Oktober 3 2019

In der Eifel Zuhause – Pandas im Wildpark Schmidt

Nach unserem Besuch auf Burg Satzvey war der Tag noch jung und so entschieden wir uns dafür, das gute Wetter zu nutzen und dem Wildpark Schmidt bei Nideggen einen Besuch abzustatten.

Als wir ankamen, waren wir zuerst ein wenig irritiert, da der Parkplatz so leer schien. Das legte sich jedoch schnell, als wir feststellten, dass wir im hintersten Bereich desselbigen standen. 😳 Wir tapsten zum Eingang und waren erneut ein wenig verwundert, denn dieser führt durch das zum Wildpark gehörende Café. 😳

Wir zahlten als Eintritt 7€ pro Panda (kleine Pandas bis 14 Jahre zahlen nur 4€, ganz kleine Pandas unter 3 Jahren kommen sogar kostenlos hinein) und begannen mit unserem Rundgang, rebellisch wie wir sind, entgegen des ausgeschilderten Rundwegs. :mrgreen:

Das erste Gehege, an das wir gelangten, war das des Rotwildes. Dort röhrte auch gerade ein Hirsch lautstark. 😯 So blieben wir einige Minuten, um ihn dabei zu beobachten und hoffentlich einen guten Schnappschuss zu landen, was uns auch gelang. 😉

Schließlich taperten wir weiter den Weg entlang, vorbei am Muffelwild, das uns neugierig bestaunte, hinab ins Tal und dann den Berg hinauf zum Schwarzwild. Dieses trafen wir teilweise fest schlafend an. Andere Bewohner des Geheges waren aber zum Glück putzmunter. 🙂

Nach diesem Gehege ging es wieder bergab, vorbei am Damwild, das sich gut versteckte und an die zentral gelegenen Teiche, in denen auch Biber leben sollen. Leider waren sie an diesem Tag etwas scheu und wir bekamen keinen zu Gesicht. 🙁

Als nächstes kamen wir in ein Gehege mit Eseln, Damwild und Schafen. Die Esel hatten wieder ein reges Interesse an uns …. 😮

Dann ging es den letzten Rest bergauf zu den letzten Gehegen. Dort gab es Gänse, Kaninchen, Zwergziegen, Minischweine und Meerschweinchen.

Nach diesem doch etwas anstrengenden Rundgang war unser Appetit wieder angeregt, weshalb wir noch auf ein Stück Kuchen und einen Kakao in das Café einkehrten. Ana entschied sich für den Kirschstreuselkuchen und ein Wasser, während ich einen Kakao und ein Stück Aprikosenstreusel mit Sahne wählte. Die Stücke waren echt riesig und dafür sehr günstig! 😯 Zudem schmeckten sie saftig frisch und waren sehr lecker! 🙂

Wir können den Wildpark Schmidt nur empfehlen. Er ist zwar nicht der größte, dafür aber schön gelegen, familienfreundlich und hat ein sehr gutes Café! 🙂

September 30 2019

Pandas hoch hinaus – Ein Besuch auf der Nürburg

Da wir zeitig auf dem Rückweg waren und uns die Sonne so schön anlachte, machten wir auf dem Heimweg von Andernach noch einen Stop an der Nürburg, der höchstgelegenen Burg in der Eifel. 😮

Wir parkten am Fuße der Burg, gleich beim Restaurant zur Nürburg. Dort, oberhalb einiger Stufen, befindet sich auch schon das Kassenhäuschen. Wir bezahlten 3€ Eintritt pro großem Panda. Kleine Pandas bezahlen nur die Hälfte.

Danach konnten wir bereits einen ersten Blick auf die majestätische Ruine auf dem Berg werfen …

Die Nürburg

Wir tapsten den Weg hinauf zum und durch das Burgtor, vorbei an kleinen (wir schätzen) Wehrtürmen und scharf um eine Ecke – hinauf in die eigentliche Burg.

Dort angekommen, entdeckten wir, dass der ca. 20 Meter hohe Bergfried begehbar ist und als Aussichtsturm dient. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen!

