Juni 18 2019

Pandas hoch hinaus – Mit der Dampflok auf den Brocken

Damit sich die Harzcard auch richtig lohnt und es bei einem Urlaub im Harz nicht fehlen darf, machten wir heute mit der Harzer Schmalspur Bahn eine Fahrt zum Brocken.

Obwohl es mitten in der Woche war, war die Bahn gut besucht und wir waren froh, dass wir früh dran waren. Nur deswegen ergatterten wir noch genug Sitzplätze für uns und unsere Begleitung.

Von Wernigerode aus fährt die Bahn unter anderem über Drei Annen Hohne und Schierke bis hinauf zum Brocken.

Da die Strecke nur von Dampflokomotiven befahren wird, waren entlang der gesamten Strecke viele Eisenbahnbegeisterte um Fotos zu machen. 😯 Zudem standen viele Fahrgäste zwischen den einzelnen Waggons um zu fotografieren. Das führte dazu, dass unsere Abteiltür ständig auf war und wir, da unsere Sitzplätze ganz vorne waren, ständig Ruß abbekamen. 😕

Nach nicht ganz zwei Stunden Fahrzeit kamen wir auf dem Brocken an, wo uns strahlender Sonnenschein und ein kräftiger Wind begrüßten. Der Ausblick war einfach herrlich und mit ca. 70km ziemlich weitläufig! 😀

Unser erstes Ziel war das Brockenhaus. Hier gab es einen weiteren Stempel der Harzer Wandernadel. Dieser zählt gleich für drei Sonderabzeichen: Goethe im Harz, Harzer Grenzweg und Harzer Hexenstieg. :O Der Eintritt zum Brockenhaus war dank der HarzCard frei. Auf drei Etagen können neugierige Pandas hier viel über die Geschichte des Brockens und den Brocken als Lebensraum für verschiedenste Tiere lernen. Zudem gibt es noch einen kleinen Imbiss und ein begehbares Dach, von dem aus man einen herrlichen Blick hat.

Anschließend schlenderten wir hinüber zum höchsten Punkt des Brockens, der vom Gipfelstein markiert wird. Auch hier war viel los, denn jeder wollte ein Foto mit selbigem machen. 🙄

Gipfelstein

Nun war es fast schon wieder an der Zeit die Rückfahrt anzutreten, da wir noch wichtige Termine hatten. 😉 Während Ana noch Fotos vom einfahrenden Zug machen wollte, holte ich uns beim Brockenwirt einen Snack zum Mittagessen. Es gab ein Paar Wiener Würstchen mit Pommes, Ketchup und Mayo. Nichts großartiges, aber es schmeckte ganz gut, allerdings nicht gut genug um den Preis zu rechtfertigen. 🙁

Wiener mit Pommes, Ketchup und Mayo

Ana wollte eigentlich noch dem Brockengarten einen Besuch abstatten, aber wie wir vor Ort feststellten, ist dieser nur mit einer Führung zugänglich… 🙁

Dann waren wir auch schon wieder in der Bahn und auf dem Weg nach Wernigerode. Diesmal war der Zug völlig überfüllt und wir bekamen grade noch so drei Plätze in zwei Sitzgruppen. 😯

Leider haben wir den Brockenfuchs und auch Brocken Benno nicht gesehen, was wir wohl noch einmal nachholen müssen. 😉

Juni 17 2019

Pandas in Wernigerode

Um unsere Harzcard nochmal richtig auszunutzen fuhren wir heute nach Wernigerode, der bunten Stadt im Harz.

