Januar 28 2020

Pandas Serienmarathon – Reign

Über die Feiertage hinweg hatten wir endlich mal Zeit eine komplette Serie zu gucken. Wir entschieden uns für “Reign“, da diese bereits abgeschlossen und auf Netflix verfügbar ist. 😉

 

Logo von Reign
Logo von Reign

 

Hier zunächst ein paar Fakten:

Die Serie besteht aus vier Staffeln mit insgesamt 78 Episoden die jeweils ca. 45 Minuten laufen. Ausgestrahlt wurde die Serie von 2014 bis 2017. Das Genre würden wir als Kostümdrama betiteln. Leider gibt es in Deutschland nur die erste Staffel auf DVD zu kaufen und diese hat eine FSK Einstufung von 16 Jahren.

Sucht man im Internet nach einer Beschreibung der Serie, heißt es dort zumeist, dass es um das Leben der jungen Mary Stuart am französischen Hof geht. Das passt unserer Meinung nach nicht hundertprozentig. Denn eigentlich ist in der Serie nahezu ihr ganzes Leben dargestellt…Man merkt in der letzten Staffel jedoch, dass die Serie eingestellt wurde und am Ende extrem viel gekürzt wurde, um noch ein “akzeptables” Ende zu konstruieren. 🙁

Da es offensichtlich um eine Serie geht, die in Schottland und Frankreich spielt, sollte man annehmen, dass auch hier gedreht wurde. Dem ist aber nicht so. Die Serie wurde nahezu komplett in Toronto in Kanda gedreht. Ausnahme ist die Pilotfolge, die in Irland gedreht wurde. Ashford Castle scheint hierbei das Vorbild des französischen Schlosses zu sein. Und wir hatten uns schon gewundert, dass ein französisches Schloss so trist, düster und klobig aussieht. :O Das ist wohl auch der Grund, warum zwar in der Serie immer wieder vom Louvre in Paris und vom Schloss Chambord gesprochen wird, aber nie eine Szene dort gezeigt wird. Vermutlich sind die Gebäude einfach viel zu bekannt. Immerhin beherbergt die Burg inzwischen ein Hotel, sodass man sich hier wie Mary fühlen könnte. 😉

Ob es hilfreich war, dass wir bereits die Serie “Tudors” oder einen Teil der “Medici” gesehen hatten, ist schwer zu sagen, aber immerhin kannte man so ein paar Familienbande schon. Zudem sind zwei der Tudor-Schauspieler auch in Reign vertreten.

Aber zurück zum Anfang… Worum geht es nun eigentlich?

Wie schon gesagt, ist die Serie eine Art verfilmte Biografie der schottischen Königin Mary Stuart und spielt demnach  im 16. Jahrhundert.

Die Serie setzt bei der 15-jährigen Mary ein, die ihre letzten Lebensjahre zum Schutz vor Attentätern in einem Kloster gelebt hat. Doch als diese ihr auf die Schliche kommen, wird sie wieder zurück zu ihrem Verlobten Francis an den französischen Hof gebracht. Dort hat sie bereits ihre Kindheit mit ihm gemeinsam verbracht und die Serie wird immer mal wieder von einigen ihrer gegenseitigen Kindheitserinnerungen durchzogen.

Francis und Mary nähern sich nach den Jahren der Trennung schnell wieder an und verlieben sich ineinander. Leider wird die ersehnte Hochzeit immer wieder durch Intrigen und vor allem durch das französische Königspaar verschoben. Die Königin Catherine de’ Medici befürchtet, dass ihr geliebter Sohn Francis durch die Hochzeit mit Mary einen frühen Todes sterben muss und tut alles um eine Vermählung zu verhindern. Durch die ständige  Enttäuschung driften die beiden Verlobten schnell auseinander und suchen Flucht in den Armen eines anderen Partners…

Was bei Männern scheinbar normal war, aber für angehende Königinnen doch etwas fragwürdig erscheint. 😯

Wie scheinbar für dieses Genre üblich, bleiben auch hier die Erotikszenen nicht aus. Allerdings sind diese im Vergleich zu anderen Serien relativ seriös und mit einer angemessenen Art von Freizügigkeit verbunden.