Oben angekommen bewunderten wir eine ganze Zeit lang die wundervolle Aussicht bei herrlichstem Sonnenschein. 😮

Schließlich verließen wir den Bergfried um uns den Rest der Burg anzuschauen. Dabei landeten wir in einem Burggraben, der sich als Sackgasse herausstellte und wir mussten den ganzen Weg wieder zurück tapern, denn die Burg besitzt nur einen Ein- und Ausgang. 🙄 Das hätte Ana im Burgplan eigentlich auch früher erkennen können… 🙄 🙄

Auf dem Weg zurück zum Auto holten wir uns noch fix eine Souvenirmünze am Automaten neben der Kasse.

Souvenirmünze

Da wir eh durch Adenau kommen würden, um einzukaufen, beschlossen wir, dort noch ein Eis zu essen. So kehrten wir in der Eisdiele Venezia ein. Die Eisdiele war trotz des schönen Wetters recht leer. Ana bestellte sich nach kurzem Studieren der Karte ein Spaghettieis. Ich hingegen wählte den Piña Colada Becher ohne Alkohol. Das führte dazu, dass der Becher statt mit Rum mit Ananasssaft aufgefüllt wurde und ich eine sehr delikate Eissuppe hatte. 😯

Unser Besuch auf der Nürburg hat sich aufgrund des wundervollen Wetters und des herrlichen Ausblicks voll und ganz gelohnt! Auch das Eis in Adenau war sehr gut, wenn ich auch etwas geschockt von dem vielen Saft war. :mrgreen:

September 29 2019

Pandas Wandertag – Eine Wanderung auf den Michelsberg

Da wir einen Wandergutschein verschenkt hatten, haben wir ihn heute für eine Wanderung auf den Michelsberg eingelöst. 🙂

Wir brachen kurz vor 8:00 Uhr auf um die fünfeinhalb Kilometer lange Wanderung rechtzeitig zur Messe, die um 9 Uhr beginnen sollte, hinter uns zu bringen. Da wir geübte Wanderer sind, schafften wir es rechtzeitig zur Kapelle St. Michael. Dort wohnten wir der Messe zum Namestag des heiligen Michael bei, die immer am Wochenende am oder nach dem 29.09. stattfindet, denn dies ist der Namenstag des heiligen Michael.

Die Kapelle St. Michael

Nach der Messe blieb die Kapelle noch für Besucher geöffnet, was wir nutzten um uns die Kapelle anzuschauen und einen Blick vom Turm zu werfen. Wie wir entdeckten ist die Aussicht von dort wirklich fabelhaft, auch wenn das Wetter nicht richtig mitspielte. 🙁

Danach war es schon Zeit fürs Mittagessen. Unsere Begleiter hatten vorgesorgt und uns einen Tisch im Landgasthof zur Wasserscheide reserviert. Dieser ist vom Michelsberg in etwa 20 Minuten wunderbar per Pfote erreichbar.

Landgasthof zur Wasserscheide

Wir setzten uns an unseren reservierten Tisch und inspizierten die überschauliche Speisekarte. Schließlich entschied Ana sich für den Tafelspitz in Meerrettichsoße mit Rahmwirsing und Kartoffeln. Als Getränk bestellte sie ein Bitterlemon. Ich wählte das Rumpsteak mit Pommes und Sauce Bernaise, dazu gab es ein Spezi. Vorweg gab es für alle eine leckere Kraftbrühe mit Eierstich auf Kosten des Hauses. 🙂 Danach durften wir uns noch je einen Salat am Buffet zusammenstellen. Man konnte aus einer großen Auswahl frei wählen. Es gab unter anderem gekochte Eier, Mozzarellakugeln, Tomaten, verschiedene Blattsalate sowie Gurken, Mais und Bohnen. Schließlich kam auch schon unser Essen. Zum Abschluss bestellte ich mir noch einen Kakao und wir konnten gestärkt den Heimweg antreten. Uns hatte es in dem familiären Gasthaus sehr gut geschmeckt. 🙂