Zunächst besuchten wir den Bürger- und Miniaturenpark “Kleiner Harz”. Kostenlose Parkplätze gibt es Vorort wirklich ausreichend und so konnten wir gemütlich durch den Park bummeln. Der vordere Bereich ist der Miniaturenpark. Hier stehen bekannte Gebäude aus dem ganzen Harz und laden vor allem kleine Bärchen zum Verweilen ein. 🙂 Die teilweise sehr filigrane und liebevolle Miniaturlandschaft war wirklich sehr sehenswert. Nur etwas schade, dass nicht alle Ausstellungsstücke so hübsch hergerichtet waren. So vermissten wir zum Beispiele die schönen Gärten am Modell des Schloßberges von Quedlinburg. Dafür wuchsen zwischen den zahlreichen Bahngleisen zurechtgestutzte Bonsais. Einzelne Figuren, wie ein Brautpaar vor der Kirche oder einem Rathaus, verliehen den Gebäuden etwas Leben. Zudem durfte man auf Knöpfchen drücken oder an Rädern kurbeln um so eine Lok anzutreiben. Natürlich gab es auch einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel – einen Ministempel im Ministempelkasten, selbstverständlich! :mrgreen: Durch ein Tor geht es dann in den Bürgerpark. Hier gibt es einen Aussichtsturm, der scheinbar von der Baufirma angemietet wurde, Teiche, ein Restaurant, zahlreiche kleine Themengärten und ein Streichelgehege mit Miniponys und ihrem Nachwuchs – wie niedlich. 😳

Anschließend fuhren wir mit unserem Auto zum Stadtzentrum. Dort bestaunten wir das hübsche Rathaus im Fachwerkstil und holten uns in der Touristinfo nebenan einen Sonderstempel.

Nachdem wir uns in der Touristinfo bei einem freundlichen Mitarbeiter erkundigt hatten, wo die Schlossbahn abfährt, machten wir uns sogleich auf den Weg zur nächsten Haltestelle “Alte Kapelle”. Da die Bahn an einer Haltestelle eine längere Pause machte, dauerte die Fahrt bis zum Schloss eine gute Dreiviertelstunde. Die Fahrt lohnte sich jedoch, denn der Aufstieg wäre sonst bestimmt sehr beschwerlich gewesen. 😯

Am Schloss von Wernigerode angelangt, machten wir Mittagspause auf der Schlossterrasse. Ronnie bestellte sich ein Original Harzer Blaubeerschmandschnitzel und Kroketten sowie eine Sprite und ich entschied mich für Geschnetzeltes mit Curryrahmsauce und Nudeln sowie einen Kirschsaft. Auf der Terrasse hatte man einen wunderbaren Ausblick über Wernigerode und wir wurden zügig und freundlich bedient. Das Essen schmeckte überraschend gut. 🙂

Frisch gestärkt gingen wir dann ins Schloss. Innen durfte man leider keine Fotos machen, aber der Besuch lohnt sich! 🙂 Auch wenn einige Räume momentan Baustelle sind, gibt es viele gut erhaltene Zimmer zu bewundern. Außen lud dann noch der kleine aber feine Garten zum Verweilen ein – wäre dort nicht grade eine Schulklasse lärmend unterwegs gewesen… 🙄

Natürlich mussten wir auch heute was für unsere Harzer Wandernadel tun und so machten wir uns auf den Weg zum benachbarten Agnesberg, von dem man einen tollen Blick auf Stadt und Schloss haben soll. Der Weg war zwar sehr beschwerlich, da wir die steile Abkürzung nahmen, aber der Blick lohnte sich tatsächlich! 😀 Die Stempelstelle vor Ort gehört auch zum Goetheweg.

Nachdem wir den Abstieg gemeistert hatten, ging es mit der Schlossbahn zurück zum Auto und wir beeilten uns noch rechtzeitig vor Feierabend, zum Baumkuchenhaus zu kommen. Das Café liegt im Industrigebiet von Wernigerode und ist daher etwas abgelegen. Dort angekommen, stellten wir fest, dass Baumkuchen tatsächlich an Bäumen wächst! 😯 Natürlich gab es dann auch einen Snack. Ronnie bestellte sich einen Halbring mit Zartbitterschokolade und Nougatfüllung und ich entschied mich für den Baumkuchen des Tages: warmer Granatapfel-Baumkuchen mit Sahne und roter Grütze. Es schmeckte himmlisch! 🙂 Da es so lecker schmeckte machten wir hier noch einen Großeinkauf.