Trotzdem bleibt die ständige Rumtreiberei der Damenwelt immer im Fokus. Sei es die schottische Königin selbst, eine der Bediensteten – um zur hochangesehenen Mätresse aufzusteigen, eine von Marys Hofdamen oder im späteren Verlauf der Serie gar die englische Königin Elizabeth I. Dies scheint wohl der Dramatik der Serie zuschiebbar zu sein. Dass die Unschuld all dieser Frauen in Realität einfach so von ihnen selbst befleckt werden wollte, ist fast nicht vorstellbar. Und wie konnte eine Königin überhaupt erfolgreich die erste Ehe vor Zeugen vollziehen, wenn sie schon zuvor entjungfert wurde? 😮 Von solchen Tricks ist in der Serie nie die Rede. Auch dass ausgerechnet einige Frauen niederer Herkunft wissen, wie man eine Schwangerschaft unterbindet, aber hochgeborene Frauen und Männer nicht, ist etwas merkwürdig.

Aber dies soll hier nicht weiter Thema sein. 😳

Die FSK 16 Einstufung ist unserer Meinung nach eher den zahlreichen, teils sehr blutrünstigen und gewalttätigen, Morden zuzuschreiben. In der ersten Staffel treibt ein Mensch mit spitz zugefeilten Zähnen sein Unwesen und verlangt unter anderem auch Mary als Blutopfer. Auch der königliche Hof selbst ist alles andere als unschuldig und viele Nebenfiguren finden ein gar schauriges Ende. 😯

Höhepunkt der ersten Staffel ist dann aber letztendlich doch die Hochzeit von Mary und Francis und die kurz darauf folgende Krönung von Francis.

Das Glück der beiden währt jedoch nicht lange, denn Mary bringt einfach keinen Thronerben zur Welt und das Bündnis der beiden Länder steht immer wieder auf Messers Schneide. Die Ehe währt nur zwei Jahre, denn die Prophezeihung von Nostradamus bewährt sich und Francis stirbt bei einem Attentat, weil er versucht Mary zu beschützen… 🙁

Hier weicht die Serie erheblich von der Biografie ab, denn Francis ist sein ganzes Leben über schwächlich gewesen und erlag (wenn man den Quellen glauben kann) den Folgen einer Ohreninfektion. In der Serie wird nie von seiner schlechten Konstitution gesprochen – erst als er im Sterben liegt ist das plötzlich Thema. Durch eine Heilerin wird er durch Zauberhand wieder zum Leben erweckt und freut sich bester Gesundheit – bis zum erwähnten Attentat.

Als Mary dann sehr früh zur Witwe wird und einige Zeit in Trauer versunken ist, beginnt sie mit der englischen Königin Elizabeth I. einen Wettstreit, wer zuerst und besser heiratet. Denn beide wollen den englischen Thron (möglichst katholisch) beanspruchen – und damit auch Schottland regieren. Während Elizabeth sich nach einigen Fehlversuchen für das ewige Singleleben entscheidet, kehrt Mary nach Schottland auf ihren rechtäßigen Thron zurück und heiratet Lord Darnley, mit dem sie einen Sohn bekommt – den sie nach ihrem Halbbruder James benennt.

