September 6 2020

Pandas auf dem Weg nach oben – ein Besuch auf dem Fichtelberg

Heute machten wir einen Ausflug zum Fichtelberg am Kurort Oberwiesenthal. Nachdem wir aus der Fichtelbergbahn gestiegen waren, tapsten wir durch den Ort zum Sessellift. Mit diesem fuhren wir für den Preis von 12€ pro Panda hoch auf den Fichtelberg. Dort machten wir zuerst einen Rundgang und schauten uns auf dem Berg um.

Oben auf dem Fichtelberg
Oben auf dem Fichtelberg

Dort gibt es unter anderem eine Station des deutschen Wetterdienstes, das Hotel Fichtelberghaus und die Friedensglocke. Außerdem führen eine Rennrodelbahn und eine Fly-Line ins Tal hinab.

Zudem gibt es vom Turm des Hotels einen herrlichen Ausblick, den wir uns unbedingt noch anschauen wollten. 🙂

Da es mittlerweile Zeit zum Mitagessen war, kehrten wir in das Restaurant “Erzgebirgsstuben” im Hotel Fichtelberghaus ein. Eigentlich wollten wir aufgrund einer Empfehlung in das Restaurant “Das Guck“, aber das hatte leider geschlossen. 🙁

Zum Glück gab es noch einen freien Tisch, denn es war gut was los im Restaurant. 😮 Trotz des hohen Andrangs bekamen wir sehr schnell eine Karte und nach dem Bestellen kam unser Essen auch recht fix. Jedoch hatten wir ein paar Kommunikationsprobleme, da der Kellner scheinbar nur tschechisch sprach. 😯 Glücklicherweise bekamen wir trotzdem das Richtige. 😉 Ana wählte die Spinatknödel und dazu ein Ginger Ale. Ich bestellte das Rindsgulasch mit Serviettenknödeln und Sauerkraut und dazu eine Himbeerlimonade. Es schmeckte uns sehr gut!

Nach dem Essen mussten wir dann auch gleich wieder ins Tal hinab, um den nächsten Zug zu erwischen, denn abends hatten wir noch eine Reservierung. 😉

Wir werden dem Fichtelberg deswegen bestimmt noch einmal einen Besuch abstatten, um das Guck zu besuchen und vielleicht einmal die Rennrodelbahn oder die Fly-Line oder die große Kabinenbahn zu testen. 🙂

September 4 2020

Auf den Spuren der Tradition – Pandas in Seiffen

Da wir auf unserer Reise nah am Erzgebirge vorbeikamen, mussten wir unbedingt einen Besuch im Spielzeugdorf Seiffen machen! Deshalb machten wir uns heute auf den Weg dorthin. 🙂

Nachdem wir unser Gefährt auf dem Parkplatz abgestellt hatten, gingen wir als Erstes in das erzgebirgische Spielzeugmuseum. Der Preis pro Panda für den Eintritt beträgt 7€. Wir bezahlten und starteten unseren Rundgang. Zu Beginn kamen wir am Nachbau einer alten Drechselstube vorbei, original mit alter Drechselbank und altem Kronleuchter.

Drechselstube
Drechselstube

Danach kamen wir zu einem winterlichen Modeldorf aus Feinpapier. Sehr schön fanden wir die Kirche, die der originalen aus Seiffen nachempfunden ist. Das ist übrigens auch genau die Kirche, die es überall als Dekoobjekt zu kaufen gibt. 😳

Winterdorf
Winterdorf

Danach ging es wirklich ums Spielzeug. Da dieses früher auch in Massen hergestellt werden musste, da Einzelanfertigung vieler gleicher Teile zu zeitaufwändig waren, entwickelte man das Reifendrehen. Mit diesem Verfahren konnten aus einem Holzreifen viele identische Figuren hergestellt werden. Auch hier gab es wieder den Nachbau einer entsprechenden Drehereiwerkstatt zu sehen. 🙂

Natürlich wurden im Erzgebirge aber nicht nur Spielwaren hergestellt. Es gibt auch zahlreiche Kronleuchter und Weihnachtspyramiden in allen möglichen Größen aus Holz.:eek: Wir waren sehr beeindruckt davon, wie filigran und detailreich diese teilweise waren.