Auf dem Rückweg entdeckten wir eine kleine, sehr liebevoll gestaltete Krippe im Wald die uns zuvor noch nicht aufgefallen war. 🙂

Waldkrippe

Später am Nachmittag machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Printenhaus Café Portz in Bad Münstereifel. Ana bestellte sich ein Stück Erdbeer-Mascarpone-Torte. Ich wählte ein Stück Himbeer-Joghurt-Torte und schon wieder einen Kakao. 😛 Unser Café-Erlebnis wurde leider etwas geschmälert, weil der Kellner sehr stark nach Schweiß roch und die Bedienung insgesamt nicht grade freundlich war. 🙁

Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag und alle Speisen haben uns sehr gut geschmeckt. Einen solchen Gutschein werden wir bestimmt noch einmal verschenken. 😀

August 5 2019

Pandas im Wattenmeer – Besuch in Tönning

Leider war für heute kein schönes Urlaubswetter angesagt und wir brauchten einen Alternativplan. Als gut ausgestattetes Reisebärchen hat man aber immer mehrere Ausweichmöglichkeiten und so führte unser Weg heute nach Tönning.

Dort besuchten wir zunächst das Multimar Wattforum, denn zum Glück werden hier nur die “Einheimischen” nass. 😉

Multimar Wattforum

Das Wattforum ist ein Aquarium, wo man alles über die Bewohner des Wattenmeers und der Nordsee erfahren kann. Also waren hier vor allem Familien mit ihren Sprösslingen unterwegs. Das wird für uns schonmal etwas anstrengender… 😯 Das Aquarium erstreckt sich über drei Etagen, wobei es im Obergeschoss nur den Souvenirshop und das Restaurant gibt. Im Keller befindet sich eine separate Walausstellung, die über die verschiedenen Walarten informiert und auch über den Walfang berichtet. Eindrucksvoll sind die lebensgroßen, aufgehängten Exponate. Das Erdgeschoss beherbergt demnach den größten Teil der Ausstellung. Hier befinden sich einige kleine Aquarien mit Infotafeln zu den jeweiligen Bewohnern, es gibt aber auch offene Aquarien. In einem kann man selbst Wellengang erzeugen und eines zeigt das Leben im Wandel der Gezeiten. In den offenen Aquarien findet zudem täglich eine Schaufütterung statt. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. 🙂 Beeindruckend war vor allem das große Aquarium.

Nach etwa zwei Stunden hatten wir alles gesehen und bestellten uns etwas zu Essen im Restaurant. Es ist dort Selbstbedienung, aber das Essen wird zum vorher ausgewählten Tisch gebracht. Dies stellte uns und das Servicepersonal allerdings vor eine ziemliche Herausforderung, da wir von verschiedenen Tischen sprachen. 😳 Unser Essen erreichte uns dann doch noch und wir waren zufrieden. Ronnie hatte sich eine Riesen-Currywurst mit Pommes bestellt und ich bekam Nordsee-Schollenfilets in Eihülle mit Salat und Pommes. Die Portion war riesig, aber ich schaffte es zum Glück. 😉 Da Ronnie vom Kuchen so angelacht wurde, bestellte er sich direkt noch ein Stück Mandarinen-Quark-Torte. Auch das schmeckt ihm. 🙂

Nach dieser Stärkung, warfen wir noch einen kurzen Blick auf den Spielplatz und holten uns noch eine Souvenirmünze.

Anschließend machten wir uns auf den Weg in den Ort. Wir parkten direkt am kleinen Hafen und konnten hier gleich die erste Sehenswürdigkeit (leider nur von außen) betrachten: das alte Packhaus. Für bestimmte Veranstaltungen ist das historische Gebäude noch öffentlich zugänglich.

altes Packhaus mit Hafen

Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir den Stadtkern. Unser Weg führte uns zu der wirklich sehr sehenswerten Kirche St. Laurentius am Markplatz. Die Besonderheit der Kirche ist wohl der sogenannte “Lettner”. Eine Art Trennwand aus Holz, die den Altarraum vom Gemeinderaum abtrennt. So war auch für uns nicht der komplette Altar zu sehen. Wir waren jedoch vom vielen Holz mit Schnitzereien und Goldverzeierungen sehr überwältigt. 😯