Die Ehe mit Darnley ist alles andere als glücklich, sodass Mary schon bald einen Mordkomplott schmiedet. Mit dem Tod von Lord Darnley endet die Serie dann sehr abrupt: Mary wird scheinbar mehrere Jahre gefangen gehalten, denn während sie immer noch strahlend jung aussieht, ist ihr Sohn plötzlich im besten Jugendalter und ihm zugunsten legt sie ihre Regentschaft nieder und er wird damit zum König Schottlands. Mary wird wegen Mordes angeklagt und schließlich geköpft…

Schade, wie wir finden, denn das Material hätte sicher noch für eine weitere Staffel gereicht. Mary hat nämlich nach der Ermordung von Lord Darnley noch ihren Geliebten Lord Bothwell geheiratet. Mit Sicherheit hätte man die letzten Folgen noch etwas mehr ausschmücken können. Wie wir sehen, war das ja auch mit der restlichen Biografie möglich. 😛

Insgesamt hat uns die Serie gut gefallen, denn sie war einfach spannend und mitreißend. Man durfte sich nur nicht mit der wirklichen Biografie der historischen Figuren oder anderen Hintergründen beschäftigen – denn dann kamen Fragen und Zweifel auf.

Übrigens ist die musikalische Inszenierung der Ballszenen wohl sehr den Charts zulasten gefallen. Es handelt sich nämlich um sehr bekannte Songs, die einfach durch ein entsprechendes Orchester ein historisches Gewand bekamen. 😮

Januar 15 2020

Pandas angetäut – Essen im Restaurant Traveblick

Endlich schien mal wieder die Sonne und wir nutzten unseren letzten Urlaubstag um das Meer zu besuchen. 🙂

Wir fuhren mit unserem Besuch nach Travemünde und spazierten im Sonnenschein die Mole entlang. Als es Zeit für das Mittagessen wurde, besuchten wir das Restaurant Traveblick. Dieses befindet sich über zwei Etagen auf einem angetäuten Schiff.

Da das Oberdeck bereits voll belegt war, gingen wir ins Unterdeck. Dort nahmen wir den vordersten Tisch mit Blick auf die Trave. Da es der vorderste Tisch war, zog es uns ein wenig. Zum Glück targen wir ja noch den Winterpelz und so überstanden wir die Zeit trotzdem gut. 😉

Als wir das Restaurant betraten, dauerte es ein Weilchen bis wir begrüßt wurden und die Karten bekamen. Die scheinbar einzige Kellnerin an Board telefonierte nämlich.

Ich entschied mich schlussendlich für das indisch gebratene Rotbarschfilet mit einer fruchtigen Curryrahmsauce und Basmatireis. Ronnie wählte das Schnitel “Hamburger Art” mit Spiegeleiern und Bratkartoffeln und unser Besuch entschied sich für Labskaus. Bereits die Getränke ließen auf sich warten, kamen dann aber noch zeitnah. Unser Besuch und Ronnie hatten Glück, dass sie eine hausgemachte Hühnersuppe als Vorspeise bestellt hatten. Diese kam nach einiger Wartezeit und schmeckte ihnen sichtlich. Die Hauptgerichte ließen unterdessen auf sich warten und wir bekamen allmählich nicht nur unsäglichen Hunger sondern auch Zeitdruck, da unser Parkzettel ablief und wir noch einen Termin hatten. 🙁 Keine guten Voraussetzungen für ein gemütliches Mittagessen… Insgesamt warteten wir fast anderthalb Stunden, bis das Essen endlich kam. Leider war es dann auch nicht so toll wie erhofft. Ronnies Schnitzel war recht salzig, in meiner Fruchtsauce schwammen lediglich 5 Stückchen Obst sowie vier klebrige Cocktailkirschen und die Sauce schmeckte wässrig. 😥 Immerhin war der Besuch mit seinem Labskaus zufrieden.

Der nächste Schock kam dann mit der Rechnung, denn die war für die Qualität und die Wartezeit mehr als happig…

Hierher kommen wir nicht freiwillig nochmal… Schade, denn das Ambiente und die Panoramafenster waren echt schön. 🙁 Und auch die Entschuldigung der Kellnerin machte es nicht unbedingt besser…

Januar 13 2020

Pandas auf Entdeckungstour – Tief hinab und hoch hinaus!

