Mai 12 2018

Unser Flug mit Austrian Air

Nun stand unser erster Flug kurz bevor! Er sollte mit Austrain Air, einer Tochtergruppe von Lufthansa, von Berlin nach Wien gehen.

Wir fuhren mit dem Auto nach Berlin Tegel und parkten dort auf dem oberen Parkdeck, wo die Behindertenparkplätze sind. Inzwischen muss man dort die Hälfte der Parkgebühren bezahlen.

Da wir in Begleitung waren, schlenderten wir einfach hinterher und harrten der Dinge die da auf uns zu kommen sollten. 😉 Leider schien sich der Check-in diesmal verändert zu haben und so hatten wir unser Gepäck während der Wartezeit an den Hacken. Unser Schalter öffnete dann etwa anderthalb Stunden vor dem Abflug und es hatte sich bereits eine ziemliche Schlange gebildet. Da wir mit Rollstuhl unterwegs waren, wurden wir am Schalter der ersten Klasse eingecheckt und es ging doch noch relativ zügig. Den Rollstuhl konnten wir samt Zubehör bis zur Gangway behalten und erst dort kamen Hilfsleute und brachten einen Kabinenrollstuhl. Das Personal war überaus freundlich und hilfsbereit.

Unsere Sitzplätze befanden sich etwa in der Mitte des Flugzeugs an den Flügeln. Leider kam es dann zu Problemen, da der Rollstuhlakku bei uns im Handgepäck war… Der Pilot kannte sich damit nicht aus und erreichte niemanden der Ahnung hatte und so wurde der Akku in einem auslaufsicheren Gefäß in einen beheizten Teil des Frachtraums untergebracht, was letztendlich eine Stunde Verspätung für den gesamten Flug auslöste… Unsere Aufregung vor dem ersten Flug wurde dadurch nicht grade geringer und mir wurde dann auch noch ziemlich übel. 🙁

Der Rückflug ging zwar wenigstens planmäßig und mir war auch nicht mehr so übel, aber trotzdem gab es wieder Aufregung mit dem Akku… Beim Einchecken erfuhren wir, dass wir den Rollstuhl bereits jetzt als Großgepäck abgeben mussten. Also gingen wir zum Schalter und dort gab es dann eine riesige Diskussion wie und wo man denn den Akku verladen muss. Die Angestellte war zudem sehr unfreundlich und uneinsichtig und wollte nicht garantieren, dass der Akku in einem beheizten Teil untergebracht wird. Dies wäre aber notwendig, damit er nach dem Landen noch funktioniert. Es ging sogar so weit, dass sie auf eine Gepäckversicherung verwies… Zum Glück kamen dann doch noch zwei Angestellte, die verständnisvoller waren und dafür sorgten, dass der Akku beheizt verladen wurde. Wir checkten dann auch den Rollstuhl ein und bekamen den Kabinenrollstuhl. Wie uns der Servicemitarbeiter sagte, hätten wir darauf bestehen sollen unseren Rollstuhl bis zum Abflug zu behalten. Da das Flugzeug keine Gangway hatte, wurden wir mit einem Kleinbus zum Flugzeug gefahren und von dort per Lift zum Eingang gebracht. 😀

Der Flug dauerte insgesamt nur eine Stunde. Er war also so kurz, dass man nur ein Getränk und etwas zum Knabbern bekam und dann auch schon wieder landete. 😉 Den Rückflug konnten wir beide etwas mehr genießen und man war nur so weit oben, dass man immer noch Land sehen konnte.


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Veröffentlicht12. Mai 2018 von Ana in Kategorie "Deutschland", "Österreich", "Rezensionen

Über den Autor

Mein Name ist Anastasia, aber alle nennen mich nur Ana. Eigentlich bin ich schon über 10 Jahre alt, aber da ich neu entdeckt wurde, bin ich am 12.09.2015 quasi neugeboren. Ich bin etwa 12cm groß und bin ein Großer Panda.

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