Nur ein paar Häuser von der Kirche entfernt, lachte uns ein kleines und scheinbar neues Café namens “Tortenzauber” an. Die Torten werden wohl von der Inhaberin selbstgebacken. Ihre Familie war irgendwie jedoch der einzige Besuch im Café und es roch innen etwas seltsam. Wir hatten aber doch noch ganz gutes Wetter bekommen und konnten draußen Platz nehmen. 🙂 Ronnie wählte ein Stück Zitronen-Joghurt-Sahne-Torte und ich nahm Heidelbeer-Sahne-Torte. Der Kuchen sah lecker aus, die Stückchen waren leider etwas schmal und sie schmeckten ein wenig nach dem Geruch im Inneren des Cafés. 😳

Bevor es nun nach Hause ging, machten wir noch einen Abstecher zum Eidersperrwerk.

Obwohl Tönning ein recht kleines Örtchen ist, hat es einiges zu bieten und einen gewissen Charme. 🙂

Juni 22 2019

Pandas zum Geburtstag in Berlin

Der heutige Tag war nicht wie jeder andere, denn ein großes Ereignis wollte gefeiert werden: ein 60. Geburtstag!

Um diesen Tag mit der Familie zu feiern, nahmen wir den weiten Weg auf uns und fuhren nach Berlin an die Spree zum Restaurant Luise.

Dort hatten wir vorab einen eingedeckten Tisch reserviert. Leider wurde uns aufgrund des schönen Wetters ein schmuddeliger Terrassentisch angeboten. Nach kurzer Überlegung entschieden wir uns nach drinnen umzuziehen und der Tisch wurde, wie eigentlich beauftragt, eingedeckt. Dies dauerte natürlich ein Weilchen. Nachdem alle Gäste eingetrudelt waren, bestellten wir. Leider war ein Gericht dann schon aus und wir mussten eine Ewigkeit auf unser Essen warten. 😯 Kurz vor dem Hungertod kam es dann aber doch noch und schmeckte glücklicherweise auch. 🙂 Ronnie hatte sich frittierte Backhendlstücke mit Obazda, Ofenkartoffel und Spitzkohl ausgesucht und ich wählte das Wildlachsfilet mit Pestokruste, auf Spargel-Kartoffelgemüse. Zum Nachtisch teilten wir uns einen Schwedeneisbecher ohne Eierlikör. Die nette Bedienung brachte uns dafür gerne zwei Löffelchen. 😳

Nach dem leckeren Essen erholten wir uns noch ein Weilchen in der Sonne an der schönen Spree und sahen den vielen Bötchen hinterher. Für eine Schifffahrt hatten wir nämlich keine Zeit… 🙁

die Spree

Zum Kaffee hatten wir im Altstadtcafé nebenan einen Tisch reserviert. Da Sommerbetrieb ist, wird nur auf der Terrasse bedient. Wir hatten aber ein schattiges Plätzchen. Die Auswahl in der Kuchenvitrine war schon etwas dezimiert, aber es fand doch noch jeder ein passendes Stückchen. Ronnie bestellte sich ein Stück Teufelsbraten: Schokotorte mit Himbeeren und ich nahm den Schokokuss. Der Kuchen schmeckte lecker, es hätte aber gerne etwas weniger Boden sein können. 😉

Trotz der anfänglichen Enttäuschung über die verbummelte Reservierung, wurde es trotzdem ein schöner Tag mit der Familie.

Juni 17 2019

Pandas in Wernigerode

Um unsere Harzcard nochmal richtig auszunutzen fuhren wir heute nach Wernigerode, der bunten Stadt im Harz.

