August 17 2019

Besuch bei der Verwandtschaft – Pandas im Tierpark Hagenbeck

Trotz des angekündigten regnerischen Tags, brachen wir heute schon zeitig Zuhause auf. Wir wollten nun nämlich endlich dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg einen Besuch abstatten. Da die Ferien fast überall um sind und das Wetter durchwachsen sein sollte, hofften wir auf minimierten Besucherandrang. 😉

Grade als wir unser Gefährt im Parkhaus abstellten, fing es an zu schütten. 😯 Daher gingen wir mit unseren Kombitickets zunächst ins Tropenhaus mit Aquarium. Ein Kombiticket bietet sich für den Besuch an, denn die Eintrittspreise für Tiergarten und Tropenhaus sind damit etwas günstiger und man kann an einem Tag bequem beides schaffen. 🙂 Allerdings müssen wir anmerken, dass man mit dem Ticket für das Aquarium nur einmal hinein darf, während man mit dem Zooticket den ganzen Tag Zutritt hat!

Im Tropenhaus gibt es freilaufende Bewohner, weshalb es empfehlenswert ist, Taschen und Rucksäcke in einem Schließfach unterzubringen. Wir ließen auch unsere Regenschirme und Jacken draußen. Dann konnte die Safari beginnen! 🙂

Zunächst erwartete uns ein separarierter Raum mit freifliegenden Loris und umhertollenden Kattas. Damit die Besucher den flauschigen Lemuren nicht zu nahe kommen, stehen zwei Tierpfleger dabei und passen auf.

Durch eine Schleuse gelangt man dann in das eigentliche Tropenhaus. Es ist hier zwar warm und die Luftfeuchtigkeit ist erhöht, trotzdem lässt es sich gut aushalten und man gewöhnt sich schnell an die Luft. Es ging vorbei an diversen Reptilien, Amphibien und Fischen – bis wir dann zum großen Schwimmbecken mit riesigen Krokodilen kamen. 😯

Natürlich gibt es auch in den Tropen weitere flauschige Bewohner. 😉 So besuchten wir die Klippschliefer und die Zwergmangusten, die sehr putzigen Nachwuchs hatten. 😳

Dann ging es hinunter durch düstere Grubengänge in die Unterwelt der Tropen. Hier hausten Kröten, zahlreiche Schlangen und Salamander. Da sich hier, vor den teils recht kleinen Schaufenstern, sehr viele Besucher tummelten, gingen wir etwas zügiger weiter.

Letztendlich kamen wir dann in den Aquarienbereich. Wie bereits im Tropenhaus, waren die einzelnen Becken hier bestimmten Regionen bzw. Meeren zugeordnet und man konnte die dort einheimische Unterwasserwelt bewundern. Beeindruckend war vor allem das große Aquarium mit Rochen und Haien. 😯

Nach gut einer Stunde hatten wir die Welt der Tropen verlassen und wurden von einem wolkenlosen Himmel und Sonnenstrahlen begrüßt. So machten wir uns nun auf in den Tiergarten.

Die erste Station waren die Elefanten. Auch hier hatte es zweifachen Nachwuchs gegeben und die kleinen Elefanten waren witzig anzusehen. Ein besonderes Highlight des Tiergartens: Die Elefanten dürfen mit Gemüsesticks aus der Zooküche von Hand gefüttert werden!

Was wir sehr toll fanden, war, dass Hunde im kompletten Tierpark verboten sind. Das bietet nicht nur kleinen Pandas die Möglichkeit unbeschwert durch den Park zu tollen, sondern auch den Pampashasen, die zum Teil sehr zutraulich waren. Auf unserem Weg durch den Tiergarten begegneten wir ihnen immer wieder und entdeckten sogar einen Bau mit ganz kleinen Hasen. 😳

Auf unserem Rundgang durch den Tiergarten kamen wir durch einen asiatischen Garten mit einem Teich voller Flamingos, auf einen Berg mit Mähnenspringern, vorbei an Löwen, Tigern, Affen, Kängurus und Stachelschweinen – bis wir doch noch Glück hatten und einen aktiven Artgenossen entdeckten! :mrgreen:

Selbstverständlich bekommen auch Pandas mal Hunger und so steuerten wir zum Mittag eins der Restaurants an. Leider mussten wir feststellen, dass es hier nur kleine Imbissartikel gab und waren von der Auswahl recht enttäuscht… Ich entschied mich für Hähnchennuggets mit Pommes und Ronnie wählte die Currywurst mit Country Potatoes. Die Preise waren dafür jedoch in Ordnung.

Mittagsimbiss

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Eismeer. Dort gab es einige Außenbecken mit Seelöwen, Pinguinen, nordischen Vögeln und Eisbären. Innen erwartete uns dann die Eiskammer mit arktischen Bewohnern und Fischgeruch. Die Pinguine kommen einem hier gefährlich nahe und man muss aufpassen nicht angekackt zu werden. Zahlreiche Spuren auf dem Boden zeugten bereits von unzähligen Versuchen. 😯

Draußen erwartete uns dann bei den einzigen Walrössern Deutschlands die Fütterung mit Showeinlage – bei der Frauchen mit Fischwasser bespritzt wurde. 😮

Der Besuch im Tiergarten Hagenbeck hat sich sehr gelohnt. Obwohl die Eintrittspreise wahrlich stolz sind, haben wir es nicht bereut. Der Tiergarten ist sehr schön angelegt – die Gehege sind alle groß und wirken neu und gut gepflegt. Die zahlreichen Jungtiere beweisen, dass sich die Tiere dort wohl fühlen. Ein besonderes Highlight – für Groß und Klein – man darf Giraffen und Elefanten selbst füttern! Wir freuen uns auf den nächsten Besuch. 🙂


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Veröffentlicht17. August 2019 von Ana in Kategorie "Deutschland", "Hamburg", "Reiseziele", "Rezensionen", "Tierparks

Über den Autor

Mein Name ist Anastasia, aber alle nennen mich nur Ana. Eigentlich bin ich schon über 10 Jahre alt, aber da ich neu entdeckt wurde, bin ich am 12.09.2015 quasi neugeboren. Ich bin etwa 12cm groß und bin ein Großer Panda.

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