplan. Als gut ausgestattetes Reisebärchen hat man aber immer mehrere Ausweichmöglichkeiten und so führte unser Weg heute nach Tönning.

Dort besuchten wir zunächst das Multimar Wattforum, denn zum Glück werden hier nur die “Einheimischen” nass. 😉

Multimar Wattforum

Das Wattforum ist ein Aquarium, wo man alles über die Bewohner des Wattenmeers und der Nordsee erfahren kann. Also waren hier vor allem Familien mit ihren Sprösslingen unterwegs. Das wird für uns schonmal etwas anstrengender… 😯 Das Aquarium erstreckt sich über drei Etagen, wobei es im Obergeschoss nur den Souvenirshop und das Restaurant gibt. Im Keller befindet sich eine separate Walausstellung, die über die verschiedenen Walarten informiert und auch über den Walfang berichtet. Eindrucksvoll sind die lebensgroßen, aufgehängten Exponate. Das Erdgeschoss beherbergt demnach den größten Teil der Ausstellung. Hier befinden sich einige kleine Aquarien mit Infotafeln zu den jeweiligen Bewohnern, es gibt aber auch offene Aquarien. In einem kann man selbst Wellengang erzeugen und eines zeigt das Leben im Wandel der Gezeiten. In den offenen Aquarien findet zudem täglich eine Schaufütterung statt. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. 🙂 Beeindruckend war vor allem das große Aquarium.

Nach etwa zwei Stunden hatten wir alles gesehen und bestellten uns etwas zu Essen im Restaurant. Es ist dort Selbstbedienung, aber das Essen wird zum vorher ausgewählten Tisch gebracht. Dies stellte uns und das Servicepersonal allerdings vor eine ziemliche Herausforderung, da wir von verschiedenen Tischen sprachen. 😳 Unser Essen erreichte uns dann doch noch und wir waren zufrieden. Ronnie hatte sich eine Riesen-Currywurst mit Pommes bestellt und ich bekam Nordsee-Schollenfilets in Eihülle mit Salat und Pommes. Die Portion war riesig, aber ich schaffte es zum Glück. 😉 Da Ronnie vom Kuchen so angelacht wurde, bestellte er sich direkt noch ein Stück Mandarinen-Quark-Torte. Auch das schmeckt ihm. 🙂

Nach dieser Stärkung, warfen wir noch einen kurzen Blick auf den Spielplatz und holten uns noch eine Souvenirmünze.

Anschließend machten wir uns auf den Weg in den Ort. Wir parkten direkt am kleinen Hafen und konnten hier gleich die erste Sehenswürdigkeit (leider nur von außen) betrachten: das alte Packhaus. Für bestimmte Veranstaltungen ist das historische Gebäude noch öffentlich zugänglich.

altes Packhaus mit Hafen

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir den Stadtkern. Unser Weg führte uns zu der wirklich sehr sehenswerten Kirche St. Laurentius am Markplatz. Die Besonderheit der Kirche ist wohl der sogenannte “Lettner”. Eine Art Trennwand aus Holz, die den Altarraum vom Gemeinderaum abtrennt. So war auch für uns nicht der komplette Altar zu sehen. Wir waren jedoch vom vielen Holz mit Schnitzereien und Goldverzeierungen sehr überwältigt. 😯

Nur ein paar Häuser von der Kirche entfernt, lachte uns ein kleines und scheinbar neues Café namens “Tortenzauber” an. Die Torten werden wohl von der Inhaberin selbstgebacken. Ihre Familie war irgendwie jedoch der einzige Besuch im Café und es roch innen etwas seltsam. Wir hatten aber doch noch ganz gutes Wetter bekommen und konnten draußen Platz nehmen. 🙂 Ronnie wählte ein Stück Zitronen-Joghurt-Sahne-Torte und ich nahm Heidelbeer-Sahne-Torte. Der Kuchen sah lecker aus, die Stückchen waren leider etwas schmal und sie schmeckten ein wenig nach dem Geruch im Inneren des Cafés. 😳

Bevor es nun nach Hause ging, machten wir noch einen Abstecher zum Eidersperrwerk.

Obwohl Tönning ein recht kleines Örtchen ist, hat es einiges zu bieten und einen gewissen Charme. 🙂

Juli 29 2019

Zu Besuch beim Adel – Pandas am Schloss Glücksburg

Heute wollten wir die schöne Stadt Flensburg besuchen. Auf dem Weg dorthin sollten wir am Schloss Glücksburg vorbeikommen. Da konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, einen Abstecher dorthin zu machen. 🙂

Zuerst kamen wir in einen Innenhof. Dort suchten wir vergeblich nach einer Kasse. Nach kurzer Sucherei fanden wir jedoch in einer Ecke einen Ticket- und auch einen Souvenirmünzautomaten. Dort besorgten wir uns nach einer kurzen Versuchsphase zwei Tickets und eine Souvenirmünze.

