Januar 15 2020

Zwei Pandas ermitteln – Black Stories: Das Spiel

Freunde haben uns vor Kurzem ein ausrangiertes Spiel angeboten: Black Stories – Das Spiel. Da wir Black Stories kennen und es uns gefällt, wollten wir das Spiel gerne testen. 🙂

Als wir vor ein paar Tagen Besuch hatten, bot sich dann endlich mal die Gelegenheit es auszuprobieren. Gesagt, getan – voller Erwartungen studierten wir die recht übersichtliche Spielanleitung und sofort hatten wir Fragezeichen über uns schwirren… Aber dazu gleich mehr.

Black Stories - Das Spiel
Black Stories – Das Spiel

Das Spiel von Moses kann mit 3-13 Spielern gespielt werden und die Länge ist beliebig regulierbar

Zum Spielumfang gehört ein Spielplan mit einem drehbaren Messer, ähnlich einem Glücksrad, zudem 100 Blutchips in einem schwarzen Samtbeutel, 100 Black Stories-Karten und 20 Zahlenkarten.

der Spielinhalt
der Spielinhalt

Es beginnt der Spieler, dem die schauerlichste Todesart einfiel. In unserem Fall war das unser Frauchen, mit der wir es uns wohl besser nicht verscherzen. 😯

Der Spieler der an der Reihe ist, dreht dann das Messer auf dem Spielplan und führt die angezeigte Aktion aus.

Folgende Aktionen stehen dabei zur Auswahl:

  • 3 Felder “Frisches Blut”: Das Messer wird nun nochmals gedreht und dabei wird auf die abgebildete rote Zahl auf dem zweiten Trefferfeld geachtet. Der Spieler erhält dann die angezeigte Zahl in Blutchips ausgezahlt.
    • Diese Aktion wurde bei uns nicht erdreht. Vermutlich hätte sie uns nur genervt, da das ziemlich den normalen Spielfluss stört…
  • 2 Felder “Gefängnis”: Analog zu “Frisches Blut” wird auch hier das Messer erneut gedreht. Nur dass hier die erdrehte Anzahl an Blutchips abgegeben werden muss.
    • Auch diese Aktion kam bei uns glücklicherweise nicht ins Spiel.
  • 2 Felder “Black Question”: Hierbei wird das übliche Black Stories gespielt. Der “Gebieter” zieht eine Storykarte und liest den Mitspielern die schaurige Geschichte vor. Nun müssen die Mitspieler erraten, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Der Gebieter darf dabei nur mit ja oder nein antworten. Befinden sich die Mitspieler zu sehr auf Abwegen, bleibt es ihm aber freigestellt großzügige Hilfen zu geben. Anders als beim normalen Spiel, verteilt der Gebieter am Ende der Raterunde Blutchips. Er selbst erhält 2 Chips, wenn die Spieler den tathergang erraten konnten. 5 weitere Chips können dann je nach Beteiligung beliebig aufgeteilt werden.
    • Für uns die liebste Aktion. Das macht einfach am meisten Spaß. Auf das beliebige Verteilen von Blutchips können wir ganz gut verzichten… Die Frage ist auch, was macht man mit 13 Spielern? Wie teilt man 5 Chips auf 12 beteiligte Mitspieler auf? 😕
  • 2 Felder “Black Phantom”: Eigentlich wie das nomale “Black Stories”, nur dass der Gebieter nicht reden darf, sondern alles pantomimisch darstellen muss.
    • Ja, es klingt genauso bescheuert, wie es dann auch war. Der Gebieter sitzt ratlos am Tisch und alles was er tut ist zu nicken, den Kopf zu schütteln, zu lachen oder verzweifelt aussehen. Denn wie soll er eine solche Mordszene (alleine!) darstellen?! 😕
  • 2 Felder “Black Sketch”: Auch dies ist eigentlich wie das normale “Black Stories”, nur dass hier der Gebieter anstatt zu reden, alles aufzeichnen soll. Er darf ebenfalls keine Zahlen oder Buchstaben aufzeichnen.
    • Ja, auch dies war ziemlich seltsam. Der Gebieter hat für “ja” ein Häkchen gezeichnet und für “nein” ein Kreuz. Alles andere ist dann dem künstlerischen Talent des Gebieters geschuldet – was bei uns doch sehr zu wünschen übrig ließ. 😯
  • 2 Felder “Black 13”: Hier wird angelehnt an “Black Jack” eine Runde um Blutchips gepokert. Ziel ist es möglichst nahe an die 13 heranzukommen. Der Einsatz wird aus dem eigenen Vorrat an Blutchips bezahlt, um den dann gespielt wird. Überschreitet man die 13, ist man sofort aus dem Spiel. Natürlich kann man auch aussteigen.
Black 13
Black 13

Ihr spielt so viele Runden wie ihr möchtet. Wer am Ende die meisten Blutchips gesammelt hat, hat gewonnen.

Für die, denen das Spiel doch gefällt, würden wir tatsächlich empfehlen in Teams gegeneinander zu spielen. So wird vermutlich das pantomimische Spiel etwas einfacher. 😉

Eine besonders degradierende Regel ist auch noch enthalten: Wer nämlich keine Blutchips mehr hat und Schulden machen muss, der darf wie ein Hund behandelt werden: Er muss die Getränke holen, den anderen die Füße küssen und schmerzverzerrt über sein Leid klagen. Dies war tatsächlich so unter unserer Würde, dass wir darauf direkt verzichtet haben. 🙄

Das Spiel lässt sich natürlich auch mit den normalen Black Stories-Karten spielen bzw. ergänzen.

Wie ihr vermutlich schon gemerkt habt, ist Black Stories – Das Spiel komplett durchgefallen. Wir konnten dieser Spielvariante überhaupt nichts abgewinnen und wissen nun auch, warum unsere Freunde es aussortiert haben. 😀 Wir bleiben dann doch lieber dem normalen Spiel treu und spielen ohne Blutchips und der Gleichen.


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Veröffentlicht15. Januar 2020 von Ana in Kategorie "Brettspiele", "Spielecke

Über den Autor

Mein Name ist Anastasia, aber alle nennen mich nur Ana. Eigentlich bin ich schon über 10 Jahre alt, aber da ich neu entdeckt wurde, bin ich am 12.09.2015 quasi neugeboren. Ich bin etwa 12cm groß und bin ein Großer Panda.

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