Juli 31 2016

Kaffee im Café Corso

Wir nutzten die Regenpause am Nachmittag um in der Stadt von St. Ulrich einzukaufen und ein Stück Kuchen zu essen. Da uns die Torten in der Theke so gut gefielen, gingen wir ins Café Corso.

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Ronnie bestellte sich ein Stück Torte mit Vanilleschaum und Waldfruchtfüllung und einen Vollmilch-Erdbeer-Kakao. Ich entschied mich für ein Stück mit weißem Schokomousse und einer weißen Schokolade mit Heidelbeeren. Die Kakaos der Marke Eraclea schmeckten wahnsinnig gut und waren sehr cremig. omnomnomnom 🙂

 

Juli 31 2016

Mittag im Chalet Resciesa

Da unsere Gardena Card heute den letzten Tag gilt, wollten wir das trotz schlechtem Wetter noch ausnutzen. Wir fuhren daher mit der Raschötz Standseilbahn auf den Raschötz.

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Dort aßen wir im Chalet Raschötz direkt an der Bergstation Mittag. Ronnie bestellte sich ein Wiener Schnitzel mit Pommes und ein Radler und ich hatte Tagliatelle mit Pfifferlingen und ein Skiwasser. Es ging sehr schnell und schmeckte gut. Ich hatte sehr viele Pilze. 🙂 Die zwei kellner waren sehr freundlich.

Anschließend fuhren wir mit der Bahn wieder zurück. 😛

Juli 30 2016

Wandertag 6: Ausflug zur Seiser Alm

Auch heute sollte uns ein wunderschöner sonniger Tag erwarten und wir ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen. Wir besuchten heute die Seiser Alm.

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Wir starteten von St. Ulrich mit dem Alpe de Siusi Lift zum Almgasthof Mont Sëuc in 2005 Metern Höhe. Dort gab es einen Stempel für 1 Punkt (58/60).

Von dort ging es weiter mit einem Zweiersessellift hinunter zum Sporthotel Sonne in 1875 Metern Höhe. Dort gab es einen weiteren Stempel für 3 Punkte. Somit haben wir 61 Punkte erreicht und das bronzene Wanderabzeichen sicher! Doch das ist nicht genug! Nun wollen wir Silber. 😀 Dieses gibt es für 80 Punkte. Leider war der Stempel in der Sonne hinter der Rezeption und unsere Hefte wurden gestempelt, daher konnten wir hier kein Foto machen.

Sporthotel Sonne
Sporthotel Sonne

Ein paar Meter weiter bergauf ging es zur Schgaguler Schwaige in 1900 Metern Höhe. Dort gab es einen kleinen Bauernhof mit Pferden, Ziegen, Lamas, Hühner und Enten. Und hier gab es den nächsten Stempel für 3 Punkte (64/80).

Unterwegs kamen wir an vielen toll riechenden Wisen und Blumen vorbei und schließlich auch an einem kleinen Bach.

Bachlauf
Bachlauf

Dann kamen wir nach kurzer Zeit an der Sanon Hütte in 1850 Metern Höhe an und machten ein kurzes Päuschen. Dort gab es wieder einen Stempel für 3 Punkte (67/80).

Anschließend ging es weiter zur Rauch Hütte ebenfalls auf 1850 Metern Höhe. Der Weg heute führte immer über eine Straße, sodass es gut voran ging. In der Hütte machten wir eine Trinkpause. Ronnie bestellte sich eine Apfelschorle und ich einen Holundersaft. Auch hier gab es einen Stempel für 3 Punkte (70/80).

Vor der Hütte warteten wir dann auf den Bus, der uns zum Hotel Saltria bringen sollte. Der kam jedoch zu spät und wir hatten noch ein bisschen Fotozeit. 😛

Aussicht
Aussicht

Nach kurzer Fahrt kamen wir am Hotel Saltria in 1700 Metern Höhe an und dort gab es den nächsten Stempel für 3 Punkte (73/80). Dort war der Stempel auch hinter der Rezeption und die Pässe wurden abgestempelt.

Ausblick auf das Hotel
Ausblick auf das Hotel

Von dort ging es mit dem Florianlift hoch zur Williamshütte. Dies war ein Vierersessellift mit verschließbarer Haube. Die Berg- und Talfahrt kostete 16€ pro Panda. Die Hütte liegt in 2100 Metern Höhe und dort gab es einen Stempel für 3 Punkte (76/80).