Mit unserer Harzcard hatten wir an diesem Tag folgende Vorteile:

  • kostenloser Eintritt in den Miniatur- und Bürgerpark
  • kostenlose Hin- und Rückfahrt mit der Schlossbahn
  • kostenloser Eintritt ins Schloss Wernigerode
  • 3,90€ Wertcoupon für das Baumkuchenhaus
Juni 11 2019

Pandas in Blankenburg

Da heute unser zweiter Wandertag anstand, ging es früh aus den Federn. Ana gefiel das aber gar nicht. 😳 Doch Morgenstund hat Bambus im Mund und so waren wir bereits um 08:30 Uhr am Walderlebnispfad Bärenstein in Heimburg bei Blankenburg.

Also machten wir uns auf, um den ersten Stempel des Tages zu ergattern. Natürlich haben wir den Walderlebnispfad dabei so gut es ging erkundet. 🙂

Obwohl es noch früh war, schnappten wir uns nur fix den Stempel und drehten dann gleich wieder um, denn wir hatten noch viel vor. Auch wenn es uns ein wenig Leid tat, denn der Pfad war schön und liebevoll gestaltet und mit vielen hübschen Holzfiguren dekoriert. 🙁

Zurück an unserem Gefährt machten wir uns gleich auf den Weg zur Burgruine Regenstein und den umliegenden Sehenswürdigkeiten mit den dazugehörigen Stempeln. Vom Parkplatz am Fuße des Berges aus folgten wir den Schildern zunächst zur Regenstein Mühle. Leider sind von dieser nur noch zwei Mühlräder und der Mühlstein übrig, aber dennoch ist es ein uriger Anblick. 🙂

Wir folgtem dem Weg ein Stück zurück und bogen dann, wieder den Schildern folgend, in Richtung der Sandhöhlen ab. Als wir diese erreichten, bot sich uns ein überwältigender Anblick: eine riesige weiße Sandgrube mit Höhlen in den umliegenden Felsen. 😯

Nachdem wir unserer Sammlung einen weiteren Stempel hinzugefügt hatten, ging es nun hinauf zur Burgruine. Wir wählten den steilen (und zum Glück kurzen) Aufstieg. Dieser begann am Fuße des Berges neben der Burg, führt kurz, aber sehr steil, den Berg hinauf und mündet dann wieder auf den normalen Pfad. Einen kurzen Pfötchenmarsch später waren wir auch schon an der Burg angekommen.

Natürlich statteten wir der ehemaligen Festung auch einen Besuch ab! Der Eintritt kostete 3€ pro Panda, kleine Pandas bezahlen die Hälfte und Pandas unter 6 Jahren dürfen umsonst rein. 🙂 So nahmen wir uns trotz vollen Terminplans die Zeit einmal in Ruhe durch die Burgruine zu schlendern und den Ausblick zu genießen. 😉 Auch hier gab es einen der heißbegehrten Stempelkästen und der Stempel zählt zudem auch für den Goetheweg.

Danach ging es wieder den Berg hinab, rein ins Auto und zum nächsten Stop, dem Kloster Michaelstein. Hier angekommen, liefen wir zunächst ein wenig verwirrt durch die Gegend, denn laut Internet sollte es hier zwei Restaurants geben, in denen man gut essen kann. Leider erfuhren wir vor Ort, dass das von uns gewünschte Restaurant nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet hat. 🙁 Das zweite Restaurant, der Klosterfischer, übersahen wir bei diesem Besuch ganz gepflegt. 😡 So tapsten wir mit knurrendem Bäuchlein in die Klosterinfo, holten uns dort einen Sonderstempel für den Klosterwanderweg und sahen uns kurz um. Der Eintritt für das Kloster war uns zu teuer und so huschten wir ans Ende des Klostergrundstücks um den eigentlichen Stempel zu holen.

