Mai 16 2018

Hundertwasser in Wien

Wie allgemein bekannt sein dürfte, ist Friedensreich Hundertwasser ein österreichischer Künstler, Architekt und Umweltschützer. Jeder kennt vermutlich seine entworfenen Gebäude, die vorrangig in Österreich und Deutschland entstanden. Alle sind farbenfroh, innen und außen wachsen überall Pflanzen, es gibt keine graden Wände oder Ecken und in jedem Gebäude gibt es ein Wasserspiel.

Natürlich sind auch in Wien einige Sehenswürdigkeiten entstanden.Zunächst nutzten wir noch unsere Fahrkarte für die U-Bahn und führen mit ihr zur Müllverbrennungsanlage Spittelau. Der Turm mit der goldenen Kugel ist von vielen Punkten in Wien zu sehen. Die Umgebung der Anlage ist eher trist und etwas dreckig, aber man sollte sie trotzdem besuchen. Das Gebäude ist eher in dunklen Tönen wie blau, schwarz und grau gehalten, aber trotzdem verspielt und schön anzusehen. Sehenswert ist aber vor allem der bereits erwähnte hohe Schornstein. Wie wir leider zu spät herausfanden, kann man durch das Gebäude auch 90minütige Führungen machen.

Anschließend fuhren wir auf der neuen Hundertwassertour des Big Bus zum Hundertwasser Village, das unweit des Donaukanals liegt. Dort befindet sich ein großer Komplex aus Hundertwassergebäuden. Von außen wirkte es eher schlicht und neutral, doch innen gab es einiges zu sehen. 😮 Der eine Bereich ist öffentlich zugänglich. Es handelt sich im Prinzip um eine Passage mit Souvenirläden, einer Bar, einem Café, Toiletten und einer Gallerie. Gegenüber steht ein mehrstöckiges und langes Wohnhaus. Alles ist sehr farbenfroh, auf dem Bartresen fließt Wasser entlang, vor den Toiletten befindet sich ein Brunnen mit Wasserfall, Das Wohnhaus ist mit verschnörkelten Balkonen verziert und Teile des Hauses stehen auf bunten Säulen. Typisch Hundertwasser eben und wirklich sehenswert. In einem der Souvenirläden gibt es gar einen Null-Euro-Schein und es gibt einen Prägeautomaten für Souvenirmünzen, der allerdings bei unserem Besuch defekt war. 🙁

Nicht weit davon entfernt, am Ufer des Donaukanals befindet sich der Pavillon beim DDSG Ponton. Diesen kann man natürlich einfach so besichtigen. 😉


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Veröffentlicht16. Mai 2018 von Ana in Kategorie "Österreich", "Reiseziele", "Rezensionen", "Sehenswürdigkeiten

Über den Autor

Mein Name ist Anastasia, aber alle nennen mich nur Ana. Eigentlich bin ich schon über 10 Jahre alt, aber da ich neu entdeckt wurde, bin ich am 12.09.2015 quasi neugeboren. Ich bin etwa 12cm groß und bin ein Großer Panda.

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