März 30 2019

Pandas in der Wildnis – ein Ausflug in den Wildpark MV

Aufgrund des schönen Wetters und der Tatsache, dass wir die Familie unseres Frauchens besuchten, nutzten wir den heutigen Samstag um einen Ausflug in den Wildpark MV bei Güstrow zu machen. 🙂

Das Eingangsgebäude

Der Eintritt kostet 13€ pro Panda. Für Senioren, Schüler, Studenten und Behinderte gibt es eine Ermäßigung von 1€. Ganz schön knauserig! 🙁

Unseren Rundgang begannen wir im Eingangsgebäude, wo man viele heimische Fische in ihrer natürlichen Umgebung bestaunen kann. Dazu wurde ein Teil der Nebel am Gebäude vorbeigeleitet und durch dicke Glasscheiben abgetrennt und so ist es im Aquatunnel möglich, einen Blick in den Fluss zu werfen. Außerdem gibt es im Inneren eine künstlich angelegte Flusslandschaft, die durch das Gebäude verläuft und schön anzuschauen ist. 🙂 Zusätzlich gibt es eine Ausstellung mit Eiern heimischer Vögel, kleine Flussbewohner in Mini-Aquarien und Tümpelbecken. Sehr gelungen fanden wir auch den Nachbau einer Schilfhütte. 🙂

Danach ging es aus dem Haus und links herum, dem Rundweg folgend Richtung Damwild und Störche. Diese erreichten wir ziemlich schnell. Leider kann das Gehege der Störche zurzeit nicht betreten werden, da diese gerade brüten.

Störche beim Brüten

Unweit der Störche entdeckten wir eine Herde Damwild beim verspäteten Mittagessen.

Damwild beim Nachmittagssnack

Von dort führte uns der Weg zum Wildschweingehege. Dessen Bewohner hatten bei dem schönen Wetter aber scheinbar etwas anderes vor, als sich von neugierigen Bärchen beobachten zu lassen. 🙁 Nicht so die Eichhörnchen, zu deren Behausung wir als nächstes kamen. Zwar versuchten sie sich zu verstecken, konnten unserem geübten Beobachterblick aber nicht entgehen! 😀

Normalerweise wären wir nun zum “Haus Spinne” gekommen. Da wir beide aber keine großen Spinnenfreunde sind, übergingen wir es einfach. 😯

So kamen wir zur Raubtier-WG. Diese besteht aus drei Gehegen, die über einen Erlebnispfad in luftiger Höhe durch verschiedene Brücken und Plattformen verbunden sind. Von dort kann man Wildkatzen, Luchse und Wölfe beobachten. Mittig in der WG liegt der Palisadenhof, in dem es Wissenswertes zu den Wölfen zu erfahren und eine Wolfshöhle gibt. Auf unserem Rundweg konnten wir Wildkatzen und Luchse beobachten, die Wölfe jedoch machten sich rar und ließen sich nur ganz kurz blicken. 🙁

Danach führte unser Weg uns zu unseren Artgenossen, den Braunbärengeschwistern Fred und Frode. Diese schienen, ganz ähnlich wie wir, das schöne Wetter genießen zu wollen und sonnten sich in ihrer Außenanlage.

Anschließend ging es steil bergauf zu den Steinadlern. Auch diese genossen das schöne Wetter. Entlang der Steinadlervoliere gab es noch einen Tastpfad, an dem man mit seinen Pfötchen verschiedene Sachen in kleinen Holzkästen erfühlen kann. Natürlich gibt es auch eine Klappe um zu schauen, was man denn da befühlt. 😉

Steinadler in der Sonne

Kurz vor Ende unseres Rundgangs kamen wir zu einem weiteren Bärengehege, nämlich zu den Waschbären. Dort beobachteten wir einen besonders hungrigen Zeitgenossen, der ein Ei ausschlürfte. :mrgreen: Danach ging es am nach Ziege riechenden Streichelzoo, den Kaninchen, verschiedenen Vögeln und den Meerschweinchen vorbei zurück zum Ausgang.

hungriger Waschbär

Alles in allem dauerte unser Rundgang etwa 3 Stunden, wobei wir einige Strecken ausgelassen haben. Es hätte beispielsweise noch einen Pfad zur Moorleiche und einen Rundweg durch die Wiesen gegeben. Für Rollstuhlfahrer ist der Park nur bedingt geeignet, da immer mal wieder Passagen aus Kopfsteinpflaster zu bewältigen sind…

Der Park dient vor allem dazu die einheimischen Tiere vorzustellen und Kindern Wissen zu vermitteln. Hervorzuheben ist zudem, dass der Park insgesamt sehr gepflegt ist, weshalb wir den Wildpark MV als Ausflugsziel für groß und klein trotzdem sehr empfehlen können! 🙂


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Veröffentlicht30. März 2019 von Ronnie in Kategorie "Deutschland", "Mecklenburg-Vorpommern", "Reiseziele", "Rezensionen", "Tierparks

Über den Autor

Ich bin ein roter Panda. Ursprünglich stamme ich aus dem Zoo Blijdorp in Rotterdam, wo meine Menschen mich entdeckten und mitnahmen. Seitdem lebe ich bei ihnen und lernte dort meine Ana kennen. Ich kann natürlich nicht wirklich sprechen, sondern kommuniziere telepathisch. Zudem besitze ich geheime Ninja-Fähigkeiten.

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