Juni 1 2021

Pandas auf Tauchgang – Besichtigung des U11

Da heute unser großer Museumstag war, nutzten wir die Gelegenheit und statteten dem U-Boot Museum Fehmarn einen Besuch ab.

Wir zahlten 7€ Eintritt pro Panda und begannen dann gleich die Besichtigung. Zunächst tapsten wir durch das recht kleine Eingangsgebäude, in dem die Geschichte der U-Boote im Allgemeinen und auch die von U11 gezeigt wird.

Danach ging es dann in den Außenbereich, wo das eigentliche U-Boot aufgestellt ist.

U11
U11

Der Eingang befindet sich im Torpedoraum. Dort befinden sich die vier Torpedorohre, von denen eins mit einem Schautorpedo geladen ist.

Schautorpedo
Schautorpedo

Von dort ging es weiter in den Bugraum, wo sich die Schlafplätze für die Mannschaft, eine Aufenthaltsecke und die Kombüse befinden. Die Schlafplätze sind dabei nach Dienstgrad sortiert.

Aufenthaltsecke
Aufenthaltsecke

Die nächsten Bereiche des U-Bootes sind die Operations- und die schiffstechnische Zentrale. Dort befinden sich alle möglichen Gerätschaften, wie das Funkgerät, das Radar und das Sehrohr. Zudem sind dort der Fahrstand und das Seitenruder untergebracht.

Zu guter Letzt kam dann noch der Motorenraum. Dort sind die zwei Dieselgeneratoren mit je einem Mercedes Benz 12 Zylinder 4 Takt V-Dieselmotor mit 600 PS untergebracht. Dort war es noch enger als im Rest des U-Bootes. Aber da wir ja zwei kleine und handliche Bärchen sind, war das kein Problem für uns. 😀

Blick in den Motorenraum
Blick in den Motorenraum

Das U11 ist also definitv einen Besuch wert, auch wenn vor allem größere Menschen sich ziemlich gebückt bewegen müssen. 😮

Juni 1 2021

Pandas auf Entdeckungstour in den dunklen Tiefen

Nachdem wir uns nach unserem Besuch bei den Schmetterlingen ordentlich bei Tim & Bertis Wursthafen gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Meereszentrum Fehmarn.

Die 11€ Eintritt bezahlten wir hinter dem Wartebereich an einem Automaten. Anfangs machten wir uns ein wenig Sorgen, da das Gebäude von außen etwas heruntergekommen wirkte. 😳

Das Meereszentrum von außen
Das Meereszentrum von außen

Sogar noch vor dem Kassenautomaten konnten wir uns mit der Luca App registrieren. Direkt nach den Drehkreuzen wurden erstmal noch die Impfpässe bzw. Coronatests kontrolliert und dann ging es auch schon auf in die blauen Tiefen, genauer gesagt zu den ersten Aquarien.

Hier gab es viele bunte und interessante Fische sowie andere Meeresbewohner zu entdecken. Spannend fanden wir auch den Unterwassertunnel, in dem es Rochen und Riffhaie zu bestaunen gab.

Als wir schließlich den Innenbereich mit dem, aufgrund der aktuellen Situation, geschlossenen Imbiss ankamen, entdeckten wir dort die leere Hülle des Maskottchens vom Meereszentrum. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen, trotzdem mit ihm für ein Foto zu posieren. 😀

Wir mit Sharky
Wir mit Sharky

Im Anschluss gab es dann noch den gewaltigen “Hai Ozean” in dem sich mehrere Exemplare divereser Haiarten tummelten, darunter auch ein besonders großer Vertreter seiner Spezies. 😮

Der große Hai
Der große Hai

Wir beobachteten ihn eine Zeit lang, ehe wir uns zum Ausgang begaben, über dem ein weiterer, recht gruseliger, aber präparierter, Hai hing. Draußen wurden wir dann aber sofort vom strahlenden Sonnenschein geblendet und vergaßen den schaurigen Anblick gleich wieder. 😯

Auch wenn das Meereszentrum von außen eher renovierungsbedürftig wirkte und der geschlossene Imbiss- und Kioskbereich irgendwie trostlos war, so können wir einen Besuch im Meereszentrum trotzdem empfehlen. 🙂

Juni 1 2021

Pandas im Farbrausch – Zu Besuch im Schmetterlingspark

Heute musste Ronnie sich auf Corona testen lassen und deshalb nutzen wir diesen Tag ausgiebig, um ein paar Sehenswürdigkeiten und Museen zu besuchen.