Sehr beeindruckend waren auch die Schachtelspiele bzw. die Schachtelszenen. Dabei sind die Spiele schön klein und handlich, damit man sie überall mit hinnehmen kann. Bei den Schachtelszenen war es noch viel eindrucksvoller! Denn hier wurden bekannte Szenen aus Märchen und ähnlichem als kleines 3D-Bild in eine Streichholzschachtel gearbeiet! 😯 So hatte man seine Lieblingsszene immer in der Hosentasche. Dabei konnten wir uns ohne Probleme vorstellen, das dabei unglaubliches Fingerspitzengefühl erforderlich ist! Die neueren Schachtelszenen waren zwar größer, aber dafür beweglich. Beim Aufziehen der Schachtel erscheint z.B. der Bräutigam und schaut nach seiner Braut. 🙂

Zu guter Letzt gab es noch eine Sonderausstellung zum Bergbau im Erzgebirge. Dazu waren verschiedenste alte Spielfiguren, Schwippbögen und Dioramen ausgestellt, die verschiedenste Bergbauszenen darstellten. Alles natürlich aus Holz und im Erzgebirge handgearbeitet. 🙂

Bergbau Schwippbogen
Bergbau Schwippbogen

Wir waren von dem Spielzeugmuseum sehr begeistert! Und obwohl in Seiffen ziemlich viel los war und das unter den aktuellen Umständen nicht wirklich verlockend ist, verlief sich der Besuchsverkehr im Museum ganz gut. So konnte man doch in Ruhe vor den Vitrinen stehen bleiben und die wundervolle Handarbeit bestaunen.

Wer ins Erzgebirge kommt, sollte hier unbedingt reingucken! 🙂

September 3 2020

Mit den Pandas im Schrebergarten – Kleingärtnermuseum Leipzig

Auf unserem heutigen Ausflug nach Leipzig steuerten wir ein (vielleicht) etwas ungewöhnliches Ausflugsziel an: das deutsche Kleingärtnermuseum.

Wir waren bei unseren Shoppingtouren auf Flyer gestoßen und wollten uns das nun mal aus der Nähe anschauen. 🙂

Das Museum befindet sich im Vereinshaus des ersten Schrebervereins und liegt in der beschaulichen, vom Großstadttrubel abgeschirmten, Kleingartenanlage “Dr. Schreber”.

Wie wir feststellten, waren wir momentan die einzigen Besucher und der Eintritt war mit 4€ auch recht günstig. Zunächst sahen wir uns in den Museumsräumen um. Es gab einige ausgestellte Vereinsfahnen, Gartenutensilien, Spielgeräte und rekonstruierte Einrichtungen der Gartenlauben. Zu allen Exponaten gab es geschichtliche Hintergründe und Erklärungen. Sie waren interessant, aber nicht zu überladen – genau die richtige Mischung. 🙂 Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen ist aber dennoch recht übersichtlich, sodass wir zügig durch waren. Interessiert hätte uns der “Gartensimulator”, aber aufgrund der Coronaauflagen, war er leider nicht benutzbar. 🙁

Anschließend lockten uns die Sonnenstrahlen hinaus in die Kleingartenanlage, denn hier gab es drei Museumsparzellen zu entdecken. Zuerst kamen wir zum Laubengarten, der vier verschiedene Gartenlaubentypen beherbergt und in die man dann auch einen Blick werfen kann. Die Lauben wurden aus verschiedenen Städten Ostdeutschlands extra dorthin versetzt. Es ist also eine Art Mini-Freilichtmuseum. 😳

der Laubengarten
der Laubengarten

Anschließend kamen wir zum VKSK-Garten. (VKSK steht für Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter.) Hier konnte man eine typische Nutzung einer Parzelle in der Zeit der DDR um 1980 entdecken. Die Laube war recht großzügig angelegt, es gab eine Terrasse, eine große Grünfläche mit Hollywood-Schaukel, allerlei Blumenbeete, aber auch angebautes Obst- und Gemüse.

Zum Schluss ging es dann noch in den Museumsgarten, der eine Nutzung um 1900 veranschaulicht. Die Laube ist sehr klein und pragmatisch gehalten und auch der Garten ist übersichtlich und leicht zu pflegen. Es verläuft ein grader Weg zur Laube. Rechts und links befinden sich Obstbäume, ein paar Kräuter und Blumen und die restliche Fläche wurde mit Gemüse bewirtschaftet.

