Januar 26 2019

Bärchen auf großer Fahrt – Ein Besuch im Hansemuseum

An diesem Wochenende hatten wir Besuch, der sich für Seefahrt interessiert und besuchten daher das Europäische Hansemuseum in Lübeck.

Der Eintritt für das Hansemusem, das angrenzende Burgkloster und das Hanselabor kostet 13€ pro Panda. Direkt neben der Kasse befinden sich kleine und große Schließfächer, in die man seinen mitgebrachten Rucksck einschließen muss. In ein großes Schließfach passen bequem ein Rucksack und 3 Jacken. 😉

Dann geht es auch schon auf der anderen Seite der Kasse weiter zum Aufzug, der uns hinab in die Ausstellung beförderte. Dort lernten wir im ersten Abschnitt die Geschichte des Gebäudes kennen, in dem sich heute das Museum befindet.

Kellermauern des Klosters

Danach ging es richtig los: Mit vielen Karten und Texten wird ab dem zweiten Raum die Geschichte der Hanse, von der Idee über den Aufstieg bis hin zu ihrem letzten Tag, erzählt. Dabei wandert der wissbegierige Panda durch 14 verschieden gestaltete Bereiche, die alle schön anzusehen und dem Thema entsprechend designed sind. Themenbereiche sind z.B.: Lübeck um 1226, Pest um 1367, Lodon um 1500 und Hansetag 1518.

Besonders gut gefallen hat uns das interaktive Ticketsystem. In vielen Museen bekommt man sein Ticket ja nur, um den bezahlten Eintritt nachweisen zu können. Im Hansemuseum dient es jedoch auch als Schlüssel, um die verschiedenen Informationsterminals zu aktivieren. Sehr stylisch und gut gemacht! Schön fanden wir auch die Fotokabine, die den Besuchern die Möglichkeit bietet ein Foto in der damaligen Kleidung zu schießen. Leider muss man diese dann aber an der Kasse käuflich erwerben, schade. 🙁

Aufgrund unserer Reservierung zum Minigolf hatten wir es eilig. Deswegen lasen wir nicht alle Tafeln sondern wurden auf den letzten Metern etwas hektisch. 😯 Trotz unserer Eile brauchten wir dennoch zwei Stunden für das Museum. Um einen ausführlichen Besuch zu unternehmen, solltet ihr also genug Zeit einplanen!

Trotzdem wollten wir nun auch noch den Rest sehen und flitzten auf eiligen Pfoten zum Burgkloster hinauf. Dabei machten wir einen kurzen Zwischenstop auf der Dachterrasse, von der man einen schönen Blick auf die Trave hat.

Traveblick

Aufgrund von Regen liehen wir uns im Museum drei Schirme, die, im Kloster angekommen, in einem Ständer gelagert werden konnten. Unser Besucher begab sich direkt in den ersten Stock um die vertiefenden Informationen zur Erforschung der Hansegeschichte länger begutachten zu können. Wir hingegen begannen im Erdgeschoss, wo man einen Einblick in das alte Dominikanerkloster erhält. Dort konnten wir die gut erhaltene Sakristei, Teile des restaurierten Hospitals und des Kreuzgangs bewundern.

Danach huschten auch wir die Treppe hinauf ins Hanselabor, wo wir den letzten Hansetag bestaunten, einen Blick in den letzten Kontor der Hanse werfen und das alte Untersuchungsgefängnis entdecken konnten. Zudem ist dort noch ein alter Gerichtssaal erhalten, der mit seinem dunklen Holz ehrfurchtgebietend wirkt. 😯

Dann war es auch schon Zeit zu gehen und wir verabschiedeten uns vom Museum, um zum Minigolf aufzubrechen.


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Veröffentlicht26. Januar 2019 von Ronnie in Kategorie "Deutschland", "Museum", "Reiseziele", "Rezensionen", "Schleswig-Holstein", "Sehenswürdigkeiten

Über den Autor

Ich bin ein roter Panda. Ursprünglich stamme ich aus dem Zoo Blijdorp in Rotterdam, wo meine Menschen mich entdeckten und mitnahmen. Seitdem lebe ich bei ihnen und lernte dort meine Ana kennen. Ich kann natürlich nicht wirklich sprechen, sondern kommuniziere telepathisch. Zudem besitze ich geheime Ninja-Fähigkeiten.

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