Als Erstes besuchten wir den Schmetterlingspark in Burg auf Fehmarn. Bevor wir hineindurften, mussten wir uns erstmal in der Luca-App registrieren und da es sich um eine Tropenhalle handelt, musste man den Mund-Nasen-Schutz auch die ganze Zeit tragen, was bei dem feuchten Klima ein wenig anstrengend war. 😳

Glücklicherweise war die Halle nicht allzu groß und wir hielten uns keine Stunde dort auf. Trotzdem fanden wir den Preis in Ordnung, denn wir konnten viele Schmetterlinge bestaunen. Ich war vor allem fasziniert von den grünen und lilafarbenen, die man sonst eher selten sieht. 🙂

Zudem gab es einen kleinen Wasserfall, einen Fischteich mit Schildkröten, einen freilaufenden Leguan sowie zwei weitere rauflustige Artgenossen, die zum Glück eingezäunt waren und einige Vögel.

Ein paar Stühle luden zum Verweilen ein und am Ausgang entdeckten wir noch eine Treppe, die auf eine Aussichtsplattform führte.

Wir finden, dass der Schmetterlingspark einen Besuch wert ist. 🙂

Mai 31 2021

Pandas in Action beim Adventure Golf!

Da wir während unseres Urlaubs auf Fehmarn nicht nur wandern und faul am Strand liegen wollten, entschieden wir uns heute einer uns willkommenen Abwechslung nachzugehen: Minigolf! 🙂

So machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg zum Adventure-Golf Fehmarn in Meeschendorf. Zur Kontaktdatenerfassung musste man sich gleich beim Betreten des Kassengebäudes mit der Luca-App registrieren, was wir natürlich unterstützten.

Dort angekommen stellten wir fest, dass man für die 8,50€ pro großem Panda ganz schön was geboten bekommt! Die Anlage hat 18 Löcher, die alle wunderbar abwechslungsreich sind.

So spielt man beispielsweise über die Fehmarnsundbrücke, durch ein Labyrinth, durch einen plätschernden Bach und unter einem Leuchtturm hindurch in ein Loch auf einer Drehplattform (dabei wurde Ana ganz schön übel :shock:). Zudem gab es an allen Löchern noch Schilder mit Tipps zur jeweiligen Bahn und eventuell ergänzenden Regeln, an die sich aber irgendwie niemand außer uns halten wollte 😮

Zwar mussten wir zwischendurch immer mal wieder warten, weil so viel Betrieb herrschte, aber da sich alle an den Mindestabstand hielten, war das kein Problem.

Am Ende gewann ich mit einem ordentlichen Vorsprung gegen eine geknickte Ana, denn heute war einfach nicht ihr Tag. 🙁

Posen auf dem Siegerthron
Posen auf dem Siegerthron

Doch trotzdem holten wir uns am Ende noch je ein Stück Kuchen und ein Erfrischungsgetränk im hauseigenen Cafe. Ana wählte den Erdbeer-Joghurt Kuchen und eine Fritz-Limo Orange, während ich den Himbeer-Limetten Kuchen und ein Mischmasch nahm. Der Kuchen schmeckte uns sehr gut und erfrischte uns nach der langen Partie in der Sonne! 🙂

Kuchenzeit!
Kuchenzeit!

Allen Freunden des kleinen Sports können wir diese Anlage nur empfehlen! Denn sie ist abwechslungsreich und bietet Spiel und Spaß für Groß und klein. 😉

September 6 2020

Pandas auf dem Weg nach oben – ein Besuch auf dem Fichtelberg

Heute machten wir einen Ausflug zum Fichtelberg am Kurort Oberwiesenthal. Nachdem wir aus der Fichtelbergbahn gestiegen waren, tapsten wir durch den Ort zum Sessellift. Mit diesem fuhren wir für den Preis von 12€ pro Panda hoch auf den Fichtelberg. Dort machten wir zuerst einen Rundgang und schauten uns auf dem Berg um.