Da wir unseren Bärenhunger allmählich stillen mussten, steuerten wir unser nächstes Ziel an: die Kirche St. Bartholomäus in der Innenstadt von Blankenburg. Natürlich führte uns unser erster Weg nicht zur Kirche selbst, sondern immer der Nase nach ins Altdeutsche Kartoffelhaus. Dort stärkten wir uns erst einmal ausgiebig. Ana bestellte Kartoffelpuffer mit Räucherlachs und eine Bitter Lemon. Ich entschied mich für die Kartoffelhauspfanne und eine Spezi. Bis auf Anas Kräuterdip schmeckte es uns sehr gut und die Portionen sättigten wohl auch das ausgehungerste Bärchen. 🙂

Mit runden Bäuchlein ging es nun zurück am Rathaus vorbei (das auch sehr schön anzusehen ist!) und zur Kirche St. Bartholomäus. Dort holten wir uns den nächsten Stempel für den Harzer Klosterwanderweg und besichtigten dann das Innere der Kirche.

Da unser Parkschein nicht ewig halten würde, eilten wir mit fliegenden Pfoten zu einer weiteren Stempelstelle, den Barocken Gärten hinter dem kleinen Schloß. Auch diese waren wunderschön anzusehen und wir hätten gerne etwas mehr Zeit hier verbracht. 🙁 Aber leider galt es noch den Stempelkasten zu finden, der ein wenig ungünstig an einem Gasthaus am oberen Ausgang der Gärten versteckt war. 🙄 Dieser zählt auch wieder für den Goetheweg. Als wir ihn endlich gefunden hatten, tummelte sich um ihn herum leider gerade ein Schulausflug, der Eis bestellen wollte ….

Kurz vor knapp schafften wir es zurück ins Auto und fuhren zu unserem vorletzten Ziel des heutigen Tages, dem Großvater Felsen. Dieser war auch wieder ein wenig versteckt und lag hinter einem Gasthaus, für dessen Parkplatz wir aufgrund des Ruhetages keine Gebühren bezahlen mussten. 🙂 So sammelten wir den Stempel ein und machten uns an den abenteurlichen Aufstieg, um die Aussicht zu bewundern. 😯

Nachdem wir unseren Abstieg heil überstanden hatten, setzten wir unsere Reise fort und steuerten unser Gefährt zur Harzkristall Glasmanufaktur. Hier holten wir uns in den schönen und zum Entspannen einladenden Gärten einen Sonderstempel ab, ehe wir noch einen Einkaufsbummel durch die Manufaktur machten. 😉

Mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und Stempeln lädt Blankenburg zum Wandern ein! Hinzu kommen die wunderbaren Barocken Gärten und die Glasmanufaktur Harzkristall, in der es unglaublich viel zu sehen (und zu kaufen :mrgreen: ) gibt. Also durchaus einen Besuch wert! 😉

Juni 10 2019

Pandas in Gernrode

Da Gernrode ein Stadtteil von Quedlinburg ist und es auch hier einen Sonderstempel zum Jubiläumsjahr gibt, machten wir zweimal einen Abstecher in das beschauliche Örtchen.

An unserem ersten Ausflug besuchten wir zunächst den Ort mit dem Stempelkasten: die Stiftskirche St. Cyriakus. Seit Kurzem ist die Kirche auch im Begleitheft “Klosterwanderweg” der Harzer Wandernadel enthalten. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. 😉 Die Kirche ist schon von außen sehr beeindruckend und ein Besuch lohnt sich definitiv. Der Eintritt ist kostenlos, es wird aber um eine Spende gebeten. Wer Fotos machen möchte, muss eine Fotoerlaubnis erwerben – für uns natürlich ein Muss. 🙂 Zunächst besichtigten wir den mächtigen Innenraum, der eine farbintensive Holzdecke aufwies, eine Krypta, zwei Logen auf die man steigen konnte und einen großen Altarraum. Eigentlich sollten laut Plan auch die Kirchtürme zu besichtigen sein, aber die Türen waren verschlossen. 😐 Daher ging es anschließend hinaus in den idyllischen Kreuzgang, wo wir auch die, für den Klosterwanderweg typische, Engelsbank vorfanden.

