Mai 17 2018

Essen bei Koliba Kamzík

Während unseres Rundgangs durch Bratislava, waren wir auf der Suche nach einem netten Restaurant.

Letztendlich stießen wir in einer kleinen Abzweigung vom zentralen Platz auf das Restaurant Koliba Kamzík.

Das Innere war sehr gemütlich eingerichtet. Es sah aus, als würde man in einem Holzhaus sitzen. Die Balken waren mit Schnitzereien verziert und von ihnen hingen Blumenkränze. Die Holzbänke waren mit Fellen belegt und man kam sich daher vor, als würde man in einem Wohnzimmer sitzen.

Auf der Speisekarte standen natürlich auch typische slowakische Gerichte. Ronnie bestellte sich einen Schweinefleischspieß mit Hausmacherwurst, Speck, roten Zwiebeln und Sauerkrautgnocchi sowie einen Himbeersaft. Ich entschied mich für Hühnerbrustfilet mit einer Zitronen-Kräuter-Kruste und gestauchten Kartoffeln mit Butter und dazu einen Heidelbeersaft.

Das Essen schmeckte uns sehr gut. das Fleisch war saftig und sehr würzig. Gestauchte Kartoffeln sind anscheinend in Stücke geschnitte Kartoffeln, die dann zusammengepresst werden. Die Getränke sind in der Slowakei scheinbar sehr preiswert. Zudem wurden wir sehr freundlich auf englisch bedient und auf der Speisekarte standen die Gerichte sogar auf deutsch. 🙂

Eigentlich waren wir nach dem Essen schon sehr satt, jedoch wollten wir unbedingt noch ein Dessert essen. So bestellte ich mir noch ein Stück Karottenkuchen mit Vanilleeis und Sahne und Ronnie bekam eine Lieblingsgemse. Dies war ein leckerer Quark mit Waldfrüchten und Butterkeksen.

Mai 17 2018

Fahrt mit dem Twin City Liner

Heute fuhren wir mit dem Katamaran der DDSG Twin City Liner von Wien nach Bratislava.

Die Tickets hierfür hatten wir uns zwei Tage vorher am Schwedenplatz gekauft. Es waren auch schon fast alle fahrten ausverkauft und so mussten wir bereits um 08:30 Uhr abfahren. 😯 Wir hatten uns auf der Hinfahrt für Fensterplätze entschieden und auf der Rückfahrt waren nur noch Plätze in der ersten Klasse frei. Preislich liegen die Tickets für eine Fahrt bei etwa 30€. Die erste Klasse unterscheidet sich von den restlichen Plätzen lediglich dadurch, dass sie sich in den ersten drei Reihen vor dem Panoramafenster des Schiffs befindet.

Die Hinfahrt dauerte etwa eine Stunde. Da man zurück nach Wien gegen die Strömung fuhr, dauerte die Rückfahrt eine halbe Stunde länger.

An Bord gab es einen kleinen Imbissstand, eine Toilette und während der Fahrt auf der Donau konnte man auch auf das Außendeck gehen.

Auf der ruhigen Schiffahrt kam man an den Fischerhütten vorbei und am “Grenzfelsen” zwischen Österreich und der Slowakei, auf dem die Burgruine Devín steht.

Als wir zur Rückfahrt an Bord gingen, waren unsere Plätze doch glatt besetzt und die Crew musste sich einschalten, damit jeder seine rechtmäßigen Sitzplätze einnahm.