Da wir unserem Besuch etwas bieten wollten, fuhren wir mit ihm nach Laboe an der Kieler Förde. Dort angekommen, wollten wir zunächst etwas zum Mittag essen. Allerdings hatten wir bereits 12:30 Uhr und bei fast allen Restaurants standen wir vor verschlossener Tür. 🙁 So kehrten wir notgedrungen in der Fischkiste ein.

Und erlebten eine sehr positive Überraschung. 😮 Zwar wirkte der Imbiss etwas klein, aber das Essen wurde frisch zubereitet und schmeckte hervorragend! Ana und ich wählten nach Durchschauen der recht übersichtlichen Speisekarte den Seelachs in Eihülle gebraten mit Bratkartoffeln, Sauce Hollondaise und Salat. Fisch, Bratkartoffeln und Salat schmeckten uns sehr gut! Lediglich die Sauce schmeckte, als habe sie einen Schuß Spüli abbekommen. 😯

Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat
Seelachs in Eihülle mit Bratkartoffeln und Salat

Danach eilten wir, in der Hoffnung, vielleicht doch noch die Führung um 14:00 Uhr zu schaffen, zum U-Boot U995. Es teilt sich mit dem Marine Ehrenmal eine Kasse. An dieser erfuhren wir, dass die Führung heute ausgefallen war. 🙁 Nichtsdestotrotz statteten wir beiden Sehenswürdigkeiten einen Besuch ab.

Zuerst betraten wir das Technische Museum U995. Bei diesem handelt es sich um ein ausrangiertes U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das 1972 zu einem Museumsschiff umfunktioniert wurde. Dabei kann der Besucher die enge Atmosphäre hautnah spüren.

Der Rundgang beginnt im Heck des Schiffes und führt dort vom Maschinenraum durch die Küche, die Offiziersquartiere, die Kommandobrücke, bis hin zu den Matrosenquartieren und den Torpedorohren. Ein sehr spannendes Erlebnis!

Da wir auch hier etwas unter Zeitdruck standen (um 16:00 schließen beide Attraktionen) tapsten wir nun zügigen Schrittes zum Marine-Ehrenmal. Dort wird den auf See Gebliebenen aller Nationen gedacht. Zudem gibt es Wissenswertes über die Flaggen der deutschen Marine und die Bundeswehr auf See zu erfahren. Auf dem Dach gibt es zudem eine Aussichtsplattform, von der aus man einen fantastischen Ausblick genießen kann!

Im Anschluss besuchten wir noch die Historische Halle. Dort gibt es viele Modelle von alten und aktuellen Schiffen. Wären sie nicht in Vitrienen gewesen, hätten sie sicher zum Spielen eingeladen. :mrgreen:

Zum Ausklang des Tages fuhren wir danach noch ins nahegelegene Schönberg, um im Hofladen im Kälberstall noch ein Stück Kuchen zu essen. Wir wissen schon lange von der Lokalität, waren aber leider noch nie dort, was wir heute bereuten! Denn die selbstgebackene Mandarinentorte die wir dort bekamen, war einfach fantastisch!

Mandarinentorte
Mandarinentorte

Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Tag, den man gerne wiederholen kann. Vor allem der selbstgebackene Kuchen hat es uns angetan, weswegen wir den Hofladen im Kälberstall bestimmt noch öfter besuchen werden. :mrgreen:

Dezember 31 2019

Expedition zum Kilimanjaro – Pandas in der Eiswelt

Wie schon die letzten Jahre waren wir auch dieses Jahr wieder bei Karl’s Erdbeerhof in Rövershagen, um die alljährliche Eiswelt zu besuchen. Dieses Jahr war das Thema dort “Afrika – Expedition zum Kilimanjaro”.