Da wir uns vorgenommen hatten zur Murmeltierhütte zu wandern und nicht wussten, wie weit weg diese ist, ging Ronnie alleine zur Zallinger Hütte und ich ging vor Richtung Murmeltierhütte. Der Weg zur Murmeltierhütte ging vorbei an Blumenwiesen mit ganz viel blühendem Enzian! Da Ronnie aber die Kamera dabei hatte konnte ich keine Fotos machen. Es ging über einige Stege, die Moor überbrückten. Nach einer knappen halben Stunde kamen wir dann an der Hütte auf 2180 Metern Höhe an. Diese war sehr klein und urig. Man konnte auf der Wiese oder auf einer überdachten Terrasse sitzen und essen. Was wir auch taten. Ronnie bestellte sich Erbesencrémesuppe, die aber heute leider nicht zubereitet wurde. Daher entschied er sich für Spiegeleier mit Speck und Bratkartoffeln und ein Skiwasser. Ich aß Rührei mit Speck und Brot und trank ebenfalls ein Skiwasser. Es schmeckte wirklich gut und herzhaft! 🙂 Natürlich gab es auch hier einen Stempel, sogar für 5 Punkte. Damit haben wir 81 Punkte gesammelt und das Silberabzeichen in der Tasche! Nebenan entdeckten wir dann noch einen weiteren Wanderpass, den Cunfin Wanderweg, bei dem man eine Cunfin Wanderweg-Anstecknadel erwandern kann. Für dieses Abzeichen braucht man 5 Stempel. Den ersten holten wir uns direkt bei der Murmeltierhütte.

Wir stellten fest, dass wir für das neue Abzeichen nochmal zur Zallinger Hütte mussten. Daher ging ich diesmal mit Ronnie gemeinsam dorthin. Auf dem Weg nach unten kamen wir an einer Herde Haflinger mit einigen Fohlen vorbei. 🙂

Dann kamen wir am Zallinger Berghaus auf 2054 Metern Höhe an. Diese brachte uns den zweiten Stempel und nochmal 5 Punkte ein.

Dann ging es zurück zur Williamshütte, wo wir ebenfalls noch einen Stempel für das neue Abzeichen brauchten. Auf dem Weg dorthin konnte ich in Ruhe den Enzian fotografieren. 😀

Von dort fuhren wir mit dem Florianlift hinunter zum Hotel Saltria. Wir machten allerdings noch einen Abstecher zur Saltner-Hütte auf 1740 Metern Höhe. Den Stempel brauchten wir ebenfalls für unser Cunfin Abzeichen. Der Weg dahin war allerdings beschwerlich steil bergauf bzw. bergab. 😯 Da das Wetter und die örtlichen Begebenheiten gradezu einladend waren, haben wir uns entschieden dort ein Fotoshooting mit unseren neuen Wander- und Sonnenutensilien zu machen.

Nun haben wir von 5 Stempeln 4 beisammen und uns fehlt nur noch der Stempel der Plattkofelhütte, um das Cunfin Abzeichen zu erlangen. Dafür haben wir noch Zeit bis zum Oktober 2018.

Zurück am Hotel Saltria, fuhren wir mit dem Bus für 2€ bis hoch zum Sporthotel Sonne. Von da nahmen wir wieder den Zweiersessellift zum Mont Sëuc. Dort machten wir einen Kaffeestop. Ronnie entschied sich für einen Topfenwaldbeerstrudel mit Vanilleschaum und eine Apfelschorle. Ich nahm ein Schokotörtchen (mit einem kleinen flüssigen Kern! omnomnom), Sahne und einer Kugel Vanilleeis, sowie eine Bitter Lemon. Alles war sehr lecker. Während wir aßen, konnten wir den an- und abfahrenden Kutschen zuschauen.

Bevor es mit der Umlaufbahn zurück nach St. Ulrich ging, entdeckten wir am Shop noch zwei schöne Magneten – eine Kuhglocke und ein Stück Holz mit einem gepressten Edelweiß.

 

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Juli 29 2016

Wandertag 5: Ausflug um den Langkofel

Da uns heute zum ersten Mal ein richtig schöner Tag erwarten sollte, entschieden wir uns eine längere Wanderung rund um den Langkofel zu machen.