Museumsgarten
Museumsgarten

Insgesamt hat uns der Ausflug ins Kleingärtnermuseum sehr gefallen. Vor allem die Schauparzellen waren sehr eindrucksvoll und man war quasi mitten im Geschehen und konnte sich ein eigenes Bild vom damaligen Garten machen. Wir können deshalb nur empfehlen, dem Museum mal einen Besuch abzustatten. 🙂

September 1 2020

Pandas im Süßigkeitenparadies – Besuch im Café Kandler

Während unseres Stadtbummels durch Leipzig, entdeckten wir schließlich die älteste Einkaufspassage der Stadt: Speckshof.

Auch wenn man nicht zum Einkaufen herkommt, sollte man sich diese hübsche Ladenpassage mal anschauen. Sie beherbergt einige künstlerische Elemente und ist mit ihren Lichthöfen durchaus sehenswert!

Zu unserer Freude stießen wir rein zufällig auch auf eines der bekannten Leipziger Kaffeehäuser – das Café Kandler. Kurzentschlossen entschieden wir uns dort zur Abwechslung mal einen süßen Mittagssnack zu uns zu nehmen und gingen ins Café. Zu unserer Freude war noch genug Platz, denn draußen erschien es uns recht zugig. 😳

Der freundliche Kellner wies uns darauf hin, dass wir etwas Zeit mitbringen müssten, weil er lediglich alleine die Gäste bedient, aber das merkte man eigentlich gar nicht. Er war sehr sympathisch und wir mussten nicht lange auf unsere Köstlichkeiten warten. 🙂

Ronnie hatte sich für einen warmen Kakao mit Sahnehaube und ein Stück Mandarinen-Quark-Torte entschieden. Ich wählte die Leipziger Räbchen und eine heiße weiße Schokolade. Leipziger Räbchen sind mit Marzipan gefüllte Pflaumen, die in einem Teigmantel in Öl ausgebacken werden. Ich bekam sie mit Vanillesauce serviert und es schmeckte köstlich!

Auch Ronnie war von seinem Kuchen sehr angetan, sodass wir nach unserem Imbiss noch in den Caféshop schauten. Dort nahmen wir noch ein paar Macarons, Pralinen und die bekannten Bachtaler mit. Die Bachtaler mussten wir jedoch verschenken, da sie Alkohol und Kaffee enthielten. 😯 Davon sind wir beide keine Fans. 😮

Die Macarons waren leider kein Geschmackserlebnis. 🙁 Mit den Pralinen waren wir ansich zufrieden, aber wir konnten beide keinen Geschmack identifizieren. 😀

September 1 2020

Kleiner Exkurs nach Russland – Pandas in der Gedächtniskirche St. Alexej

Auf dem Rückweg vom Völkerschlachtdenkmal in die Leipziger Innenstadt, kommt man quasi fast an der russisch-orthodoxen Gedächtniskirche St. Alexej vorbei.

Daher haben wir einen kleinen Abstecher gemacht, unser Auto in der Straße geparkt und sind zur Kirche gegangen. Leider mussten wir feststellen, dass die Kirche wegen Corona nur sehr eingeschränkt geöffnet ist. So konnten wir uns die Kirche erstmal nur von außen ansehen. 🙁

Russische Gedächtniskirche
Russische Gedächtniskirche

Am nächsten Tag fuhren wir also als erstes zur Kirche und konnten sie dann auch besichtigen. Der Eingang zur Kirche befindet sich etwas höher gelegen, sodass wir erst draußen ein paar Stufen bezwingen mussten um hineinzukommen. 😉

In der Kirche war es sehr eng und es durfte momentan nur ein Besucher alleine in die Kirche, aber da wir zusammen gehören, durften wir zu zweit eintreten. Die Aufseherin erlaubte uns auch ein paar wenige Fotos zu machen, was wir dann auch taten. 🙂

Die Gedächtniskirche ist zwar klein, aber wie ihr Äußeres schon erahnen lässt, auch innen sehr prunkvoll, mit zahlreichen goldenen Verzierungen und Bildern. Jedoch gab es lediglich ein paar kleine Fenster, durch die Licht einfiel und es wirkte doch alles etwas düster und erdrückend. Wir waren trotzdem sehr beeindruckt, denn eine russische Kirche hatten wir zuvor noch nie gesehen! Draußen erwartete uns, im Gegensatz zu gestern, herrlicher Sonnenschein und das goldene Zeltdach der Kirche strahlte mit der Sonne um die Wette. Ein toller Anblick! 😯

Etwas schade war, dass man zwar auf der Ebene vom Kircheneingang etwas um die Kirche herumgehen konnte, aber nicht in den umliegenden Kirchenhof kam. 🙁

Wer also in Leipzig das Völkerdenkmal besucht, der sollte auch dieser Kirche einen Besuch abstatten – denn sie wurde zu Ehren der russischen Soldaten erbaut, die in der Leipziger Völkerschlacht ihr Leben ließen. Ein Findling außerhalb der Kirche erinnert daran.