Nach unserem Besuch in der Stiftskirche, gingen wir hinüber zur Alten Elementarschule. Eigentlich sollten hier Unterrichtsstunden wie zu Großmütterchens Zeiten abgehalten werden, aber leider waren wir grade zur Mittagspause vor Ort… 🙁

Die Elementarschule

Daher ging es für uns weiter zur größten Kuckucksuhr außerhalb des Schwarzwalds. Diese befindet sich direkt an der Harzer Uhrenfabrik. Jede Viertelstunde erscheint der Kuckuck und lässt seine Melodie ertönen. Direkt nebenan, auf der anderen Seite des Gebäudes, befindet sich das größte Wetterhaus der Welt. Im Inneren des angrenzenden Museums gibt es allerhand Kuckucksuhren zu kaufen – in jeder erdenklichen Größe, Farbe und mit interessanten Szenarien. 😯 Damit nicht alle Kuckucke auf einmal hervorkommen, sind die Uhren alle anders gestellt. Das gäbe sonst wohl ein ziemliches Durcheinander. 😀 In der Werkstatt kann man eventuell auch grade einem Uhrmacher bei der Arbeit zusehen. Beeindruckend waren auch die dort hergestellten Standuhren, mit eingebauter Monduhr und gravierten Pendeln. Eigentlich wollten wir uns auch das größte Thermometer anschauen, doch das befindet sich zur Zeit in der Restaurierung und wird danach im Museum ausgestellt.

Eigentlich hatten wir nun alle Stempel für die Jubiläumsnadel zusammen, doch die Touristinfo in Gernrode hat gar sonderliche Öffnungszeiten und so mussten wir mit leeren Pfötchen von dannen ziehen. 😥

Rathaus mit Touristinfo

Bei unserem nächsten Besuch in Gernrode, ging es weniger darum die Stadt zu besichtigen, sondern viel mehr darum Stempel zu sammeln. Daher stellten wir unser Gefährt ab, packten unseren Proviant und los ging es durch die Vegetation.

Das erste Ziel lautete: Preußenturm, der genau genommen zu Bad Suderode gehört. Es ging einen recht angenehmen, aber doch langen Waldweg entlang und endlich stand er vor uns: ein zu groß geratener Jägersitz. 😯 Vom Holzturm hatte man einen guten Blick über das umliegende Waldgebiet und wir sahen sogar eine Dampflok der Harzer Schmalspurbahn. 🙂

Von dort ging es, entlang der ehemaligen Grenze zwischen Preußen und Anhalt, zum Anhaltinischen Salstein, der ebenfalls zu Bad Suderode gehört.

Nun mussten wir uns entscheiden, ob wir den Weg genauso wieder zurückgehen oder ob wir es wagen sollten, den steilen Abstieg zu probieren. 😯 Glücklicherweise war nur das erste Stück wirklich steil und der restliche Teil schlängelte sich durch den abgeholzten Wald.

Diese Tour ist übrigens nichts für schwache Blasen, denn es gibt keine Rastmöglichkeit. Erst als wir zurück im Tal waren, konnten wir in ein Restaurant flitzen und dort das stille Örtchen nutzen.