Oben auf dem Fichtelberg
Oben auf dem Fichtelberg

Dort gibt es unter anderem eine Station des deutschen Wetterdienstes, das Hotel Fichtelberghaus und die Friedensglocke. Außerdem führen eine Rennrodelbahn und eine Fly-Line ins Tal hinab.

Zudem gibt es vom Turm des Hotels einen herrlichen Ausblick, den wir uns unbedingt noch anschauen wollten. 🙂

Da es mittlerweile Zeit zum Mitagessen war, kehrten wir in das Restaurant “Erzgebirgsstuben” im Hotel Fichtelberghaus ein. Eigentlich wollten wir aufgrund einer Empfehlung in das Restaurant “Das Guck“, aber das hatte leider geschlossen. 🙁

Zum Glück gab es noch einen freien Tisch, denn es war gut was los im Restaurant. 😮 Trotz des hohen Andrangs bekamen wir sehr schnell eine Karte und nach dem Bestellen kam unser Essen auch recht fix. Jedoch hatten wir ein paar Kommunikationsprobleme, da der Kellner scheinbar nur tschechisch sprach. 😯 Glücklicherweise bekamen wir trotzdem das Richtige. 😉 Ana wählte die Spinatknödel und dazu ein Ginger Ale. Ich bestellte das Rindsgulasch mit Serviettenknödeln und Sauerkraut und dazu eine Himbeerlimonade. Es schmeckte uns sehr gut!

Nach dem Essen mussten wir dann auch gleich wieder ins Tal hinab, um den nächsten Zug zu erwischen, denn abends hatten wir noch eine Reservierung. 😉

Wir werden dem Fichtelberg deswegen bestimmt noch einmal einen Besuch abstatten, um das Guck zu besuchen und vielleicht einmal die Rennrodelbahn oder die Fly-Line oder die große Kabinenbahn zu testen. 🙂

September 4 2020

Auf den Spuren der Tradition – Pandas in Seiffen

Da wir auf unserer Reise nah am Erzgebirge vorbeikamen, mussten wir unbedingt einen Besuch im Spielzeugdorf Seiffen machen! Deshalb machten wir uns heute auf den Weg dorthin. 🙂

Nachdem wir unser Gefährt auf dem Parkplatz abgestellt hatten, gingen wir als Erstes in das erzgebirgische Spielzeugmuseum. Der Preis pro Panda für den Eintritt beträgt 7€. Wir bezahlten und starteten unseren Rundgang. Zu Beginn kamen wir am Nachbau einer alten Drechselstube vorbei, original mit alter Drechselbank und altem Kronleuchter.

Drechselstube
Drechselstube

Danach kamen wir zu einem winterlichen Modeldorf aus Feinpapier. Sehr schön fanden wir die Kirche, die der originalen aus Seiffen nachempfunden ist. Das ist übrigens auch genau die Kirche, die es überall als Dekoobjekt zu kaufen gibt. 😳

Winterdorf
Winterdorf

Danach ging es wirklich ums Spielzeug. Da dieses früher auch in Massen hergestellt werden musste, da Einzelanfertigung vieler gleicher Teile zu zeitaufwändig waren, entwickelte man das Reifendrehen. Mit diesem Verfahren konnten aus einem Holzreifen viele identische Figuren hergestellt werden. Auch hier gab es wieder den Nachbau einer entsprechenden Drehereiwerkstatt zu sehen. 🙂

Natürlich wurden im Erzgebirge aber nicht nur Spielwaren hergestellt. Es gibt auch zahlreiche Kronleuchter und Weihnachtspyramiden in allen möglichen Größen aus Holz.:eek: Wir waren sehr beeindruckt davon, wie filigran und detailreich diese teilweise waren.

Sehr beeindruckend waren auch die Schachtelspiele bzw. die Schachtelszenen. Dabei sind die Spiele schön klein und handlich, damit man sie überall mit hinnehmen kann. Bei den Schachtelszenen war es noch viel eindrucksvoller! Denn hier wurden bekannte Szenen aus Märchen und ähnlichem als kleines 3D-Bild in eine Streichholzschachtel gearbeiet! 😯 So hatte man seine Lieblingsszene immer in der Hosentasche. Dabei konnten wir uns ohne Probleme vorstellen, das dabei unglaubliches Fingerspitzengefühl erforderlich ist! Die neueren Schachtelszenen waren zwar größer, aber dafür beweglich. Beim Aufziehen der Schachtel erscheint z.B. der Bräutigam und schaut nach seiner Braut. 🙂