St. Alexej
St. Alexej

 

August 31 2020

Bärchen auf den Spuren von Goethe & Faust

In fast jeder Stadt gibt es bestimmte Orte, die man als Tourist unbedingt besuchen sollte. So natürlich auch in Leipzig. Deshalb hatten wir für den heutigen Abend einen Besuch in Auerbachs Keller eingeplant. Im Juli und August wurden aufgrund von Corona spezielle Führungen durch die alten Räumlichkeiten des Restaurants angeboten und wir hatten grade noch Glück zwei freie Plätze in der letzten Augustführung zu ergattern! :mrgreen:

Plakat zur Spezialführung
Plakat zur Spezialführung

Für die, die es nicht wissen: Auerbachs Keller ist in Goethes “Faust” ein Schauplatz und dadurch fast eins der bekanntesten Restaurants in Deutschland.

Überpünktlich kamen wir eine Viertelstunde vor Führungsbeginn in der Mädler Passage an und durchquerten sie, bis wir vor Auerbachs Keller standen. Auf beiden Seiten der Passage führt eine gewundene Steintreppe hinab zu den Räumlichkeiten. Leider waren jedoch alle Türen verschlossen und von dem besagten Souvenirshop nichts zu sehen… Wie wir feststellten kamen aber immer mehr Leute und sie warteten ebenfalls auf irgendetwas.

Pünktlich um 17:00 Uhr wurde dann der Große Keller für den Abendbetrieb geöffnet und wie wir feststellten, befand sich der Souvenirshop mit den Führungstickets im Restaurant! 😳 Dort erhielten wir unsere Tickets und kurze Zeit später ging die etwa halbstündige Führung los. Wir waren eine überschaubare Gruppe von etwa 10 Schaulustigen, die aufgefordert waren Abstand zueinander zu halten und einen Mundschutz zu tragen.

Die Führung startete sogleich im Raum “Alt Leipzig”. Der Raum heißt so, weil ringsum Wandmalerungen zu sehen sind, die das frühe Leipzig zeigen. Weiter ging es ins Goethezimmer, dann ins Lutherzimmer und anschließend in den Fasskeller.

Wir bekamen interessante Einblicke in die Geschichte von Faust und in die Leben von Goethe und Luther und ihre Verbindungen zu Auerbachs Keller. Seit einiger Zeit darf sich Auerbachs Keller auch damit rühmen, dass er zum Lutherweg gehört.

Besonders sehenswert ist der alte Fasskeller mit dem aus einem Baumstamm geschnitzten “Hexenritt”. Hier steht auch das große Weinfass, auf welchem Faust geritten sein soll. Der Fasskeller ist sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und kann nur im Rahmen einer Zeremonie mit Erwerb einer Hexenurkunde besucht werden. Das ist bestimmt ein tolles Erlebnis! 😀

Zu guter Letzt wurden wir zurück in den Großen Keller gebracht und konnten im Rahmen der Führung noch das Tagesgericht verzehren. Heute gab es Wildschweinbraten mit Champignonrahm, Rotkohl und Kartoffelklößen. Ich bin zwar kein Wildfan, aber Ronnie beschwerte sich nicht über die doppelte Fleischration. 😉 Es schmeckte wirklich sehr lecker!

Der Mephistotaler, der auch zum Führungspaket gehörte, entpuppte sich als einfache Zartbitterschokolade.

Mephistotaler
Mephistotaler

Während wir auf unser Essen warteten und aßen, füllte sich das Restaurant sehr schnell und mit dem Abstand halten nahmen es die Gastronomen wohl nicht ganz so genau. Zum Glück ging alles recht zügig. 🙂 Bevor wir gingen, statteten wir dem Souvenirshop noch einen zweiten Besuch ab und kauften uns einen Magneten.

Magnet von Auerbachs Keller
Magnet von Auerbachs Keller

Für diesen kulinarischen, informativen und wirklichen sehenswerten Abend haben wir 17,50€ (zuzüglich Getränke und Magnet) pro Nase bezahlt und können es wirklich nur jedem empfehlen!