Zurück an unserem Auto, fuhren wir einen anderen Parkplatz an, um von dort zum Försterblick zu gehen. Die Strecke war ohne nennenswerte Steigungen und auch nicht so lang. Vom Aussichtspunkt hat man einen fantastischen Blick auf Gernrode, der natürlich von St. Cyriakus dominiert wird. Wir machten uns jedoch schnell wieder auf die Socken, damit wir dem Quadfahrer nicht in die Quere kamen… 🙄

Gernrode ist sehr schön anzuschauen und die Umgebung eignet sich wunderbar um von kleinen Bärchen bewandert zu werden. 🙂

Juni 9 2019

Pandas in Thale

An unserem ersten Tag im Harz machten wir uns gleich auf den Weg nach Thale im Bodetal um unsere ersten Stempel der Harzer Wandernadel zu ergattern! Unser Ausflug begann am Hexentanzplatz, wo wir direkt durch einige schaurige Gestalten begrüßt wurden, die dort Vorbereitungen für das nächtliche Treiben trafen. 😯

Teufel und Dämon am Hexentanzplatz

Zum Glück galt ihre Aufmerksamkeit den anderen armen Seelen um uns herum, sodass wir unbemerkt an ihnen vorbei zur Kabinenseilbahn huschen konnten. 😯

alte Kabinengondel

Im Tal angekommen, hüpften wir direkt weiter in den Sessellift um auf der anderen Seite des Bodetals wieder hinaufzufahren. Am Gipfel angekommen, besuchten wir zuerst den Sagenpavillon, in dem man für einen kleinen Obolus die Geschichte der Rosstrappe anschauen kann. 🙂

Sagenpavillon

Danach ging es dann endlich los: über einen Wanderweg ging es zur Rosstrappe! Zwar war der dort befindliche Stempelkasten noch ein gutes Stück vor dem eigentlichen Abdruck im Fels entfernt, aber trotzdem war es ein schöner Wanderweg, der jedoch an diesem Tag viel zu gut besucht war. 🙁

Dennoch hat sich der Weg gelohnt, denn der Ausblick über das Bodetal war einfach wunderschön! Eigentlich sah unser Plan vor, von der Rosstrappe hinab ins Tal zu wandern, dort einen weiteren Stempel zu sammeln und auf der anderen Seite wieder hinaufzusteigen, doch wie wir erfuhren, war der Weg bereits seit Jahren wegen eines Erdrutsches gesperrt. 🙁

So entschieden wir uns dazu mit der Seilbahn zurück ins Tal und mit der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz zu fahren. Auf dem Gipfel angekommen, besuchten wir zuerst die Walpurgishalle, in der einige Bilder aus Goethes “Faust” hängen. Ein sehr uriger Bau, der im altgermanischen Stil eines Blockhauses gebaut ist. Trotz des beeindruckenden Gebäudes, waren wir etwas enttäuscht, dass es hier nur eine Handvoll Bilder zu sehen gab…

Als wir die Halle verließen, knurrten uns allerdings die Bäuchlein, weswegen wir im nahen Imbiss “Berghütte” einen Mittagssnack einnahmen. Ana bestellte sich Nudeln mit Gulasch und ein Tonic Wasser. Ich wählte das Pfannengyros mit Pommes, Tsatsiki und Salat, dazu gab es eine Apfelschorle. Für einen Imbiss war das Essen ganz passabel, allerdings hatte Ana zu viele Fettstücke im Gulasch (Zitat: Das war die typische ostdeutsche Schulküche: frisch aus der Dose. (Ana darf das! Sie kommt gebürtig auch aus Ostdeutschland)).

Gulasch und Gyrospfanne

Im Anschluss ging es weiter zum verrückten Hexenhaus. Die Geschichte hinter dieser lustigen Attraktion ist, dass die Hexe Watelinde beim Putzen einen Zauber falsch aufgesagt hat und deswegen ihr Haus auf den Kopf gestellt wurde. 😀 Man beginnt den Rundgang also am Dachgiebel, da das ganze Gebäude auf dem Kopf steht. Die Aufgabe besteht für die Besucher nun darin, sieben Gegenstände zu entdecken, die noch richtig herum sind. Ein lustiges Unterfangen, obwohl uns danach ziemlich schwindelig war. 😯

Zu guter Letzt besuchten wir noch den Tierpark am Hexentanzplatz. Er gefiel uns sehr gut! 🙂 Dort gab es viele einheimische Tiere wie Füchse, Waschbären, Braunbären und Wildschweine mit niedlichen Frischlingen. 😀