Eingangsschild
Eingangsschild

Die Expedition beginnt natürlich in einem Büro, wo mit Globus und Atlas die Route geplant wird. Dort steht auch ein Kamin, denn irgendwie muss man sich in der Eizeit ja warm halten. 🙂

Von dort geht es  auf dem Rücken von Kamelen durch Ägypten. vorbei an den Statuen alter Götter, den Pyramiden, bis hin zur Rast an einem Wasserloch.

Von dort an lernen wir die Tierwelt Afrikas näher kennen. Es gibt Skorpione, Geparde, Gnus, Zebras, Giraffen, Hyänen und Affen zu sehen.

Der Affenbaum
Der Affenbaum

Über einen gewundenen Pfad vorbei an Totems geht es schließlich zu einem Dorf, von dem aus wir schon unser Ziel in der Ferne erspähen können. In besagtem Dorf befindet sich auch die Theke an der es warme Getränke mit und ohne Alkohol gibt, sowie das diesjährige Eishotel, das sehr gemütlich und kuschelig wirkt. 🙂

Nach einem letzten Stop an einem von Elefanten besuchten Wasserloch, erreichen wir schließlich den Kilimanjaro, wo uns der afrikanische König der Tiere bereits erwartet. Der sah ziemlich hungrig aus, weshalb wir uns schnell zum Ausgang begeben haben. 😯

Wie die Jahre zuvor ist auch die 17te Eiswelt einen Besuch wert. Schön gearbeitete Eisskulpturen, wundervoll durch bunte Lichter in Szene gesetzt. Ein Spaß für Groß und Klein wird es vor allem durch die drei Eisrutschen und die Bar. 😉

Dezember 20 2019

Pandas unterwegs – Ein Besuch im Feine Momente in Kaltenkirchen

Weil wir unseren neuen Bürostuhl abholen konnten, waren wir heute in Kaltenkirchen. Unser ursprünglicher Plan sah vor, besagten Stuhl abzuholen und dann über den Weihnachtsmarkt zu schlendern, dort etwas zu essen und wieder nach Hause zu fahren.

Unsere Suche nach dem Weihnachtsmarkt blieb jedoch erfolglos. 🙁 Laut Internet sollte er in der Nähe des Rathauses sein, aber dort war weit und breit nichts zu sehen.

Nun verspürten wir aber schon einen Bärchenhunger und brauchten etwas zu essen. So kehrten wir nach kurzer Überlegung im Feine Momente ein.

Die Lokalität ist in zwei Hälften unterteilt. In der einen befindet sich ein Imbiss und in der anderen ein Restaurant. Wir nahmen im Restaurant Platz. Der freundliche Kellner brachte uns auch schnell die Speisekarte und nach kurzer Suche stand unsere Wahl fest. Ana wählte den Handwerker Burger mit gemischtem Hackfleisch, Bacon, Spiegelei,Krautsalat und Bratkartoffeln, dazu ein Bitter Lemon. Ich entschied mich für die Bratkartoffeln mit Rumpsteak und Kräuterbutter, begleitet von einem großen Spezi.

Handwerker Burger
Handwerker Burger
Bratkartoffeln mit Rumpsteak
Bratkartoffeln mit Rumpsteak

Wir mussten auch gar nicht lange auf das Essen warten. 🙂 Zudem schmeckte es uns sehr gut!

Auch wenn Ana anfangs ein wenig überzeugt werden musste (im Restaurant war für diese Uhrzeit nicht viel los und die Musik war ein wenig fragwürdig), waren wir mit unserer Wahl sehr zufrieden und werden bestimmt noch einmal wieder kommen, um auch die lecker aussehenden Desserts zu probieren. 😉

Dezember 14 2019

Pandas kulinarischer Ausflug – Mittag im Vai

Für heute hatte sich Konzertbesuch angekündigt und so wurden wir zum Mittagessen ins Restaurant Vai in der Lübecker Hüxstraße eingeladen.

Sicherheitshalber bestellten wir einen Tisch, was gut war, denn es herrschte ein reges Kommen und Gehen in dem kleinen Restaurant.