August 31 2020

Pandas zu Besuch am Völkerschlachtdenkmal

Genauso wie ein Besuch in Auerbachs Keller, gehört auch ein Besuch des Völkerschlachtdenkmals zu den obligatorischen Besucherzielen Leipzigs.

Obwohl es bei unserer Ankunft bereits tröpfelte, wollten wir dem imposanten Denkmal trotzdem einen Besuch abstatten.

das Völkerschlachtdenkmal
das Völkerschlachtdenkmal

Wir gingen zunächst ins Museum, um dort unsere Eintrittskarten zu kaufen. Da wir bis zur Schließung nicht mehr so viel Zeit hatten, gingen wir zunächst Richtung Ruhmeshalle und da wir auf eine Regenpause hofften, guckten wir uns erstmal drinnen um. Obwohl man es bereits von außen erahnen konnte, waren wir überwältigt von der Größe dieses Bauwerks. 😯 Leider hielten wir es drinnen nicht sehr lange aus, da die Hitze der letzten Tage ihre Spuren hinterlassen hatte. Also machten wir uns allmählich an den Aufstieg zur Aussichtsplattform. In der Ruhmeshalle gibt es allerdings noch eine Zwischenetage (die Sängergalerie), von der man einen Blick hinunter werfen kann.

Dann geht es weiter hinauf zum Außenrundgang. Glücklicherweise hatte der Regen etwas nachgelassen und man hatte einen ganz guten Blick auf Leipzig und die nähere Umgebung. 🙂 Ronnie wehte allerdings ein zu starkes Lüftchen, weshalb wir uns schnell wieder an den Abstieg machten. Aufgrund der Corona-Pandemie war die obere Plattform nämlich leider geschlossen. 🙁

Blick von oben
Blick von oben

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, statten wir noch dem kleinen Museum einen Besuch ab. Zu bestaunen gab es vor allem Uniformen, Abzeichen, Waffen und Nachbildungen der Völkerschlacht um Leipzig.

Wer zu Besuch in Leipzig ist, sollte dem Völkerschlachtdenkmal unbedingt einen Besuch abstatten. Es ist absolut kolossal und einfach überwätigend. Der Ausblick von der oberen Plattform bei gutem Wetter muss fantastisch sein, vielleicht erleben wir das auch nochmal. 🙂

August 3 2020

Ein Besuch bei entfernten Verwandten – Pandas im Zoo Leipzig

Da der Leipziger Zoo bei unserem letzten Besuch eine ziemliche Baustelle war, beschlossen wir, dem Zoo einen weiteren Besuch abzustatten. Und so fanden wir uns an einem sonnigen Morgen am Eingang zum Zoo wieder. 🙂 Coronabedingt hatten wir uns Ticktes online vorbestellt, denn Ana hatte gelesen, dass die Tageskasse am Donnerstag zuvor bereits um 10:30 Uhr geschlossen wurde. 😯

Der Haupteingang
Der Haupteingang

Da es bereits auf Mittag zuging und wir beim letzten Mal die herrliche Aussicht des Restaurants im Afrikabereich bewundert hatten, wollten wir diesmal gerne dort essen. Dementsprechend planten wir unseren Rundgang. Als erstes schauten wir bei den Koalas vorbei. Diese hatten jedoch einen faulen Tag und wandten uns schlafend den Rücken zu. 🙁 Also tapsten wir weiter, an den Lippenbären, den Vogelvolieren und dem neuen Vogelhaus vorbei. Dabei begegneten wir auch den Rüsselspringern, die wir bis dahin noch nie gesehen hatten. 😯

Rüsselspringer
Rüsselspringer

Unsere Pfötchen trugen uns weiter, vorbei an den Anoa, den Kängurus und durch das große, wenn auch fast leere, Affenhaus. Denn aufgrund des schönen Wetters waren die Affen fast alle draußen. 🙂 Der von uns auserkorene Weg führte weiter durch das Urwalddorf, vorbei am nicht besetzten Stand zum Kamelreiten, bis hin zu unserem Wunschziel: der Kiwara Savanne. Auf der riesigen Fläche um das Restaurant befanden sich Giraffen, Zebras und Säbelantilopen. Wir holten uns etwas zu essen und setzten uns direkt an eines der großen Fenster, um die Tiere während des Essens besser sehen zu können. Ana entschied sich für eine Bratwurstschnecke mit Reis und Süßkartoffelcurry, dazu hatte sie eine hausgemachte Limonade mit Aprikose und Melone. Die Limo schmeckte ihr jedoch nicht wirklich. 🙁 Ich hatte ebenfalls eine Bratwurstschnecke, ein Hacksteack und ebenfalls Reis. Als Getränk entschied ich mich für eine Sprite. Das Essen schmeckte uns ziemlich gut, jedoch fanden wir es ein wenig zu teuer. 😐