Zunächst besuchten wir den Bürger- und Miniaturenpark “Kleiner Harz”. Kostenlose Parkplätze gibt es Vorort wirklich ausreichend und so konnten wir gemütlich durch den Park bummeln. Der vordere Bereich ist der Miniaturenpark. Hier stehen bekannte Gebäude aus dem ganzen Harz und laden vor allem kleine Bärchen zum Verweilen ein. 🙂 Die teilweise sehr filigrane und liebevolle Miniaturlandschaft war wirklich sehr sehenswert. Nur etwas schade, dass nicht alle Ausstellungsstücke so hübsch hergerichtet waren. So vermissten wir zum Beispiele die schönen Gärten am Modell des Schloßberges von Quedlinburg. Dafür wuchsen zwischen den zahlreichen Bahngleisen zurechtgestutzte Bonsais. Einzelne Figuren, wie ein Brautpaar vor der Kirche oder einem Rathaus, verliehen den Gebäuden etwas Leben. Zudem durfte man auf Knöpfchen drücken oder an Rädern kurbeln um so eine Lok anzutreiben. Natürlich gab es auch einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel – einen Ministempel im Ministempelkasten, selbstverständlich! :mrgreen: Durch ein Tor geht es dann in den Bürgerpark. Hier gibt es einen Aussichtsturm, der scheinbar von der Baufirma angemietet wurde, Teiche, ein Restaurant, zahlreiche kleine Themengärten und ein Streichelgehege mit Miniponys und ihrem Nachwuchs – wie niedlich. 😳

Anschließend fuhren wir mit unserem Auto zum Stadtzentrum. Dort bestaunten wir das hübsche Rathaus im Fachwerkstil und holten uns in der Touristinfo nebenan einen Sonderstempel.

Nachdem wir uns in der Touristinfo bei einem freundlichen Mitarbeiter erkundigt hatten, wo die Schlossbahn abfährt, machten wir uns sogleich auf den Weg zur nächsten Haltestelle “Alte Kapelle”. Da die Bahn an einer Haltestelle eine längere Pause machte, dauerte die Fahrt bis zum Schloss eine gute Dreiviertelstunde. Die Fahrt lohnte sich jedoch, denn der Aufstieg wäre sonst bestimmt sehr beschwerlich gewesen. 😯

Am Schloss von Wernigerode angelangt, machten wir Mittagspause auf der Schlossterrasse. Ronnie bestellte sich ein Original Harzer Blaubeerschmandschnitzel und Kroketten sowie eine Sprite und ich entschied mich für Geschnetzeltes mit Curryrahmsauce und Nudeln sowie einen Kirschsaft. Auf der Terrasse hatte man einen wunderbaren Ausblick über Wernigerode und wir wurden zügig und freundlich bedient. Das Essen schmeckte überraschend gut. 🙂

Frisch gestärkt gingen wir dann ins Schloss. Innen durfte man leider keine Fotos machen, aber der Besuch lohnt sich! 🙂 Auch wenn einige Räume momentan Baustelle sind, gibt es viele gut erhaltene Zimmer zu bewundern. Außen lud dann noch der kleine aber feine Garten zum Verweilen ein – wäre dort nicht grade eine Schulklasse lärmend unterwegs gewesen… 🙄

Natürlich mussten wir auch heute was für unsere Harzer Wandernadel tun und so machten wir uns auf den Weg zum benachbarten Agnesberg, von dem man einen tollen Blick auf Stadt und Schloss haben soll. Der Weg war zwar sehr beschwerlich, da wir die steile Abkürzung nahmen, aber der Blick lohnte sich tatsächlich! 😀 Die Stempelstelle vor Ort gehört auch zum Goetheweg.

Nachdem wir den Abstieg gemeistert hatten, ging es mit der Schlossbahn zurück zum Auto und wir beeilten uns noch rechtzeitig vor Feierabend, zum Baumkuchenhaus zu kommen. Das Café liegt im Industrigebiet von Wernigerode und ist daher etwas abgelegen. Dort angekommen, stellten wir fest, dass Baumkuchen tatsächlich an Bäumen wächst! 😯 Natürlich gab es dann auch einen Snack. Ronnie bestellte sich einen Halbring mit Zartbitterschokolade und Nougatfüllung und ich entschied mich für den Baumkuchen des Tages: warmer Granatapfel-Baumkuchen mit Sahne und roter Grütze. Es schmeckte himmlisch! 🙂 Da es so lecker schmeckte machten wir hier noch einen Großeinkauf.

