Juli 28 2019

Pandas in Little Amsterdam – Besuch in Friedrichstadt

Der abendliche Besuch des Friedrichstädter Lampionfests hatte uns so gefallen, dass wir Friedrichstadt heute direkt nochmal besuchten. 🙂

Pünktlich trafen wir am Bootsableger ein und los ging die Grachtenfahrt durch das idyllische nordfriesische Örtchen.

Die Fahrt dauerte etwa anderthalb Stunden und wurde sehr unterhaltsam vom Kapitän kommentiert. So erfuhren wir vieles über den Ort, während wir zahlreiche Brücken passierten und die Gärten mit eigenem Bootsanleger bewunderten. Wir schipperten so friedlich durch die Gegend, dass Ronnie tatsächlich kurzzeitig wegdöste. 😯

Hier einige Impressionen:

Schon während dieses ersten Teils der Rundfahrt, wurde klar, warum der Ort den Beinamen “Kleines Amsterdam” trägt. Da in diesen Ort insbesondere die holländischen Remonstraten (eine verfolgte Religionsminderheit) flüchteten, bekam er ein sehr markantes Stadtbild. Mit den zahlreichen Grachten und Treppengiebeln erinnert er sehr an ein Holländerstädtchen. Als wir dann zur Blauen Brücke kamen, war klar, woher der Name kommt. Denn die Blaue Brücke ist eine Klappbrücke, die zuvor in Amsterdam stand und nun das Wahrzeichen der Stadt ist. Die Brücke überspannt die Treene und ist laut Kapitän “nur so da”, denn obwohl sie sich öffnen lässt, müssen alle Boote ein paar Meter weiter wieder umdrehen, da ihre Durchfahrt dort von einer massiven Stahlbrücke gebremst wird. 😕

die Blaue Brücke

Zum Abschluss der Fahrt fuhren wir ein Stück über die Eider. Hier wurde der Wellengang etwas stärker und wir mussten die Fenster im Boot schließen, damit wir nicht baden gingen. 😯

Fahrt über die Eider

Und schon endete unsere schöne Rundfahrt und wir machten uns auf den Weg ins Stadtzentrum. Dort war noch das Friedrichstädter Lampionfest im Gange und die Watten Pipeband Hattstedt sorgte grade für Stimmung. 🙂

Watten Pipeband Hattstedt

Bevor wir uns etwas zum Mittag suchten, bewunderten wir noch ein wenig die schönen Häuser um den Marktplatz. So zum Beispiel das Rathaus und das Edamer Haus.

Zum Mittag setzten wir uns auf die Terrasse der Holländischen Stube. Nach kurzer Wartezeit wurde der heißbegehrte Strandkorb frei und wir machten es uns darin gemütlich. Ronnie entschied sich für den Grachtenburger á la Holländische Stube: ein Vollkornbrötchen mit Lachs, Salat, Tomate, Zwiebelconfit, Honig-Senf-Sauce und holländischen Pommes. Dazu trank er einen Ipanema. Ich wählte die Tagliarini mit Sweet-Chili-Sauce und Garnelen. Als Getränk hatte ich eine Deichlimo Holunderblüte. Das Essen schmeckte uns ausgezeichnet und das Preis-Leistungs-Verhältnis war völlig in Ordnung: leckeres Essen, für einen kleinen Preis und man wurde satt. 🙂

Friedrichstadt ist definitiv einen Besuch wert und wir kommen bestimmt noch einmal wieder. 🙂


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Veröffentlicht28. Juli 2019 von Ana in Kategorie "Deutschland", "Reiseziele", "Restaurants", "Rezensionen", "Schleswig-Holstein", "Sehenswürdigkeiten

Über den Autor

Mein Name ist Anastasia, aber alle nennen mich nur Ana. Eigentlich bin ich schon über 10 Jahre alt, aber da ich neu entdeckt wurde, bin ich am 12.09.2015 quasi neugeboren. Ich bin etwa 12cm groß und bin ein Großer Panda.

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