Danach ging es endlich ins Schloss! 🙂 Im Eingangsbereich wurden wir von einem freundlichen Mitarbeiter gebeten, Pfötchenüberzieher in Form von Pantoffeln zu tragen. Danach gingen (und schlitterten 😀 ) wir dem Rundgang folgend durch das Gebäude. Dieser schlängelt sich über vier Etagen und durch den Keller.

Dabei kam man unter anderem in die Kapelle, die Waffenkammer, den Speisesaal, die Quartiere der Bediensteten, ein Ankleidezimmer, den Verteidigungsturm und sogar in die Folterkammer. 😯

An sich war das Schloss sehr schön hergerichtet und vom Aufbau des Rundgangs sinnig aufgebaut. 🙂 Das einzig störende waren die Temperaturen im Turm und den Bedienstetenquartieren. Da diese unter dem Dach liegen war es bei unserem Besuch dort sehr heiß und stickig. Auch das Preis- / Leistungsverhältnis ist mit 8€ vollkommen akzektabel. Zudem gibt es in einigen Räumen Werbung für Veranstaltungen im Schloss. So kann man zum Beispiel dort Geburtstage und Hochzeiten feiern oder Firmenevents veranstalten. 😉

Juni 18 2019

Pandas hoch hinaus – Mit der Dampflok auf den Brocken

Damit sich die Harzcard auch richtig lohnt und es bei einem Urlaub im Harz nicht fehlen darf, machten wir heute mit der Harzer Schmalspur Bahn eine Fahrt zum Brocken.

Obwohl es mitten in der Woche war, war die Bahn gut besucht und wir waren froh, dass wir früh dran waren. Nur deswegen ergatterten wir noch genug Sitzplätze für uns und unsere Begleitung.

Von Wernigerode aus fährt die Bahn unter anderem über Drei Annen Hohne und Schierke bis hinauf zum Brocken.

Da die Strecke nur von Dampflokomotiven befahren wird, waren entlang der gesamten Strecke viele Eisenbahnbegeisterte um Fotos zu machen. 😯 Zudem standen viele Fahrgäste zwischen den einzelnen Waggons um zu fotografieren. Das führte dazu, dass unsere Abteiltür ständig auf war und wir, da unsere Sitzplätze ganz vorne waren, ständig Ruß abbekamen. 😕

Nach nicht ganz zwei Stunden Fahrzeit kamen wir auf dem Brocken an, wo uns strahlender Sonnenschein und ein kräftiger Wind begrüßten. Der Ausblick war einfach herrlich und mit ca. 70km ziemlich weitläufig! 😀

Unser erstes Ziel war das Brockenhaus. Hier gab es einen weiteren Stempel der Harzer Wandernadel. Dieser zählt gleich für drei Sonderabzeichen: Goethe im Harz, Harzer Grenzweg und Harzer Hexenstieg. :O Der Eintritt zum Brockenhaus war dank der HarzCard frei. Auf drei Etagen können neugierige Pandas hier viel über die Geschichte des Brockens und den Brocken als Lebensraum für verschiedenste Tiere lernen. Zudem gibt es noch einen kleinen Imbiss und ein begehbares Dach, von dem aus man einen herrlichen Blick hat.

Anschließend schlenderten wir hinüber zum höchsten Punkt des Brockens, der vom Gipfelstein markiert wird. Auch hier war viel los, denn jeder wollte ein Foto mit selbigem machen. 🙄

Gipfelstein

Nun war es fast schon wieder an der Zeit die Rückfahrt anzutreten, da wir noch wichtige Termine hatten. 😉 Während Ana noch Fotos vom einfahrenden Zug machen wollte, holte ich uns beim Brockenwirt einen Snack zum Mittagessen. Es gab ein Paar Wiener Würstchen mit Pommes, Ketchup und Mayo. Nichts großartiges, aber es schmeckte ganz gut, allerdings nicht gut genug um den Preis zu rechtfertigen. 🙁

Wiener mit Pommes, Ketchup und Mayo

Ana wollte eigentlich noch dem Brockengarten einen Besuch abstatten, aber wie wir vor Ort feststellten, ist dieser nur mit einer Führung zugänglich… 🙁

Dann waren wir auch schon wieder in der Bahn und auf dem Weg nach Wernigerode. Diesmal war der Zug völlig überfüllt und wir bekamen grade noch so drei Plätze in zwei Sitzgruppen. 😯

Leider haben wir den Brockenfuchs und auch Brocken Benno nicht gesehen, was wir wohl noch einmal nachholen müssen. 😉

Juni 10 2019

Pandas in Gernrode

Da Gernrode ein Stadtteil von Quedlinburg ist und es auch hier einen Sonderstempel zum Jubiläumsjahr gibt, machten wir zweimal einen Abstecher in das beschauliche Örtchen.

An unserem ersten Ausflug besuchten wir zunächst den Ort mit dem Stempelkasten: die Stiftskirche St. Cyriakus. Seit Kurzem ist die Kirche auch im Begleitheft “Klosterwanderweg” der Harzer Wandernadel enthalten. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. 😉 Die Kirche ist schon von außen sehr beeindruckend und ein Besuch lohnt sich definitiv. Der Eintritt ist kostenlos, es wird aber um eine Spende gebeten. Wer Fotos machen möchte, muss eine Fotoerlaubnis erwerben – für uns natürlich ein Muss. 🙂 Zunächst besichtigten wir den mächtigen Innenraum, der eine farbintensive Holzdecke aufwies, eine Krypta, zwei Logen auf die man steigen konnte und einen großen Altarraum. Eigentlich sollten laut Plan auch die Kirchtürme zu besichtigen sein, aber die Türen waren verschlossen. 😐 Daher ging es anschließend hinaus in den idyllischen Kreuzgang, wo wir auch die, für den Klosterwanderweg typische, Engelsbank vorfanden.

Nach unserem Besuch in der Stiftskirche, gingen wir hinüber zur Alten Elementarschule. Eigentlich sollten hier Unterrichtsstunden wie zu Großmütterchens Zeiten abgehalten werden, aber leider waren wir grade zur Mittagspause vor Ort… 🙁

Die Elementarschule

Daher ging es für uns weiter zur größten Kuckucksuhr außerhalb des Schwarzwalds. Diese befindet sich direkt an der Harzer Uhrenfabrik. Jede Viertelstunde erscheint der Kuckuck und lässt seine Melodie ertönen. Direkt nebenan, auf der anderen Seite des Gebäudes, befindet sich das größte Wetterhaus der Welt. Im Inneren des angrenzenden Museums gibt es allerhand Kuckucksuhren zu kaufen – in jeder erdenklichen Größe, Farbe und mit interessanten Szenarien. 😯 Damit nicht alle Kuckucke auf einmal hervorkommen, sind die Uhren alle anders gestellt. Das gäbe sonst wohl ein ziemliches Durcheinander. 😀 In der Werkstatt kann man eventuell auch grade einem Uhrmacher bei der Arbeit zusehen. Beeindruckend waren auch die dort hergestellten Standuhren, mit eingebauter Monduhr und gravierten Pendeln. Eigentlich wollten wir uns auch das größte Thermometer anschauen, doch das befindet sich zur Zeit in der Restaurierung und wird danach im Museum ausgestellt.

Eigentlich hatten wir nun alle Stempel für die Jubiläumsnadel zusammen, doch die Touristinfo in Gernrode hat gar sonderliche Öffnungszeiten und so mussten wir mit leeren Pfötchen von dannen ziehen. 😥

Rathaus mit Touristinfo

Bei unserem nächsten Besuch in Gernrode, ging es weniger darum die Stadt zu besichtigen, sondern viel mehr darum Stempel zu sammeln. Daher stellten wir unser Gefährt ab, packten unseren Proviant und los ging es durch die Vegetation.

Das erste Ziel lautete: Preußenturm, der genau genommen zu Bad Suderode gehört. Es ging einen recht angenehmen, aber doch langen Waldweg entlang und endlich stand er vor uns: ein zu groß geratener Jägersitz. 😯 Vom Holzturm hatte man einen guten Blick über das umliegende Waldgebiet und wir sahen sogar eine Dampflok der Harzer Schmalspurbahn. 🙂

Von dort ging es, entlang der ehemaligen Grenze zwischen Preußen und Anhalt, zum Anhaltinischen Salstein, der ebenfalls zu Bad Suderode gehört.

Nun mussten wir uns entscheiden, ob wir den Weg genauso wieder zurückgehen oder ob wir es wagen sollten, den steilen Abstieg zu probieren. 😯 Glücklicherweise war nur das erste Stück wirklich steil und der restliche Teil schlängelte sich durch den abgeholzten Wald.