Mit unserer Harzcard hatten wir an diesem Tag folgende Vorteile:

  • kostenloser Eintritt in den Miniatur- und Bürgerpark
  • kostenlose Hin- und Rückfahrt mit der Schlossbahn
  • kostenloser Eintritt ins Schloss Wernigerode
  • 3,90€ Wertcoupon für das Baumkuchenhaus
Mai 19 2019

Pandas Traumhochzeit

Heute ist der große Tag endlich da! Unsere standesamtliche Hochzeit steht vor der Tür. 🙂

das Brautpaar

Da unser Wunschtermin nun auch noch auf einen Sonntag fiel, waren einige Vorbereitungen zusätzlich nötig. So hatten wir uns als Location für die Wassermühle in Klein Rönnau entschieden. Dem ehrenamtlichen Bürgermeister Dietrich Herms ist der Wochentag nämlich herzlich egal. 😉 Auch der von ihm empfohlene Klavierspieler, Markus Völkers, sagte sofort zu. Unsere drei ausgewählten Stücke sagten ihm auch sofort zu und er übte sie nur für uns ein. So spielte er “All I need” von Within Temptation zum Einzug, aus Vivaldis Vier Jahreszeiten das zweite Stück des Winters: Largo c Es-Dur zwischen Ringtausch und Unterschreiben sowie “Greensleeves” als Abschluss. Wir waren sehr begeistert! Die Traurede von Herrn Herms war ebenfalls sehr gelungen und locker, lustig vorgetragen. 🙂

Die Wassermühle bot für die Hochzeitsfotos zudem einen sehr schönen Anblick. Der Weg um den Teich war zwar etwas mühsam, aber der Ausblick lohnt sich.

die Wassermühle

Bevor die Trauung aber losgehen konnte, waren selbstverständlich Vorbereitungen nötig. So wurde lange im Voraus einiges eingekauft. Unsere neue Lieblingsadresse: etsy! :mrgreen:

Dort fanden wir bei Luxekart unsere hübschen Vintage-Einladungskarten, bei heavenlygoodsDesign unser neues Türschild, ein Einstecktuch für den Bräutigam von habseligkeiten, einen Armreif mit getrockneten Vergissmeinnicht und eine passende Kette für die Braut von ViviAnna. Der passende Haarschmuck fand sich bei CatjasHaarschmuck. Ja, selbstverständlich kauften wir auch die Ringe bei etsy. Fündig wurden wir im WeddingRingsStore und bestellten eine Sonderanfertigung. Das ebenso keltische Ringkästchen entdeckten wir bei TheMostSpecialDay. Auch die Streudeko fürs Restaurant durfte nicht fehlen. Wir entschieden uns für gequillte Blumen und Herzen von JeAdoreQuilling.

Also eine ganze Menge… 😯 Und obwohl fast alle Produkte aus dem Ausland kamen, hatten wir mit keiner Bestellung irgendwelchen Ärger. Eine Bestellung sah am Ende schöner aus als die vorherige und alles war absolut traumhaft. 😳

Damit vor allem die Braut toll aussieht muss man auch an das Styling denken. Wir trafen auf der Herz an Herz in Lübeck Krystina aus Klein Rönnau, die den Termin noch frei hatte. Einen Monat vorher gab es das Probestyling bei ihr Zuhause sowie zwischendurch noch eine Pflegeberatung und am Sonntag kam sie zu uns nach Hause. In knappen drei Stunden zauberte sie eine sehr hübsche Frisur und ein schönes Make-Up.

Hochzeitsfrisur

Die Blumen für den heutigen Tag haben wir bei Ambiente bestellt. Wir entschieden uns für einen kugeligen Brautstrauß, einen Anstecker und ein Tischgesteck. Die Farben waren wie gewünscht rosa und blau mit Rosen, Hortensien und Vergissmeinnicht.

Da ein Kumpel von uns im Flair Hotel Neeth kocht und wir dort immer gut gegessen haben, hatten wir uns für heute einen Tisch im Kaminzimmer reserviert. Wir wurden vom Chef empfangen und waren fast alleine im Kaminzimmer. Der Tisch war liebevoll mit unserer und zusätzlicher Deko geschmückt und für unsere Geschenke und Blumen stand ein kleiner Tisch bereit. Wir wurden wie üblich sehr freundlich und zügig bedient. Als Vorspeise gab es vom Haus ein Stück Gemüsestrudel mit einer glasierten Tomate. Ich bestellte die Filetspitzen vom Schwein mit Salat und Süßkartoffelpommes und Ronnie das norddeutsche Rumpsteak mit Bratkartoffeln, gebratenen Champignons mit Zwiebeln und eine überbackene Tomate. Zur Feier des Tages musste auch noch ein Nachtisch her. Ronnie entschied sich für das Kokos-Mandel Parfait mit Orangensauce und ich wählte das Panna Cotta mit Erdbeersauce. Alles schmeckte super lecker und auch unsere Gäste waren zufrieden! Zur großen Begeisterung der Braut trafen wir auch noch auf ein weißes Pferd. 😉

Zum Abschluss fuhren wir noch zum Café Ehrgarten. Dort hatten wir zwar einen Tisch bestellt, aber nicht damit gerechnet, dass der Tisch bei Anmeldung eingedeckt wird. So holte die Kellnerin das entsetzt nach und gratulierte uns herzlich. Ronnie bestellte sich ein Stück Kirsch-Reis-Torte und ich nahm wieder die Zitronentarte. Anscheinend grade rechtzeitig, denn kurz darauf wurde die Kuchentheke geplündert. 😯 Mittlerweile war auch die Sonne draußen und wir nutzten den idyllischen Garten zum Fotoshooting. 🙂

Der schönste Tag in unserem Leben war somit ausgezeichnet gelungen und wir werden uns immer wieder gerne zurückerinnern!

Vielen Dank an alle Beteiligten, die diesen Tag zu etwas Außergewöhnlichem gemacht haben. 🙂

Mai 1 2019

Hochzeitslocation und Kuchen in der Gutshofscheune

Auf Empfehlung einer Kollegin unseres Frauchens, besuchten wir heute die Gutshofscheune in Neufresenburg.

Eigentlich waren wir gekommen, um uns über die Location für die bevorstehende Hochzeitsfeier zu informieren, aber wir verbanden den Besuch gleich noch mit einem leckeren Stück Kuchen im Café der Scheune.

Es gab fünf selbstgemachte Kuchen bzw. Torten zur Auswahl. Ronnie entschied sich für ein Stück alkoholfreie Schwarzwälderkirschtorte und ich wählte ein Stück vom Käse-Pfirsich-Blechkuchen. Zu Trinken nahm Ronnie einen Kakao und ich wählte eine Holunderblütenschorle. Der Herr des Hauses bediente uns freundlich und die Preise waren völlig in Ordnung.

Im Café standen reichlich Tische zur Auswahl und man hatte genug Platz. Das Ambiente ist sehr rustikal, aber trotzdem gemütlich.

Nach der leckeren Stärkung ging es zur Besichtigung. Hinter der Scheune befindet sich ein netter, kleiner Garten für den möglichen Sektempfang und das Grillbuffet. Bei schlechtem Wetter kann stattdessen der Wintergarten genutzt werden. Es gibt eine Art Diele, die für die Candybar oder eine Fotobox etc. genutzt werden kann sowie einen separaten Raum für das Buffet.

Im großen Festsaal stehen neue Tische und Stühle im Fischgrätenlook. In der Mitte ist Platz für die tanzenden Paare, während an einer Kopfseite die Bar und an der anderen der DJ steht.

Zusätzlich gibt es zwei Etagen höher 4 Zimmer mit Betten, eine Gemeinschaftsküche und ein Bad. Einige Gäste können hier also auch nächtigen. 😉

Auf Empfehlung des Hausherren werden wir dem Café demnächst einen Frühstücksbesuch abstatten um einen Vorgeschmack auf das Essen zu erhalten. 🙂

April 19 2019

Besuch im Café Tausendschön

Nach einem ausgiebigen Strandspaziegang war uns bei dem schönen Wetter nach einem Stück Kuchen! So fuhren wir von Timmendorfer Strand nach Warnsdorf und kehrten dort im Café Tausendschön ein.