Nach dem Essen tapsten wir vollgefuttert weiter. Es ging vorbei an Löwen, Erdmännchen, Hyjänen und den südlichen Zwergmangusten. Auch diese haben wir bis dato nur selten gesehen.

Südliche Zwergmanguste
Südliche Zwergmanguste

Als wir die Mähnenwölfe, Tapire, Nutrias und Nasenbären hinter uns gelassen hatten, erreichten wir wieder den Eingangsbereich. Dort war nun genug Freiraum um ein Foto auf der Elefantenskulptur zu machen. 🙂

Von dort an ging es in den Asiabereich, wo wir neben Amurleoparden, chinesischen Streifenhörnchen und Schneeleoparden auch endlich das Gehege der roten Pandas erreichten. Zudem hatten wir Glück, denn einer meiner Artgenossen war munter und lief durch sein Gehege!

roter Panda
roter Panda

Danach besuchten wir die asiatischen Elefanten und die Amurtiger, die in dem jetzt einsetzenden Regen ein Nickerchen unter ihrem Unterstand machten.

Amurtiger
Amurtiger

Aufgrund des eben schon angesprochenen Regens machten wir uns jetzt auf den Weg ins Gondwanaland, das zum Glück in einer Halle liegt. Dort machten wir eine Bootsfahrt (die pro Panda 2€ kostet) und folgten dem Baumwipfelpfad durch den schönen Urwald. Auch hier gab es natürlich Tiere zu bestaunen. Wir kamen an Ozelots, Sunda-Gavialen und Kirk-Dikdiks vorbei.

Zu guter Letzt schlenderten wir noch durch den Shop, wo wir uns einen Magneten und einen 0€ Schein als Andenken kauften. 🙂

Andenken
Andenken

Zu unserem Glück hatten wir trotz des schlechten Wetterberichts noch sehr gutes Wetter, was uns sehr freute. Da jedoch noch einige Bauprojekte noch unvollendet sind, werden wir dem Leipziger Zoo bestimmt noch einen weiteren Besuch abstatten. 🙂

Mai 22 2020

Kleine Bärchen ganz groß – zu Besuch im Miniatur Wunderland Hamburg

Nachdem wir uns in der Nord Coast Coffee Roastery gestärkt hatten, machten wir uns auf um unseren Eintrittstermin im Miniatur Wunderland wahrzunehmen. Dazu mussten wir zum Glück nicht weit laufen, denn das Miniatur Wunderland befindet sich ebenfalls in der Speicherstadt.

Am Eingang mussten wir aufgrund des hohen Andrangs etwa 15 Minuten warten. 😯 Das Wunderland hatte erst in dieser Woche wieder neu geöffnet und war entsprechend mit Schutzmaßnahmen gespickt. So zog sich eine “Einbahnstraße” durch das gesamte Areal. Zwischendrin wurden Bereiche rot markiert, die nur von einem Haushalt gleichzeitig betreten werden durften, in den gelb markierten Bereichen durften keine “Überholmanöver” durchgeführt werden. Zudem sollten eigentlich die gewünschten 1,5 Meter Abstand gehalten werden. Jedoch hatten wir das starke Gefühl, dass sich niemand an diese Regeln halten wollte. 🙁

Unser Rundgang begann in Amerika, ging von dort über Skandinavien, Hamburg, Mitteldeutschland, Knuffingen, den Knuffingen Airport, Österreich und die über zwei Stockwerke reichende Schweiz. Im zweiten Stockwerk ging es dann weiter mit Italien. Zuletzt konnte man noch die im Bau befindlichen Gebiete Provence, Monaco und die Kirmes begutachten.

 

Neben bekannten Sehenswürdigkeiten waren in jedem Gebiet auch bekannte Legenden und Mythen zu sehen. In Amerika gab es zum Beispiel eine Alien Landung oder Atlantis in Skandinavien.