Diese Tour ist übrigens nichts für schwache Blasen, denn es gibt keine Rastmöglichkeit. Erst als wir zurück im Tal waren, konnten wir in ein Restaurant flitzen und dort das stille Örtchen nutzen.

Zurück an unserem Auto, fuhren wir einen anderen Parkplatz an, um von dort zum Försterblick zu gehen. Die Strecke war ohne nennenswerte Steigungen und auch nicht so lang. Vom Aussichtspunkt hat man einen fantastischen Blick auf Gernrode, der natürlich von St. Cyriakus dominiert wird. Wir machten uns jedoch schnell wieder auf die Socken, damit wir dem Quadfahrer nicht in die Quere kamen… 🙄

Gernrode ist sehr schön anzuschauen und die Umgebung eignet sich wunderbar um von kleinen Bärchen bewandert zu werden. 🙂

Januar 26 2019

Bärchen auf großer Fahrt – Ein Besuch im Hansemuseum

An diesem Wochenende hatten wir Besuch, der sich für Seefahrt interessiert und besuchten daher das Europäische Hansemuseum in Lübeck.

Der Eintritt für das Hansemusem, das angrenzende Burgkloster und das Hanselabor kostet 13€ pro Panda. Direkt neben der Kasse befinden sich kleine und große Schließfächer, in die man seinen mitgebrachten Rucksck einschließen muss. In ein großes Schließfach passen bequem ein Rucksack und 3 Jacken. 😉

Dann geht es auch schon auf der anderen Seite der Kasse weiter zum Aufzug, der uns hinab in die Ausstellung beförderte. Dort lernten wir im ersten Abschnitt die Geschichte des Gebäudes kennen, in dem sich heute das Museum befindet.

Kellermauern des Klosters

Danach ging es richtig los: Mit vielen Karten und Texten wird ab dem zweiten Raum die Geschichte der Hanse, von der Idee über den Aufstieg bis hin zu ihrem letzten Tag, erzählt. Dabei wandert der wissbegierige Panda durch 14 verschieden gestaltete Bereiche, die alle schön anzusehen und dem Thema entsprechend designed sind. Themenbereiche sind z.B.: Lübeck um 1226, Pest um 1367, Lodon um 1500 und Hansetag 1518.

Besonders gut gefallen hat uns das interaktive Ticketsystem. In vielen Museen bekommt man sein Ticket ja nur, um den bezahlten Eintritt nachweisen zu können. Im Hansemuseum dient es jedoch auch als Schlüssel, um die verschiedenen Informationsterminals zu aktivieren. Sehr stylisch und gut gemacht! Schön fanden wir auch die Fotokabine, die den Besuchern die Möglichkeit bietet ein Foto in der damaligen Kleidung zu schießen. Leider muss man diese dann aber an der Kasse käuflich erwerben, schade. 🙁

Aufgrund unserer Reservierung zum Minigolf hatten wir es eilig. Deswegen lasen wir nicht alle Tafeln sondern wurden auf den letzten Metern etwas hektisch. 😯 Trotz unserer Eile brauchten wir dennoch zwei Stunden für das Museum. Um einen ausführlichen Besuch zu unternehmen, solltet ihr also genug Zeit einplanen!

Trotzdem wollten wir nun auch noch den Rest sehen und flitzten auf eiligen Pfoten zum Burgkloster hinauf. Dabei machten wir einen kurzen Zwischenstop auf der Dachterrasse, von der man einen schönen Blick auf die Trave hat.

Traveblick

Aufgrund von Regen liehen wir uns im Museum drei Schirme, die, im Kloster angekommen, in einem Ständer gelagert werden konnten. Unser Besucher begab sich direkt in den ersten Stock um die vertiefenden Informationen zur Erforschung der Hansegeschichte länger begutachten zu können. Wir hingegen begannen im Erdgeschoss, wo man einen Einblick in das alte Dominikanerkloster erhält. Dort konnten wir die gut erhaltene Sakristei, Teile des restaurierten Hospitals und des Kreuzgangs bewundern.

Danach huschten auch wir die Treppe hinauf ins Hanselabor, wo wir den letzten Hansetag bestaunten, einen Blick in den letzten Kontor der Hanse werfen und das alte Untersuchungsgefängnis entdecken konnten. Zudem ist dort noch ein alter Gerichtssaal erhalten, der mit seinem dunklen Holz ehrfurchtgebietend wirkt. 😯

Dann war es auch schon Zeit zu gehen und wir verabschiedeten uns vom Museum, um zum Minigolf aufzubrechen.