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Langkofelrunde
Langkofelrunde

Wir fuhren mit dem Auto bis zum Sellajoch. Von dort ging es mit der Seilbahn in 15 Minuten  hinauf zur Langkofelscharte. Diese Seilbahnfahrt war überaus abenteuerlich. :O Es waren sehr kleine und schmale Gondeln, in die man hineinspringen musste. In die Kabinen passen zwei hintereinander stehende Personen. Man hatte von oben einen tollen Ausblick auf die Umgebung. Oben angekommen, musste man wieder aus der Gondel hüpfen. Zum Glück hat man vom Liftpersonal Hilfestellungen bekommen und wurde zur Not hinausgezerrt bzw. reingeschubst. 😯

An der Endstation ging es direkt nach nebenan in die Toni Demetz Hütte in 2685 Metern Höhe zum Stempeln. Der Stempel brachte uns 3 Punkte (45/60). Zudem kauften wir uns einen Magneten. Man hatte einen schönen Ausblick hinunter ins Tal und konnte im Hintergrund den Marmolata sehen. Das ist der höchste Berg in den Dolomiten. 🙂 Da es an der Scharte recht frisch war, konnte man hinter der Hütte sogar noch im Schnee tollen. :mrgreen:

Danach begann unser Abstieg die Langkofelscharte hinunter. Da der Weg mit Geröll übersät war, rutschte man ständig weg und das machte die Tour sehr beschwerlich. Natürlich gab es auch hier ein paar Experten, die unbedingt auf den schmalen Pfaden überholen mussten und einfach hinunterrutschten. Das machte alles noch viel anstrengender, weil man auch noch aufpassen musste nicht umgerannt zu werden. 🙄 Die Aussicht war trotz allem sehr schön und zwischen den vielen Steinen und Felsen entdeckten wir irgendwann einen kleinen Bergbach an dem wir eine kurze Rast machten. 🙂

Bergbach
Bergbach

Nun setzten wir unseren Weg zur Langkofelhütte fort und erreichten diese in 2256 metern Höhe nach anderthalb Stunden. Dort gab es einen Stempel, der uns ganze 7 Punkte (52/60) einbrachte! Eigentlich hätten wir dafür wesentlich mehr Punkte verdient gehabt. 🙁 An der Hütte bestellten wir dann auch ein verfrühtes Mittagessen, allerdings ließ die Bedienung ganz schön auf sich warten, so dass es inzwischen fast Mittagszeit war. 🙄 Leider waren dann auch noch die Spinatspätzle aus. 😥 Daher aß ich normale Spätzle mit Sahne und Schinken und trank einen Holundersaft und Ronnie hatte Speckknödel mit Gulasch und einen Pfirsich-Eistee.

Ausreichend gestärkt, machten wir uns auf den Weg weiter hinab. Der Weg wurde hier etwas besser und war nicht mehr so abschüssig und mit Geröll übersät, sodass man besser voran kam. Allerdings ging es ständig rauf und runter und man musste einige größere Felsen erklimmen. Manchmal musste man auch unter tropfenden Felsen hindurch und aufpassen auf dem nassen Stein nicht auszurutschen. Unterwegs kamen wir auch an einigen Eis- und Schneeabschnitten vorbei und trafen auf einen Gletscher.

Nach weiteren zwei Stunden Wanderung von der Langkofelhütte, kamen wir an der Emilio Comici Hütte in 2157 Metern Höhe an. Dort wollten wir eine Pause machen. Jedoch gab es da Massenabfertigung zu Höchstpreisen. Daher tranken wir nur etwas und aßen mitgebrachte Kekse. 😛 Hier wollten wir einen weiteren Stempel abholen. Doch man teilte uns mit, dass der Stempel defekt wäre. Der Kellner brachte daraufhin zwei Stempel, wo in einem das Stempelfeld geklaut war. Der zweite war nur noch ganz schwach zu erkennen, aber den benutzten wir dann einfach. Da sie mit ihren Stempeln nun sehr vorsichtig waren, konnten wir kein Foto schießen. 🙁 Hier gab es auch nur 4 Punkte (56/60)! Für unseren Geschmack viel zu wenig. Trotz der ganzen negativen Aspekte, gab es doch etwas Gutes. Die Toiletten waren der Wahnsinn. 😯 Die Türgriffe waren grün oder rot beleuchtet und die Wasserhähne hatten direkt eine Trockenblasfunktion. 😀

Emilio Comici Hütte
Emilio Comici Hütte

Dann machten wir uns auf den letzten Abschnitt. Dieser führte relativ angenehm durch die Steinerne Stadt zurück zum Sellajoch.