Für unseren Rundgang benötigten wir fast drei Stunden. 😮 Was teilweise daran lag, dass man nicht überholen durfte bzw. konnte, denn wir sollten ja die Wunderland Straßen Verkehrsordnung beachten! Zudem wurde es unter dem Mund-Nasenschutz immer wärmer und feuchter, sodass wir froh waren, als wir ihn endlich abnehmen durften. Als wir schließlich durch den Shop liefen, knurrten uns ziemlich die Bäuchlein. Zum Glück gab es im Imbiss noch eine leckere Currywurst mit Pommes, die wir genüsslich verzehrten. 😛

Currywurst mit Pommes
Currywurst mit Pommes

Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug, jedoch wollen wir nicht wissen was an einem normalen Tag los ist. 😯 Trotzdem möchten wir gerne noch einmal wiederkommen, denn wir entdeckten leider zu spät, dass es ein Buchstabenrätsel gibt, das über das ganze Wunderland verstreut ist. Zudem sind wir gespannt, wie die abgeschlossenen Baustellen aussehen werden. 😉

Januar 13 2020

Pandas auf Entdeckungstour – Tief hinab und hoch hinaus!

Da wir unserem Besuch etwas bieten wollten, fuhren wir mit ihm nach Laboe an der Kieler Förde. Dort angekommen, wollten wir zunächst etwas zum Mittag essen. Allerdings hatten wir bereits 12:30 Uhr und bei fast allen Restaurants standen wir vor verschlossener Tür. 🙁 So kehrten wir notgedrungen in der Fischkiste ein.

Und erlebten eine sehr positive Überraschung. 😮 Zwar wirkte der Imbiss etwas klein, aber das Essen wurde frisch zubereitet und schmeckte hervorragend! Ana und ich wählten nach Durchschauen der recht übersichtlichen Speisekarte den Seelachs in Eihülle gebraten mit Bratkartoffeln, Sauce Hollondaise und Salat. Fisch, Bratkartoffeln und Salat schmeckten uns sehr gut! Lediglich die Sauce schmeckte, als habe sie einen Schuß Spüli abbekommen. 😯

Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat
Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat

Danach eilten wir, in der Hoffnung, vielleicht doch noch die Führung um 14:00 Uhr zu schaffen, zum U-Boot U995. Es teilt sich mit dem Marine Ehrenmal eine Kasse. An dieser erfuhren wir, dass die Führung heute ausgefallen war. 🙁 Nichtsdestotrotz statteten wir beiden Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab.

Zuerst betraten wir das Technische Museum U995. Bei diesem handelt es sich um ein ausrangiertes U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das 1972 zu einem Museumsschiff umfunktioniert wurde. Dabei kann der Besucher die enge Atmosphäre hautnah spüren.

Der Rundgang beginnt im Heck des Schiffes und führt dort vom Maschinenraum durch die Küche, die Offiziersquartiere, die Kommandobrücke, bis hin zu den Matrosenquartieren und den Torpedorohren. Ein sehr spannendes Erlebnis!

Da wir auch hier etwas unter Zeitdruck standen (um 16:00 schließen beide Attraktionen) tapsten wir nun zügigen Schrittes zum Marine-Ehrenmal. Dort wird den auf See Gebliebenen aller Nationen gedacht. Zudem gibt es Wissenswertes über die Flaggen der deutschen Marine und die Bundeswehr auf See zu erfahren. Auf dem Dach gibt es zudem eine Aussichtsplattform, von der aus man einen fantastischen Ausblick genießen kann!

Im Anschluss besuchten wir noch die Historische Halle. Dort gibt es viele Modelle von alten und aktuellen Schiffen. Wären sie nicht in Vitrienen gewesen, hätten sie sicher zum Spielen eingeladen. :mrgreen:

Zum Ausklang des Tages fuhren wir danach noch ins nahegelegene Schönberg, um im Hofladen im Kälberstall noch ein Stück Kuchen zu essen. Wir wissen schon lange von der Lokalität, waren aber leider noch nie dort, was wir heute bereuten! Denn die selbstgebackene Mandarinentorte die wir dort bekamen, war einfach fantastisch!

Mandarinentorte
Mandarinentorte

Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag, den man gerne wiederholen kann. Vor allem der selbstgebackene Kuchen hat es uns angetan, weswegen wir den Hofladen im Kälberstall bestimmt noch öfter besuchen werden. :mrgreen: