Juni 11 2019

Pandas in Blankenburg

Da heute unser zweiter Wandertag anstand, ging es früh aus den Federn. Ana gefiel das aber gar nicht. 😳 Doch Morgenstund hat Bambus im Mund und so waren wir bereits um 08:30 Uhr am Walderlebnispfad Bärenstein in Heimburg bei Blankenburg.

Also machten wir uns auf, um den ersten Stempel des Tages zu ergattern. Natürlich haben wir den Walderlebnispfad dabei so gut es ging erkundet. 🙂

Obwohl es noch früh war, schnappten wir uns nur fix den Stempel und drehten dann gleich wieder um, denn wir hatten noch viel vor. Auch wenn es uns ein wenig Leid tat, denn der Pfad war schön und liebevoll gestaltet und mit vielen hübschen Holzfiguren dekoriert. 🙁

Zurück an unserem Gefährt machten wir uns gleich auf den Weg zur Burgruine Regenstein und den umliegenden Sehenswürdigkeiten mit den dazugehörigen Stempeln. Vom Parkplatz am Fuße des Berges aus folgten wir den Schildern zunächst zur Regenstein Mühle. Leider sind von dieser nur noch zwei Mühlräder und der Mühlstein übrig, aber dennoch ist es ein uriger Anblick. 🙂

Wir folgtem dem Weg ein Stück zurück und bogen dann, wieder den Schildern folgend, in Richtung der Sandhöhlen ab. Als wir diese erreichten, bot sich uns ein überwältigender Anblick: eine riesige weiße Sandgrube mit Höhlen in den umliegenden Felsen. 😯

Nachdem wir unserer Sammlung einen weiteren Stempel hinzugefügt hatten, ging es nun hinauf zur Burgruine. Wir wählten den steilen (und zum Glück kurzen) Aufstieg. Dieser begann am Fuße des Berges neben der Burg, führt kurz, aber sehr steil, den Berg hinauf und mündet dann wieder auf den normalen Pfad. Einen kurzen Pfötchenmarsch später waren wir auch schon an der Burg angekommen.

Natürlich statteten wir der ehemaligen Festung auch einen Besuch ab! Der Eintritt kostete 3€ pro Panda, kleine Pandas bezahlen die Hälfte und Pandas unter 6 Jahren dürfen umsonst rein. 🙂 So nahmen wir uns trotz vollen Terminplans die Zeit einmal in Ruhe durch die Burgruine zu schlendern und den Ausblick zu genießen. 😉 Auch hier gab es einen der heißbegehrten Stempelkästen und der Stempel zählt zudem auch für den Goetheweg.

Danach ging es wieder den Berg hinab, rein ins Auto und zum nächsten Stop, dem Kloster Michaelstein. Hier angekommen, liefen wir zunächst ein wenig verwirrt durch die Gegend, denn laut Internet sollte es hier zwei Restaurants geben, in denen man gut essen kann. Leider erfuhren wir vor Ort, dass das von uns gewünschte Restaurant nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet hat. 🙁 Das zweite Restaurant, der Klosterfischer, übersahen wir bei diesem Besuch ganz gepflegt. 😡 So tapsten wir mit knurrendem Bäuchlein in die Klosterinfo, holten uns dort einen Sonderstempel für den Klosterwanderweg und sahen uns kurz um. Der Eintritt für das Kloster war uns zu teuer und so huschten wir ans Ende des Klostergrundstücks um den eigentlichen Stempel zu holen.

Da wir unseren Bärenhunger allmählich stillen mussten, steuerten wir unser nächstes Ziel an: die Kirche St. Bartholomäus in der Innenstadt von Blankenburg. Natürlich führte uns unser erster Weg nicht zur Kirche selbst, sondern immer der Nase nach ins Altdeutsche Kartoffelhaus. Dort stärkten wir uns erst einmal ausgiebig. Ana bestellte Kartoffelpuffer mit Räucherlachs und eine Bitter Lemon. Ich entschied mich für die Kartoffelhauspfanne und eine Spezi. Bis auf Anas Kräuterdip schmeckte es uns sehr gut und die Portionen sättigten wohl auch das ausgehungerste Bärchen. 🙂

Mit runden Bäuchlein ging es nun zurück am Rathaus vorbei (das auch sehr schön anzusehen ist!) und zur Kirche St. Bartholomäus. Dort holten wir uns den nächsten Stempel für den Harzer Klosterwanderweg und besichtigten dann das Innere der Kirche.

Da unser Parkschein nicht ewig halten würde, eilten wir mit fliegenden Pfoten zu einer weiteren Stempelstelle, den Barocken Gärten hinter dem kleinen Schloß. Auch diese waren wunderschön anzusehen und wir hätten gerne etwas mehr Zeit hier verbracht. 🙁 Aber leider galt es noch den Stempelkasten zu finden, der ein wenig ungünstig an einem Gasthaus am oberen Ausgang der Gärten versteckt war. 🙄 Dieser zählt auch wieder für den Goetheweg. Als wir ihn endlich gefunden hatten, tummelte sich um ihn herum leider gerade ein Schulausflug, der Eis bestellen wollte ….

Kurz vor knapp schafften wir es zurück ins Auto und fuhren zu unserem vorletzten Ziel des heutigen Tages, dem Großvater Felsen. Dieser war auch wieder ein wenig versteckt und lag hinter einem Gasthaus, für dessen Parkplatz wir aufgrund des Ruhetages keine Gebühren bezahlen mussten. 🙂 So sammelten wir den Stempel ein und machten uns an den abenteurlichen Aufstieg, um die Aussicht zu bewundern. 😯

Nachdem wir unseren Abstieg heil überstanden hatten, setzten wir unsere Reise fort und steuerten unser Gefährt zur Harzkristall Glasmanufaktur. Hier holten wir uns in den schönen und zum Entspannen einladenden Gärten einen Sonderstempel ab, ehe wir noch einen Einkaufsbummel durch die Manufaktur machten. 😉

Mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und Stempeln lädt Blankenburg zum Wandern ein! Hinzu kommen die wunderbaren Barocken Gärten und die Glasmanufaktur Harzkristall, in der es unglaublich viel zu sehen (und zu kaufen :mrgreen: ) gibt. Also durchaus einen Besuch wert! 😉