Die Kellnerin bediente uns die ganze Zeit über freundlich und alles ging recht zügig. Wir entschieden uns für günstigere Gerichte von der Mittagskarte plus Desserts. Ronnie entschied sich für die sächsische Bratwurst mit Kartoffelpüree und Krautsalat. Ich entschied mich für Penne mit Kalbsragout und Parmesan. Als Nachspeise gab es weißes Schokoladenmousse mit Birne und Spekulatiuscrumble.

Uns schmeckte alles sehr gut, nur Ronnie hätte sich etwas mehr Sauce ersehnt. 😉

Obwohl das Restaurant recht schick und gemütlich eingerichtet war, wehte ständig ein kalter Luftzug um unsere Beine und Rücken, was wir nicht ganz so behaglich fanden. 🙁

Oktober 27 2019

Wilde Sause! – Pandas beim Zughunderennen in Trappenkamp

An diesem Wochenende sollte das alljährliche Zughunderennen im Erlebniswald Trappenkamp stattfinden! So ein Ereigniss konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn Ana bei der Vorstellung so vieler Hunde auf einem Haufen doch etwas blass um ihr niedliches Näschen geworden ist. :schock:

Also wählten wir den Sonntag aus und entschieden, erst noch ins Feuerstein einzukehren um dort etwas zu essen. Wir schlugen also pünktlich zur Panda-üblichen Mittagszeit im Feuerstein auf, wo zu unserem Glück wenig los war.

Nach einiger Zeit, die wir benötigten um die recht umfangreiche Speisekarte zu studieren, wählte Ana die Rindfleisch-Tacos und einen Maracujasaft. Ich wählte die überbackene Nudelpfanne mit 3 verschiedenen Nudelarten, Hackfleisch und Käse überbacken. Dazu gab es eine Erdbeerlimonade.

Mir schmeckte mein Essen sehr gur, Ana fand ihres jedoch schon etwas ausgekühlt. 🙁

Nach der trotzdem stärkenden Mahlzeit fuhren wir zum Erlebniswald. Der Eintritt kostet normalerweise 6€ pro Panda. Da wir jedoch einen Gutschein aus dem Schlemmerblock hatten, bezahlten wir nur einmal 6€. 🙂

Was danach kam, war ziemlich enttäuschend. 🙁 Da wir scheinbar zu spät waren, war das Rennen schon um und wir haben kaum Tiere gesehen. Nur die Ziegen und einige Rehe bzw. Hirsche bekamen wir zu Gesicht. Der Markt der zum Hunderennen gehörte war auch schon im Abbau. 🙁

Auf unserem Rundgang entdeckten wir allerdings den riesigen Kletterturm, der ziemlich beeindruckend aussah. 😮 Außerdem kamen wir an einem hölzernen Waldwichtel vorbei, der den Eingang zum Wichtelpfad bewachte. Er war jedoch sehr freundlich und ließ uns passieren. 😉

Was uns dann noch übrig blieb, war das Waldhaus zu besuchen. Dort gab es einen großen Shop und eine recht kleine Ausstellung über Waldtiere und den Wald im Allgemeinen. Begleitet wurde die Ausstellung von Trappi, dem Maskottchen des Erlebniswaldes. 🙂

Wir kauften uns im Shop noch einen Magneten und bevor wir uns auf den Heimweg machten pressten wir uns noch eine Souvenirmünze. 🙂

Souvenirmünze und Magnet

Auf den ersten Blick wirkte der Erlebniswald sehr schön und interessant. Leider scheinen wir den falschen Tag für unseren Besuch erwischt zu haben, was uns doch traurig stimmte. Auch war es recht schade, dass die Veranstaltung bereits um 14:00 Uhr zu Ende war, obwohl sie noch bis 16:00 gehen sollte. Alles in allem kein schöner Besuch. 🙁

Oktober 4 2019

Pandas zu Gast im Elefant

Unsere Freunde hatten für den heutigen Abend ein Restaurant ausgesucht und dort durch frühzeitiges Erscheinen einen guten Tisch gesichert.