Zu guter Letzt gab es noch eine Sonderausstellung zum Bergbau im Erzgebirge. Dazu waren verschiedenste alte Spielfiguren, Schwippbögen und Dioramen ausgestellt, die verschiedenste Bergbauszenen darstellten. Alles natürlich aus Holz und im Erzgebirge handgearbeitet. 🙂

Bergbau Schwippbogen
Bergbau Schwippbogen

Wir waren von dem Spielzeugmuseum sehr begeistert! Und obwohl in Seiffen ziemlich viel los war und das unter den aktuellen Umständen nicht wirklich verlockend ist, verlief sich der Besuchsverkehr im Museum ganz gut. So konnte man doch in Ruhe vor den Vitrinen stehen bleiben und die wundervolle Handarbeit bestaunen.

Wer ins Erzgebirge kommt, sollte hier unbedingt reingucken! 🙂

September 3 2020

Mit den Pandas im Schrebergarten – Kleingärtnermuseum Leipzig

Auf unserem heutigen Ausflug nach Leipzig steuerten wir ein (vielleicht) etwas ungewöhnliches Ausflugsziel an: das deutsche Kleingärtnermuseum.

Wir waren bei unseren Shoppingtouren auf Flyer gestoßen und wollten uns das nun mal aus der Nähe anschauen. 🙂

Das Museum befindet sich im Vereinshaus des ersten Schrebervereins und liegt in der beschaulichen, vom Großstadttrubel abgeschirmten, Kleingartenanlage “Dr. Schreber”.

Wie wir feststellten, waren wir momentan die einzigen Besucher und der Eintritt war mit 4€ auch recht günstig. Zunächst sahen wir uns in den Museumsräumen um. Es gab einige ausgestellte Vereinsfahnen, Gartenutensilien, Spielgeräte und rekonstruierte Einrichtungen der Gartenlauben. Zu allen Exponaten gab es geschichtliche Hintergründe und Erklärungen. Sie waren interessant, aber nicht zu überladen – genau die richtige Mischung. 🙂 Das Museum erstreckt sich über zwei Etagen ist aber dennoch recht übersichtlich, sodass wir zügig durch waren. Interessiert hätte uns der “Gartensimulator”, aber aufgrund der Coronaauflagen, war er leider nicht benutzbar. 🙁

Anschließend lockten uns die Sonnenstrahlen hinaus in die Kleingartenanlage, denn hier gab es drei Museumsparzellen zu entdecken. Zuerst kamen wir zum Laubengarten, der vier verschiedene Gartenlaubentypen beherbergt und in die man dann auch einen Blick werfen kann. Die Lauben wurden aus verschiedenen Städten Ostdeutschlands extra dorthin versetzt. Es ist also eine Art Mini-Freilichtmuseum. 😳

der Laubengarten
der Laubengarten

Anschließend kamen wir zum VKSK-Garten. (VKSK steht für Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter.) Hier konnte man eine typische Nutzung einer Parzelle in der Zeit der DDR um 1980 entdecken. Die Laube war recht großzügig angelegt, es gab eine Terrasse, eine große Grünfläche mit Hollywood-Schaukel, allerlei Blumenbeete, aber auch angebautes Obst- und Gemüse.

Zum Schluss ging es dann noch in den Museumsgarten, der eine Nutzung um 1900 veranschaulicht. Die Laube ist sehr klein und pragmatisch gehalten und auch der Garten ist übersichtlich und leicht zu pflegen. Es verläuft ein grader Weg zur Laube. Rechts und links befinden sich Obstbäume, ein paar Kräuter und Blumen und die restliche Fläche wurde mit Gemüse bewirtschaftet.

Museumsgarten
Museumsgarten

Insgesamt hat uns der Ausflug ins Kleingärtnermuseum sehr gefallen. Vor allem die Schauparzellen waren sehr eindrucksvoll und man war quasi mitten im Geschehen und konnte sich ein eigenes Bild vom damaligen Garten machen. Wir können deshalb nur empfehlen, dem Museum mal einen Besuch abzustatten. 🙂

September 1 2020

Pandas im Süßigkeitenparadies – Besuch im Café Kandler

Während unseres Stadtbummels durch Leipzig, entdeckten wir schließlich die älteste Einkaufspassage der Stadt: Speckshof.