Wildschwein im Tierpark

Bevor wir unseren Rundgang beendeten, spielten wir noch eine Runde Hexengolf. Der Hexengolfplatz besitzt zweimal neun Löcher, die alle von einer kleinen Geschichte und einer passenden Figur begleitet werden. Ana gewann unser Spiel mit einem Punkt Vorsprung. 🙁 (Ich glaube jedoch, dass sie geschummelt hat. 😯 ) Dann holten wir uns noch ein Eis um Anas Sieg zu feiern und sammelten den dort platzierten Sonderstempel ein.

Als wir uns schließlich wieder auf dem Weg zu unserer Ferienwohnung befanden, entschieden wir uns noch einen Abstecher zur Teufelsmauer zu machen. Diese zwanzig Kilometer lange Felsformation erstreckt sich bei Thale zwischen Ballenstedt und Blankenburg. Auch dort gibt es eine Stempelstelle, die uns auf Goethes Spuren führte. 🙂

Damit beendeten wir diesen Tag und machten uns auf den Heimweg. 🙂 Letztendlich bleibt noch zu sagen, dass wir uns im Voraus jeweils eine Harzcard für 4 Tage besorgt haben. Sie kostete uns 57 Euro pro Panda und brachte uns an diesem Tag folgende Vorteile:

  • kostenlose Berg – und Talfahrt mit dem Sessellift
  • kostenloser Eintritt in den Sagenpavillon
  • kostenloser Eintritt in das Hexenhaus
  • kostenloser Eintritt in den Tierpark

Also schon mal ein guter Einstieg. 😉

Juni 8 2019

Bärchen im Urlaub – Ferienwohnung in Quedlinburg

Wir begannen unseren Harzurlaub mit einer Woche trauter Zweisamkeit in der Welterbestadt Quedlinburg. Die Wohnung haben wir direkt über den Vermieter gebucht, da nur noch eine große Wohnung (für 6 Pandas) für die komplette Dauer zur Verfügung stand und nicht mehr die kleinere Wohnung, die wir gerne gehabt hätten. Zum Glück haben die Vermieter uns die große Unterkunft zum Preis der kleineren überlassen. :mrgreen:

Unsere Ankunft gestaltete sich bereits etwas verwirrend, denn die Verkehrsführung vor Ort beinhaltet viele Einbahnstraßen und vorgeschriebene Fahrtrichtungen. Nachdem wir die Fachwerkresidenz Deuterscher Hof gefunden hatten, parkten wir kurz am Straßenrand um auszuladen.

Fachwerkresidenz Deuterscher Hof

Bereits vor unserem Eintreten waren wir positiv von der schönen Außenfassade überrascht. Im schönen Innenhof setzte sich unser Staunen fort. Er war schön grün und beherbergte sogar einen kleinen Teich. Von dort ging es über ein kleines Treppenhaus in den ersten Stock zu unserer Wohnung. Die Schlüssel für die Ferienwohnung befanden sich vor der Haustür in einem kleinen Tresor. Da die Vermieter an unserem Anreisetag selbst verreist waren, hatten sie die Schlüssel dort deponiert und uns vorab den Code mitgeteilt.

Unsere Wohnung trug den Namen Hexenwald und war durch ein hübsches Schild und eine an der Tür wachende Hexe zu erkennen. 😯 Sie war jedoch recht freundlich und ließ uns passieren. 😉

Die Tür-Hexe

Die Wohnung, die wir daraufhin betraten, war schön groß und verzauberte mit ihrem Fachwerkcharme. Zu unserer Verfügung standen ein Bad mit Dusche und Badewanne, zwei Schlafzimmer mit recht schmalen Doppelbetten, eine kleine aber schöne Küche und ein geräumiges Wohnzimmer mit zwei Sesseln und einem großen Sofa.