Kurz darauf trafen wir ebenfalls im Elefant in der Bonner Innenstadt ein. Wir hatten einen Tisch in der Nähe des Bartresens direkt am Fenster. Im Laufe des Abends füllte sich das Restaurant immer mehr und der Geräuschpegel nahm stetig zu, trotzdem fühlten wir uns dort wohl und das Innere hatte einen romantischen sowie urigen Charme.

Der Kellner bediente uns die ganze zeit sehr freundlich, wenn er auch manchmal etwas verwirrt oder vergesslich erschien. 😯 So mussten wir auf einige Bestellung ziemlich lange warten, wohingegen die Hauptgerichte ziemlich zügig kamen.

Bei unserer Bestellung mussten wir jedoch etwas umplanen, denn trotz des frühen Abends waren nicht mehr alle Getränke und Speisen verfügbar. So gab es zum Beispiel die hausgemachten Limonaden nicht mehr und auch die Kräuterstampfkartoffeln waren aus. 🙁

Trotzdem fanden wir noch alle etwas Passendes und waren mit den Gerichten sehr zufrieden. Ronnie entschied sich für Sauerbratengulasch vom Rind mit Spirellis und Preiselbeerschmand. Dazu nahm er einen Ipanema. Ich wählte nach einiger Überlegung eines der Winterspecials und zwar die Kohlroulade mit Bratensauce, Stampfkartoffeln und Speckchip. Das Essen schmeckte zwar sehr gut, aber die Portionen waren recht überschaulich…

Da der Abend noch lang war, bestellten wir uns noch verschiedene Leckereien. :mrgreen: Ronnie bestellte sich noch ein Becher Skyr mit Beeren und Crumble sowie eine Eisschokolade. Ich entschied mich für ein warmes Schokotörtchen mit Vanillesauce und Eis und später noch ein Stück Käsekuchen.

Uns hat der Abend wirklich wunderbar gefallen und wenn es uns mal wieder nach Bonn treibt, besuchen wir das nette Restaurant sicher nochmal. 🙂

Oktober 3 2019

In der Eifel Zuhause – Pandas im Wildpark Schmidt

Nach unserem Besuch auf Burg Satzvey war der Tag noch jung und so entschieden wir uns dafür, das gute Wetter zu nutzen und dem Wildpark Schmidt bei Nideggen einen Besuch abzustatten.

Als wir ankamen, waren wir zuerst ein wenig irritiert, da der Parkplatz so leer schien. Das legte sich jedoch schnell, als wir feststellten, dass wir im hintersten Bereich desselbigen standen. 😳 Wir tapsten zum Eingang und waren erneut ein wenig verwundert, denn dieser führt durch das zum Wildpark gehörende Café. 😳

Wir zahlten als Eintritt 7€ pro Panda (kleine Pandas bis 14 Jahre zahlen nur 4€, ganz kleine Pandas unter 3 Jahren kommen sogar kostenlos hinein) und begannen mit unserem Rundgang, rebellisch wie wir sind, entgegen des ausgeschilderten Rundwegs. :mrgreen:

Das erste Gehege, an das wir gelangten, war das des Rotwildes. Dort röhrte auch gerade ein Hirsch lautstark. 😯 So blieben wir einige Minuten, um ihn dabei zu beobachten und hoffentlich einen guten Schnappschuss zu landen, was uns auch gelang. 😉

Schließlich taperten wir weiter den Weg entlang, vorbei am Muffelwild, das uns neugierig bestaunte, hinab ins Tal und dann den Berg hinauf zum Schwarzwild. Dieses trafen wir teilweise fest schlafend an. Andere Bewohner des Geheges waren aber zum Glück putzmunter. 🙂

Nach diesem Gehege ging es wieder bergab, vorbei am Damwild, das sich gut versteckte und an die zentral gelegenen Teiche, in denen auch Biber leben sollen. Leider waren sie an diesem Tag etwas scheu und wir bekamen keinen zu Gesicht. 🙁

Als nächstes kamen wir in ein Gehege mit Eseln, Damwild und Schafen. Die Esel hatten wieder ein reges Interesse an uns …. 😮

Dann ging es den letzten Rest bergauf zu den letzten Gehegen. Dort gab es Gänse, Kaninchen, Zwergziegen, Minischweine und Meerschweinchen.