Dort holten wir uns im Berggasthaus Sellajoch in 2180 Metern Höhe noch einen Stempel für 1 Punkt (57/60) ab. Zudem entdeckten wir dort im Shop noch einen schönen Magneten. Die Verkäuferin dort war aber sehr unmotiviert.

 

Juli 28 2016

Wandertag 4: Ausflug auf den Seceda – Teil 2

Heute fuhren wir wieder mit der Umlaufbahn von St. Ulrich bis Furnes und von dort aus weiter mit der Seilbahn auf den Seceda.

Umlaufbahn Seceda
Umlaufbahn Seceda

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Diesmal gingen wir aber eine andere Tour über den Seceda. Wir gingen zuerst hinunter zur Pieralongia Alm. Dies war ein etwas weiterer Weg aber er war angenehm zu laufen und es gab ein Murmeltier zu sehen.

Die Pieralongia Alm liegt in 2290 Metern Höhe und besteht nur aus zwei kleinen Hütten. Es gab auch dort einen Stempel für 4 Punkte (33/60).

Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir hinter der Alm noch ein Stückchen weiter, auf der Suche nach mehr Murmeltieren. Diese versteckten sich jedoch wegen des kalten und feuchten Wetters. 😥

Dafür kamen wir an einen tollen Panoramapunkt und entdeckten viele Edelweiße und Bergrosen. Anstatt eines Murmeltiers trafen wir auf einen sehr gefräßigen Esel, der erst uns beschnupperte und dann die Kamera anknabberte. 😯

Wir gingen dann an der Pieralongia Alm vorbei, in Richtung Troier Hütte. Auf dem Weg stand ein Enzian. Leider ist momentan keine Blütezeit. 🙁

Enzian
Enzian

Nach einem weiteren etwas längeren Weg kamen wir zur Troier Hütte in 2250 Metern Höhe mit einem Stempel für 4 Punkte (37/60). Dort aßen wir Mittag. Ronnie bestellte sich Schnitzel mit Röstkartoffeln und ein Radler. Ich aß Hüttennudeln mit Schinken und Sauce, dazu trank ich eine frische Milch. Alles war sehr lecker und wir waren danach pappsatt. Der Wirt war sehr freundlich und spendierte uns einen selbstgemachten Likör aufs Haus. Wir bekamen Heidelbeerlikör, in dem reichlich Beeren schwammen. Er schmeckte sehr fruchtig und lecker. Außerdem suchten wir uns noch ein geschnitztes Murmeltier aus Zirbenholz aus.

Nach dem ausgiebigen Mittagspäuschen machten wir uns auf einen langen Weg zur Regensburger Hütte. Inzwischen hatte uns der Regen entgültig eingeholt und wir wurden nass. 🙁 Der Weg führte zwischen etlichen Edelweißen hindurch und war ein wenig beschwerlicher. Ein Stück des Weges führte durch einen kleinen Wald. Durchnässt und verschwitzt erreichten wir die Regensburger Hütte in 2040 Metern Höhe mit dem nächsten Stempel für 3 Punkte (40/60). Dort entdeckten wir auch einen schönen Magneten, den wir mitnahmen.

Der Weg zum nächsten Stempel ging leicht bergauf durch mehrere kleine Bergwälder und den immer noch andauernden Regen. Schließlich erreichten wir aber die Odles Hütte auf 2106 Metern Höhe. Dort gab es einen weiteren Stempel für 1 Punkt (41/60). Desweiteren entdeckten wir auch hier einen schönen Magneten. 🙂

Direkt gegenüber der Odles Hütte befindet sich das Almhotel Col Raiser, in einer Höhe von ebenfalls 2106 Metern, wo wir einen weiteren Stempel ergatterten, der uns 1 weiteren Punkt einbringt (42/60). Außerdem kauften wir dort noch einen Magneten und ein Kuhglöckchen in Panda-Größe mit einem Echtlederband. 😀

Von dort sind wir dann nochmal zur Nëidia Schwaige gewandert und erwischten sogar mal ein wenig Sonne. Von dort nahmen wir den Sessellift, die Seilbahn und anschließend die Umlaufbahn zurück nach St. Ulrich.