Wir blieben hier 7 Tage und waren mit unserer Wahl sehr zufrieden. Zwar musste ich immer auf meinen Kopf achten, da die Decken und Türstürze recht niedrig waren und Ana wachte morgens aufgrund der Straßenlage oft zu früh auf, aber das machten die schönen Fachwerkbauten in der Stadt und die gute Ausgangslage für Wanderungen wieder wett. 🙂

Quedlinburg können wir von ganzem Herzen empfehlen, da die Stadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern wunderschön anzuschauen ist. Jedoch gibt es nur wenige Möglichkeiten zum Shopping, da es kaum Geschäfte gibt. Sogar Souvenirläden sind hier Mangelware. 😯 Dafür hatten wir eine riesige Auswahl an Cafés und Restaurants, über die wir an anderer Stelle ausführlicher berichten werden. 😉

Juni 10 2016

Unser Besuch in der Westernstadt Pullman City Harz

Am heutigen Tag besuchten wir die Westernstadt Pullman City Harz, die wie der Name schon andeutet, auch im Harz liegt. Sie befindet sich in Sachsen-Anhalt im Ort Hasselfelde.

[codepeople-post-map]

In der Stadt gibt es einige kleine Läden, in denen man sich typische Dinge kaufen kann. So zum Beispiel Lederwaren, Pfeil und Bogen, Kleidung im Westernstil, natürlich vor allem Cowboyhüte und noch allerlei mehr. Wir erstanden ein neues Reisesäckchen für den Sommer. 🙂

gehäkelter Reisesack
gehäkelter Reisesack

Zum Mittag aßen wir in Buffalo Bill’s Steak and Burgerhouse. Ana bestellte sich ein mit Paprika und Mozzarella überbackenes Nackensteak mit Country Potatoes und ich ein Foreman Steak, ebenfalls mit Country Potatoes und bei beiden dazu noch ein Rohkostsalat. Beides schmeckte sehr lecker.

Nackensteak
Nackensteak

Foreman Steak
Foreman Steak

 

 

 

 

 

 

 

Wir schauten uns dort drei Shows an. Zuerst La Comancheros mit ihrer Freiheitsdressur um 12:00 Uhr und um 13:00 Uhr die Banditos, eine Hunde- und Pferdeshow. Beide gingen aber nur jeweils 10 Minuten.

La Comancheros wurde mit zwei Pferden vorgeführt und man sah viele bekannte Elemente der Dressur und die Verbundenheit zwischen Mensch und Pferd war bewundernswert.

Die Banditos bestanden aus drei Pferden und einem Border Collie. Die Kunststückchen mit dem Hund waren sehr niedlich. Anschließend stellte der Mann sich auf die Rücken von zwei Pferden und führte uns eine Bullenpeitsche vor. Die Pferde nahmen das ganz gelassen hin. Zum krönenden Abschluss sprang er auf beiden Pferden stehend über ein brennendes Hindernis und nahm dann noch ein drittes Pferd am Zügel dazu.

Das Highlight des Tages war um 15:30 – 16:10 Uhr die Buffalo Bill’s Wild West Show auf der Mainstreet des Westerndorfs. Hier wurden einige Passagen der Geschichte des Wilden Westens aufgeführt und Büffel sowie Longhorn Rinder über die Straße getrieben. Teilweise wurde die Inszenierung mit Live-Musik untermalt.

Natürlich erstanden wir noch ein paar der üblichen Souvenirs, wie Magnet, Sticker und Souvenirmünzen und machten die Stadt unsicher.

Letztendlich war es ein gelungener Tag mit viel Action. Glücklicherweise haben wir auch sehr sonniges Wetter gehabt, nur im Schatten war es wirklich frostig.

 

Leider ist uns dann noch was passiert. Als wir für ein Foto auf der Kanone posiert haben, dachten die Cowboys wir würden die Kanone abfeuern und so nahm dann alles seinen Lauf… 🙁

Zum Glück konnten Frauchen und Herrchen uns auf Kaution wieder rausholen. 😳

Merken

Merken