Auch wenn man nicht zum Einkaufen herkommt, sollte man sich diese hübsche Ladenpassage mal anschauen. Sie beherbergt einige künstlerische Elemente und ist mit ihren Lichthöfen durchaus sehenswert!

Zu unserer Freude stießen wir rein zufällig auch auf eines der bekannten Leipziger Kaffeehäuser – das Café Kandler. Kurzentschlossen entschieden wir uns dort zur Abwechslung mal einen süßen Mittagssnack zu uns zu nehmen und gingen ins Café. Zu unserer Freude war noch genug Platz, denn draußen erschien es uns recht zugig. 😳

Der freundliche Kellner wies uns darauf hin, dass wir etwas Zeit mitbringen müssten, weil er lediglich alleine die Gäste bedient, aber das merkte man eigentlich gar nicht. Er war sehr sympathisch und wir mussten nicht lange auf unsere Köstlichkeiten warten. 🙂

Ronnie hatte sich für einen warmen Kakao mit Sahnehaube und ein Stück Mandarinen-Quark-Torte entschieden. Ich wählte die Leipziger Räbchen und eine heiße weiße Schokolade. Leipziger Räbchen sind mit Marzipan gefüllte Pflaumen, die in einem Teigmantel in Öl ausgebacken werden. Ich bekam sie mit Vanillesauce serviert und es schmeckte köstlich!

Auch Ronnie war von seinem Kuchen sehr angetan, sodass wir nach unserem Imbiss noch in den Caféshop schauten. Dort nahmen wir noch ein paar Macarons, Pralinen und die bekannten Bachtaler mit. Die Bachtaler mussten wir jedoch verschenken, da sie Alkohol und Kaffee enthielten. 😯 Davon sind wir beide keine Fans. 😮

Die Macarons waren leider kein Geschmackserlebnis. 🙁 Mit den Pralinen waren wir ansich zufrieden, aber wir konnten beide keinen Geschmack identifizieren. 😀

September 1 2020

Kleiner Exkurs nach Russland – Pandas in der Gedächtniskirche St. Alexej

Auf dem Rückweg vom Völkerschlachtdenkmal in die Leipziger Innenstadt, kommt man quasi fast an der russisch-orthodoxen Gedächtniskirche St. Alexej vorbei.

Daher haben wir einen kleinen Abstecher gemacht, unser Auto in der Straße geparkt und sind zur Kirche gegangen. Leider mussten wir feststellen, dass die Kirche wegen Corona nur sehr eingeschränkt geöffnet ist. So konnten wir uns die Kirche erstmal nur von außen ansehen. 🙁

Russische Gedächtniskirche
Russische Gedächtniskirche

Am nächsten Tag fuhren wir also als erstes zur Kirche und konnten sie dann auch besichtigen. Der Eingang zur Kirche befindet sich etwas höher gelegen, sodass wir erst draußen ein paar Stufen bezwingen mussten um hineinzukommen. 😉

In der Kirche war es sehr eng und es durfte momentan nur ein Besucher alleine in die Kirche, aber da wir zusammen gehören, durften wir zu zweit eintreten. Die Aufseherin erlaubte uns auch ein paar wenige Fotos zu machen, was wir dann auch taten. 🙂

Die Gedächtniskirche ist zwar klein, aber wie ihr Äußeres schon erahnen lässt, auch innen sehr prunkvoll, mit zahlreichen goldenen Verzierungen und Bildern. Jedoch gab es lediglich ein paar kleine Fenster, durch die Licht einfiel und es wirkte doch alles etwas düster und erdrückend. Wir waren trotzdem sehr beeindruckt, denn eine russische Kirche hatten wir zuvor noch nie gesehen! Draußen erwartete uns, im Gegensatz zu gestern, herrlicher Sonnenschein und das goldene Zeltdach der Kirche strahlte mit der Sonne um die Wette. Ein toller Anblick! 😯

Etwas schade war, dass man zwar auf der Ebene vom Kircheneingang etwas um die Kirche herumgehen konnte, aber nicht in den umliegenden Kirchenhof kam. 🙁

Wer also in Leipzig das Völkerdenkmal besucht, der sollte auch dieser Kirche einen Besuch abstatten – denn sie wurde zu Ehren der russischen Soldaten erbaut, die in der Leipziger Völkerschlacht ihr Leben ließen. Ein Findling außerhalb der Kirche erinnert daran.