Nach diesem doch etwas anstrengenden Rundgang war unser Appetit wieder angeregt, weshalb wir noch auf ein Stück Kuchen und einen Kakao in das Café einkehrten. Ana entschied sich für den Kirschstreuselkuchen und ein Wasser, während ich einen Kakao und ein Stück Aprikosenstreusel mit Sahne wählte. Die Stücke waren echt riesig und dafür sehr günstig! 😯 Zudem schmeckten sie saftig frisch und waren sehr lecker! 🙂

Wir können den Wildpark Schmidt nur empfehlen. Er ist zwar nicht der größte, dafür aber schön gelegen, familienfreundlich und hat ein sehr gutes Café! 🙂

Oktober 3 2019

Pandas im Mitelalter – Herbstmarkt auf Burg Satzvey

Zum wiederholten Male fuhren wir heute zur Burg Satzvey. Dieses mal allerdings um den Herbstmarkt zu besuchen und endlich einmal im Rahmen einer Führung das Innere der Burg sehen. 😀

Zunächst schlenderten wir über die Außenanlage der Burg und damit verbunden auch über den Herbstmarkt. Dabei stellten wir fest, dass der Markt irgendwie ziemlich klein geraten war. 😯

Nachdem wir uns ausgiebig umgesehen haben, begaben wir uns um kurz vor zwölf zum Hauptgebäude, wo die Führung starten sollte.

Um Punkt 12:00 Uhr bat uns Herr von Döllen in die Burg. Er wohnt zusammen mit dem Grafenpaar in der Burg und leitet ehrenamtlich die Führungen. Zudem restauriert er die Burg, die Gemälde, die Teppiche, repariert Vorhänge und macht alles, was sonst noch so anfällt. Und sollte er mit all dem fertig sein, so scherzte er, würde er die im Schrank gelagerten Puzzles lösen. 😉 Die Führung führte nur durch das Erdgeschoss, welches sehr schön anzusehen war. Dabei bekamen wir das Empfangszimmer, den Speisesaal, das Gartenzimmer und das Kaminzimmer zu sehen. Alle Zimmer waren gut erhalten und sehr stilvoll eingerichtet. Leider ist es sehr teuer die Burg angemessen zu beheizen, da sie nicht wirklich isoliert ist, wobei das eine zum anderen führt. 😮 Herr von Döllen gestaltete die Führung sehr unterhaltsam und informativ. Am Ende machte er sogar freundlicherweise ein Foto mit uns. :mrgreen:

Nach der Führung hatten wir Hunger und so führte unser Weg uns zu verschiedenen Futterbuden. Ana wählte eine Waffel am Stiel mit Schokosauce und ich entschied mich für einen Fleischspieß. Am gleichen Stand wählte Ana noch einmal Spiralkartoffeln. Ich wählte danach noch Apfelkringel mit Vanillesauce. Es war zwar etwas teurer, aber dennoch schmeckte uns alles gut. 🙂

Da der Eintritt an diesem Tag recht günstig war (lediglich 5€ pro Panda) hat es sich gelohnt. Zwar kostete die Burgführung auch etwas (ebenfalls 5€ pro Panda), aber das machte Herr von Döllen durch seine humorvolle Art mehr als wett. 😀 Zudem erstanden wir noch zwei niedliche Keramikfiguren, die nun unser Heim verschönern. Der Tag hat sich für uns also voll und ganz gelohnt. 😀