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Juli 27 2016

Mittag im Alpenhotel Plaza in St. Christina

Nachdem wir in Wolkenstein ankamen, fuhren wir mit dem Auto in den Nebenort St. Christina um dort im Alpenhotel Plaza Mittag zu essen.

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Ich bestellte mir ein Kutscherpfanndl mit Spätzle, Schweinemedaillons und Champignonsauce. Als Getränk hatte ich einen Holundersaft, dies ist Holunderblütensirup mit Wasser verdünnt. Ronnie entschied sich für das Alpinpfanndl mit Bratkartoffeln, Speck und Schweinebraten und als Getränk für einen Pfirsisch-Eistee. Zum Dessert teilten wir uns ein paar Topfen-Nougatknödel mit Vanillesauce und etwas Himbeersauce. Mir war etwas zu viel Zimt an den Knödeln. 🙁

Ansonsten schmeckte alles super! Die Bedienung ließ ein wenig zu wünschen übrig. Sie waren zwar freundlich, aber etwas demotiviert und konfus.

Juli 27 2016

Wandertag 3: Ausflug auf den Ciampinoi

Heute fuhren wir mit dem Auto nach Wolkenstein und nahmen von dort die Seilbahn auf den Ciampinoi um dort unsere nächste Wanderung zu machen.

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Oben angekommen gab es im Restaurant Cabinovia Ciampinoi direkt den ersten Stempel für 1 Punkt (21/60).

Es ging von dort steil bergab zur Vallongia Hütte. Die sah sehr schön aus, da das Holz toll gemasert war. Leider war die Eingangstür verschlossen und auch die Toilette war zu. Ein Stempel war ebenfalls nicht auffindbar. Wir gingen um die Hütte herum und sahen, dass Leute in der Küche standen. Als wir wieder vorne ankamen stand dort ein Schild: „Heute Ruhetag“. Wir fühlten uns ziemlich veralbert. 😮 Daher machten wir dann Fotos von uns vor der Hütte, um hoffentlich doch noch die 4 Punkte (25/60) zu bekommen.

Vallongia Hütte
Vallongia Hütte

Von dort ging es ebenfalls eine längere Strecke zur nächsten Hütte. Da die Beschilderung manchmal recht spärlich ist, fanden wir den richtigen Weg nicht und gingen letztendlich durch Haufen von Scheiße über eine Eselweide. Im Nachhinein stellten wir fest, dass dies eine Abfahrtspiste war und der richtige Weg ganz woanders lang führte. Trotzdem erreichten wir dann die Ciadinat Hütte wohlbehalten. Diese Hütte war sehr urig und wir machten wegen des aufziehenden Regens eine Verschnaufpause. Ronnie bestellte sich eine Tasse Kakao. Im Hinterzimmer lagen frische Nudeln zum Trocknen. Hier gab es einen Stempel für 4 Punkte (29/60).

Wir entschieden uns dann zu Fuß nach Plan de Gralba zu gehen und von dort mit dem Bus nach Wolkenstein zurückzufahren. Die Busfahrt ist in unseren Gardena Mobil Karten enthalten. Der Regen war mittlerweile zu Niesel geworden und es ging immer bergab.

Juli 26 2016

Wandertag 2: Ausflug auf den Seceda – Teil 1

Am heutigen Tag starteten wir unsere erste größere Wanderung. Als Ziel wählten wir den Seceda aus.

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Zuerst kauften wir uns die Gardena Card für 6 Tage. Mit dieser Karte kann man die meisten Seilbahnen in Gröden nutzen. Wir starteten nicht weit entfernt von unserer Ferienwohnung mit der Umlaufbahn St. Ulrich – Furnes. Wir waren die ersten an der Bahnstation und konnten die erste Gondel um 8:30 Uhr nehmen. Anschließend stiegen wir in Furnes in die Seilbahn Furnes – Seceda. Das ist eine riesige Kabine, in die über 60 Leute passen. Dort muss man aber stehen.

Seilbahn Furnes - Seceda
Seilbahn Furnes – Seceda

Auf dem Seceda in 2.500 Metern Höhe angekommen gab es im Bergrestaurant auch direkt den ersten Stempel für 1 Punkt (2/60).

Anschließend genossen wir erstmal das herrliche Panorama. 🙂

Panoramablick vom Seceda
Panoramablick vom Seceda

Nun machten wir uns an den Abstieg und erreichten schon nach kurzer Zeit die Sofie Hütte in 2410 Metern Höhe. Dort gab es den nächsten Stempel für 4 Punkte (6/60).