St. Alexej
St. Alexej

 

August 31 2020

Bärchen auf den Spuren von Goethe & Faust

In fast jeder Stadt gibt es bestimmte Orte, die man als Tourist unbedingt besuchen sollte. So natürlich auch in Leipzig. Deshalb hatten wir für den heutigen Abend einen Besuch in Auerbachs Keller eingeplant. Im Juli und August wurden aufgrund von Corona spezielle Führungen durch die alten Räumlichkeiten des Restaurants angeboten und wir hatten grade noch Glück zwei freie Plätze in der letzten Augustführung zu ergattern! :mrgreen:

Plakat zur Spezialführung
Plakat zur Spezialführung

Für die, die es nicht wissen: Auerbachs Keller ist in Goethes “Faust” ein Schauplatz und dadurch fast eins der bekanntesten Restaurants in Deutschland.

Überpünktlich kamen wir eine Viertelstunde vor Führungsbeginn in der Mädler Passage an und durchquerten sie, bis wir vor Auerbachs Keller standen. Auf beiden Seiten der Passage führt eine gewundene Steintreppe hinab zu den Räumlichkeiten. Leider waren jedoch alle Türen verschlossen und von dem besagten Souvenirshop nichts zu sehen… Wie wir feststellten kamen aber immer mehr Leute und sie warteten ebenfalls auf irgendetwas.

Pünktlich um 17:00 Uhr wurde dann der Große Keller für den Abendbetrieb geöffnet und wie wir feststellten, befand sich der Souvenirshop mit den Führungstickets im Restaurant! 😳 Dort erhielten wir unsere Tickets und kurze Zeit später ging die etwa halbstündige Führung los. Wir waren eine überschaubare Gruppe von etwa 10 Schaulustigen, die aufgefordert waren Abstand zueinander zu halten und einen Mundschutz zu tragen.

Die Führung startete sogleich im Raum “Alt Leipzig”. Der Raum heißt so, weil ringsum Wandmalerungen zu sehen sind, die das frühe Leipzig zeigen. Weiter ging es ins Goethezimmer, dann ins Lutherzimmer und anschließend in den Fasskeller.

Wir bekamen interessante Einblicke in die Geschichte von Faust und in die Leben von Goethe und Luther und ihre Verbindungen zu Auerbachs Keller. Seit einiger Zeit darf sich Auerbachs Keller auch damit rühmen, dass er zum Lutherweg gehört.

Besonders sehenswert ist der alte Fasskeller mit dem aus einem Baumstamm geschnitzten “Hexenritt”. Hier steht auch das große Weinfass, auf welchem Faust geritten sein soll. Der Fasskeller ist sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und kann nur im Rahmen einer Zeremonie mit Erwerb einer Hexenurkunde besucht werden. Das ist bestimmt ein tolles Erlebnis! 😀

Zu guter Letzt wurden wir zurück in den Großen Keller gebracht und konnten im Rahmen der Führung noch das Tagesgericht verzehren. Heute gab es Wildschweinbraten mit Champignonrahm, Rotkohl und Kartoffelklößen. Ich bin zwar kein Wildfan, aber Ronnie beschwerte sich nicht über die doppelte Fleischration. 😉 Es schmeckte wirklich sehr lecker!

Der Mephistotaler, der auch zum Führungspaket gehörte, entpuppte sich als einfache Zartbitterschokolade.

Mephistotaler
Mephistotaler

Während wir auf unser Essen warteten und aßen, füllte sich das Restaurant sehr schnell und mit dem Abstand halten nahmen es die Gastronomen wohl nicht ganz so genau. Zum Glück ging alles recht zügig. 🙂 Bevor wir gingen, statteten wir dem Souvenirshop noch einen zweiten Besuch ab und kauften uns einen Magneten.

Magnet von Auerbachs Keller
Magnet von Auerbachs Keller

Für diesen kulinarischen, informativen und wirklichen sehenswerten Abend haben wir 17,50€ (zuzüglich Getränke und Magnet) pro Nase bezahlt und können es wirklich nur jedem empfehlen!