Juli 31 2019

Faster, Harder, Louder – Pandas beim W:O:A!

Nach Jahren des Wartens war es so weit! Unser Herrchen wollte dieses Jahr endlich das Wacken Open Air besuchen. So machten wir uns auf in das beschauliche Örtchen Wacken, wo dieses Jahr 30 Jahre Metal Madness gefeiert wurden. 😯

Auf ins Getümmel!

Da das Festival über vier Tage ging, wir an jedem Tag da waren und es einfach viel zu viele Eindrücke waren, die wir sammelten, fassen wir hier alles nur kurz zusammen. Sonst müssten wir einen ewig langen Roman verfassen. 😉

Im Voraus des Festivals haben wir uns bereits Regenponchos und Ohrenstöpsel gekauft. Zudem haben wir statt unserer üblichen Kamera (die wir leider nicht mitnehmen durften) auf zwei Kompaktkameras umgesattelt. Als wir mittwochs (unser erster Tag in Wacken) ankamen, mussten wir erst einmal unsere Eintrittskarten gegen die stylischen Bändchen tauschen, die uns für die restlichen Tage Zutritt zum “Holy Ground” verschaffen sollten. Dort bekamen wir auch unsere Full-Metal Bags. Diese bekommt jeder Besucher des Festivals zu Beginn ausgehändigt. Darin befinden sich bereits kleinere Souvenirs, z.B. Patch, Tattoo, Sticker sowie eine faltbare Trinkflasche, Ohrenstöpsel, (für die vergesslichen Bärchen unter uns 😉 ), Regenponcho, Müllbeutel, Werbekarten, Mundschutz und ein Multifunktionstuch. Besonders die Trinkflasche fanden wir überaus nützlich, da man diese auf dem Gelände stets kostenlos mit Wasser befüllen konnte. So sparten wir nämlich einiges an Getränkekosten. 🙂 Der Full-Metal-Bag als solches war ebenfalls nützlich, denn dort stopften wir alles hinein was wir mitnehmen wollten, denn auch Rucksäcke, Taschen und Ähnliches sind verboten. Gürteltaschen und Stoffbeutel in maximal A4-Größe sind erlaubt.

Ana hegte vorab schon die große Befürchtung, dass es dort nur Dixi Klos gibt, aber dem war zum Glück nicht so. Es gab über das gelände verteilt einige Sanicamps, wo man Toiletten mit Spülung hatte. Die Kabinen wurden auch regelmäßig gesäubert und so konnte Ana unbekümmert das stille Örtchen aufsuchen. Wartezeit muss man jedoch mitbringen.

Mithilfe der Wacken-App haben wir lange vorher schon unsere Favoriten abgespeichert und so einen digitalen Zeitplan erhalten, was wann wo stattfindet bzw. wer wann wo spielt. Die App signalisiert sogar den nächten Punkt auf der Liste 15 Minuten im Voraus. 😮 Leider haben sich sehr viele Programmpunkte überschnitten, weswegen wir immer wieder entscheiden mussten, was wir lieber sehen wollten. 🙁 Die App bot außerdem den Vorteil, dass man bei Programmänderungen stets up to date blieb. 🙂 Zudem wurde man über die App und auch über Facebook sehr gut über die aktuelle Unwetterlage informiert.

Auf dem Gelände des Festivals selbst gab es auch vieles zu entdecken. Abgesehen von den acht Bühnen konnte man an zahlreichen Foodtrucks schlemmen, in diversen Verkaufszelten shoppen und (in Ermangelung eines besseren Wortes) Sehenswürdigkeiten bestaunen. Hier eine Auswahl:

Jedem der während seines Besuches beim W:O:A ein Meet and Greet besuchen möchte raten wir dringend zeitig dort zu sein. Laut Programm waren für die einzelnen Bands je 45 Minuten eingeplant. Es kam jedoch vor, dass sich die Band verspätetet und da dann schon die nächste Band in den Startlöchern steht, kann der Zeitrahmen nicht verlängert werden. 🙁 Das heißt, wenn Schluss ist, ist auch Schluss und viele Fans gehen leer aus… So setzten auch wir unser erstes angezieltes Meet and Greet bei Demons & Wizards ordentlich in den Sand, da die Schlange ewig lang war. 🙁 Dafür waren wir bei Rage so früh dran, dass wir mit zu den Ersten gehörten die anstanden. Auch bei Beyond the Black haben wir es grade noch so geschafft und ein Autogramm ergattert. Bei Within Temptation waren wir leider ebenfalls zu spät dran, hatten aber einen guten Freund, der uns netterweise mit einem Autogramm belieferte. :mrgreen:

Meet and Greet mit Rage

Wir machten außerdem die Erfahrung, dass Ohrenstöpsel nicht nur vor den Bühnen ungemein nützlich sind, sondern auch wenn man sich z.B. über den Holy Ground bewegt, denn ständig spielt irgendwo jemand und empfindliche Bärchen Ohren wollen geschützt werden, damit sie auch weiterhin gut funktionieren. Man sollte dann nur daran denken, dass man seine Begleitung anbrüllen muss um sich noch unterhalten zu können. 😯

Überwältigend war auch das kulinarische Angebot. Es gab fast alles! Von Pommes über Currywurst, Wildgulasch, indischen Spezialitäten, Döner, Burger, Pizza bis hin zu Knobibrot, Fish & Chips und Eis – nichts blieb aus. Außerdem war da ja auch noch der riesige Lebensmetalmarkt von Kaufland, der nahe am Zeltplatz aufgebaut war und in dem es alles gab was man so zum Überleben auf dem Campingplatz braucht.

Natürlich gibt es auch jede Menge verschiedener Mitbringsel und Andenken, die an vielen verschiedenen Ständen erstanden werden können und die später an das Festival erinnern. Hier einiges das wir erbeutet haben. 🙂 Allerdings sollte man mit dem Erbeuten dieser Souvenirs möglichst früh beginnen, denn die Nachfrage war wesentlich größer als das Angebot! 😮

Auch wenn es laut war, Unmengen an Menschen unterwegs waren und es zwei Unterbrechungen wegen schlechten Wetters gab, war unser erstes Wacken doch eine saugeile Erfahrung! Es war erstaunlich anzusehen, wie in einem kleinen Ort für ein paar Tage eine zweite Stadt entsteht und wie die Anwohner sich nahtlos eingefügt haben. Trotz der vielen Menschen aus aller Welt ging alles friedlich von statten. Faszinierend fanden wir vor allem, dass alle Altersgruppen vertreten waren. Zu jung oder zu alt für Wacken? – Das gibt es einfach nicht!

Es wird definitiv nicht unser letztes Wacken gewesen sein und beim nächsten Mal wollen wir auch vor Ort übernachten, um das komplette Feeling des Festivals zu absorbieren. 😀 Also sagen wir wie es sich gehört: See you in Wacken – Rain or Shine!


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Veröffentlicht31. Juli 2019 von Ronnie in Kategorie "Deutschland", "Konzert", "Musik", "Reiseziele", "Rezensionen", "Schleswig-Holstein", "Sehenswürdigkeiten", "Show", "Veranstaltung

Über den Autor

Ich bin ein roter Panda. Ursprünglich stamme ich aus dem Zoo Blijdorp in Rotterdam, wo meine Menschen mich entdeckten und mitnahmen. Seitdem lebe ich bei ihnen und lernte dort meine Ana kennen. Ich kann natürlich nicht wirklich sprechen, sondern kommuniziere telepathisch. Zudem besitze ich geheime Ninja-Fähigkeiten.

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