Weiter ging es auch relativ schnell zur Daniel Hütte in 2240 Metern Höhe mit dem nächsten Stempel für ebenfalls 4 Punkte (10/60). Dort machten wir eine kleine Erholungspause und bestellten uns etwas zum Trinken. Ronnie bestellte sich (mal wieder 😛 ) ein Skiwasser mit Himbeersirup und Zitronensaft und ich probierte etwas ganz Neues aus, einen Bergwiesensaft. Ich war erst skeptisch, doch der Kellner erzählte, dass es zwar neu auf der Karte sei, aber alle Gäste es bisher lecker fanden. Also probierte ich einen und muss sagen es schmeckt lecker! Etwas nach Kräuter und Wiese, aber eigentlich wie Eistee. 😉

Diesmal folgte ein etwas längerer Weg über Stock und Stein und durch eine Wiese, da der Trampelpfad plötzlich zu Ende war. 😯 Nach einiger Zeit erreichten wir dann die Cuca Hütte in 2050 Metern Höhe. Dort gab es einen Stempel für 3 Punkte (13/60).

Direkt ein paar Meter weiter in 2000 Metern Höhe befindet sich die Nëidia Schwaige. Dort gab es ebenfalls einen Stempel für weitere 3 Punkte (16/60).

Anschließend ging es zur letzten Hütte des Tages. Der Weg dorthin war auch etwas anstrengender, denn es ging auf und ab über Steine, Treppen und kleine Wasserläufe. Letztendlich erreichten wir die Gamsblut Hütte in 1965 Metern Höhe mit einem Stempel für 4 Punkte (20/60). Es war zwar noch nicht ganz Mittagszeit, aber wir waren schon ziemlich hungrig und aßen dort Mittag. Ronnie bestellte sich mit Käse überbackene Polenta mit einer Bratwurst und ich wählte Spaghetti mit Steinpilzen und wir beide tranken ein Skiwasser mit Himbeersirup und Zitronensaft. Als Dessert bekam Ronnie ein Vanilleeis mit Waldbeeren und Sahne und ich Topfen-Nougatknödel mit Vanillesauce. Alles schmeckte ausgezeichnet und die Bedienung war sehr freundlich.

Als wir aßen wurde es rings um uns schon merklich dunkler und es wurde kälter. Glücklicherweise hatte der Sessellift Fermeda den Blitzschaden überwunden und fuhr wieder. So mussten wir nur zurück zur Nëidia Schwaige gehen und dort in den Lift einsteigen. Dieser fuhr geradewegs bis zur Seceda-Gipfelstation. Dort gingen wir noch zum Gipfelkreuz und betrachteten das Panorama. Über uns wurde es immer dunkler und dann fielen die ersten Tropfen sodass wir uns beeilten zur Seilbahn zu kommen. Diese fuhr wegen des starken Regens und Windes etwas verzögert ab und blieb auf der Strecke hinunter ab und zu schwankend stehen. 😯

Gipfelkreuz auf dem Seceda
Gipfelkreuz auf dem Seceda

 

Wir gelangten trotzdem wohlbehalten an und freuen uns auf die nächste Wanderung. 🙂

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Juli 25 2016

Besuch in Sterzing

Nach dem Mittagessen in Brixen fuhren wir weiter nach Sterzing (Vipiteno). Dies ist ein weiterer kleiner Ort in der Nähe.

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Ebenso wie in Brixen gibt es auch in Sterzing tolle Laubengänge und die Häuser sind sehr farbenfroh. Mittelpunkt der Stadt ist scheinbar der Zwölferturm in der Fußgängerzone.

Während unseres Stadtbummels entdeckten wir natürlich einen schönen Magneten, den wir mitnahmen. 😛

Magnet
Magnet

Zuletzt wollten wir noch ein leckeres Eis essen. Wir wählten dafür das Café Rudi. Dies war allerdings ein totaler Reinfall. Die Bedienung war ganz komisch und sehr unfreundlich. Sie vergaß ein bestelltes Wasser und eine Extrakugel Schokoeis. Die Karten mussten wir uns auch erstmal von nebenstehenden Tischen selbst besorgen. Da Ana nicht so schnell fündig wurde, teilten wir uns ein Spaghettieis und das war auch noch ohne Sahne! 😥

Spaghettieis
Spaghettieis