Das Café Tausendschön von außen

Die Lokalität befindet sich zusammen mit einem Hotel und einem Restaurant mit Weinkeller auf einem alten Gutshof. Schon bei unserer Ankunft fanden wir es sehr schade, dass die Zufahrt mit Parkplätzen zugepflastert ist. 🙁 Aber davon ließen wir uns nicht abhalten und gingen hinein.

Im Inneren ist das Café rustikal, aber irgendwie auch verspielt skandinavisch eingerichtet. Wir fanden einen kleinen Zweiertisch direkt am Fenster. Eine Sitzgelegenheit befand sich direkt auf der niedrigen Fensterbank, die mit flauschigen Kissen ausgepolstert war. Kuchen sucht man sich an der langen Theke aus, die eine ordentliche Auswahl bereithält. Bestellt wird dann jedoch am Platz, wo auch die Getränkekarten ausliegen. Ana wählte die Rüblitorte mit Frischkäse und einen Kirschsaft. Ich wählte die Mango-Mascarpone-Tarte und eine Sprite. Der Kuchen war herrlich fluffig, saftig und sehr lecker!

Von unserem Platz aus konnten wir zudem den großen Garten bestaunen und die Gäste auf der Terrasse beobachten, die teilweise stark damit zu kämpfen hatten, ihre langen Haare aufgrund des Windes aus ihrem Kuchen zu halten. :mrgreen:

Als wir im gehen wollten, entdeckten wir noch einen Flyer, der das dazugehörige Restaurant als Hochzeitslocation anpries. Leider fanden wir bei unseren Recherchen heraus, dass es nur bis maximal 50 Personen buchbar ist. Damit ist es für unsere Pläne leider nicht geeignet. 🙁 Aber eventuell bestellen wir hier unsere Hochzeitstorte. 😉

April 7 2019

Pandas Hochzeit! – Auf der Suche nach dem perfekten Café – Teil 3

Da uns heute beim Aufstehen ein weiterer sonniger Tag begrüßte, machten wir uns am Nachmittag auf den Weg zu Brooks Café Achter de Mur, dem dritten Café auf unserer Hochzeits-Test-Liste.

Das Café von außen

Das Café liegt recht zentral in Bosau. Als wir eintrafen, war im sonnigen Außenbereich bereits alles voll und wir nahmen einen Tisch im recht überschaubaren und wohnzimmerartigen Innenraum. 😯

Bestellt wird hier direkt an der Theke, wo man dem freundlichen und emsig arbeitenden Personal Tischnummer, Speisen und Getränke nennt. Danach wird die Bestellung an den jeweiligen Tisch gebracht. Damit die Kuchenauswahl nicht ganz so schwierig ist, steht die Verkäuferin bereit und zählt auf, welchen Kuchen es heute gibt. 🙂

Wir brauchten einen Moment, um uns aus der Vielzahl an süßen und deftigen Kuchen einen auszusuchen. Aber schließlich entschied Ana sich für die Nuss-Heidelbeertorte mit Marzipan und einen Kirschsaft. Meine Wahl fiel auf die Erdbeerbaisertorte und eine Waldfruchtschorle.

Ana schmeckte ihre Torte leider nicht so gut, da die Kombination aus süßen Heidelbeeren und Nüssen nicht ihren Geschmack traf. Ich hingegen war sehr zufrieden mit meiner Wahl und die Baiserdecke war schön knackig! 🙂

Leider hat es das Brooks Café Achter de Mur trotzdem nicht in die nähere Auswahl geschafft, da es für Rollstuhlfahrer nicht sonderlich gut zugänglich ist und die Toiletten leider auch nicht behindertengerecht sind. 🙁 Zudem sind die Parkmögichkeit stark begrenzt bzw. etwas weiter entfernt.